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Dipol-Sub - wer hat welche ??

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  • Konderminator
    Registrierter Benutzer
    • 26.11.2001
    • 44

    Dipol-Sub - wer hat welche ??

    Ahoi Ihr Lieben,
    das heisseste Thema der letzten 137 Jahre schien hier ja der Dipol-Sub zu sein. Im Nachhinein findet da keine Sau mehr durch..... Darum jetzt versuche ich das Ding nochmal neu aufzuziehen:

    1.:Gibt es eine kurze knappe Definition des idealen Speakers?

    2.:Wer hat denn jetzt zur eigenen Zufriedenheit (bezahlbare) Dipole gebaut und noch nicht vorgestellt? Könnt Ihr nicht mal eine Kurzzusammenfassung abliefern (Eckdaten & Klangbeschreibung)?

    Steinigt mich, wenn Ihr das Thema nicht mehr ertragen könnt, aber ich muss es einmal probiert haben.....

    Lg
    Tim
  • raphael
    Registrierter Benutzer
    • 10.05.2001
    • 3490

    #2
    Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein...

    Kurz und knapp: TIW400 ist m.E. das beste Chassis dafür. Habe zwei verbaut und bin voll zufrieden.

    Gruß,

    Raphael
    There are 10 types of people: Those that understand Binary and those that don't.

    T+A SACD 1245R, Sony DVP-NS305, AppleTV (2G), Marantz SR5200,
    2x Pass Aleph-X 70W (DIY)
    LS mit Visaton:
    RiPol (2xTIW400)
    Nothung (2x W170S+CD-Horn, vollaktiver Lautsprecher)
    Troll (W100S+KTN25F Koaxlautsprecher)

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    • Calvin
      Registrierter Benutzer
      • 05.10.2003
      • 416

      #3
      werf werf ;-)

      Hi....

      Steeeeiiiiine..Steeeeiiinneee...
      grooooße, kleine, scharfe, runde....
      Gaaaannnz billlig...Steeeeeeiiiinnnne.

      So gut der TIW ja ab und an sein mag, aber bekanntlich ist das bessere immer dessen Feind
      Was natürlich zur Frage führt, was gut und was besser ist. Da eben jenes von dem Anforderungsprofil des Anwenders abhängt, kann es im Bereich HiFi -besser Musikwiedergabe, da die Fidelity schon längst über Bord gegangen ist(!)- durch geringe Änderungen im Anforderungsprofil dazu kommen, daß ein ansonsten taugliches Gerät zur Gurke wird.
      Beispiel: Man nehme eines jener höchstgelobten Mini-Böxchen -selbstredend luftig homogen und transparent und wie auch immer klingend und von Testerohren mit einem erstaunlichen Bassfundament ausgestattet(!) und überlasse es kurz unserm allseits geschätzten Battle zur Überprüfung ;-) Da dieser nun mal keine fiese Möpp is, würd er mir das Böxchen unverletzt und ungehört zurückgeben, da es seinen Vorstellungen dessen, was eine Box können muss um seinen Musikgeschmack zu befriedigen NIE auch nur nahe kommt! Ein High-Ender hingegn wird die Schachtel halt gut finden, aber jene wissen i.d.R selten, was wirklich gut ist

      Kurz:
      Punkt 1 kann höchstens jeder persönlich für sich definieren. Eine allgemeine gültige Definition kann es nicht geben!
      So kann Raphael für sich alleine zwar sagen, daß er den TIW für das beste Chassis hält, aber allgemein gültig ist das natürlich nicht (wie viele Dipole hat er wie aufgebaut??) Für mich persönlich z.B. ist er es -auch wenn er zweifellos schon sehr gut funzt- nicht.

      Punkt 2 hab ich und nein


      jauu
      Calvin

      Kommentar

      • raphael
        Registrierter Benutzer
        • 10.05.2001
        • 3490

        #4
        Stimmt, ist natürlich nur meine persönliche Meinung, aber es sollte ja eine kurze Antwort werden.

        Raphael
        There are 10 types of people: Those that understand Binary and those that don't.

