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HighEnd-AMP: ALBS QuadMos 600D HV

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  • OldSchool
    Registrierter Benutzer
    • 13.08.2016
    • 21

    HighEnd-AMP: ALBS QuadMos 600D HV

    Liebe Grüße in das Forum,

    wie bekannt, hat Visaton ein enormes Potential an High-End-Klang. Daher habe ich mir den Traum von einer High-End-Stufe gegönnt von ALBS.

    Die Firma ALBS bietet seit vielen Jahrzehnten Verstärkerbausätzte an, die meiner Meinung nach, die richtigen Antriebe für größeren Visaton Lautsprecher sein können und sich in den Selbstbau einreihen, wie die Visaton Lautsprecher. Daher ergänzen sich beide Firmen perfekt. Die Endstufen und Komponenten gibt es fast unverändert seit den 1990 Jahren.

    Zur Info: Die Firma ALBS vertreibt die Potis und Bauteile von APLS aus Japan. Bitte nicht verwechseln.

    ALBS:
    https://albs.de mit Datasheets für:
    - AktivMos 120 können über M5 Bolzen "gestackt" werden (Masse, Spannungen, etc.)
    - DacMos 120/240/360k können über M5 Bolzen "gestackt" werden (Masse, Spannungen, etc.)
    - QuadMos 600
    - Netzteile
    - Trafos
    - usw.

    https://www.ebay.de/str/albsalltronic

    Da noch ein großes 19" PA-Gehäuse vorhanden war, galt es, dieses zu füllen:

    Netz-Seitig:
    - Neutik Powercon
    - SI-Halterung Sonderausführung für Fein-SI mit max. 16A von Schurter mit 5x20 in 12A, träge
    - Einschalter 230V~ auf 2x Industrie-Relais je 30A mit 2-pol. geschaltet, gekapselt
    - je Trafo eine Einschalt-Strom-Begrenzung (ESB)
    - Phönix Blöcke 2,5 mm² für Verteiler für P,N,Erde
    - Lüfter für Treiberstufen: 5V Hifi / 12V PA / umschaltbar (Bild rechts oben Kabel blk/red/yel)

    - Extras:
    - 5V DC Netzteil (red)
    - 12V DC Netzteil (yel)
    - Gesamt abgeschirmt in Kupergehäuse, da Schaltnetzteile

    - s.u. Features

    Trafos:
    - 2x RKM-950-HV
    - 2x 950W parallel, je Modul ein Trafo

    - Hauptspannung ca. 2x 81V +/-
    - Treiberspannung ca. 2x 90V +/- (wgn. Slew-Rate und kein Einbruch, wenn Hauptspannung bei Bass absinken sollte)

    - Ringkern, Magnetisch abgeschirmt, 2x Hauptspannung HV, 2x Treiberspannung HV
    - HV = Hochvolt Ausführung
    - je Trafo ca. 8,0 kg

    Netzteil:
    - gemeinsames Netzteil wgn. möglichem Brückenbetrieb

    - Hauptspannung 2x160.000µF / 85V (insgesamt 2x 4x = 8x 40.000 µF bei 85V)
    - Treiberspannung 2x 22.000µF / 100V

    - Maße B x H x T 385 x 150 x 140 mm

    - Masse-Führung (ggf. auf dem Foto zu erkennen):
    - von R/L jeweils die Trafomasse an die Alu-Mittelschiene
    - Mitte 2x LS- a 10 mm²
    - Mitte Rest aller Massen auf weitere Schraube

    Endstufen:
    - 2x QuadMos 600D HV
    - 2x 600 W an 1 / 2 / 4 Ohm ( 1 Ohm stabil in obiger konfiguration = Last = Impedanz-unabhängig )
    - LS-Schutzschaltung: Einschaltverzögerung, DC, HF, Verzerrungen, etc.
    - alle Bauteile geringe Toleranzen <5% bzw. <1%
    - Transistoren handverlesen mit gleicher Kennlinie

    - durch Wechsel von Kondensator im Audiostrang Möglichkeit den Klang anzupassen (technisch vs. wärmer)

    NF-Eingang:
    - Stereo unsym. 10 kOhm
    - 2x XLR 3-pol sym. 600 Ohm
    - 1x XLR 5-pol s.o., wenn nur 1 Kabel gewünscht

    - alle XLR mit Klappe, damit kein Staub durch den Lüfter die Anschlüsse verunreinigen
    - Chinch-Buchsen Neutrik sind geschlossen

    - Brückenbetrieb noch offen / später

    Kabel:
    - Netz 1,5 mm²
    - Trafos 1,5 mm²
    - Gleichrichter -> Netzteil 2,5 mm²

