ist es machbar die Frontplatte der KE 25 SC durch eine selbst gefertigte Platte aus Holz auszutauschen? Also:
Fällt einem auch nichts unkontrolliert entgegen/auseinander wenn man die Frontplatte abschraubt?
Wie sieht die Frontplatte von hinten aus? Einfach plan oder kompliziert?
Hat jemand schon mal etwas ähnliches gemacht oder ein Foto? Falls es machbar wäre, dann könnte man diese Holz-Frontplatte leicht so einfräsen, dass der Mitteltöner 15 .. 17 mm näher an das Zentrum des HT dran kommt (statt 5 mm Korbabstand 10 mm Überlappung).
Das Problem ist das Gitter, das wieder exakt in die Frontplatte einrasten muss. Und die Membran mag auch keinen Kontakt. Kann ich nicht empfehlen. Du kannst aber die Originale Frontplatte einfräsen, ist Alu.
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Es wäre nicht wegen optischen Gründen sondern weil es einen etwas netteren FG / EFG Verlauf in der Simulation ermöglicht.
Nachdem was walwal schreibt: vermutlich hat die Platte irgendwelche Nuten für das Gitter, also aufwändig. Die Original Platte zu fräsen ist mir zu heikel.
Keine Nuten, aber das Gitter muss exakt sitzen, sonst hält es nicht. Der geringere Abstand macht nicht viel am EFG, da sind Fasen und/oder andere Trennung viel wirksamer.
Du kannst die Platte abschrauben, das Gitter entfernen, die Platte fräsen und wieder einsetzen. Dazu die Platte auf Holz festschrauben und mit der Oberfräse und Zirkelvorrichtung den Ausschnitt machen. Lohnt aber nicht, wie gesagt.
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Hilfsplatte zum festschrauben der KE. Zwischenplatte daneben schrauben. Dann kann man mit dem Fräszirkel über dem Gitter herschwenken ohne das Gitter zu berühren und die KE Platte einfräsen. Diese natürlich abkleben.
Ganz einfach. Ich glaube MrWoofa hat das schon mal gemacht, will ich aber nicht suchen.
Jedenfalls geht es.
Viele Grüße aus dem Bergischen Land
Jörg
Ab jetzt auch wieder Yamaha, ohne Kickstarter und breitem Lenker
Theoretisch ist das machbar, wenn man folgende Dinge einhält:
- Übergang zum Diaphragma muss identisch bleiben (also die Fase am Holz und natürlich der Durchmesser der Öffnung)
- Materialstärke muss gleich bleiben
- Gitter und Diffusor muss an die gleiche Position, sonst passt der Filter nicht mehr und es kommt zu Abweichungen im Frequenzgang im oberen Bereich
Die evtl geringe Kühlwirkung bei extremen Leistungen halte ich für nicht weiter relevant
@ alle: Danke für Eure Hinweise. Werde ich mir nochmals durch den Kopf gehen lassen, wenn ich irgendwann mal kurz vorm Fräsen der Frontplatte bin. Im Moment ist das "Kopffutter" für das Tüfteln an einem Projekt. So etwas muss bei mir eine Weile im Kopf reifen.
@IFF: siehe Eingangspost. Chassis-Zentren von MT und HT näher zusammenbringen können, mit Ziel den EFG zu verbessern.
Ja, viel Effekt im (simulierten) EFG Verlauf hat es nicht. Eine etwas geringere Delle nach unten im Bereich der Übergangsfrequenz. Breite Fase bringt deutlich mehr. Ist halt die Frage, ob ich mir die Arbeit machen werde im Sinne von "das Optimum herausholen". Welches der Raum dann eh' wieder kaputt macht - ist mir alles bewusst. Somit: für den kleinen Effekt und die verbundenen Risiken dann vielleicht doch nicht.
Eine andere Idee wäre: Einsetzen der KE in eine neue Frontplatte, die zentrisch aus einer Baumscheibe mit schöner Maserung gefertigt wurde. So, dass die Jahresringe um das KE Gitter laufen. Etwas für echte Holznaturdesignboxenbauer .
Ach so, das meinst du. Ich hatte es dahingehend missverstanden, dass du alleine vom Materialwechsel her eine Verbesserung erwartet hättest - mein Fehler.
Eine OT Frage: es scheint, als hättest Du bei der Concorde Front nach der Oberflächenbehandlung (Beizen?) gefräst. Warum? Hat das Vorteile? Ich würde mich das erstmal nicht trauen (Angst vor Macken) und anders herum machen.
ragi Das habe ich gemacht, damit ich beim Schleifen etc. an den Kanten der Ausfräsungen nicht zu viel wegnehme, das würde man sofort sehen. Deswegen Beize + 1 Schicht Klarlack, und dann erst fräsen. Dann kann man auch problemlos die´Kanten der Fräsungen schwarz machen, wenn da was auf die Oberfläche kommt bekommt man das vom lackierten wieder runter. Und da der Klarlack ja noch geschliffen und 2. und 3. Schicht gestrichen wird, gibts auch keine Probleme mit eventuellen Kratzern.
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