Im Kleinsignalbereich Audio ist das ziemlich egal, da keine Pulströme zu erwarten sind. Die schlechtesten Elkos sind gut genug. 220nF noch parallel und fertig!
Entkopplung einzelner Stufen geht durch 100uF und 220nF parallel zu jeder Stufe. Jede Stufe über 6,8 Ohm an die Hauptspannung hängen.
Original geschrieben von Frank_S Entkopplung einzelner Stufen geht durch 100uF und 220nF parallel zu jeder Stufe. Jede Stufe über 6,8 Ohm an die Hauptspannung hängen.
Klar. Aber das kann ja jeder. Da fehlt die Würze. 6,8 Ohm sind allerdings nicht der Bringer. Eher 22 bis 47.
Nochma zum Thema Gyrator:
Wenn man in den Emitter des Transistors hineinguckt, so misst man gegen Masse eine, um den Faktor der dynamischen Stromverstärkung Beta, vergrößerte Kapazität C2.
PN-Box ist voll, bei Bedarf E-Mail: Frankynstone(ätt)gmx(punkt)de
Am wirksamsten ist ein L-C-Filter in der Versorgung sowie einselne Masseinseln auf dem Multilayer-PCB. Bei kleinen Strömen nimmt man R-C-Filter.
Da die Schaltungen der Audiotechnik meist immun gegenüber Ripple auf der Stromversorgunbg sind, sollte man den Aufwand in Grenzen halten. Die von Parasound praktizierte, mehrstufige Linearregelung der Spannungen des Vorverstärkers mag interessant sein - klanglich ist es wirkungslos.
Hilfe! Will hier nicht mal jemand gleichermaßen energisch wie fundiert widersprechen? Ich habe die Gyratorkacke ja in erster Linie deshalb eingesetzt, weil ich nicht nur eine möglichst Ripplelose; sondern auch eine möglichst rauschfreie Versorgung bewerkstelljen wollte ( hätt' ich vielleicht gleich schreiben sollen... ). Und nun rauscht der Quark um so doller? ( Eigentlich logisch... Transen rauschen nun mal... ).
Vielen Dank für das Schaltbild, kara, aber das ist alles stino 0815. Für mich wird es da interessant, wo dein Schaltbild aufhört.
Hier ein Raffmix als Extendet Disco - Version von dem, was ich möchte respektive will: Eine Akkulike Stromversorgung ohne Akku und dessen Nachteile. No rausch, no brumm, no wumman, no cry.
Wenn ich "Monsterelko" höre, klappen meine Scheuklappen direkt vor's Auge.
Ich seh' schon: Werd' wohl selber experimentieren und meßen müßen. Also LM317 ( der soll ja von Haus aus recht rauscharm sein ) vs 7815, und dann beides mit nachgeschaltetem Gyros.
Die Frage ist nur, ob ich mit meiner 70er Jahre jock dwoi Matt - Meßtechnik überhaupt was Aussagefähiges zu messen bekomme.
Jeder Widerstand weist Rauschen auf. Die Leerlaufrauschspannung ist proportional zum Wert des Widerstandes, selbiger liegt der herausgezeichneten Rauschspannungsquelle in Reihe.
Als Sieb nimmt man also am Besten einen Widerstand und eventuell eine Z-Diode, deren Rauschkonzert mit einem, für Wechelspannung niederohmigen, Elko auf Masse gelegt wird. Und was soll sich da besser eignen, als ein 83000µF Powerlytic? Nun, so groß muss die Kapazität gar nicht sein, 1000µ Low ESR vielleicht sind schon High End. Dagegen sind sämtliche LMaa und 75blumenkohl machtlos.
Auch einem Gyrotwister würde ich noch Kondensatoren nachschalten, um das Transistorrauschen zu killen. Jede Menge Folie und Keramik, damit auch ja niederohmig da oben rum im Präsenzbereich, wo man das Rauschen am deutlichsten hört.
PN-Box ist voll, bei Bedarf E-Mail: Frankynstone(ätt)gmx(punkt)de
Icgh hjalte es für Zeit/Geldverschwendung, sich mit längsgeregelten Niederspannungsnetzteilen kleinster Leistung und beliebigem Wirkungsgrad länger als 5 Minuten zu befassen.
Die Standardschaltungen mit LM317 und einem hochwertigen Tantal am Ausgang ist 100x besser, als es die anchfolgenden Stufen erwarten. Selbst Phonoverstärker lassen keine Folgen der Versorgung durch, wenn sie halbwegs sauber konstruiert sind (vollsymmetrische Schaltung mit OPs).
Hat man es mit Schaltnetzteilen zu tun, deren Pulsströme hohe Ripplespannungen am Ausgang zur Folge haben, so hilft einzig und alleine ein Siebwiderstand oder eine Siebdrossel. Selbst mit 22.000uF Lo-ESR lassen sich die Ripplespannungen im HF Bereich nicht entfernen. Parallelschaltung kleiner Typen hilft ebenfalls nicht, da deren Kapazität die Pulsströme nicht aufnehmen kann. Einige 100mV bleiben immer hängen.
Mit einem Siebwiderstand im niedrigen Ohmbereich hat man Ruhe. Nimmt man z.B. 4,7 Ohm Serienwiderstand in Verbindung mit einem billigen Standardelko mit 0,47 Ohm ESR, so hat man die Störspannung schon um ca. 1 Zehnerpotenz (!) reduziert. Drosseln sind natürlich besser, können aber selbst auch wieder Einstreuungen einfangen!
Es lohnt sich eher, die nachgeschalteten Stufen störsicher auszulegen. Gute OPs wie der OPA2132 oder der AD8620 bieten dafür die Vorraussetzungen. Mit hoher Verstärkung im offenen Kreis heben sich sämtliche Netzteilstörungen in der OP Schaltung heraus.
Beim Besuch unseres Forums werden Cookies gesetzt. Dies sind kleine Textdateien, die lokal auf Ihrem Rechner in den Browserverlauf gespeichert werden. Die auf unserer Forums-Website eingesetzten Cookies sind technisch erforderlich und gewährleisten den Betrieb und die Komfort-Funktionalitäten des Forums.
Während Ihres Forum-Besuchs werden keine Cookies zu Marketingzwecken oder für Statistiken und Analysen gesetzt. Auch werden keine Daten an Dritte übermittelt.
Detaillierte Informationen zu unserer Verarbeitung von personenbezogenen Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Wenn Sie auf „Einverstanden“ klicken, stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung und dem Einsatz von technisch erforderlichen Cookies zu.
Kommentar