        T+A SACD 1245R, Sony DVP-NS305, AppleTV (2G), Marantz SR5200,
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        RiPol (2xTIW400)
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        • Farad
          Registrierter Benutzer
          • 09.09.2001
          • 5775

          #5
          nana! mit diesem "das muss jeder für sich ganz persönlich entscheiden" könnt ihr in ne Talkshow gehen! Akustik ist keine Ansichtssache.

          Es ist wie immer die klare Forderung: DAS was auf der Platte ist soll reproduziert werden. So gut wie möglich.

          trocken
          knackig/impulsiv
          laut
          tief

          Da könnt ihr ja gleich sagen: Geschlossene Boxen, na es gibt schon so anhaltspunkte, aber das muss jeder selber wissen, wem ne güte von 3,4 gefällt.... da ist das sicher toll. Unfug. Jedes Kind weiß, dass 0,7 der beste Kompromiss ist. Bei gegebenem Gehäusevolumen gibt es also ein "optimales" Chassis. Jetzt mal nur auf die TSP bezogen.

          Das gibts beim Dipol ganz sicher auch. Dass es mit jedem funktioniert und eh alles nur Geschmacksache ist, nehme ich euch nicht ab. (Es muss nicht nur an den TSP liegen!)

          Wenn der Sub für den guten Battle nicht taugt, dann isses ein Scheißsub. Ich will nix High-End, das IRGENDWIE klingt. Es soll so klingen wies auf der Platte ist und doch um Himmelswillen nicht nur zwei Musikrichtungen können. Was will ich denn mit Lautsprechern die nur Jazz können?! Was heißt denn das? Verfärben die alles so beschissen, dass sich nur Trompeten und Saxophone gut anhören? Das kanns nicht sein!

          Ein guter geschlossener Sub kann alles. Wenn der Dipol schon bei etwas schnellen Bassläufen schlapp macht taugt er nix.

          Also auch von mir die Frage:

          1. Verbautes volumen
          2. Gehäuseaufbau
          3. Chassis das zum Einsatz kommt.

          und 4. Warum findet ihr ihn gut? Kann er alle die oben aufgezählten Punkte? Stimmt das Preis- / Leistungsverhältnis?

          MfG, farad

          Kommentar

          • raphael
            Registrierter Benutzer
            • 10.05.2001
            • 3490

            #6
            Genau wegen der von Dir genannten Punkt habe ich mir so ein Ding gebaut: Er ist tief. Ich höre bevorzugt Musik, weshalb ich auch einen entsprechenden Sub habe wollte, der auch noch tief hinunter kann (Orgelmusik z.Bsp. geht bis 16Hz, wenns fies wird), da wäre ein TL-Sub fehl am Platze gewesen (obwohl, den Platz hätte ich, Schatz, was haben wir im Sommer vor? ) . Außerdem ist der Dipol ansich doch eher sehr antrittsschnell, weil die Membran "frei" schwingen kann, oder habe ich da etwas mißverstanden?
            Was Preis/Leistung angeht, naja, daß ist so eine Sache, ich habe zwei TIW400 und ein Proteus 2.5 verbaut, da geht schon ordentlich Kohle bei weg mal von dem teuren Elsbeerfurnier abgesehen... Auf der anderen Seite habe ich mir gesagt, so ein Ding baut man nur ein- oder zweimal im Leben, also solls auch kompromißlos sein und nach langem Überlegen/Diskutieren/Hören habe ich mich dann eben für meinen Sub entschieden, das ist wohl gemeint mit, jeder so, wie er will, jeder muß selbst entscheiden, was ihm am besten gefällt (wenn er denn die physikalischen Gegenheiten nicht außer Acht läßt).
            Vielleicht bin ich aber nicht ganz der richtge Ansprechpartner, weil ich ja ein Ripol gebaut habe, es hier aber wohl evtl. um einen echten Dipol geht?

            Raphael
            There are 10 types of people: Those that understand Binary and those that don't.

