Und was macht TI? Audio Precision, LPF gefiltert. Also ist das keine Ausrede für "schlechtere" Werte.
Die ersten 3 Methoden scheinen ja auch nicht so interessant. Vielleicht habe ich demnächst mal Zeit, die Hawksford-Geschichte nachzubauen und ans Meßequipment zu hängen. Dieses Wochenende sicher nicht, aber vielleicht nächste Woche.
Raphael
There are 10 types of people: Those that understand Binary and those that don't.
Es wurden bei 48 und 96kHz scheinbar gleichviele Samples für die FFT benutzt.
Für gleiche Energiedichte hätte man aber bei doppelter Taktrate auch doppelt so viele Samples benutzen müssen !
Oder anders rum, bei gleicher Sample-Anzahl ist die niedrige Taktrate bezüglich des Rauschens scheinbar im Vorteil. Das ist aber nur ein Effekt der Messbedingung und keiner der Schaltung.
Schon klar. Aber was, wenn ein andere DAC trotzdem bessere Werte liefert.
Aber warum streiten wir eigentlich über den TI-DAC, wenn ich schon erwähnte, daß ich den nicht verwenden möchte. Ich bin mal gespannt, wann der AD1955 hier eintrudelt.
Raphael
There are 10 types of people: Those that understand Binary and those that don't.
Mein letzter selbst entworfener DAC mit AD 1854 liegt schon einige Jahre zurück. Die Ausgangsstufe damals war nichts besonderes, aber ich hatte besondere Sorgfalt auf Layout, Entkopplung der Spannungsversorgungen und Zähmung der digitalen Signalleitungen gelegt. Der Clou war, daß der Oszillator "diskret" mit einem ECL-Gatter aufgebaut war, auf der Platine saß und den DAC direkt und das Laufwerk über ein Puffer mit Takt versorgte. Damit klang plötzlich jeder Billigplayer gut.
Seitdem horte ich zwar interessante Chips, komme aber wegen Nachwuchs und Hausbau zu nix.
Dein Projekt würde ich gerne mal sehen (Layout und Schaltplan) und (öffentlich oder privat) diskutieren. Vielleicht würde ich dann auch ein paar Platinen nehmen.
Am AD1955 ist interessant, daß man den Referenzstrom extern einstellen und diesen Eingang als analoge Lautstärkeregelung mißbrauchen kann, ohne die mäßige Linearität analoger Regelungen in Kauf nehmen zu müssen (allenfalls S/N leidet).
Anwendung: Lautstärkeregelung für DCX oder andere digitale Weichen.
Einen I/U-Wandler mit Rückkopplung bekommt man diskret schon ganz gut hin (siehe Tietze-Schenk), hier ist ja der Vorteil, daß die Eingangsspannung bei 0 bleibt.
Bei Verstärkerstufen mit Signalhub auf den Eingängen muß man schon mit Kaskoden und kaskodierten Stromquellen arbeiten, um die Linearität guter integrierter OP-Amps zu erreichen, das nimmt dann selbst mit SMD schnell einige cm² ein.
Ein guter Kompromis scheint mir zu sein, die Ausgangsstufe jedes OP-Amps mit < 2 kOhm Last mit einem diskreten oder in einem anderen Gehäuse integrierten AB-Puffer zu versehen. Das vermeidet thermische Rückkopplung, was so ziemlich das einzige ist, was den Krabbelkäfern noch nicht erfolgreich abgewöhnt wurde.
Habe leider schlechte Nachrichten, der DAc-Chip wird erst wieder in 3 Wochen herstellerseitig verfügbar sein. Vorher werde ich keinen bekommen. Bis dahin werde ich mir erstmal die Zeit mit einem anderen Projekt vertreiben.
Raphael
There are 10 types of people: Those that understand Binary and those that don't.
Beim Besuch unseres Forums werden Cookies gesetzt. Dies sind kleine Textdateien, die lokal auf Ihrem Rechner in den Browserverlauf gespeichert werden. Die auf unserer Forums-Website eingesetzten Cookies sind technisch erforderlich und gewährleisten den Betrieb und die Komfort-Funktionalitäten des Forums.
Während Ihres Forum-Besuchs werden keine Cookies zu Marketingzwecken oder für Statistiken und Analysen gesetzt. Auch werden keine Daten an Dritte übermittelt.
Detaillierte Informationen zu unserer Verarbeitung von personenbezogenen Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Wenn Sie auf „Einverstanden“ klicken, stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung und dem Einsatz von technisch erforderlichen Cookies zu.
Kommentar