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Muss die Anlage "Einspielen"?
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@HCW: Wenn die Membran wirklich weicher würde, wäre das bei dem alten Dynaudio durchaus eine Erklärung. Das war so ein Chassis das mit 6dB-Weichen wirklich einigermaßen funktioniert, mit sehr sanftem Roll-Off oben. Der würde sich bei weicherer Membran ja nach unten verschieben.
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Hallo Admin
das mit dem Ohr ist sicher ein Aspekt, aber gerade in den ersten Minuten ändert sich der Klang recht deutlich, das kann man auch nachvollziehen indem man den Raum nach dem Einschalten und einen ersten Hörtest wieder verläßt und nach der "Warmlaufphase" (ca. 30min reichen aus) zurückkehrt.
Beim grundsätzlichen Einspielen der Elektronik, jetzt nicht das Warmlaufen, kann ich mir das Thema "Ohr" schon deutlicher vorstellen, hier tritt mit Sicherheit eine gewisse Gewöhnung ein und das Ohr nimmt mit der Zeit die Musik gewohnter wahr.
@alle
Ein neuer Aspekt ist folgender.
Habt ihr schon beobachtet das die Anlage am Wochenende besser klingt (aufgeräumter) als in der Woche, oder abends besser als morgens...Thema Netzqualität!
Thomas
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Zu klären wäre dabei noch die Frage, woran man einen "weich"klingenden 22er erkennt. Eigentlich dürfte der doch, wenn die Membran nachgiebiger wird, allenfalls leiser, und dies auch eher zu tiefen Frequenzen hin, werden?
Gruß, Christian
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Klingt mir sehr nach obiger Psycho-Thematik.
Mir bekannt sind von früher:
-Ablösende Klebestellen-> z.B.Schwingspulentod
-brechende Anschlusslitzen- > kein Problem, aber lästig
- zerfallende Papierscharniere->braucht aber >10 Jahre
- absackende Gummischarniere-> Zentrierung im A .. (KEF), ca. 20 Jahre
Dynaudios nach 3 Jahren tauschen? Wahnsinn.
Christian
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Nun kaspert doch nicht so rum. Dass Elektronen nicht warmlaufen müssen weiß hier im Forum hoffentlich jeder und Kabel brauchen nur Einspielzeit, wenn sie schlecht kontaktieren und da reicht 0,1 Sekunde, aber Vollgas bitte
. ... aber was ist mit Lautsprechern?
Ein Bekannter von mir hat früher alle ca. 3 Jahre seine Dynaudio-TTs (alte Pappmembraner, 22W75) verkauft und sich neue besorgt, weil er meinte, die Membranen seien weichgeklopft. Am Anfang würde sich der Lautsprecher einspielen, danach klänge er weicher, aber irgendwann werde das zu viel. Erst als es welche mit Sandwichmembran gab, meinte er, es sei nicht mehr nötig. Ist da was dran?
Vielleicht sind die neuen Pappmembraner ja doch nicht so gut wie die guten alten ALs.
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*megalol*Oder müssen sich die Elektronen erst warmlaufen oder Workshops besuchen?
Neenee.
Eine (AB-)Endstufe hat einen Ruhestrom, der sich erst mit der Betriebstemperatur langsam auf einen stationären Wert einstellt. Kommt wieder auf die Dimensionierung an, u. U. hat Du erhöhten Klirr, solange der Ruhestrom nicht voll da ist. Der Rest (CD-Player etc.) muß natürlich keinen Workshop besuchen. Das dauert aber wirklich nicht lange, und wenn der Verstärker in der Zeit schon mal Last sieht, gehts rasend schnell.
Christian
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Hallo Admin,
Danke, das bestätigt ja voll mein obiges Statement. Ich gaube auch, daß es so eine Art Einspielzeit beim Gehör gibt.
Von Umgebungs- und persönlichen Umständen ganz zu schweigen. Ich glaube, das (trainierte) Ohr ist etwas wahnsinnig empfindliches, aber wirklich kein Mess- Gerät.
Ich habe vor Jahren mal ein Paar LSp. mit Bespannrahmen gebaut, die so befestigt waren, daß es bei fehlendem Rahmen nur eine kleine Rille in der Front gab, also keine Vorsprünge etc. mit/ohne Rahmen.
Diese Dinger habe ich dann mit und ohne Bespannung probegehört, und meinte einen deutlichen Unterschied zu hören. Test nachts+bei Licht aus wiederholt-> kein Unterschied!
Das Gehör lässt sich leicht veralbern, und zwar von dem Gehirn, das da noch mit dranhängt...
Gruß, Christian
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Lesen:
http://www.theaudiocritic.com/downloads/article_1.pdf
Beim LS bewegt sich ja noch was, das sich vielleicht einspielen muß.
Aber bei Kabeln/Elektronik?
Oder müssen sich die Elektronen erst warmlaufen oder Workshops besuchen?