    - LS Masse 10,0 mm²

    - alle +/- Haupt-Spannung 6,0 mm²
    - alle +/- Treiber 2,5 mm²
    - Rest alles 1,5 mm²

    Gehäuse 19" mit 3 Kammern:
    - Maße B x T x H 480 x 490 x 250 mm

    - Die Trafos sind im vorderen U-Profil, das nochmals die Trafos schirmt und dem Gehäuse weitere Stabilität gibt
    - Auf der Netzteilseite sind die 4 Brückengleichrichter angebracht.
    - Somit kann man die gesamte Trafo-Sektion in einem Herausnehmen inkl. Brückengleichrichter.
    - Netzkabel von hinten nach vorn ist einem geschirmten Kanal verlegt.
    - Netz-Verteiler vorne über Phönix Blöcke

    Front und Features:

    - Front ist alt und wird neu gestaltet

    - Features Arduino Nano für:
    - Lüftersteuerung
    - Temperatur-Überwachung Treiber und Hauptstufen (DS18B20)
    - LED Stripes RGBW Unterflurbeleuchtung
    - LED Pegelanzeige
    - Display Watt-Anzeige
    - Acryl-Belecuhtung
    - etc. etc.
    und alles natürlich geschirmt verlegt.

    Vielleicht etwas für viel später. Erstmal muss Alles laufen.

    Gewicht:
    - alter Verstärker lag bei 40 kg (2x DAC-MOS 240 für 2x SAT plus 1x DAC-MOS 360 für 1x SUB mit ALBS SUB-20-Modul)
    - neuer müsste um die 55 kg liegen

    Heute einen Leistungstest durchgeführt auf JBL PA Satelliten 600W Sinus 8 Ohm (Arschbacken für Kenner), die mit PA-Verstärkern ab 1,2 kW Sinus and 4 Ohm Analog-Amp und 2.000W Sinus digital Amping gefahren werden. Sehr schön. Keine Verzerrungen. Satt, trocken, klar, differenzier in allen Lautstärken. Schon toll. Wenn meine DAC-MOS 360 abschalten (Leistungsbegrenzung eingestellt HiFi), kann man deutlich weiter hoch fahren (Leistungsbegrenzung eingestellt HiFi).

    Gern würde ich den Verstärker mal professionell durchmessen lassen (Harmoniche Verzerrungen, Dämpfung, THN, Dynamik-Umfang, usw. um ggf. Fehler in der Kabelführung aufzuspüren (Masse, V~~, Abschirmung NF, etc. und um dies dann zu verbessern). Wer jemanden kennt - immer gerne.

    Wer ALBS noch kennt oder hat, bitte um Kommentare, was Eure Erfahrung mit diesen Systemen ist. Danke.

    Hier das erste Bild. Später folgen mehr.

    Netzteil links: 2x Treiberstufe (blau=- / rot=+) je 1 Kondensator
    Netzteil Rest: 2x4 Hauptspannung obere Schiene = blau = - / untere = + = rote Schraube

    Info: Hauptschalter und Frontplatte sind provisorisch, da Front komplett neu entworfen wird, wenn Zeit und Geld.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: ALBS-Quad-Mos-600D-TopView-02.2026-VF.png Ansichten: 0 Größe: 1,94 MB ID: 734683

    Zuletzt geändert von OldSchool; 08.02.2026, 01:59.
  • Volker
    Registrierter Benutzer
    • 24.12.2000
    • 2001

    #2
    Hallo,
    ich habe die ALBS Verstäker( Transistoren BUZ 900/905) auch noch hier, nur nicht mehr im ständigen Gebrauch. Der Rohestrom liegt an meiner Quadmos2 600 bei ca.600W !!!
    Ich habe auch den großen PAM12 Vorverstärker mit ext.Netzteil seiner Zeit (ca.1995) dazu gekauft.

    Klanglich ist die Quadmos 600 nie so mein Fall gewesen, ich mochte mehr die Quadmos2 360 lieber. Die 600er spielt den Sound extrem analytisch!

    Du kannst die Trafos/Netzteil ja mit zwei spannungen betreiben, die nidrige Spannung kann dann auch Lasten unter einem Ohm treiben .
    Habe die Endstufe auch mal benutzt für WIG schweißen (dünne ALU -Bleche) Externer Frequenzgenerator war da auch im Spiel .


    Du schreibst oben : 2x 950W parallel," je Modul ein Trafo"
    Warum du mit diesem Netzteil, jetzt die Trafos paralell betreibst verstehe ich nicht, du kannst doch für jede Halbwelle am Netzteil einen Trafo nutzen ?


