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@ alle Profis "endstufenmodul bei ebay"

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  • PTebbe
    Registrierter Benutzer
    • 04.10.2001
    • 1894

    @ alle Profis "endstufenmodul bei ebay"

    Da des öfteren nach Selbstbauendstufen gefragt wird: Ich bin beim Stöbern auf ebay auf dieses Angebot gestoßen. Wirkt auf mich als Laien irgendwie solide; ich kann aber die Angaben zur Technik und auch das Preis-Leistungsverhältnis nicht beurteilen.

    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?...tem=3823844896

    Vielleicht gebt ihr mal eure Beurteilung ab.

    Gruß
    Peter
  • Sven W.
    Registrierter Benutzer
    • 11.05.2002
    • 404

    #2
    http://www.hormann-audio.de/

    Sieht eigentlich ganz gut aus, für den Preis:

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    • We-Ha
      Moderator
      • 26.09.2001
      • 12244

      #3
      Ich würde mir dabei aber eher überlegen (besser gesagt, habe
      ich schon) ob ich nicht dieses hier verarbeite:



      Basiert auf dem TDA7294, hier sind zwei Stück eingebaut, ist allerdings eine Sonderedition von Broesel für mich.
      Der Schalter, der zu sehen ist, schaltet von Stereo nach Brücke. Brauche ich aber effektiv nicht, da ich von vornherein auf Brücke schalte und von diesen Modulen zwei einsetze, somit 2 x 150 Watt fahren kann.

      Den (selbstgedengelten) Amp, in dem das verbaut ist, habe ich ja schon hier irgendwo gezeigt.

      Wer mehr wissen will, sollte sich an Broesel wenden, ich glaube, der hat da noch ein paar von, sogar noch niedlicher mit SMD Teilen, dieses hier ist wohl die Entwurfsplatine des ursprünglich angedachte ForumAmps (den anschließend scheinbar niemand mehr interessierte).
      Tipps & Tricks für alle Wastels in Wolfgangs Bastelkeller , denn wie der Schreiner kann es keiner
      Ich habe Probleme für alle Lösungen !!! .-- ....

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      • Nuggets
        Registrierter Benutzer
        • 12.04.2001
        • 571

        #4
        Gehört da dann ein Print-Trafo dazu, um das Netzteil komplett zu machen?
        Visaton Vox 253 an Rotel RC und RB 990 (DAC: DIY PCM1794)
        Visaton DL18/2 & Sub T-40 an Teac A-H01 und Hypex DS4.0
        Stax SR Lambda Pro an SRM-T1 und ED-1

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        • We-Ha
          Moderator
          • 26.09.2001
          • 12244

          #5
          Da gehört ein Netzteil zu ... und zwar eines, das auch den Strom liefern kann, denn die Endstufe benötigt, wenn es mal 'powern' soll ... (Printtrafo ... pah, is doch keine Klingel ...)
          Tipps & Tricks für alle Wastels in Wolfgangs Bastelkeller , denn wie der Schreiner kann es keiner
          Ich habe Probleme für alle Lösungen !!! .-- ....

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          • Nuggets
            Registrierter Benutzer
            • 12.04.2001
            • 571

            #6
            Mann, We-Ha, das war ja genau der Punkt. Das ist alles so klitzeklein; das kann doch keinen ordentlichen Strom liefern. Aber alles andere als ein Printtrafo wäre hierfür überdimensioniert.
            Visaton Vox 253 an Rotel RC und RB 990 (DAC: DIY PCM1794)
            Visaton DL18/2 & Sub T-40 an Teac A-H01 und Hypex DS4.0
            Stax SR Lambda Pro an SRM-T1 und ED-1

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            • Bert
              Registrierter Benutzer
              • 25.06.2004
              • 3

              #7
              Die Endstufe ist nicht so schlecht. Positiv fällt die alternative Kompensierung auf die eine sehr hohe Slew-Rate und guten Frequenzgang zur Folge hat (sieht man an der hohen Leistungsbandbreite). Damit eine der Endstufen die SACD-tauglich sind.

              Für den Preis auf jeden Fall zu empfehlen.

              Bert

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              • harry_m
                Registrierter Benutzer
                • 16.08.2002
                • 6421

                #8
                Peter, für dieses Geld Endstufenmodul plus Trafo und Netzteil?! Da kannst wirklich nichts falsch machen!

                Grüße
                Harry
                Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde)
                Harry's kleine Leidenschaften

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                • broesel
                  Gesperrt
                  • 05.08.2002
                  • 4337

                  #9
                  ... zumal man den Trafo für die TDA's benutzen könnte, wenn's dann später mal was ordentliches sein soll...

                  Nachtrag: FrankS hat übrigens recht: Wenn das TDA die Beinchen streckt, wird der Lautsprecher weggeschaltet. Also kaputte Endstufe nicht = kaputte Box.

                  ... WeHa hat's ausprobiert...

                  Kommentar

                  • Bert
                    Registrierter Benutzer
                    • 25.06.2004
                    • 3

                    #10
                    >... zumal man den Trafo für die TDA's benutzen könnte, wenn's dann später mal was ordentliches sein soll...

