ist es möglich eine Polkernbohrung bei der DSM50FFL(oder auch andere Kalottenmitteltöner) vorzunehmen? So das, sich der Schall ähnlich wie bei B&W´s Nautilus totläuft(Mitteltongehäuse würde entsprechend ausgelegt werden).
Wäre es an sich möglich, den Polkern ohne extreme Beeinträchtigungen des Magnetsfeld zu durchbohren, oder hätte es an sich irgentwelche negativen Erscheinungen?
Grüße
Dennis
Grüße
Dennis
There is something between life and death, we can´t explain. But we are able to experience it...
Bei 50mm Spulendurchmesser durfte eine Bohrung von bis zu 15 mm keine großen Veränderung des Magnetflußes bringen.
Ich weiss jedoch nicht, ob es wirklich etwas bringen wird: am oberen Übertragungsende hat die Kalotte ein Paar Resonanzen, die sind meines Wissens durch die Kalotte selbst verursacht, und nicht durch Kompressionseffekte.
Oder täusche ich mich da?
Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde) Harry's kleine Leidenschaften
Hi,
Sicher kann man den Polkern durchbohren. Nur musst Du bei der Aktion den Luftspalt gut unter Verschluss halten, damit keine Metallspänchen eindringen können. An meinen Versuchen mit G25FFL (der keine Polkernbohrung hat) ergab ein Aufbohren auf 18mm einen gewaltigen Unterschied zum Original. Bei der Messung bzw. Vergleichsmessung mit dem Org. auf 0grad war der anstieg ab >8 Khz verschwunden. Ob es das entfernen der Filzkappe die auf dem Polkern geklebt ist, in Verbindung mit der Bohrung entsteht, habe ich nicht weiter untersucht. Ich denke aber es könnte an dem geschwächten Magnetfluss liegen und das weniger Komprimieren. Fc liegt jetzt auch durchs Aufbohren bei 950Hz. Dieser HT hat nichts mehr mit dem G25FFL gemein, der Org. spielt im direkten Vergleich angestrengt und zisselt. Wahrscheinlich ist sie durch die Modifikation noch besser als KE 25SC. Ich würde keinen Vergleich scheuen im hause Visaton, wenn man z.B. die Couplet einmal mit Modifizierten Volker´s G25 „ohne FFL“ gegen KE 25 SC hören könnte. Natürlich müsste dann ne Weiche
im Messraum gemacht werden, das beide Versionen gleich sind. Nicht auszudenken ist, wenn man die KE mal aufbohrt. Sollte die dann auch so ein Sprung hinlegen, was ich nicht ganz annehme, geht wohl die Post ab. Mich hat es auf jeden Fall überzeugt, aufbohren, reso so weit wie möglich runter und sowenig Reflektionen am Polkern wie möglich. All diese mühen und Maßnahmen werden mit einem deutlicher, losgelösten Klangbild wiedergegeben. Man meint beim hören erst gegen dem Original, hier fehlt doch was?
Dein wasteln in Ehren, aber die KE ist aufgebohrt, ebenso wie der Nachfolger der der G25FFL, die G25HE.
Zitat aus einer Mail an Friedemann:
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Denn ohne das auszuprobieren, kann niemand sagen, ob die G 25 HE
genauso laut und gut kann wie die KE. Ich vermute, ja, da sie die
gleiche Membranfläche und auch eine Polkernbohrung hat.[/quote]
Von der G25HE kannst dich ja überzeugen lassen (ich hoffe, sie überzeugt mich erstmal) wenn ich zu dir zum Messen komme
Also ich wollte dann die DSM50 durchbohren und somit die Kalotte nach hinten "frei" spielen lassen. Ich wollte das Gehäuse dann Nautilus-mässig bedämpfen.
Also...ich weiss nun nicht, ob es sich lohnen würde.
Grüße
Dennis
Grüße
Dennis
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Wenn es so ist, berichte mal bei Gelegenheit, was da herausgekommen ist.
Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde) Harry's kleine Leidenschaften
Der Erbauer des Eifelturms konnte es sich nicht leisten, einen Prototypen zu bauen, um vorher zu schauen, ob dieser vielleicht nicht doch umfällt. Er mußte genau rechnen und kalkulieren! Das sieht man auch, wenn man davorsteht.
Dagegen ist die Rechenarbeit bei einem x-beliebigen Kalottenhochtöner ein bisserl einfacher. Das sieht man schon an einer simplen Querschnittszeichnung. Und Dank schon in vielen Versionen, von unterschiedlichsten Herstellern gebauter, ähnlicher Eifel... äh... Proto... äh Hochtöner kann man klipp und klar sagen: eine 18mm-Bohrung mit sphärisch abgerundetem oberen Rand, zylinderförmiger Polkern- und ringförmiger Randbedämpfung und akustischem Sumpf, jedoch ohne angekoppeltem Volumen, erbrächte gewisse vorhersehbare Vorteile...
danke, ich werde das mal im Laufe des Monats ausprobieren. Ich habe nämlich ein etwas aufwendigeres LS-Projekt(dazu sage ich noch nicht viel....ausser B&W... ) in Aussicht und dafür wollte ich wohl wissen, ob solche Modifikationen an den Chassis wohl etwas bringen würden.
Grüsse
Dennis
Grüße
Dennis
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