    Gruß, Volker

    Kommentar

    • OldSchool
      Registrierter Benutzer
      • 13.08.2016
      • 21

      #3
      Hi Volker,

      ja, das mit den Trafos. Das ist so. Albs hat zwei Trafos und nutzt je Trafo nur 1 Halbwelle für Plus von Trafo 1 und Minus an Trafo 2. Da die Trafos nicht voll belastet sind gegeben die jeh Spule mehr Leistung ab. Daher sind die Leiter der Hauptwicklungen auch doppelt ausgeführt. Warum: Weil so die Last auf jeden Trafo gleich verteilt wird.

      Nachteil: Jeder Trafo liefert aber nicht 100% Nennleistung, wenn diese abgerufen wird. Natürlich spielt dies bei "normalen Lautstärken" und Impedanzen keine Rolle, da ja alles über diese riesigen Netzteile abgefangen wird.

      Wenn man mal PA hart fahren will, dann wollte ich jedoch das beide Trafos voll liefern können. Meine Idee war daher beide Trafos mit beiden Halbwellen das Netzteil zu beladen. Da die Trafos baugleich sind und die Polung markiert, wollte ich den 2. Trafo umgeport anschließen, damit jede Halbwelle jeweils beile Spannung, also + und - gleichzeitig befüllen. Da Trafo und Gleichrichter baugleich sind und eng tolleriert, sollte das klappen. Leider haben ich noch kein Oszilliskop, das man dann auch prüfen und belegen kann.

      Mir kommt die Schaltung von albs etwas Spanisch vor, da die Begründung auf der Lastverteilung der Trafos liegt. Dies kann meiner nach aber nur ein Problem darstellen, wenn man beide Trafos - vor - einem Gleichrichter paralllel schaltet. Da aber bei mir jeder Trafo einen eigene Gleichrichter hat, sollte das kein Problem darstellen.

      Das einzige was wichtig ist ist, das jeder Trafo zusätzlich eine eigene Sicherung hat.

      Ich bin noch dabei das zu entschlüsseln. Daher kann ich jeden Trafo einzeln zuschalten.

      Für den normalen Hifi-Betrieb spielt es keine Rolle, da das Netzteil alles wegbügelt und selbst 1 Trafo so viel Leistung liefert, die nicht benötigt wird.

      Nur beim Tragen mit einem Trafo hat der AMP immer Schlagseite, das war immer sub-optimal beim Transport bei Tests und Veranstaltungen in der damaligen Version.

      So ist's halt schöner.

      PS: Meine alten Stereo DAC-MOS 360 werden deutlich wärmer als die heutige QuadMos. Die Quad hat aber auch ca. 4x so großen Kühlkörper vom PA-Gehäuse (Gehäuse bekommt man leider nicht mehr). Nur die Treiber-Stufen werden richtig heiß. Der Innen-Lüfter macht auch hier Sinn mit geringer Drehzahl.

      Kommentar

      • LeahpaR
        Registrierter Benutzer
        • 10.05.2014
        • 184

        #4
        Beeindruckedes stück Technik. Bei so viel Leistung muss man sehr genau und überlegt arbeiten.
        Aber warum man unbedingt RGB-LEDs da einbauen muss... Passt irgendwie gar nicht. ^^

        Zitat von OldSchool Beitrag anzeigen
        Mir kommt die Schaltung von albs etwas Spanisch vor, da die Begründung auf der Lastverteilung der Trafos liegt. Dies kann meiner nach aber nur ein Problem darstellen, wenn man beide Trafos - vor - einem Gleichrichter paralllel schaltet. Da aber bei mir jeder Trafo einen eigene Gleichrichter hat, sollte das kein Problem darstellen.

        Das einzige was wichtig ist ist, das jeder Trafo zusätzlich eine eigene Sicherung hat.

        Ich bin noch dabei das zu entschlüsseln. Daher kann ich jeden Trafo einzeln zuschalten.

        [/I]
        Trafos parallel schalten, ist eigentlich kein großes Problem, wenn Schein-Leistung, Spannung und cos.Phi gleich/ähnlich sind. Die Gleichrichter entkoppeln die Trafos.
        Wie sieht die Schaltung denn aus? Falls Möglich, würde ich Diese gerne mal (per PN) sehen. Mich interessiert, wie das aufgebaut ist.

        Kommentar

        • OldSchool
          Registrierter Benutzer
          • 13.08.2016
          • 21

          #5

          Zitat von LeahpaR:
          Beeindruckedes stück Technik. Bei so viel Leistung muss man sehr genau und überlegt arbeiten.
          Aber warum man unbedingt RGB-LEDs da einbauen muss... Passt irgendwie gar nicht.
          Danke für die Blumen. Ist noch nicht fertig und kleine Kinderkrankheiten sind auch noch zu lösen. Aber schon jetzt echt top.

