Siebelkos bei Endstufe ersetzen

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  • Laboraje
    antwortet
    Zitat von Frankynstone
    Nimm die 100V, machste IMHO nix falsch, die Elkos werden so oder so länger leben als der Rest vom Gerät.
    YUP.....

    Zitat von Frankynstone
    Als nächstes kommen dann ungefähr in dieser Reihenfolge verschlissene Potis und Schalter, kalte Lötstellen, Risse in der Platine, Ausfälle von kleineren Elkos, prasselnde Transistoren (Kontaktierungsprobleme, falls rundbedrahtet), Ausfälle von passiven Bauteilen.
    Ok, aber das macht nix....im schlimmsten Fall wird dann das Ding halt geschlachtet

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  • Frankynstone
    antwortet
    Nimm die 100V, machste IMHO nix falsch, die Elkos werden so oder so länger leben als der Rest vom Gerät.

    Als nächstes kommen dann ungefähr in dieser Reihenfolge verschlissene Potis und Schalter, kalte Lötstellen, Risse in der Platine, Ausfälle von kleineren Elkos, prasselnde Transistoren (Kontaktierungsprobleme, falls rundbedrahtet), Ausfälle von passiven Bauteilen.

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  • Laboraje
    antwortet
    Siebelkos bei Endstufe ersetzen

    Zitat von Frankynstone
    Was kommt aus deiner Steckdose?
    Aus der Steckdose kommen gemessen ca. 233V

    Zitat von Frankynstone
    Hat der Amp hinten einen Schalter, den du auf 240V stellen kannst?
    Nein, der Amp hat keinen Spannungsumschalter.

    Wegen der Spannungsauslegung bin ich mir schlicht und ergreifend unsicher, weil ich es nicht weiß was besser ist zu nehmen nämlich 80V oder 100V.

    Also bei angenommen 80V = 100% ergibt sich für 68V = 85%, 74V = 92,5%. Will damit zum Ausdruch bringen, dass entsprechend den sm Werten nach oben mehr "Luft" (15%) wäre als mit den Istwerten (7,5%) gerechnet.

    Die Frage bleibt was ist besser 80V oder 100V

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  • Frankynstone
    antwortet
    Also rein rechnerisch kommt das mit 240V hin. Was kommt aus deiner Steckdose? Hat der Amp hinten einen Schalter, den du auf 240V stellen kannst?

    Elkos sollen mit 50...100% ihrer Nennspannung betrieben werden. Für 74V sind die 100V-Elkos ebenso passend wie 80V-Elkos. Für 68V hätte ich die 100V-Elkos als etwas überdimensioniert angesehen und auch nicht als vorteilhaft, weil mit höherer Spannungsfestigkeit auch der Innenwiderstand höher sein kann.

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  • Laboraje
    antwortet
    Siebelkos bei Endstufe ersetzen

    ok....dann bleibt es bei der original Beschaltung wegen des kleineren Widerstandes

    Was bleibt ist noch die Frage welche Nennspannung die haben sollen (die originalen haben 80V).

    An den Siebelkos sollen laut sm ca. +68/-68V anliegen. Gemessen hab ich ca. +74V/-74V. Könnte mit der damals niederer Netzspannung zu erklären sein: früher 220V, heute 240V?

    Es werden dann wohl die mit 100V werden

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  • horr
    antwortet
    Zitat von Frankynstone
    Führe doch bitte die Vor- und Nachteile der Parallelschaltung mehrerer kleiner Elkos auf! Rein elektrisch müsste ich mir das selbst erst anhand von Ersatzschaltbildern (Elko und PCB) herleiten.
    Bin kein Fachmann, aber:
    Wenn man einen Blick in Schaltnetzteile oder auf Motherboards wirft, kann man feststellen, dass anstatt ein Low-ESR-Elko mit viel Kapazität, oft sehr viele mit geringerer Kapazität parallelgeschaltet sind. Grund ist der, dass der Widerstand RESR und die Induktivität LESL durch die Parallelschaltung reduziert werden.
    Quelle:


    daran könnte es liegen.

    Hatte ich mal nachgeschaut, weil ich auch eine Elko-Platine mit 68Pcs 80V 150µF habe. (war günstig)
    http://www.ebay.de/itm/68pcs-80V150U...-/120893211565

    MFG

    Christoph

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  • aurelian
    antwortet
    In meinem alten Verstärker sind 2 Boliden verbaut, statt vieler kleiner.
    Wenige große kommen auch billiger als viele kleine. Große haben zudem den Vorteil dass sie viel langsamer austrocknen und eine bessere Relation Volumen/Oberfläche haben. Elektrische Nachteile kann man pauschal keine erkennen, wenn sie so dimensioniert sind, dass die Leitfähigkeit wie bei den parallelen kleinen aussieht.

