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  • walwal
    antwortet
    Zitat von Azrael Beitrag anzeigen
    ......

    Ich verstehe das also richtig, dass sich dann etwas ähnliches, wie die Entzerrungskurven, die in Richtung höherer Frequenzen abfallen, automatisch einstellt? ....

    Viele Grüße,
    Michael
    Genau so ist es. Eine lineare Abstimmung im Nahfeld ergibt fallende (zu hohen Frequenzen) am Hörplatz. Je nach Abstand, Raumakustik und Bündelung des LS unterschiedlich. Daher gibt es keine allgemeingültige Formel.

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  • Markus213
    antwortet
    Ich bin kein HiFiSelbsbau aber bei mir ist es so:

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: fern nah mess.jpg Ansichten: 0 Größe: 237,3 KB ID: 705042

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  • Azrael
    antwortet
    Zitat von HiFi-Selbstbau Beitrag anzeigen
    Eine lineare Abstimmung wäre NUR DANN richtig, wenn in einem schalltoten Raum gemessen wird. In einem "normalen" Raum hätte ein Lautsprecher mit linearem Frequenzgang auf Achse auf jeden Fall einen abfallenden Frequenzgang am Hörplatz:
    - weil der Lautsprecher zunehmend bündelt -> die reflektierten Schallanteile werden zu hohen Freqenzen weniger -> Abfall
    - weil der Raum in der Regel eine zu hohen Frequenzen abfallende Nachhallzeit hat -> Abfall
    Ich entwickele Lautsprecher so, dass sie unter reflexionsarmen Bedingungen linear sind. Außerdem achte ich auf ein über die Frequenz möglichst konstantes Bündelungsverhalten.

    Wenn die Lautsprecher dann im Einsatz sind, verzichte ich in der Regel auf irgendwelches Equalizing (außer vielleicht im Bassbereich).

    Ich verstehe das also richtig, dass sich dann etwas ähnliches, wie die Entzerrungskurven, die in Richtung höherer Frequenzen abfallen, automatisch einstellt? Ich habe nämlich auch bei hohen Lautstärken nichts lästig klingendes feststellen können.

    Viele Grüße,
    Michael


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  • blaueelise
    antwortet
    Hallo Markus, mit REW habe ich auch schon im Raum gemessen. mit welchen Geräten kann man die Filter einfließen lassen? Minidsp ist eins, damit hatte ich damals die Subwoofer korrigiert, aber der Yamaha hat mit 2 Subwoofereinmessungen nahezu ähnlich gut eingemessen. Ich wollte von dem halb aktiven weg, mit dem NAD T758 und Dirac ist alles sehr einfach und zielführend.
    VG

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  • Markus213
    antwortet
    Ich will hier Zeigen, dass unseren Kollegen, die für ihre Gasrechnung sparen müssen nicht auf eine anständige Raumkorrektur verzichten müssen.

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  • Markus213
    antwortet


    ich vertrete hier die Gratismentalität und kann nur mich wiederholen, dass das kostenlose Programm REW mit dem unterprogramm EQ einfach für 30 Geräte Egalisierung anbietet.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Gratis Mentalität.jpg Ansichten: 0 Größe: 528,3 KB ID: 704972

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  • walwal
    antwortet
    Ist schon putzig, wie ähnlich unsere Räume und die Raummoden sind. Deine Erfahrungen bestätigen, dass die automatischen Einmessungen mehr oder weniger gut sind. Dirac wird immer wieder gelobt.

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  • blaueelise
    antwortet
    Ich habe zuvor einen Yamaha RX A3020 gehabt und eigentlich zufrieden, nur im Bass fehlte etwas.
    Ich habe viel mit Subwoofern getestet, in verschiedenen Ecken gemessen, mehrere Subwoofer, Lautsprecher gebaut und und und. Auf anraten von BIGBOX den NAD gekauft, Dirac Vollversion gekauft und eingemessen und?? WOW
    Ein Unterschied wie Tag und Nacht, schon alleine im direkt Modus liefert der NAD mehr BASS gegenüber den Yamaha's und anderen Verstärkern.
    Vor dem Yamaha hatte ich einen Onkyo mit XT Einmesssystem .
    Aktiv wollte ich nicht.
    Ich kann nur den NAD mit Dirac empfehlen.
    Habe ihn neu gekauft und hätte ihn bei nichtgefallen zurück gesendet.
    Wer einen schwierige Raum hat, dem empfehle ich Dirac .
    Ich habe lange und viel getestet, hätte mir vieles sparen können.

    Unser Raum ist 4x 6 Meter, vielleicht sind es auch nur 4,5 m Entfernung, seitlich offen zum Esszimmer, ca. 2,5 m Öffnung.
    Im Einsatz habe ich eine AtlantisWG mit 2 GF200 anstelle der AL170, Weiche ist geringfügig von der Concorde WG abgeändert mithilfe von WalWal.