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Der Artikel zu dem Ferrofluid ist ja SEHR interessant. ... wo ich doch kürzlich noch gelesen habe, Ferrofluid sei objektiv (!) klangverschlechternd. Ich konnt emir auch nie erklären, wie das kommen soll, aber an eine leichte Anhebung der mech. Resosnanzgüte bei Erwärung hatte ich schon geglaubt.
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Stumme voll und ganz zu: nicht der Lautsprecher spielt sich ein, sondern der Hörer gewöhnt sich an seine neue Anlage.
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Natürlich wird die Aufhängung mit der Zeit weicher und fo sinkt etwas ab. Aber bei den allermeisten Gehäusekonstruktionen wirkt sich das im Frequenzgang nicht aus, weil mit der höheren Nachgiebigeit (weicher) der Wert von Vas ansteigt. Zu diesem Thema muss ich wieder einmal auf diesen Artikel hinweisen.
Konus- und Kalottenmitteltöner und auch Hochtöner werden in der Regel gar nicht bei der Eigenresonanz betrieben. Deswegen kann eigentlich eine weicher werdende Einspannung keine Rolle spielen.
Ich habe mir mal die größte Mühe gegeben, einen Einfluss von warmem Ferrofluid nachzuweisen. Das ist nicht gelungen.
Ketzerische Frage: Kann es nicht sein, dass das Gehör eine Einspielzeit hat? Der subjektive Vorgang des Hörens ist dermaßen komplex, dass ich mir eine Veränderung der Empfindung nach einigen Minuten schon vorstellen könnte.
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Also Aufwärmzeit bei Transistorendstufen ist ein paar Minuten, stimmt. Ein ordentlich gemachter Verstärker klingt aber auch vorher nicht "schlimm".
Bei Lautsprechern wurde das schon oft diskutiert: im Prinzip sollte kein nagelneuer Lautsprecher richtig schlecht klingen, offenbar werden aber wohl bei manchen Exemplaren die Aufhängungen der Tieftöner noch etwas weicher, diesbezügliche Änderungen der TSP wurden schon öfters gemessen, ich selbst hab mal fres vom W130S an verschiedenen Exemplaren gemessen, die älteren waren deutlich "weicher", fres etwas niedriger. Ob man das hören kann? Im Mittelton jedenfalls nicht, dazu müsste das Membranmaterial versagen->Chassis kaputt.
Hochtöner können im Prinzip ihre Eigenschaften durch Durchwärmen des Ferrofluids ändern, allerdings muß man sich mal überlegen, welche Dauerleistung man da eintragen muss um den Magnet"klotz" signifikant zu erwärmen.
Passend zu den Diskussionen der letzten Tage möchte ich zu diesem Thema anmerken , dass ich früher auch solche Dinge für wichtig empfunden habe (da las ich auch noch Stereo:-)) , mit der Zeit ist mir das aber alles unwichtig geworden, und ich verzichte auf so kultische Handlungen. Es ist eh imho viel eklatanter, wie sich das gehörmäßige Empfinden an einen neuen Lsp. anpasst bzw. im Laufe der Tests etwickelt als wie dieser sich evtl. verändert.
Gruß, Christian
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Hallo,
ein Freund hat eine Mission - Anlage mit externem Netzteil.
Direkt nach dem Einschalten klagt es wirklich grauenhaft; der klang ist rauh und spröde...Erst nach ca. 20 min hat sich ein sauberer Klang eingestellt...
Zum Thema Lautsprecher einspielen : es gab ja schon einige Threads zu diesem Thema; wenn es nicht erforderlich ist; die lautsprecher vor dem Messen der TSP einspielen zu lassen; dann frage ich mich, warum K&T bzw HH das immer machen bei den Chassistests...
Aber es ist an und für sich schon durchaus so, daß gewisse Materialien ihre Elastizität nach einigen Bwewgungen ändern... - Warum sollte das also bei Sicken- und Zentrierspinnenmaterialiern anders sein? Oder Ferrofluid, welches bei Betriebstemperatur mit Sicherheit dünnflüssiger ist als wenn die Box seit Tagen nicht mehr gespielt hat..
Gruß Jörn
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Hallo WeHa
mit einspielen ist jetzt weniger gemeint, das du aus dem haus gehen musst während deine Boxen spielen. Sondern wie Jörn richtig schreibt entfaltet sich die volle Qualität erst nach einiger Zeit.
Na kar höre ich auch während dieser Einspielzeit durchweg Musik, aber es ist doch spannend, evtl. Klangveränderungen zu bemerken.
Thomas
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Ich denke mal, 'Aufwärmen' können wir hier aussen b´vor lassen, das ist ja normal.
Hier will man meiner Meinung nach was anderes ausdrücken ...
es soll aber um Himmels willen jedem selber überlassen bleiben, Hauptsache er ist in dem Moment nicht gerade mein Nachbar
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