Folgendes Gedankspiel: Ich habe einen 10"-Treiber, der in der Polpatte eine Bohrung zur Entlüftung aufweist. Nun, wieviel Platz muß ich nun sinnvollerweise zwischen dieser Öffnung und der nächsten Gehäusewand lassen, oder andersherum gefragt, ist es ausreichend, wenn die Gehäusewand in einem Abstand von 10mm parallel zur Polplatte verläuft?
Raphael
There are 10 types of people: Those that understand Binary and those that don't.
Wenn du dir zwischen der Polplatte und der Rückwand einen Zylinder denkst mit dem Durchmesser der Polkernbohrung, dann sollte die Mantelfläche des Zylinders ungefähr einem freien Querschnitt für die Ventilierung entsprechen. Ist jetzt aber nicht streng wissenschaftlich beweisbar.
Gewisse Verluste werden durch die Umlenkung entstehen und wahrscheinlich werden sich bei extremen Auslenkungen auch Geräusche ergeben.
Bei einem geschlossenen Gehäuse sind Geräusche wahrscheinlich zu verschmerzen, aber bei einem BR-Gehäuse könnte möglicherweise was nach außen dringen.
10 mm könnten reichen, ich würde aber fürs gute Gefühl mehr nehmen (lass mich aber gerne anderweitig überzeugen )
du hast natürlich recht, strömungstechnisch lässt sich das beliebig ausweiten, sollte hier aber sinnlos sein. Ich würde auch sagen, freie Mantelfläche etwa gleich Lochfläche, also bei einer 20er Bohrung reichen 10 mm. Geräusche kommen hauptsächlich durch den Strömungsabriss an der Bohrungskante, also eher nicht durch die angrenzende ebene Fläche zustande. Die Polkernbohrung ist ja idealerweise kein Reflexrohr, irgendwelche Verstimmungen sind hier i.d.R. nicht zu befürchten.
Original geschrieben von HCW Geräusche kommen hauptsächlich durch den Strömungsabriss an der Bohrungskante, also eher nicht durch die angrenzende ebene Fläche zustande.
Christian
Im wesentlichen bin ich deiner Meinung, aber gegen das vorstehende Zitat sprechen eigene "Tests". Ich hab mal einen großen TIW - ich glaub 360er - mit dem Bassfrequenzentest des AVR eingefahren, also größere Hübe bei tiefen Frequenzen.
Ohne angrenzende Fläche war kein Geräusch zu hören, aber wenn man z. B. die Handfläche dicht an die Bohrung brachte, begann es zu flattern.
Es sei denn du meinst einen Strömungsabriss aufgrund der angrenzenden Fläche, aber dann haben wir eine andere Fazete des Problems.
kann natürlich alles sein, aber eine Handfläche ist keine MDF-Platte. Klar bewirkt die Platte eine Reflexion des "Kantengeräuschs" nach vorne, und an den Magnetkanten gibts wieder Beugungen und ggf. Abrisse. Glaub aber nicht, daß die wirklich so wild sind.
Mit Pressluft und der hohlen Hand lassen sich übrigens lustige Geräusche machen....
hast du denn die suchfunktion schon benützt? Das ist wirklich nur als Anregung gemeint, ich meine, dass es schonmal disktuiert wurde und dass wir zum Schluß gekommen sind, dass es mindestens der Polkerndurchmesser sein sollte, es aber stark vom Hub des Chassis abhängt.
echt. Ich will nicht rumstänkern. Nur fände ich es schade wenn man das Rad neu erfindet.
Original geschrieben von HCW kann natürlich alles sein, aber eine Handfläche ist keine MDF-Platte. Klar bewirkt die Platte eine Reflexion des "Kantengeräuschs" nach vorne, und an den Magnetkanten gibts wieder Beugungen und ggf. Abrisse. Glaub aber nicht, daß die wirklich so wild sind.
Mit Pressluft und der hohlen Hand lassen sich übrigens lustige Geräusche machen....
Gruß, Christian
und mit Blasinstrumenten sogar Musik; nur reden wir hier nicht von der hohlen Hand, sondern davon, wie nahe eine Begrenzungsfläche an die Polkernbohrung herangeführt werden kann, bis Kompressionseffekte und/oder Geräusche auftreten.
Ich meine, dass es - wie Farad schrieb - ungefähr der Bohrungsdurchmesser sein sollte. Man sollte nicht unterschätzen, welche pulsierende Luftsäule da aufgebaut wird.
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