    Je nach Kurve brauche ich eigentlich keinen Subwoofer mehr, die Standlautsprecher drücken und gehen tief ...
    Ein 46iger Koserthaler soll noch zum Einsatz kommen für Film, habe 2 Stück und überlege einen als halben Ripol unter dem Tisch zu installieren und einen als CB in einer Ecke..

    Aber die Überlegungen sind noch nicht endgültig abgeschlossen.

    VG

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  • walwal
    antwortet
    Vermutlich ist ein zum Esszimmer offener Raum günstig. Auch bei mir ist der Hörraum so
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: wozi ls.JPG Ansichten: 0 Größe: 63,1 KB ID: 704947

    und die Moden gering. Nur die 120 Hz-Senke ist schlechter bei mir, die wird aber durch die Höhe des Raumes (4 m + Galerie) verursacht.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: bass eckraum.jpg Ansichten: 0 Größe: 37,8 KB ID: 704946
    Zuletzt geändert von walwal; 29.08.2022, 17:37.

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  • Kay*
    antwortet
    die Messung wurde am Hörplatz durchgeführt, ca 5m entfernt, schallharter Boden und offener Raum zum Esszimmer
    ... und dann lediglich ca. ±6dB wackeln im Bass
    Wau!

    ich würde ja mal den Nachhall messen

    ca 5m entfernt
    ich kenne den Raum nicht,
    aber,
    Dirac liefert im - ich nehme mal an Diffusfeld - brauchbare Ergebnisse?
    erstaunlich, Wau!

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  • Markus213
    antwortet
    Wir reden hier von Zielkurven, die uns gefallen, also über blond, brünett, rothaarig, kurz, lang oder lockig.

    Mir gefällt solche, die zu hohen Frequenzen hin fällt, nicht. Keine Ahnung warum. Auch bei Kopfhörern (Sennheiser CX Plus True) mag ich so nicht. Diese Kopfhörer sind für mich eine akustische Referenz ohne Einfluss eines Raumes.

    Meine Messung ist in 3m Abstand am Hörplatz.
    Zuletzt geändert von Markus213; 28.08.2022, 20:19.

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  • walwal
    antwortet
    Für verschiedene Pegel gibt (gab) es die Loudness-Taste. Geniale Erfindung, hat aber nur mein Yammi am PC-Verstärker. Leise hören tue ich sonst nicht bei Stereo. Das macht keinen Spass.

    5 Meter ist schon sehr weit zum Hören, da hast du fast nur indirekten Schall und sehr viel Raumeinfluss.

    Die Hifi Akademie Kurve gibt es nicht, das ist meine, frei nach Siegfried Linkwitz.

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  • blaueelise
    antwortet
    Vielleicht mal als Hinweis, die Messung wurde am Hörplatz durchgeführt, ca 5m entfernt, schallharter Boden und offener Raum zum Esszimmer.
    Es gibt einige Ansätze, Jürgen, ich werde mal die Hifi Akademie Kurve nachfrickeln und testen.
    Pico, würde ich freuen eure Kurve mal sehen zu können, so könnte ich diese auch mal einstellen.
    Aus dem Forum habe ich auch eine erhalten welche sehr gut funktioniert, im Bass auf gewertet und natürlich habe ich diese erst mal gehört auch mit abartigen Pegeln.
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Zielkurve Forum .png Ansichten: 0 Größe: 161,7 KB ID: 704940
    Im Bassbereich finde ich sie persönlich zu viel. Es ist wohl zum Teil Geschmackssache, das musste ich über die Jahre auch lernen.
    Die Kurve aus dem Forum funktioniert sehr gut, beim Umschalten auf die Dirac Live Full Kurve erscheint mir diese (Dirac) zu grell, aber nur bei abartigen Pegeln. Beim leise Hören finde ich diese wiederum sehr gut .

    VG
    Zuletzt geändert von blaueelise; 28.08.2022, 18:04.