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  • Frankynstone
    antwortet
    Führe doch bitte die Vor- und Nachteile der Parallelschaltung mehrerer kleiner Elkos auf! Rein elektrisch müsste ich mir das selbst erst anhand von Ersatzschaltbildern (Elko und PCB) herleiten.

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  • Nightingale
    antwortet
    Besser sind mehrere parallele Kleine

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  • Frankynstone
    antwortet
    Ist kein Problem, wenn der Bauraum dafür ausreicht. Nur die Positionen der Anschlüsse hauen halt nicht hin --> die Elkos stehen nicht sicher, sondern wackeln auf Verlängerungsdrähten herum.

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  • Laboraje
    antwortet
    Siebelkos bei Endstufe ersetzen

    Bisher läuft das Ding Solange das Teil schnauft mache ich erst ma nix.

    Sagt mal ist es eigentlich vorstellbar im Reparaturfall die insgesamt 8 Siebelkos durch nur 4 zu ersetzen. Also die jeweils pro Spannung 2x parallel geschalten Siebelkos (9000µF//9000µF)durch einen (18000µF) zu ersetzen.

    Was meint ihr

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  • Laboraje
    antwortet
    Zitat von aurelian
    Ich habe noch einen nun 40 Jahre alten Verstärker (Pioneer SA9500II) in Betrieb.
    Auch wenn ich testweise sehr laute Bass-Sinusse durchschicke (50W), habe ich nicht den Eindruck, dass mangels Kapazität ein Brummen entsteht.
    Ob also Elkos generell wirklich immer altern, ist eine gute Frage (es entsteht kaum Abwärme, wo sie stehen)
    Ok, also bei mir ist zum Glück kein Brummen da, stell mir die Frage ob ich da da jetzt "richtig" dran gehe....deshalb das GANZE.....

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  • Laboraje
    antwortet
    Danke für Eure Antworten

    Ich versuche es mal der Reihe nach......

    Zitat von aurelian
    Die 10% Unterschied sind weit geringer als die übliche Toleranz dieser Elkos, also völlig egal.
    OK, das klingt einleuchtend, danke dir!

    Zitat von Frankynstone
    Mehr Kapazität kann an der Stelle nicht schaden.

    Aber wieso müssen die Elkos ausgetauscht werden....
    Ich versuche es mal zu beschreiben wie sich der Fehler bemerkbar machte, es sich anhörte.
    Der linke Kanal war deutlich leiser als der rechte und die Leistungsanzeiger (Scheibenwischer)zeigten das auch an. Bei den Kabelverbindungen zu den Lautsprechern und die Lautsprecher selbst habe ich keinen Fehler gefunden. Die Lautsprecher "spielen" mit einem anderen Verstärker getestet einwandfrei. Also wurde der Vorverstärker abgeklemmt und die Endstufe direkt über zuerst einen CD Player (regelbare Lautstärke), dann einen zweiten betrieben. Der Fehler blieb.
    => Links leiser als rechts.

    Als nächsten Schritt habe ich dann die Spannung zur Ruhestromeinstellung gecheckt. Nix auffällig. Dann direkt an den Lautsprecherausgängen den DC Anteil gemessen ca. 0,3mV. Also auch ok.
    => Links leiser als rechts.

    Dann habe ich alle steckbaren Verbindungen gelöst, wieder gesteckt, die Platinen angeguckt wie Harry, hin un da gewackelt und da sind mir halt die großen Elkos aufgefallen. Also auf der Unterseite bischen braun, so wie Rostflecken.....alles weggewischt und dann wieder gehört..

    Dann ging das wieder....

    Ergo: Ich weiß nicht was faul ist...So kamen mir halt die Gedanken die Platinen auszubauen, nachzulöten, usw. .....und dann gleich, wenn alles von einander getrennt da liegt, die Siebelkos zu erneuern.

    Zitat von Nightingale
    Hallo Jens. m welchen Verstärker handelt es sich. was hat das Teil gekostet.
    Es handelt sich um die Endstufe Onkyo M-5570 und hat mich einige Hunderter gekostet.

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  • Nightingale
    antwortet
    z.B. http://www.reichelt.de/Becher-Elkos/...E+10.000%2F100

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  • Frankynstone
    antwortet
    Vielleicht ganz interessant zu lesen http://jianghai-europe.com/wp-conten...sdauer_AAL.pdf

    Sieb- und Ladeelkos haben Toleranzen bis +50%, ob man jetzt 9000µF oder 10000µF einbaut, fällt überhaupt nicht auf.

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