Trafobrumm kommt oft von Gleichanteil im Netz.
Ein billiger einfacher Versuch wäre es ein DC Filter
vor den Trafo zu setzen.
Ein Indiz für dafür ist auch, dass manchmal mehr brummt
manchmal weniger.
DC Filter besteht aus großem Kondensator (~ 10 000µF / 6.3V / bipolar)
Die Spannung wird von 2..3 anti parallelen Dioden- Flußspannungen
begrenzt.
Einem elektrotechnischen Laien würde ich eine solche Bastelei nicht
empfehlen.
War mir noch gar nicht bewusst geworden, dass das öffentliche Lichtnetz einen großen Gleichanteil hätte. Den muss ich direkt mal messen. Das würde ja bedeuten, dass der Kern mehr oder weniger durch den Gleichanteil vormagnetisiert und daher gesättigt wird, was sonst nicht auftritt.
Als Messanordnung würde ich einen Widerstand mit max 100kOhm und einen ziemlich großen Kondensator nehmen, um den Wechselstromanteil tiefzupassen. Ein gewöhnliches Multimeter im Gleichspannungsbereich bringt die Wahrheit ans Licht.
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Trafo entkoppeln + Vibrationen dämmen war auch mein erster Gedanke, deswegen auch der Versuch mit den Bitumenmatten.
Das Brummen bleibt aber auch nach voelliger Entkopplung (habe ihn testweise ganz aus dem Gehaeuse entnommen und quasi schwebend gelagert) fuer mich hoerbar.
Die Idee einen Filter vor das Netzteil zu haengen hab' ich auch schon mal aufgeschnappt, wuerde dann aber lieber nicht basteln wollen sondern eher ne externe Fertigloesung anstreben.
Aber auch hier weiss ich nicht, was Sinn macht. Es gibt offenbar Steckdosenleisten mit 'Netzfilter' fuer so 10 Euro bis hin zu Hi-End-Netzfiltern im locker 3stelligen Bereich. Reden wir dabei ueberhaupt von der selben Sache?
Aso, einen anderen Trafo zu verbasteln stoesst anscheinend auf kein grosses Echo. (Unsinn?) Ich haette kein Problem damit, hier so 50 Euro zu investieren, die Sache waer mit irgendwie sympathischer als von aussen etwas vorzuschalten zumal der/die Trafo/s ein Schwachpunkt aller Korsun/Dussun-Verstaerker zu sein scheint. Vielleicht kommt der Chinese auch einfach nicht mit dem deutschen Strom zurecht...
Kondensatoren austauschen klingt übrigens auch sehr interessant, wenn's was damit zu tun hat oder ich das Geraet dadurch irgendwie und relativ einfach aufwerten koennte, bin ich ganz Ohr, wenn jemand dazu etwas genaueres sagen kann. Habe irgendwo mal den Begriff Tuning mit SlitFoils und Dioden(?)austausch gelesen.
Netzfilter, die es fertig zu kaufen gibt, enthalten immer nur Differenzialdrosseln und kleine Entstörkondensatoren, um Gleichtakt- und Hochfrequenz-Störungen aus dem Netz zu sieben. Für Gleichstrom sind sie durchlässig.
Tuning durch "bessere" Kondensatoren und "schnellere" Dioden oder ähnliches würde ich bleiben lassen, so lange der Verstärker einwandfrei funktioniert. Bei meinem Verstärker ist das was anderes, der brummt elektrisch und die Schraube neben den Elkos ist rostig: da ist was undicht geworden.
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Ok danke, dachte mir schon, dass der Fachmann eher von solchen Tuningmassnahmen abraet.
Dann bleibt also diese Sache mit dem selbstgemachten DC-Filter... Ist das komplizierter als ne FW zusammenzuloeten, das hab ich naemlich schonmal gemacht.
Moment... zu dem Austauschtrafo hat sich immer noch niemand geaeussert.
Bbbbbbbb, was heißt Fachmann. Bin Hobbybastler und lese und höre viel über Verstärker, Plattenspieler und Boxen :-)
Trafo: wenn Du einen mit den gleichen Ausgangsspannungen findest, dann kannste den ja antesten. aber nicht gleich festlöten, sondern erstmal klemmen, falls Du zurückschicken musst, weil auch nicht besser.
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Kann von asymmetrischen Lasten kommen.
ZB alle Phasen- an/abschnittsteuerungen.
Klassisches Bsp: der Haarfön der in Stufe 1
eine Diode vor die Heizung legt und somit
nur eine Halbwelle nutzt.
Ringkerne sind wegen des niedrigen ohmschen
Widerstandes besonders gefährdet.
Bevor man über Austausch von Trafo / Elkos nachdenkt,
sollte man die Möglichkeit dass der Brumm doch von DC
im Netz kommt, ausschließen können.
Der Aufwand beschränkt sich auf zwei Elkos von
10 000µF / 6.3V und einen 10A Brückengleichrichter.
Diese Anordnung muss natürlich vor den Trafo geschaltet werden,
ist also direkt mit dem Netz verbunden. Deshalb sollte das nur
gemacht werden wenn entsprechende Sachkenntnis im Umgang mit
Netzspannung vorhanden ist.
Bei Kaffeemaschinen ist es das selbe desaster, schaltet man auf "1-3 Tassen" wird die Heizung über eine Diode betrieben. Aber die stochastische Verteilung der "Polarität" und Einschaltzeit sollte doch im Mittel keine nennenswerte DC-Belastung darstellen. Schlimmer ist die Verformung der Sinusform durch die vielen Gleichrichtergeräte, die nur bei den Spannungsbetragsmaxima Strom ziehen.
Da es mir jetzt offen gestanden reicht mit Mutmaßungen, habe ich meinen Oszi geschnappt und mache mich an die Beobachtung der Sinuskurve und dann werde ich die Gleichspannung über ein Tiefpass messen.
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Die Sache mit dem DC-Filter kann ich bestätigen, meine RB990 brummt hier ohne auch fröhlich rum, bis auf etwa einen Meter Entfernung hörbar und konstant (!).
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