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            LS mit Visaton:
            RiPol (2xTIW400)
            Nothung (2x W170S+CD-Horn, vollaktiver Lautsprecher)
            Troll (W100S+KTN25F Koaxlautsprecher)

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            • Calvin
              Registrierter Benutzer
              • 05.10.2003
              • 416

              #7


              Hi,

              natürlich lieber farad ist die HiFi-Akustik Geschmackssache!! Nennt sich dann Hi-End und jeder Jeck darf wie er will
              Das hat mit Akustik als solcher nix am Hut, da gibt es klare Regeln und die Physik gilt da auch noch!!
              Und wer könnte überhaupt DIE Instanz sein bei der Frage ´so gut wie möglich´?? Doch nur der einzelne Hörer! Oder vielleicht doch Stereo, oder -play, oder die messgerätefreien Imager??

              Welche Rolle spielt auch der Raum im Bassbereich?? Was nutzt Dir die tolle Q0,7-Abstimmung wenn´s trotzdem dröhnt und brummt?? "Jedes Kind weiß, dass 0,7 der beste Kompromiss ist"
              Wie gut, daß ich dann schon alt genug bin, um so eine simple Weisheit schon vergessen zu haben
              Vielleicht sind ja so viele Kisten deshalb soo sch*** weil se halt stur nach einer begrenzten Kleinsignaltheorie hin entwickelt werden und bei etwas Krach einknicken??

              Natürlich gibt es Chassis, die im Dipol gut funzen und solche, die da partout nix bringen. Wer anderes behauptet zeigt nur seine planlosigkeit. Weder Raphael noch meinereiner haben solchen Unfug in die Welt gesetzt, was also lieber Farad soll dieser aus der Luft gegriffene Vorwurf??

              Ich will nix High-End, das IRGENDWIE klingt. Es soll so klingen wies auf der Platte ist und doch um Himmelswillen nicht nur zwei Musikrichtungen können. Was will ich denn mit Lautsprechern die nur Jazz können?! Was heißt denn das? Verfärben die alles so beschissen, dass sich nur Trompeten und Saxophone gut anhören? Das kanns nicht sein!
              Also, entweder schreibst Du Antworten, bevor Du das gelesene richtig verstanden hast, oder ich schreibe unverständlich
              a) das fiktive Beispiel ging nicht um Subs und vielleicht ist für einen überzeugten Jazzer, die Beispielbox eben die beste, weil er nix anderes hört und es genau so haben will!!!
              b) genau mit den zitierten Sprüchen setzt Du Dich als DIE Instanz, die bestimmt, was richtig und was falsch ist und bestätigst meine Aussage bezgl. HiFi als ´subjektive Akustik´, Thanx, hätt´s nicht besser beweisen können!

              Aber zu Deinen Fragen
              1) Volumen ist minimal. Die meisten Verpackungskartons der Chassis sind größer (beim Ripol)
              2) komplizierter als CB und BR, aber einfacher als Horn
              3) taugliche Chassis gibts in Massen, echte Überflieger sind eher selten. Mein pers. Favorit wird leider nicht mehr gebaut
              4) Ich finde Ihn gut, weil:
              - er in Sachen Präzision und Musikalität bisher jeden anderen Sub stehen ließ, einschließlich CB´s in allen Varianten. Daneben kann er schnell und mit Druck und Schwärze spielen.
              - er erübrigt häufig das Roomtuning und spielt sauber, wo andere heftig den Raum anregen.
              - den Namen Sub wirklich verdient, weil er locker in die Subcontra runtersteigt und er der Musik damit ein echtes Fundament verleiht. Wer glaubt 40Hz wären tief genug...na bitte, dann verzichtet auf 1 von nur 10 Oktaven!
              - er der einzige Sub bisher war, der sogar Elektrostaten deutlich aufwerten konnte

              Wer´s nicht glaubt, der sollte sich einfach mal einen guten Ripol reinziehen. Dauert ja auch nicht lange, da der Aha-Effekt sich sofort einstellt

              jauu
              Calvin

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              • Konderminator
                Registrierter Benutzer
                • 26.11.2001
                • 44