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  • Timo
    antwortet
    mich interessiert mal eure Meinungen bzw. nach welchem Frequenzgang Visaton abstimmt.
    zunächst mal ein kurzer Ausflug seit wann mich diese Frage beschäftigt. Mit der ersten Monster aus GF250, 75 mm Kalotte und TL16H beschäftige ich mich mit der Aktivelektronik (ungefähr 2007) und dort insbesondere mit der Behringer DCX. Und es wurde wirklich eins der ergiebigsten Spielzeuge in unserem Hobby. Da man genau deiner Frage auf den Grund gehen kann.
    Deine Frage kann man aus meiner Sicht ohne weitere Informationen aus deinem Umfeld zu haben nicht beantworten, ... es ist erstmal wichtig wie der Raum beschaffen ist, indem Du hörst, ... ich habe drei Räume in denen ich Musikanlagen aufstelle, der absolut schallharte Monsterkeller 8x4x2m3, das 8x8 Meter plüschige Dachzimmer incl Dachschrägen und zwei Gauben, das ab und zu mal von Freunden als Schlafzimmer genutzt wird und von mir zur Lautsprecherabstimmung. Und das dritte Zimmer ist das auf zwei Höhenniveaus bestehende rund 90 qm großes und halboffene Wohn-, Ess- und Fernsehzimmer, genannt das Gartenzimmer. Die Schröderfrequenz bestimmt ganz klar die Abstimmung im Bass und Grundton, es ist die Frequenz wo sich unterhalb die Moden ausbilden. Im Keller ist dies sehr massiv in den 300ern Hz, also noch der komplette Grundton ist modenbehaftet, und ich stimme nur an einem Hörplatz auch alle Moden platt. Das kritische dabei, dass dann im Keller schon einen Meter daneben das Ganze nur noch sehr bescheiden klingt. Das plüschige Dachzimmer, was zwei Gauben nach außen hat und ein sehr tiefer Teppich den Boden bedeckt ist da komplett unterschiedlich zum Keller, ohne einen gescheiten breitstrahlenden Hochtöner klingt hier jede Box extrem hochtonschwach. Eine Breitbänderbox klingt im Dach extrem unterbelichtet, und es muss dann viel am Hochtonregler korrigiert werden. Stimmen klingen aber deutlich besser, da die Schröderfrequenz tiefer liegt. Im Dachzimmer klingt so der Bass sehr knackig, aber nicht tief.
    Das große "Gartenzimmer" ist mit der tiefen Schöderfrequenz bei um die 150 Hz deutlich besser im Grundton und auch die unteren Oberbassmoden klingen extrem schnell ab und es bildet sich kein Dröhnbass aus. Unterhalb 30 Hz stimme ich aber nie ab, da ist ein langer Nachhall zu hören den ich aus der Verständlichkeit der Stimme heraus nicht anregen möchte.

    Ganz klare Aussage von mir, ich stimme meine Boxen unter 15 bis 20 Grad neutral ab, und drehe die Boxen deshalb weg und höre NICHT auf Achse. Das bedeutet dass z.B. der G20SC unter Achse genau so abgestimmt ist wie unter 15 oder 20 Grad, da er total breitstrahlend ist. Ein B100 hingegen muss man unter Achse deutlich im Hochton anheben, sodass unter 15 Grad noch Hochtonenergie vorhanden ist. Das liegt nämlich nicht nur an der Größe des Raums sondern auch von der Abhördistanz, die bei mir bei um die 6 Metern liegt. Ich benötige die hochtonlastige Abstimmung, sodass am Hörplatz noch Hochton ankommt.

    Ich liebe deshalb drei Hochtöner von Visaton sehr, das ist zum einen der G20SC, der durch das Breitstrahlen auf Distanz noch ein feinfühliger Hochton rauskommt. und ich liebe den TL16H, der auch durch seine Fokusierung so den Hochton ins Gehirn ballert. Der B100 ist konstruktionsbedingt so ausgelegt, dass der Hochton unter 15 Grad passt und unter Achse deutlich ansteigt, genau so wie ich meine Boxen abstimme, also Jackpot, man muss nichts weiter korrigieren, wenn man einen großen Raum hat und zusätzlich eine große Abhördistanz hat.

    Die Abstimmung im Bass ist Geschmackssache, ich bevorzuge eher den schlanken und knackigen Bass, jede Übertreibung mag ich nicht.
    Wichtig, alle Abstimmungen mache ich zunächst unter einem Meter, was aber schlussendlich bedeutet dass am Hörplatz automatisch eine abfallende Hörkurve entsteht.


    Gruß Timo

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  • walwal
    antwortet


    Linear am Hörplatz finde ich unerträglich. Schließe mich Pico an. Wobei ich so was als optimal fand, zusätzlich nch ein lineare Abfall von 5 dB über den gesamten Bereich, aber das muss jeder für sich selbst optimieren. Am Ende muss man alles anhören können bis auf total miserable Aufnahmen.
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: zielkurve dsp.JPG Ansichten: 0 Größe: 40,8 KB ID: 704936
    Im Bassbereich die Peaks komplett zu kappen, führt dazu, dass Impulse zu stark unterdrückt werden, da sollte man besser manuell rangehen und nur zur Hälfte kappen. Ob Dirac das kann, weiß ich nicht.

    https://hifiakademie.de/?id=6.3.2&si...LjEzNi4xNjZ8IA
    Zuletzt geändert von walwal; 28.08.2022, 16:06.

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