          LED / Pegelanzeige / Bildschirm:
          Eigentlich, um das alte Millenium mit dem neuen Millenium zu verbinden. Man kann es frei einstellen und auch ausschalten. Mit einem Atmel ist halt alles möglich. Ist nur reiner Spaß. Eine Firma in China bietet auf Displays (OLED, etc.) analoge und digitale Pegelanzeigen in horizontal oder vertikal an. Ich selbst habe die Revox Quarz-Anzeige für LCD programmiert. Sieht auch ganz cool aus. Ich würde gerne große analoge Pegelanzeigen in Watt nutzen, aber man bekommt qualitativ gute nirgens, soweit ich weiß (vgl. McIntosh).

          Trafo und Netzteilschaltung:
          Die Schaltung ist ganz einfach und im Bild zu sehen. Es ist ja kein Geheimnis.

          1.) Primär: Die Trafos sind Phasenrichtig parallel geschaltet auf der Netz-Spannungsseite.

          2.) Sekundär: Masse jedes Trafos auf der Mittleren Alu-Schiene. Rechter Trafo Schraube zwischen den zwei ungenutzen schwarzen Schrauben rechts. Linke Trafo dito. D.h. die Masse zum Netzteil jeweils von ganz rechts und ganz links.

          3.) Sekundär Haupt-Spannung: Die Sekundär-Abgriffe je Trafo sind Phasenrichting (also relativ Trafo zu Trafo) an den Gleichrichter angeschlossen. Rechter Trafo liegt am rechten, inneren, flacheren Gleichrichter. Trafo links dito. Von den jeweiligen inneren Gleichrichtern gehen dann +/- auf die untere/obere Schiene. Jeder Einspeisung ist ein 10 µF, MKP in rot parallel geschaltet. Plus und Minus gehen dann zu je zwei Kabeln zu den SI's rechts. Von dort gehen die Kabel zu den Platinen.

          Summe 2x Plus + 2x Minus macht also die 4 MKP 10 µF von Wima.

          4.) Sekundär Treiberspannung: Nur der Abgriff vom linken Trafo speist die 2 Treiber-Elkos durch den linken dicken Gleichrichter. Der rechte Gleichrichter ist isoliert (gelbe Kappen). Daher 2 zusätzliche WIMA MKP 10 µF ganz links und man sieht auch, das die +/- Aluschienen der Hauptspannung links aufhört und die zwei Treiber-Elkos nur mittels Ösen abgegriffen werden. Fertig. Info: Treiber-Spannung hat noch keine Sicherung. Nur ein dünnes Kabel, das dann durchbrennt.

          5.) Elkos: man sieht die Überdruckventile in leichtem grau zwischen den 3 Schienen.

          Die Idee ist nun, dass die Zentralmasse in der Mitte der mittleren Aluschiene aufgelegt wird. Da die LS-Kabel aber 2x 10² habe ich die Masse dann doch trennen müssen. Auch die Trafos sind nicht Zentral. So ist es ein Optimum aus Optik und zentralem Massenpunkt. Hier teste ich noch. Mit diesem Aufbau wurde zunächst gestartet.

          Also, alles ganz normal und nur alles etwas massiver und größer ausgeführt.

          Kommentar

          • OldSchool
            Registrierter Benutzer
            • 13.08.2016
            • 21

            #6
            Hi Volker,

            alle alten DacMos-Module 240/360 aus 2000-2004 haben die K135 und J50 in TO-3 aus Japan.

            Die jetzige QuadMos hat die EXICON MOSFET ECF10N20 ECF10P20 TO-3.

            Ich will mir noch einen Spezial-HOT-Umschalter bauen (AMP und LS), um Revox vs. DacMos 360 und QuadMos 600 gegeneinander zu testen, wie die Unterschiede sind der einzelnen Technologien. Bin aber noch nicht so weit. Denke so 2027 sollte das Ding fertig sein.

            Möchte vorher noch 2 Paare Visaton Lautsprecher und 4 Subs von Visaton "upgraden". Schleifen, lackieren und Frequenzweichen checken. Was für den Sommer.

            Kommentar

            • klaus22
              Registrierter Benutzer
              • 09.02.2026
              • 1

              #7
              Ein Umschalter für heiße Lasten (sowohl Verstärker als auch Lautsprecher) ist definitiv ein Projekt, das Sorgfalt braucht. Passiv mit hochwertigen Relais (z. B. Omron G7 oder ähnlich) in Kombination mit Überspannungsschutz ist auf jeden Fall sinnvoll.
              oyodental.nl biedt online tandheelkundige apparatuur aan, zoals de tandarts werkstoel en de turbine tandarts.

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