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impuls / bypass kondensator in frequenzweichen
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Natürlich ist es nicht schädlich. Aber wenn ein solcher Bypasskondensator gerade mal wenige nF hat im Vergleich zu seinem Pendant in µF Dimensionen, dann ist die Wirkung gleich Null. Zudem ändert sich beim Ursprungskondensator kein einziger technischer Wert, wie z. B. die dielektrische Absorption- sie bleibt völlig gleich. Man kann durch paralellschaltung einem bestehenden Kondensator keine besseren Eigenschaften verpassen! Und die eventuellen Änderungen im hochfrequenten Bereich (> 100 Khz) werden schwerlich hörbar zu machen sein.
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Re: Re: Re: impuls / bypass kondensator in frequenzweichen
Bis hierher stimme ich ganz zuOriginal geschrieben von Volpe
<SNIP>
Bei Kondensatoren liegen die Dinge anders, und meine Aussage bezog sich auch nur auf das hochfrequente Verhalten in einem Bereich, der mindestens 100 bis 1000 mal höher liegt als das, wovon hier immer geredet wird. Also Mhz Bereich, somit als Abblockkondensator gedacht. Und da spielen die verschiedenen Resonanzverhalten eine enorm wichtige Rolle, das ist mit jedem Netzwerkanalysator nachzumessen. Verschiedene parallele Q's - ja auch reine Kondensatoren haben sowas- können regelrechte Schwingkreise erzeugen,
und dies kann ich mir auch vorstellen in einigen Elektronikschaltungen, z.B. CD Player, Tuner und vielleicht in Endstufen.Original geschrieben von Volpe
deren Frequenz durch Intermodulation wieder bis in den hörbaren Bereich zurückgefaltet werden kann.
Aber kann sowas auch in passiven Frequenzweichen für Lautsprecher passieren? Da gibts doch nur NF, oder?
Gruss
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Re: Re: impuls / bypass kondensator in frequenzweichen
[QUOTE]Original geschrieben von O.Heil jr.
[B]Dipl. Ing. Walter Fuchs(Konsrukteur des Klang & Ton Vorverstärkers-Die Konstruktionsleiche überhaupt!) sagte mal zu mir, dass es absolut schädlich ist, Bauteile wie Kondensatoren, Spulen oder Widerstände parallel zu schalten! Er begründete es
bei den Kondensatoren damit, dass die Fläche für Einstreuungen
sich vergössert, somit vermehrt sogenannte parasitäre Effekte
auftreten und die Induktivität, somit auch der Kennlinienverlauf des Kondensators sich ändert, was Er auch als Nachteil wertete.
So einen Quatsch gab ich nie von mir. Es ist schon erstaunlich, wie gewollt bescheuert man zitiert werden kann.
Weder habe ich was gegen die Paralellschaltung von Widerständen noch von Spulen gesagt, von einer eventuell zu beeeinflussenden Fläche war nie die Rede- wie auch, wenn ich die Bauteilgöße nicht kenne.
Warum aber jemand verschiedene Induktivitäten paralell schalten sollte- und eventuell auch noch mit verschiedenen Innenwiderständen, ist mir allerdings trotzdem nicht klar- aber ist mir auch egal.
Bei Kondensatoren liegen die Dinge anders, und meine Aussage bezog sich auch nur auf das hochfrequente Verhalten in einem Bereich, der mindestens 100 bis 1000 mal höher liegt als das, wovon hier immer geredet wird. Also Mhz Bereich, somit als Abblockkondensator gedacht. Und da spielen die verschiedenen Resonanzverhalten eine enorm wichtige Rolle, das ist mit jedem Netzwerkanalysator nachzumessen. Verschiedene parallele Q's - ja auch reine Kondensatoren haben sowas- können regelrechte
Schwingkreise erzeugen, deren Frequenz durch Intermodulation wieder bis in den hörbaren Bereich zurückgefaltet werden kann.
Also Heil jr., wenn schon, dann hör zu oder zitiere nicht solchen Quatsch, der aus meinem Mund gekommen sein soll.
Zuletzt geändert von Volpe; 30.03.2004, 18:17.
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Ich habs getan!!
