Ich habe hiergerade eine schöne Studioendstufe in der Reparatur: Rodec HDA450. Wie der Name verrät 450W im Brückenbetrieb.
Welche Kapazität würdet ihr jeweils einbauen?
"Original" sind gerade 22mF drin aber ich bezweifel, dass diese Elkos tatsächlich vom Hersteller eingebaut wurden. Denn die haben 63V und das ist bei 45V Trafospannung echt DÜRFTIG! Der Ringkern hat 550VA.
Von daher meine Frage: passt jeweils 22mF, vom technischen (nicht Vodoo) Standpunkt?
Ist die Rede von µF oder mF?
In meiner T.Amp E 800 sind 4 Stück mit 10000µF und die hat 2 x 500 Watt (zumindest auf dem Papier, viele halten ja nichts von T.Amp)
Denn die haben 63V und das ist bei 45V Trafospannung echt DÜRFTIG!
Das finde ich allerdings auch etwas grenzwertig. Vielleicht nicht im roten Bereich, aber im gelben Bereich. Allerdings sind Siebelkos mit hoher Kapazität und 100 V = recht teuer.
@"Gast",das kleine m steht doch für mükro,ich nehme es,weil ich das
richtige Symbol nicht auf der Tastatur habe.
@sync204
63 Volt Spannungsfestigkeit reicht vollkommen bei 45 Volt vom Trafo,
liegt völlig im grünen Bereich.
Aber was ist denn mit der Endstufe,warum willst du da was wechseln?
Gruß
@"Gast",das kleine m steht doch für mükro,ich nehme es,weil ich das
richtige Symbol nicht auf der Tastatur habe.
@sync204
63 Volt Spannungsfestigkeit reicht vollkommen bei 45 Volt vom Trafo,
liegt völlig im grünen Bereich.
Aber was ist denn mit der Endstufe,warum willst du da was wechseln?
Gruß
Wann immer das micro Zeichen nicht verfügbar ist, einfach "u" nehmen. also uF
da das Thema bei mir demnächst auch ansteht, dachte ich, ich könnte hier ein paar Infos bekommen, aber irgendwie...
Zitat von Sync204
Denn die haben 63V und das ist bei 45V Trafospannung echt DÜRFTIG! Der Ringkern hat 550VA
Zitat von ubix
Das finde ich allerdings auch etwas grenzwertig. Vielleicht nicht im roten Bereich, aber im gelben Bereich
Zitat von laguna 0294
@sync204
63 Volt Spannungsfestigkeit reicht vollkommen bei 45 Volt vom Trafo,
liegt völlig im grünen Bereich
Kann man die benötigte Spannungs-Festigkeit nicht an irgendetwas festmachen? Ich meine, gibt es kein Formelwerk o.ä., das eine minimale sichere Größe vorgibt?
Die Elkos werden ja mit der Spitzenspannung von 45Veff geladen, also 45V x 1,414 (Wurzel 2). ~1,4V vom Gleichrichter abziehen, liegst du bei knapp 63V.
Nächstgrößerer Wert für Spannungsfestigkeit wäre also das Minimum. Immer ordentlich Reserve einbauen!
Ich würde nur mehr reinbasteln wenn es auf die Platine passt. Bissl mehr ist gut, zu viel macht vielleicht Probleme beim Einschalten.
Durch mehr Kapazität reduzierst du die Rippel der Versorgungsspannung. Auf den Klang wirkt sich das hörbar nicht aus. Hast ganz bissl mehr Leistung zur Verfügung bevor es Clippt.
Oder hat die Endstufe eine Symmetrische Spannungsversorgung, von 2x 22,5 Volt? Aber dann hätte sie die Leistung nicht.
Gerade was im Internet gefunden, ursprünglich sollten es 2x62 Volt = symmetrisch sein, jetzt wären es ca. 5% darüber. Oder gute ± 65 Volt = Also tatsächlich recht eng gestrickt, das ganze. Man könnte sich ja einen dicken Vorschalttrafo kaufen, der das ganze wieder auf 220 Volt runtersetzt, aber dafür bekommt man dann auch schon gute neue Kondensatoren.
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