                    Also TDAs in Ehren aber gegen eine vernünftige Endstufe hat so ein IC keine Chance.
                    z.B. TDA7294 hat eine Slew-Rate von 7V/µs. Um einen Sinus von 20kHz bei voller Leistung wiederzugeben braucht eine Endstufe mittlerer Leistung etwa eine Slew-Rate von 40V/µs, d.h. Leistungsbandbreite von dem TDA ist etwa 4kHz. Auch Klirrfaktor ist nicht toll: Bei kleinen Leistungen ok, 0,005%, aber 0.1 bei höheren Leistungen ist wohl nicht akzeptabel.
                    Eine gute Endstufe (diskret) schafft -120db Klirr bei kleinen Pegeln und etwa 0,001% bei Vollast (mein Rekord war 0,0002% bei Vollast mit viel Aufwand und sehr knapp an der Stabilitätsgrenze).

                    Ich war vor 3-4 Jahren auch TDA-Fan, man muss sich nicht viel (bis überhaupt nichts) überlegen (die Aussenbeschaltung ist ja immer im Datenblatt), aber ist am Ende kann man es nicht besser machen als die Daten des IC`s, und die sind nicht umwerfend.

                    Bert

                    Kommentar

                    • We-Ha
                      Moderator
                      • 26.09.2001
                      • 12244

                      #11
                      Original geschrieben von broesel
                      ... zumal man den Trafo für die TDA's benutzen könnte, wenn's dann später mal was ordentliches sein soll...

                      Nachtrag: FrankS hat übrigens recht: Wenn das TDA die Beinchen streckt, wird der Lautsprecher weggeschaltet. Also kaputte Endstufe nicht = kaputte Box.

                      ... WeHa hat's ausprobiert...
                      Jau, und auf die absolute Hardcore Art und Weise ...

                      aber nun ist es (dank der Eilsendung von Broesel) wieder in Schuß, und der minimale Brumm, weswegne ich meinen Amp untersucht habe, ist auch weg, typischer Bastlerfehler, keine Masseanbindung Gehäuse-Platine ! (tstststs, aber nun habe ich ja dazu gelernt)


                      @Bert:
                      Ich will dir da nicht reinreden, sicher hast du recht.
                      Aber es ist auch erlaubt, das sich mir da ein gewisser Gedanke aufdrängelt ?
                      Tipps & Tricks für alle Wastels in Wolfgangs Bastelkeller , denn wie der Schreiner kann es keiner
                      Ich habe Probleme für alle Lösungen !!! .-- ....

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                      • BN
                        BN
                        Registrierter Benutzer
                        • 03.01.2003
                        • 982

                        #12
                        Original geschrieben von Bert
                        z.B. TDA7294 hat eine Slew-Rate von 7V/µs. Um einen Sinus von 20kHz bei voller Leistung wiederzugeben braucht eine Endstufe mittlerer Leistung etwa eine Slew-Rate von 40V/µs, d.h. Leistungsbandbreite von dem TDA ist etwa 4kHz.
                        Hmmm, mal aus meinen hintersten Gehirnwindungen die Differentialrechnung hervorgekramt: Was ist die maximale Steigung in V/µs bei 20kHz?

                        also: u(t) = U0 * sin(2*Pi*f*t)
                        differenziert nach t: du/dt = U0 * cos(2*Pi*f*t) * 2*Pi*f

                        das Maximum ergibt sich, wenn die Cosinus-Funktion gerade 1 ist.

                        also: du/dt[Max] = U0*2*Pi*f

                        mit U0 = 50V und f=20kHz ergibt sich die maximale Slew-Rate zu 6.28V/µs. Also reicht es doch für Audio-Zwecke.

                        Bei der Gelegenheit habe ich gesehen, daß die Slew-Rate beim 7293 15V/µs ist. Vielleicht erklärt das im Vergleich zum 7294 "mimosenhafte" Verhalten des 7293.

                        Grüße

                        Bernhard

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                        • sinus
                          Registrierter Benutzer
                          • 20.10.2002
                          • 1002

                          #13
                          Hallo PTebbe,
                          zur Endstufe selber kann ich nichts sagen. Aber der gleiche "Hersteller" fabriziert und verkauft auch einen Phonovorverstärker SUPA (Elektornachbau) der in der Analogszene sehr gut ankommt. Qualitativ scheint er demnach gute Arbeit zu liefern und Preislich kann man zu seinen Angeboten sicherlich nichts gegen sagen!!

                          Chris
                          "Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein." Albert Einstein

                          Kommentar

                          • Frank S
                            Registrierter Benutzer
                            • 26.04.2002
                            • 4741

                            #14
                            Die Endstufenschaltung sieht auch nach Elektor aus. Die Grafiken im Schaltplan (die Pins hinter der Plusklemme z.B.) stammen von Elektor.

                            Die schaltung wäre gut für Aktivlautsprecher.

                            Kommentar

                            • broesel
                              Gesperrt
                              • 05.08.2002
                              • 4337

                              #15
                              Die Endstufe ist - wenn das Schaltbild weiter oben das richtige sein sollte - auch ein Kind von Elektor.

                              Der SUPA ( Elektor: SUPRA ) ist ein prima Vorverstärker, aber er bietet außer dem relativ exotischen Konzept nichts, was ihn von der breiten Masse abhebt. Wie sollte er auch: Wenn die RIAA-Forderungen erfüllt sind - was zu erreichen absolut keine Geheimwissenschaft ist - sind die Klangunterschiede bei Entzerrern eher marginal.

                              Seit das Teil vor ewigen Zeiten von Elektor publiziert wurde, habe ich ihn wohl so 4 bis 5 mal aufgebaut. An einem meiner Dreher läuft er aktuell noch immer.

                              Allerdings muß man sagen: Der SUPA wird bei diesem Anbieter zu einem fairen Preis gehandelt, das Teil ist prima, und man kann mit einem Kauf nichts falsch machen.

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