Nun, ich muss leider zugeben, dass ich die Theorie der Dipol/Ripol-Subs nicht ganz verstanden habe - das mit dem Schnellewandler und der Druckauslöschung und so weiter.
Jedefalls steht an vielen Stellen, dass die Kisten mit genügend Wandabstand aufgestellt werden sollen - den ich leider nicht habe.
Wäre es theoretisch denkbar, die hintere Öffnung an die Seite zu verlegen - z.B. mittels eines zusätzlichen Bretts - und so von der 8-förmigen Abstrahlcharakteristik auf eine nierenförmige zu kommen?
Kerze: "Wasser soll gefährlich sein!?!". Andere Kerze: "Kannste von ausgehen!"
> Wäre es theoretisch denkbar, die hintere Öffnung an die Seite
> zu verlegen ??
Nein, das ist leider nicht sinnvoll.
Etwa 50 cm sollte der Wandabstand schon betragen.
Manchmal ist es günstig, der RiPol an eine Seitenwand
und etwas diagonal zu stellen.
Leider gilt auch hier, wie bei anderen Subs: PROBIEREN !!
auch wenn RiPole nicht so kritisch auf Räume reagieren.
Gruß,
Der_Axel
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Music is Art -- Audio is Engineering
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Subs mit nierenförmiger Abstrahlung gibt es, aber der Ansatz hierzu ist schon ein wenig anders und komplizierter. Hier gibt es ein wenig Info dazu: http://www.me-geithain.de/presse/pp/pressepp.html
Hallo BN / Alle,
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@ BN: Danke für den Link.
Einen (theoretisch) idealen Cardioidalen Strahler für
tiefe Töne erhält man, wenn man auf einen Dipol - Sub
einen weiteren geschlossenen Sub direkt darauf oder darunter
stellt. Wenn diese so eingestellt werden daß der Pegel beider
Lautsprecher und die Abstrahlrichtung 'nach vorne' gleich ist,
erfolgt in Richtung 'nach vorne' eine Pegeladdition der beiden
Schallquellen, und in Richtung 'nach hinten' auch. Da aber der
Dipol (das muß kein RiPol sein !!) 'nach hinten' mit umgekehrter
Phase abstrahlt, der geschlossene Tieftöner aber nicht, löscht
sich das 'nach hinten' Bass-Signal aus. So entsteht die Charakter-
istische Cadoidale Abstrahlcharakteristik. Mit mehreren Schall-
quellen kann man das natürlich auch elektronisch erzeugen.
MEG hat das etwas anders und auch einfacher gelöst. Deren
Monitor ist gewissermaßen nach hinten, wie durch zwei große
Bassreflexöffnungen, offen. Diese Schalleiter sind relativ dicht
ausgestopft, was zur Laufzeitverzögerung führt. Dieser so
verzögerte (man könnte auch sagen 'phasenveränderte') Schall
führt, in Addition mit der Kugelwelle von der Membran, zu
besagten Auslöschungen, allerdings auch nur in diesem
'selektiven' Phasenbereich.
Mir erschien dieser Effekt der Verzögerung um einige Meter, nur
aufgrund eines 20 oder 30cm dicken Fließwiderstandes, sehr
unglaubwürdig, ist aber wohl messtechnisch belegt.
Gruß,
Der_Axel
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