                #8
                Hi Calvin und Ihr Anderen,
                Ich hab das Thema angeleiert weil ich seit viel zu langer Zeit vier 8-Öhmer (21er) rumliegen habe und eben nicht weiß, ob ich mich trauen soll, sie (ohne Dipol-Fachkenntnis) in zwei selbstgebastelten Doppelwhopper-Dipolen zu zerbraten oder lieber doch in zwei ordinäre 150 Liter-BR Kistchen einbauen soll (2x50 Liter plus Sandwichwände + Matrix = 150 l brutto....)
                Zwar hab ich als Kind den Kopf zu lange in der Mikrowelle gehabt (wie wohl der ein oder andere hier auch ) aber so schlimm isses nu auch wieder nicht, dass ich mir solche Monster in eine 16 qm - Studentenbude stelle.
                Ich suche also einfach nach der idealen Möglichkeit, in zwei kleinen Bassgehäusen (auf die oder in deren Nähe ich meine Couplets stellen kann) präzise, straff, trocken und lecker Marilyn Manson, die 1812er-Overtüre, Eberhard Weber, Bach UND den Sesamstrassen-Soundtrack hören zu können........

                Aber welche TSParameter machen es letzten Endes aus ob ein Speaker Dipol - tauglich ist oder nicht???
                Ich schmeiße hier einfach mal meine Parameter ab falle brav auf die Knie und bettele alle an, die mir sagen können ob es mit diesen Speakern sinnvoll erscheint oder nicht.

                Impedanz Ω 8
                SPL in dB 90,6
                Bereich 30-2000
                Xmax +/- 3,0 mm
                Re in Ω 6,33
                Fs in Hz 30,33
                Qms 1,93
                Qes 0,38
                Qts 0,32
                Vas Liter 81,67
                Le in mH 0,48
                Mms in g 23,00
                Sd in qcm 227,00
                Cms in mm/N 1,13 diese Werte hat nach dem Einschwabbeln ein Selbstbauladen in Hamburg für mich ermittelt.

                Jetzt sag ich nochmal ganz artig bitte bitte und Danke.
                Tim

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                • Farad
                  Registrierter Benutzer
                  • 09.09.2001
                  • 5775

                  #9
                  Also, der Reihe nach.

                  Hifi hat mit Akustik eine ganze Menge zu tun. Hifi schimpft sich die originalgetreue Reproduktion von akustischen Ereignissen. Beispieslweise Konzerte. Das hat sehr wohl was mit Akustik als teilgebiet der Physik zu tun. Da brauchen wir wohl nicht zu streiten. Der Lautsprecher als schwächstes Glied der Wiedergabekette wandelt Energie um. Elektrische in Akustische. Also wenn das nix mit physik zu tun hat, weiß ich auch nciht.

                  Der Raum spielt im Bassbereich eine große Rolle. Da hast du recht. Aber Auch ein Dipol muss wohl irgendwie Luft zum schwingen bringen. Auch für ihn gilit der Raum. er kann durch Phasenverschiebungen einiges anders oder sogar weniger (das bestreit ich ja garnicht) anregen als ein "normaler" Subwoofer.

                  Die Kleinsignaltheorie nach Thiele/Small hat sich wohl nicht umsonst durchgesetzt. Sie beitet einfache, praxisgerechte Abstimmung die seit vielen Jahren sehr gut funktionieren.

                  Weder ich noch einer von euch beiden hat gesagt, dass jedes chassis im Dipol funktioniert. Das stimmt. Da sind wir uns einig. Na welche funktionieren denn? Sagst dus mir bitte?

                  Aber ums ein für alle mal klarzustellen. ICH bin nicht die Referenz wenn es um Wiedergabe geht. Zu gern würde ich den folgenden Versuch mal machen: Wir nehmen Leute, die ihr Leben Lang mit Musik zu tun hatten. 12 Jährige Kinder die seit sie 6 sind Klavierunterricht haben. Orchestermusiker, die seit 40 Jahren geigen oder Konzertbesucher die sich monatlich ein sehr hochwertiges Sterichorchester anhören. Oder einen Orgler, der wirklcih weiß, wie sich tiefe töne anhören.

                  Und denen spielen wir jetzt nach und nach über einen langen zeitraum immer wieder verschiedene Boxen vor. Verfärbte High-End Kacke, Ghettoblaster und sinnvoll designe Konzepte. So richtig das, was ich (und viele andere hier) als gut bezeichnen. Dazu gehört ein ausgeglichener Frequenzgang (auch im Bass), neutralität, gutes Impulsverhalten, gutes Rundstrahlverhalten.. all die Sachen, die "wir" hier so als "gut" bezeichnen.

