Also in den Datenblättern, die man so googeln kann, steht was von 2V Ausgangsspannung. Ich hab den T-Amp 1050, bei dem kann man die Empfindlichkeit für Vollaussteuerung bis auf 0,75V hochregeln.
Ich sehe da kein Problem das so zu machen. Am T-Amp TA600mk X hatte ich mal direkt den Laptop hängen und das war bei geringem Gain vom Amp schon lauter als normal vom CD Player.
Ich würde einfach testen ob es geht, normal sollte es das machen.
Es gibt zwei Arten von PA-Verstärkern, wenn man das so grob vereinfachen darf.
Entweder es wird eine Eingangsspannung angegeben, bei der die maximale Ausgangsleistung erreicht wird, oder es wird direkt der Gain in dB angegeben, bzw kann über DIP-Schalter eingestellt werden.
Bei einem Verstärker mit 1,4V für Maximale Ausgangsleistung, muss die Spannung zwischen Pin2 und Pin3 am XLR anliegen, das wird mit einer Soundkarte nicht zu schaffen sein.
Bei einem kleinen Verstärker, der beispielsweise auf 45dB Gain gestellt wird, sollte das durchaus gehen, die Empfindlichkeit ist dann ziemlich hoch.
Gut zu wissen dass es grundsätzlich erstmal funktionieren wird.
Ich fürchte ich werde mittelfristig nicht darum herumkommen mir selber eine passende Vorstufe zu bauen, das wird allerdings wieder kompliziert werden, weil ich davon herzlich wenig Ahnung habe.
wenn der Ausgangspegel des PC zu niedrig für den PA-Amp ist, wird ein Poti nicht wirklich ausreichen.
Oder gibts die inzischen auch schon mit Verstärkung???
Erstmal habe ich ihn einfach zwischen meine Wohnzimmer-LS und Notebook onboard Soundkarte geklemmt.
Die LS sind meine AVATONs mit recht bescheidenen 86dB Wirkungsgrad.
Der onboard Sound vom Notebook ist im rahmen seiner Möglichkeiten gar nicht schlecht.
Erkenntnisse:
1.)Das Teil ist etwa gleich schwer wie mein Mittelklasse Yamaha HK-Receiver mit ähnlichen Leistungsangaben / Kanal. Einer hat hier wohl einen etwas schwachbrüstigen Trafo *GGG*
2.)Rauschtest
Nach betätigung des Ground Lift Schalters keinerlei rauschen hörbar, auch nicht mit dem Ohr vor dem HT.
Bin neugierug ob das dann bei den PA Hörnchen schlechter wird.
3.)Einpegeln
Dank Eingangspegelschalter ist die erzielbare Lautstärke (ohne Clipping) für mich absolut ausreichend.
Bei wirkungsgradstärkeren LS bleiben für den Heimbetrieb wohl keine Pegelwünsche offen.
4.) Klang
Ich bin ein Verfechter der Ansicht dass ein vernünftig konstruierter Verstärker nicht zu klingen hat, so lange er nicht im Grenzbereich betrieben wird.
Der T.Amp S-150 hat mir aufgezeigt wie weit unten der Grenzbereich vom Yammi amfängt.
Der T.Amp steckt auch gröbere Bassattacken ohne schwächeln weg, und bleibt im gesamten Frequenzbereich sehr sauber.
Er dürfte zwar auch nicht die kolportierten 150W an 4Ohm raushauen (das hätten meine Chassis wohl nicht überlebt), aber das was er bringt ist sauber und druckvoll, und liegt jedenfalls deutlich über dem was man von Mittelklasse HK-Receivern erwarten darf.
Insgesamt dürfte es sehr schwer werden um das Geld ähnlich viel Leistung zu kriegen.
Ich bin erstmal zufrieden und freue mich auf den Test im Partykeller.
lg
Wolfgang
PS.:
Das mitbestellte SSNAKE Kabel macht einen wesentlich edleren Eindruck als meine doppelt so teuern HiFi-Kabel...
Original geschrieben von selector24 3.)Einpegeln
Dank Eingangspegelschalter ist die erzielbare Lautstärke (ohne Clipping) für mich absolut ausreichend.
Bei wirkungsgradstärkeren LS bleiben für den Heimbetrieb wohl keine Pegelwünsche offen.
Er dürfte zwar auch nicht die kolportierten 150W an 4Ohm raushauen (das hätten meine Chassis wohl nicht überlebt)
locker! 150W sind nicht viel. Ich habe sowohl die kürzlich hier vorgestellte Starletversion als auch meine Nigri und schon zig andere Stereoboxen an Hochleistungsendstufen getestet. Selbst bei 1,5kW geht hier nichts kaputt, es klingt nur sehr gepresst und einen Abend lang würde ich das jetzt auch nicht machen. Kurzzeitig mal richtig Leistung drauf ist aber viel weniger kritisch als echtes Clipping. Das ist seit zig Jahren aber eigentlich augestorben: Jede Endstufe über Kinderzimmerniveau oder hinterstem China hat heute saubere Limiter.
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