UKW Radio Frequenzgang und Datenrate bei mp3 Aufnahmen
ukw-analog-rundfunk hat doch wie jeder andere einen durch hf-frequenzhub vorgegebenen nf-frequenzumfang ... dynamikumfang etc (ich glaub bis 12 khz, oder sinds 15...). klanglich übersetzt auf mp3-digitalisierung kommt angeblich nicht mehr als 64 kb/s raus, las ich mal irgendwo ohne weitere angaben. eine anfrage beim ORF ergab leider das typische ergebnis: keines. und ein durchtelefonieren war mir dann zu mühsam.
ich weiß, es gibt zwischen einer analogen frequenz + dynamikbegrenzung und einer mp3-datenreduktion keinen mathematischen zusammenhang, aber hoffentlich eine theoretische, grundlagengestütze aussage, dass z.b. 128 kbs verschwendete liebesmühe sind.
gibts die, oder gibts nur den hörvergleich?
was sagen die experten?
ukw-analog-rundfunk hat doch wie jeder andere einen durch hf-frequenzhub vorgegebenen nf-frequenzumfang ... dynamikumfang etc
->15kHz, bei Billiggerätren auch noch weniger wegen schlechtem Pilottonfilter.
klanglich übersetzt auf mp3-digitalisierung kommt angeblich nicht mehr als 64 kb/s raus, las ich mal irgendwo ohne weitere angaben.
->Nein! Die Artefakte bleiben dem Rundfunk erspart, deshalb klingt UKW deutlich besser selbst als 128K. Ein leichtes Rauschen und ein steiler Abfall bei 15kHz sind weit weniger störend als dieses lästige Klirren von MP3. Ausnahme: viele Rundfunkanstalten haben das Musikarchiv auf MP3 umgestellt und senden schon in übler Qualität.
ich weiß, es gibt zwischen einer analogen frequenz + dynamikbegrenzung und einer mp3-datenreduktion keinen mathematischen zusammenhang, aber hoffentlich eine theoretische, grundlagengestütze aussage, dass z.b. 128 kbs verschwendete liebesmühe sind.
->Die Grenze von UKW unter guten Bedingungen liegt geschätzt zwischen 128K bis 160k.
Selbst UKW auf Kassette (Chrom) ist noch besser, als 128k MP3.
Übrigens ist MP3 die Abkürzung für den Layer 3 von MPG 1 oder MPG 2. Manche Player zeigen an, welches MPG es ist, spielt aber keine Rolle. MP3 Pro komprimiert etwas anders, kann man die Datenrate bei gleicher Qualität eine Stufe reduzieren. Aber unter 192k würde ich mir nicht unbedingt anhören wollen. Ogg Vorbis soll auch besser als normale MP3 sein. Da manche MP3-Codecs auch OGG können, nehme ich an, dass das Komprimierungsverfahren das selbe ist, nur Extension und Dateiheader sind anders.
PN-Box ist voll, bei Bedarf E-Mail: Frankynstone(ätt)gmx(punkt)de
Selbst UKW auf Kassette (Chrom) ist noch besser, als 128k MP3.
Mein Reden. Besonders Scheußlich sind ja diese Radiosender, die offenbar über eine Standleitung von sonstwoher (hier im RheinMain-Gebiet die Amisender z.B.) niedrigste Datenrate MP3 senden. Unglaublich, was das Verfahren da aus ehemaligem Schlagzeug z. B. für ein Geräusch generiert...
Gruß, Christian "an mein Ohr kommt nur analog und CD":-)
m.E. kann man da überhaupt keine generellen Aussagen treffen, da die Klangqualität der einzelnen Sender recht deutlich voneinander abweicht.
Ein richtig guter (d.h. "naturbelassener") Sender bei optimaler Empfangssituation mit einem hochwertigen Tuner dürfte auch mein ADR (192 kBit/s) schlagen. Viele Leute, die eine Übertragung in der o.g. Konstellation gehört haben, halten die verbliebenen Unterschiede zur CD-Qualität für ziemlich klein. UKW kann also richtig toll klingen!
Jepp, ist wirklich davon abhängig, was die einzelnen Radiostationen für Musikmaterial senden und was sie für einen SOUNDOPTIMIZER verwenden. Fast alle Radiostationen komprimieren die Dynamik auf NULL und übliche Popmusiksender (z. B. Radio NRJ Sachsen) addieren sogar noch Bässe der halben Frequenz, damit die Car-LoFi-Subwoofer was zu pumpen haben.
Dass das UKW-Prinzip richtig toll klingen kann, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, da ich selbst einen Mono-UKW-Sender gebaut habe. Geräuschabstand und Klangeindruck waren hervorragend und trotz des sehr einfachen Senders kamen bei zu hoher Aussteuerung die Verzerrungen stets vom Empfänger.
Einziges Problem ist die begrenzte Audiobandbreite, wenn man Stereo nutzen will. Der Stereodecoder spuckt leider noch den 19-kHz-Pilotton aus. Wenn man den vollständig killen will, verschwinden leider auch Toninformationen oberhalb 15 kHz. Meistens stört es nicht.
Der Deutschlandfunk nimmt keine Dynamikkompression vor, dadurch erscheint er leiser, als andere Stationen. Aber wenn man entsprechend etwas lauter dreht, dann klingt es wie CD direkt.
Ganz mies fand ich einen fertigen Stereo-UKW-Sender von eBay. Der zwitscherte temperaturabhängig mit den verschiedensten Frequenzen, die der Pilottonfilter keines meiner Radios erfasste. Hab den Sender weiterverkauft
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Der Bau einer hochwrertigen Sendeanlage ist eine Wissenschaft für sich. Telefunken z.B. hatte das nötige Know-How.
Das alte TFK Buch geht noch weiter als folgende Grundinfos:
Ich hab viel über Senderbau gelesen. Besonders bei großen Leistungen hat man übelste Probleme mit Oberwellen und der HF-Bandbreite. An sowas traue ich mich nicht ran. Außerdem bin ich kein Pirat. Auch mit Infrarotsendern und -empfängern kenne ich mich (leider) bestens aus.
Einen Stereoencoder für meinen süßen Minisender könnte ich allerdings mal bauen. Einfach, weil es lästig ist, 10 Meter Tschinnschkabel als Stolperstrick durch die ganze Wohnung zu zerren.
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sagt mal, ist sw2 nicht "der" radio-kultursender in D? wie kommt da - sag wir mal - wagner rüber im vergleich zu einer cd? hat zufällig diesen test schon mal wer gemacht?
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