                  Nicht ICH bin die Referenz. Neinnein. Aber eine Geige soll auf dem Lautsprecher klingen wie eine Geige. Und eine Heavey Metal Band soll wie eine Heavey Metal Band klingen und eine Harley die durch die Surroudnanlage fährt soll ringsum wie eine Harley klingen. DANN IST DIE ANLAGE GUT.

                  Dabei kann sie zweieurofufzisch kosten oder fünf millionen. Das ist mir ganz egal. Von mir aus kann der Plattenspieler auf einem Betonblock thronen oder auf halbierten Flummies stehen.

                  ALLES was der Lautsprecher wiedergibt soll genau so klingen, wies auf der CD ist. Und auf der CD solls so klingen, wies in echt klingt. (das kann ich aber leider nur durch den Kauf sauberer Aufnahmen beeinflussen. Nicht durch den Kauf eines noch teureren CD-Players)

                  Ist somit auch das von mir gebrauchte Jazz Beispiel klar? Ist klar, was ich damit sagen will? Eine Geige soll klingen wie eine Geige. Ein Lautsprecher auf dem sich eine perfekt aufgenommene Geige wie eine Trompete anhört, würde ich als schlecht bezeichnen. Auch wenn die Trompete noch so schön klingt und ich vielleicht Trompetenfan bin. Wenn da ne Geige auf der Platte ist, dann solls wie Geige klingen. Und zwar so genau wie möglich.

                  Wenn der Dipol kein Metal wiedergeben kann ist er schlecht. (Was ICH wiederum nicht behauptet habe). Mein geschlossener Sub kann das nämlich. SUBJEKTIV. (Hier müsste wieder der Vergleich her. Nicht mit Orchestermusikern, sondern mit E-Gitarrenspielern und Schlagzeugern)

                  Wie wärs mal mit "Deutschland sucht die Superbox!"?

                  Du hast recht. Wir hören 10 Oktaven und ein guter sub bekomtm eine davon. Wir hören über Lautsprecher aber nunmal meistens Musik und darin kommt die unterste Oktave durchschnittlich wenig vor, das heißt, es gibt nur wenige akustische Instrumente, die unter 40Hz überhaupt spielen. Ganz davon abgsehen sind wir da unten unglaublich unemfpindlich.

                  -> Das ist da unten nicht so wichtig! DURSCHNITTLICH. Wenn du nur Sinustöne oder Orgelmusik auf den untersten Lagen hörst, ist das was ganz anders. Das ist schon klar.

                  Deine Klangbeschreibung klingt höchst imposant. So will ich es hören. Nicht "muss jeder selber wissen". wenn sichs anhört, wie es sich anhören soll, dann ist gut.

                  Nun ganz im Ernst. Kannst du uns bitte genau verraten, was du wie aufgebaut hast? Oder bleibst das dein Geheimis?

                  Mit freundlichem Gruß,

                  farad

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                  • Konderminator
                    Registrierter Benutzer
                    • 26.11.2001
                    • 44

                    #10
                    Ahoi,
                    da kann ich mich Farad nur anschließen: Die Harley soll bitte wie die Harley klingen und der Kontrabass eben wie ein Kontrabass. Das ist doch eine ganz einfache Referenz. Ideal wenns die Box per se schafft. Dann müssten doch Bach- und Einstürzende Neubauen- Hörer mit ein und der selben Box klarkommen, oder wo ist da mein Denkfehler? Ich hör ja zu allem Übel beides...

                    Aber Bitte Bitte gib uns doch Details zu Deinem Dipol-Projekt. Das macht doch grade Sinn und Spaß eines Forums aus.

                    Lieber Gruß
                    Tim

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                    • Farad
                      Registrierter Benutzer
                      • 09.09.2001
                      • 5775

                      #11
                      jo. und um auch mit High-End ein für alle mal aufzuräumen: Die Tester von Audio könnens finden wie sie wollen; blumige Worte finden, für den Rest ihres Lebens:

                      Ein Lautsprecher mit einer Senke im Frequenzgang in der wichtigen Oktave zwischen 1kHz und 2kHz von 2dB kann eine sauber aufgenommene Geige niemals wie eine echte Geige wiedergeben. Sie wird immer verfärbt klingen, zumindest zwischen 1khz und 2kHz.