So, die Geschichte mit der Brückenschaltung hab ich probiert. Mit merkwürdigem Ergebnis: der Bypasskondensator verändert die PHASE der Differenzspannung in der Nähe und unterhalb der 3dB-Grenzfrequenz. Dort so um die 90 Grad, bei 10 * fg sinkt das bis auf ca. 10 Grad. Einen Amplitudenunterschied mit und ohne Bypasskondensator (0,1% Kapazität des Hauptkondensators) habe ich nicht feststellen können.
Werde mal bei audioavid fragen, ob mir wer das erklären kann
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Hardwaretest statt NOPloop!
Ohne Doppelblindversuch mit vielen Testpersonen wird sich ein Klangeinfluss kleiner Parallel-Cs wohl nicht beweisen lassen.
Aber da ich vermute, dass es mehr als Einbildung ist, müsste sich eine Änderung auch MESSEN lasen. Hat jemand schon mal so was gemacht?
Die reine Kapazitätssteigerung in meinem Fall war 0,2%, aber die vermutlichen Effekte sollten deutlicher messbare Unterschiede machen. Diese Grössenordnungen direkt über Multimeter oder Soundkarte festzustellen, ist hoffnungslos. Aber es gibt ja noch die gute alte Messbrückenschaltung:
Man nehme einfach ZWEI fast gleiche RC-Schaltungen und vergleiche!
Also, 10 uF und 8,2 Ohm in Reihe schalten. Zwei solche Schaltungen an ein paar Volt bei 2 kHz hängen. Über einen der 10 uF Kondensatoren den Bypasskondensator z.B. 22 nF löten.
Nun mit einem AC-Millivoltmeter die Spannung ZWISCHEN den beiden Mittelpunkten der beiden RC-Glieder messen. Parallel zu einem der beiden 8,2 Ohm Widerstände weitere Widerstände (kOhm) schalten bis diese Spannung EXAKT NULL ist.
Nun ist die Brücke abgeglichen, beide Zweige haben bei dieser Frequenz den gleichen Teilerfaktor. (Wenn auch bei anderen absoluten R- und C-Werten, aber das ist egal.)
Wenn man jetzt die Frequenz verändert z.B. 20 Hz-20kHz, sollte sich idealerweise GAR NICHTS tun.
Entsteht aber doch eine Spannung zwischen beiden Zweigen, so ist das Frequenzverhalten mit Bypasskondensator anders als ohne.
Wäre so was sinnvoll?
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lol...frank programmiert gerade ne schleife in assembler
was will er uns damit wohl sagen...
Torsten
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>Sollte vielleicht mal das Fach mit Sand füllen, aber das beeinflusst bestimmt noch viel mehr als nur den Glimmer-C.
Um auf Nummer sicher gehen zu können, vergießt doch die Weichen in Epoxid-Harz!
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Zurück zum Thema, Leute
Also a) oder b) wären mir die 2 DM wert, solange es nur den Musikgenuss zuverlässig steigertOriginal geschrieben von Krips
die Frage ist doch, auf was die vermeintliche oder tatsächliche Klangveränderung zurückzuführen ist:
a) Einbildung
b) tatsächliche segensreiche Wirkung des zusatz-C's
c) minimale, aber dennoch nachvollziehbare Veränderungen am Filterverlauf, da man mit dem Bypass ja immerhin den Gesamt-C ändert und damit auch die Frequenzweichenabstimmung "verbiegt".
<SNIP>
c) glaube ich nicht, denn das erklärt nicht den Unterschied zwischen Glimmer- und MKS- Parallelkondensator. Ausserdem, 25 nF über 12uF + 2,35 Ohm Hochtöner-Vorwiderstand macht 0,2% Kapazitätsänderung bzw. eine RC-Grenzfrequenz von 2,7 MHz. Verbogene Frequenzweichenabstimmung kanns wohl kaum sein.
Ich wüsste allerdings zu gern, woher der Klangunterschied nun wirklich kommt. Mikrofonie? Die Weiche ist in einem Fach an der Boxenrückseite, die Box 5 mm vor der Wand. Sollte vielleicht mal das Fach mit Sand füllen, aber das beeinflusst bestimmt noch viel mehr als nur den Glimmer-C.
Wäre für jede nachprüfbare Theorie dankbar.
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Das ist alles was aus der 7ten klasse hängblieb
Torsten
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Frei übersetzt: lautes offenes Lachen. Sozusagen die vorstufe zu ROFL: Vor lachen auf dem Boden rollend
Torsten
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