Die viele Popaufnahmen kann man sich nur so überhaupt anhören.
Unter dem Kopfhörer fällt einem auf, dass manche Instrumente nur auf einem der beiden Kanäle liegen. Dank des Effektes, dass man den linken auch rechts hört und den rechten auch links, fällt das bei Lautsprecherwiedergabe weniger unangenehm auf.
Also heutzutage kein Problem, sondern ein klarer Vorteil. So!
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Diese Aufnahmen stammen auch aus einer Zeit, in der man mit Stereo noch nicht so recht was anfangen konnte (stell dir vor, bis dahin alles mono!) bzw. man fing ja gerade erst damit an, da wurden die Stimmen auf die eine Seite, die Instrumente auf die andere Seite geknallt.
Die Verfeinerung der Panoramaverteilung kam dann erst mit der Zeit, die Junks mussten das ja auch erst lernen, was es da für Möglichkeiten gab !
Tipps & Tricks für alle Wastels in Wolfgangs Bastelkeller , denn wie der Schreiner kann es keiner
Ich habe Probleme für alle Lösungen !!! .-- ....
Nicht ganz richtig, WeHa, aber fast falsch. Das Stereo soooo, wie es bei den Beatles zu hören war, Kacke ist, wußte man schon damals. Man fand es einfach cool, den Quark so und nicht anders auf Platte zu ritzen.
Die allerursprünglichsten Stereoverfahren von Anfang der 50er Jahre ( RCA hat das macht ) sahen sogar eine Art Centerlautsprecher vor, um eine gescheite natürliche Bühne darzustellen. Man hat aber schnell gemerkt, das auf diesen Center verzichtet werden kann. Aufnahmen aus dieser Zeit haben diesen "Beatleseffekt" nur selten, und das lag dann tatsächlich an mangelnder Erfahrung.
Also ich kann mich noch gut an eine Zeit entsinnen, da manche meinten, "richtiges" Stereo erkenne man vor allem daran, daß aus dem linken Kanal etwas hörbar anderes kommt als aus dem rechten. In diese Richtung sind glaubich diese berüchtigten Beatles- Sachen getrimmt.
Richtig gute Stereo- Aufnahmen gab es schon in den 50ern, ich habe eine frühe "living stereo" - Pressung mit u.a. einer Dvorak-"neuen Welt" von ´57, die taugt noch heute zum Leute schocken. Einfach zwei sündhaft teure Mikrofone hinstellen und fertig....
Einfach zwei sündhaft teure Mikrofone hinstellen und fertig....
ganz so einfach ist es leider nicht. Die Abnahme eines Orchesters ist sehr schwierig. Der Diffusfeldanteil ist schnell deutlich zu hocht. Den Kompromiss zwischen trockenem und verhalltem Klangbild zu finden ist nicht einfach.
Damals wie heute gibt's Glaubenskriege im Audiobereich... Und da haben die einen volle Mono-Kompatibilät gefordert, was nicht ohne Phasing bei echten Stereoaufnahmen wenn das Signal auf beiden Kanälen liegt, wenn auch leicht unterschiedlich für jeden. Deshalb lege man es einfach nur auf einen, ergeben sich bei der Addition der Signale also keine Schierigkeiten. Und die anderen waren halt für Stereo.
Original geschrieben von HCW Dvorak-"neuen Welt" von ´57
Hmm, das kommt mir bekannt vor, mal Plattenschrank absuchen.
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Das beste Verfahren ist wohl die Kunstkopfstereophonie (gelegentlich Hörspiele im DLF und D-Radio), was man sich mit einem hervorragenden Kopfhörer anhören sollte.
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