                      Soetwas festzustellen ist eine ganz einfache Sache. Da brauche ich keine High-End Endstufen und Kabel und Dämpfer und Spikes und teure CD-Player mit schwarzen Kanten und C37 auf den Ohren. Der Frequenzgang ist eine MESSBARE GRÖSSE. Und kommt mir keiner mit "wer mißt, mißt mist". Da ist nix subjektiv und schon garnichts Geschmackssache.

                      Das kann aufs erstemal noch so toll klingen, auf dauer wird es niemanden der ernstahft Muisk hören will zufriedenstellen.

                      farad

                      Kommentar

                      • Konderminator
                        Registrierter Benutzer
                        • 26.11.2001
                        • 44

                        #12
                        Allerding muß ich eine Einschränkung machen: Nämlich MEINEN Frequenzgang. Der entspricht nämlich nicht die Bohne der Deutschen Industrienorm. Nach nem Hörtest vor einem Jahr bekam ich einen Ausdruck in die Hand der einer Abbildung des Mount Everest aus Richtung Nord-Ost nicht unähnlich sah. Verwirrend war die Zahlenreihe am unteren Rand: 20 - 20.000 Hz stand da zu lesen.

                        Ist DAS vielleicht die Ursache für das subjektive Empfinden des Individuums? Könnte sein, oder?

                        Tim

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                        • Calvin
                          Registrierter Benutzer
                          • 05.10.2003
                          • 416

                          #13
                          Oioioioi ;-)

                          Hi,

                          nun pressierts mi aber, Buam :-)

                          jauu farad, wir sind ja mit unseren Ansichten eigentlich überhaupt nicht auseinander. Ich befürchtete nur, daß das wieder so eine der Diskussionen würde wie "der beste Kondensator ist.., oder das beste Kabel ist....".
                          Diskussionen, die absolut fruchtlos sind, weil es ´Das Beste´ in diesem Metier schlicht nie geben werden kann, da nur 1 Parameter geringfügig geändert, ein ganz anderes Bauteil zum Besten aufsteigt. Und im Grenzbereich wird es immer um persönliches Empfinden gehen, egal ob Profiohr hin, oder unbelastetes Babyohr her. Dazu kommt halt noch in aller Regel die Unkenntnis über die soeben gehörte Aufnahme (Ort, Zeit, Technik, etc.), sodaß wir eigentlich nie sicher sein können, ob das, was wir hören der Wirklichkeit nahe kommt, oder eben nur unserer Vorstellung davon. Natürlich gibt es so einen gewissen common sense -etwa wie es auch eine allgemeine Vorstellung von Moralbegriffen gibt- und für just jene Zwecke gibt es dann auch ein bisschen anwendbare Physik, das uns die Grundhürden nehmen hilft

                          Dazu gehören natürlich auch die TSP. Allerdings verlasse ich mich fast gar nicht mehr darauf. Außer nen groben Blick auf Fs, Q und Hub ziehe ich eine händische Prüfung allemal vor. Ich bin überzeugt, daß ich eher in der Lage wäre nur durch befühlen ein gutes Dipol-Chassis zu erwischen, als durch Katalogschmökern. Ok, das macht die Erfahrung und das lässt sich nicht verbal vermitteln. Daher kann und werde ich keine ´Anleitung´ geben, welche Parameter gut sind. Nur soviel: durchaus näher anschauen würde ich mir Treiber mit mittlerem Fs (für ihre Größe), hohem, bis sehr hohem Q und großem Hub (wobei erst die Praxis zeigt, ob der Treiber den Hub auch ohne Geräusche kann).
                          Insofern fürchte ich Tim, werden deine Treiber mit nur 3mm Hub zu knapp bemessen sein für Deine Ansprüche (der TSP-Satz fühlt sich verdächtig nach älteren SEAS an??!!??)
                          So 4 20er sollten bis max. 20qm Raumgröße laufen, wenn´s auch mal etwas lauter werden soll. Die 1812 dürfte da wenig originallaut rüberkommen Die Treiber fühlen sich in Br oder CB sicherlich um einiges wohler, als im Dipol.

