Hi,
habe ein Chauvin Arnoux F03 und wollte letztens den stand-by Strom von Alarm & Radio im Moped ermitteln.
Leider schafft es das Gerät nicht sich im DC Bereich zu kalibrieren, springt auch weitab jegliches Elektrogerätes zw. 0,03~0,09A (Spitzen 0,15A) herum.
Ich vermute daß dies von in der Umgebung befindlichen Funk- und GSM-Stationen rührt? (oder das Gerät ist ein Klump...)
Womit ließe sich so etwas halbwegs genau messen?
hi little honda!
die ( jede ) stromzange ist auf JEDEN FALL das falsche gerät für DEN zweck!
lies dir mal die genauigkeitsklassen der einzelnen messbereiche durch. klasse 0,5 bedeutet, daß das gerät bei jedem messwert 0,5% vom MESSBEREICHSENDWERT falsch gehen darf.
den stand-by verbrauch deines mopeds kannst du mit jedem billigst multimeter von big C mit hinreichender genauigkeit ermitteln. du mußt dich aber in die plus-leitung der batterie einschleifen und darfst dein moped nicht starten, da der startstrom das arme multimeter sofort in rauch aufgehen ließe....
mehr als ein paar ( hundert ) milliampere sollten da ohnehin nicht fließen...
Mir kommt kein HiRes in die Anlage. Ich brauch meine Hochtöner noch länger.
Gerade dort, denn im Normalbetrieb mit z.B. einigen 100W konstanter Last fallen zumindest die schwachen, gepulsten Verbraucher wie die Alarmanlage und diverse Steuergeräte nicht mehr auf.
@ kboe,
hatte es mit beiden, Zange wie per Strippen in Serie zur Batterie probiert.
Am Fahrzeug "gemessen": 0,09~0,15A, was natürlich etwas hoch dünkt (Alarm aus, memory von Sony Radio + IceLink mit iPod drauf, der aber schon "Accu geladen" zeigte), danach fiel mir dann besagtes stand-by Zappeln des Chauvin auf.
Und das mir die >30A vom Starter ein nicht für diesen Bereich geeignetes Ampsmeter in Serie rösten würden, ist mir schon klar (aber eigentlich brennt bei gutem Gerät da grad mal die Sicherung durch)
Aber im Prinzip gehts darum daß nach +5 Wochen die Batt genau empty war und ich nun differenzieren wollte ob einfach die Batterie versiebt ist (schon neue drinnen), oder sich übermäßiger Verbrauch zeigt.
Habe die alte Batt mit Optimate voll betankt und beobachte sie nun auf übermäßige Selbstentladung: verliert in 24h ~0,02V...
Amperezangen sich für größere Verbraucher (i.e. E-Motoren) nicht mal soo schlecht, erlauben rasche Messung ohne grobe Umbauten und Gefährdung; das Min/Max memory des Chauvin erweist sich auch immer wieder als nützlich.
Die Zappelei eines, doch recht teuren Gerätes im DC Bereich nervt jedoch.
Größere Verbraucher (i.e. Blinker/Licht) werden dagegen tadellos gemessen
Und die "Universalmeßgeräte" vom Conradovic sind IMO ein Klump (you get what you pay for...) und liegen zB im Ohmbereich bis zu 30Ohm daneben.
Habe jedoch mittlerweie andere Idee:
besitze ein stabilisiertes 12V/30A Labornetzteil mit digitalen U/I-Anzeigen (verwende ich zum Testen für Autoradios/car-amps und hat wirklich genaue Anzeige), da werden wir einfach mal die Batterie ab-, dafür dieses Teil anklemmen und gugge was sich dann ablesen läßt.
also bei 150mA kann die batterie natürlich nicht ewig.....
hab bei meinem firmenauto nur die innenbeleuchtung vergessen und die batterie war nach 1 woche natürlich in der finsteren garage des münchner flughafens leeeeeeeer....
von wg. stromzangen:
meine erfahrung: gerade die teuren dinger, die aus so ziemlich jeder absolut verhunzelten kurvenform noch einen effektivwert derrechnen tun sich mit dem nullpunkt schwer.
Mir kommt kein HiRes in die Anlage. Ich brauch meine Hochtöner noch länger.
Die Anzeige eines analogen Messgerätes vertretbaren Anschaffungspreises ist (mindestens) genau so genau, wie bei einem ebenso vernünftigpreisigen Digitalmultimeter. Das Ablesen (eventuell mit Spiegelskale) ist leider gewöhnungsbedürftig. Dafür kann man an Zeigerbewegungen schnell erkennen, ob ein langsam pulsierender Verbraucher vorliegt und es ist relativ genau der Mittelwert des Messwertes optisch abzulesen.
Praktisch jedes Digitalmultimeter hat massive Probleme mit schnell gepulsten Messwerten. An der springenden Anzeige ist kaum zu erkennen, ob eine schnelle oder langsame Pulsung vorliegt, da die Pulsfrequenz natürlich mit der Abtastfrequenz und der Anzeigewiederholfrequenz interferieren kann.
Man könnte sowas als Mischprodukte bezeichnen, die sicherlich in einigen expensiven Messgeräten durch geeignete Anti-Aliasing-Filter unterdrückt werden, was aber sicherlich nicht der Regelfall ist.
vermessene Grüße
PN-Box ist voll, bei Bedarf E-Mail: Frankynstone(ätt)gmx(punkt)de
@ Frankynstone,
Wasser auf meine Mühlen... hab das Chauvin beruflich nur erstanden weil's DC mit Zange kann (DC bei Inverter messen), meine normale Alltags-Multizange ist analoges Hioki (mußte ich damals extra bestellen!....alles im LCD-Fieber...)
So kleine DC-A Bereiche stellen sich mir bis dato nicht, ergo kein analoges mit so kleinem Bereich verfügbar.
Aber das Batterie-Problem dürfte sich wohl mittlerweile ohnehin erledigt haben; neue Batt rein und die hält jetzt, schätze die alte war wohl durch Tiefentladung sulfatiert und hatte kleinen Zellenschluß.
Mein wirkliches Problem sind ja eher die ~120m 3x1,5Ye von Wohnung in die Hausgarage legen um dort endlich Steckdose für'n Optimate auf meinen Stellplatz zu bekommen (keine Ahnung ob mir die Genossenschaft das genemigen würde/wird...)
@ maha,
ah geh! Erzähl mir was (dennoch danke für den Einwurf)
Bei mir im Moped gehen aber je 3 Kabel vom + und - weg
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