Frank, ich bekomme bei Deinen Ausführungen zwei Dinge nicht recht zusammen.
1.
Verstärker mit ausreichender Leistung, hoher Stromlieferfähigkeit/Dämpfung und geradem Frequenzgang klingen alle gleich.
Nach allem was ich über Psychoakustik weiß und bisher selbst gehört habe, stimmt das so. Unter hoher Stromlieferfähigkeit ist dabei zu verstehen, dass der jeweilige Abhörpegel nicht dazu führt, dass der Verstärker an seine Grenzen fährt. Je nach gewünschter Lautstärke kann dazu auch schon ein sehr kleiner Verstärker ausreichend sein.
2.
Die Consumer-Vollverstärker wie Yamaha oder den Azur 640 würde ich gleich von der Liste streichen.
Je nach erforderlicher Ausgangsleistung würde ich eher sogar noch deutlich billigere Geräte für tauglich halten. Von Yamaha gibt es z. B. auch einen AX-397 für ca. 240,-€. Der ist nicht mal 10 dB leiser als eine HCA3500. Das wird vielen völlig ausreichen. Klar bekommt man zu dem Preis auch eine Alesis RA-500 mit einigem mehr an Ausgangsleistung, aber die hat keinen eingebauten Vorverstärker der auch erstmal bezahlt werden muss.
Hinzu kommt, dass viele kleine Regalböxelchen von Verstärkern > 100W Leistung schlicht überhaupt nicht profitieren.
P.S.: Habe gerade gelesen, dass Patrick41366 ein Pärchen Congas sein eigen nennt. Damit entfällt das Argument mit den kleinen Regalböxelchen.
Boxsim ... wenn Lautsprechersimulation gelingen soll.
Frank widerspricht sich nicht, er hat doch geschrieben, warum er den Azur nicht in die engere Wahl nehmen würde: billige Verarbeitung und keine Anfassqualität
Um den Klang oder die Schaltungstechnik ging es, denke ich, nicht bei seinem Posting
Gruss
Andi
"Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum" (Friedrich Nietzsche) "You can blow out a candle, but you can't blow out a fire" (aus "Biko" v. Peter Gabriel)
Cambridge gilt gemeinhin als Hersteller nobler Geräte, die sich qualitativ wie klanglich von den Consumergeräten abheben. Natürlich macht sich das auch preislich bemerkbar. Im Vergleich dazu war das, was ich mit dem 640er gesehen habe, doch recht ernüchternd. Gehäuse mit Großteilen aus Plastik, das winzige Kühl-BLECH anstelle eines massiven Kühlprofils, noch dazu ohne tehermische Kopplung aller 4 Transistoren, der alberne 1N45xx Gleichrichter anstelle eines leistungsstarken und teureren Brückengleichrichters, der Poti mit hörbarem Fehler im Gleichlauf, die miserable Lötqualität mit den zusätzlich zu kurz abgeschnittenen PINs, die fliegende Verkabelung Signalkabel mit Stromversorgung,...
Es mag sein, dass dieses gerät bei 10W wie ein echter Verstärker klingt, aber für den Preis um 600 EUR ist das gerät faktor 3 überteuert. Ich erinnere im Vergleich an die Conrad Vor / Endkombi KD269 oder ähnlich. Da gab es für einen Bruchteil des Geldes bessere Technik im hochwertigeren Gehäuse.
O.k. Jetzt habe ich es verstanden. Bei dem Cambrindge (und dem Yamaha) ging es vornehmlich darum, dass es Gleichwertiges auch billiger gibt, weniger um grundsätzliche Untauglichkeit.
Boxsim ... wenn Lautsprechersimulation gelingen soll.
Bisher bin ich sehr zufrieden. Die Leistung ist total ausreichend und der klang gefällt mir. Das Gerät sieht trotz seines Alters aus wie neu, war laut Händler auch lange eingelagert und unbenutzt.
Nun steht wohl nur noch ein neues LS-Kabel auf dem Plan.
• ’’Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen. ‘‘ George Orwell
• „Niemand ist frei, der nicht über sich selbst Herr ist. ‘‘ Matthias Claudius. deutsch ohne "sz" ABER mit fehler, tchüss! Jean-Marc.
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