                          Mein Dipol-Projekt?? wenn´s nur eins wäre. Heute war mein geliebter 46er mal wieder dran (gibt´s nicht mehr). Der läuft wie der DRS in HH. Konnte meine Esel endlich mal wieder auf Pegel treiben morgen isset vielleicht der 25er, oder 20er...mal sehen. Haben alle ihren eigenen Character und Stärken und kleinen Unterschiede, wird also nicht langweilig
                          Und ja, es gibt Sachen, die ich nicht in Foren erzähle..sorry

                          jauu
                          Calvin

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                          • raphael
                            Registrierter Benutzer
                            • 10.05.2001
                            • 3490

                            #14
                            @Konderminator: Was meinst Du mit 21er? 21 Zoll ode 21cm? Letzteres als Dipol? Vergiß es, das wird nich funtzen, weil deren Resofq zu hoch liegt. 21Zoll? Geil! Ausprobieren, bischen MDF kostet ja nix und wenns nicht gut wird, dann hast immernoch Feuerholz für die Weihnachtsabende.

                            Raphael
                            There are 10 types of people: Those that understand Binary and those that don't.

                            T+A SACD 1245R, Sony DVP-NS305, AppleTV (2G), Marantz SR5200,
                            2x Pass Aleph-X 70W (DIY)
                            LS mit Visaton:
                            RiPol (2xTIW400)
                            Nothung (2x W170S+CD-Horn, vollaktiver Lautsprecher)
                            Troll (W100S+KTN25F Koaxlautsprecher)

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                            • Farad
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                              • 09.09.2001
                              • 5775

                              #15
                              @Calvin
                              Ich befürchtete nur, daß das wieder so eine der Diskussionen würde wie "der beste Kondensator ist.., oder das beste Kabel ist....".
                              oweh, da biste bei mir am Falschen. so Zeug ist mir reichlich egal! Ich hab mir aber tatsächlich schon überlegt ein vergossenes 2,5mm² PA-Lautsprecherkabel zu kaufen und am Ende jeweils nen schwarze und nen weißen Schrumpfschlauch drüberzuziehen. Dann noch ne Weiße Linie auf das Kabel ziehen und die Litzen mit Aderendhülsen zu vercrimpen. Mannomann, sieht das High-End aus, und war ganz billig. Das bring ich glaub echt noch.

                              Die TSP sind für geschlossen und BR schon recht, bei allem anderen spielt die Mechanik eine größere Rolle.

                              Da du es gerade ansprichst: Woher kommen die "Artefakte" die ein Bass produziert obwohl die Schwingspule noch nicht Anschlägt? Weißt du das? Die elektrische Belastbarkeit ist noch bei weitem nicht erreicht. (und selbst wenn, warum knackts dann?)

                              Und im Grenzbereich wird es immer um persönliches Empfinden gehen
                              Findest du wir sind bei manchen High-End Konzepten wirklich im Grenzbereich? Wenn ein 20er Bass mit einer 19er Kalotte verheiratet wird und sich bis zu 5-6dB Mittensenke im Frequenzgang breit gemacht haben? Dazu eine Güte von mehr als 0,8 mit bösem überschwingen und BR?

                              Ich packs echt nicht, wie jemand sowas gut finden kann, wirklich. Wer soviel Geld ausgibt muss doch irgendwann mal (und sei es durch Zufall) ein gutes Konzept hören und sich innen Fuß beissen...

                              Wenn du schon so ein wenig anfängst zu plaudern, dann will ichs jetzt auch wissen.

                              Warum kann die Güte hoch sein? Beim Dipol kommt doch zusätzliche luftlast auf den Treiber, das macht die komplette bewege Masse noch schwerer, das Masse/Antriebsverhältnis noch schlechter. -> Das neigt doch zum bösen resonnieren, oder nicht?

                              (es interessiert mich halt. bauen werd ich in nächster Zeit eh nichts. Mein Sub ist ok - es geht bestimmt noch besser, keine Frage - geld is keins da und zeit auch nicht.)

                              farad

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