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  • Timo
    antwortet
    ich hänge dir nochmals die erste Simulation an:



    Der GF200 hat zwei Schwingspulen, die eine Spule wird für die eine Seite angeschlossen zusammen mit dem ersten Breitbänder, die andere Spule des GF200 wird zusammen mit dem zweiten Breitbänder, wie im Bild, angeschlossen.

    Somit werden zwei 220µF gebraucht und 2 Spulen mit 1,5 mH. Etwas achten muss man auf den Innenwiderstand der Spule. Ich habe drahtquerschnitt 1.3 mm genommen, geht aber auch, wie in der simulation gezeigt mit 1mm Drahtquerschnitt.

    Ich habe mich auch das Gleiche gefragt, reicht denn die Leistung der Chinateile. Durch den hohen Wirkungsgrad von B100 und 4 Ohm GF200 recht die Leistung sehr gut aus.
    Ich war sogar überrascht was da an Lautstärke rauskommt.

    Bau doch einfach schnell ein Testgehäuse und hole dir die Teile, da macht man wirklich nicht viel Geld kaput. schade dass du so weit weg wohnst, die große Boombox ist genau dein Konzept nur in einem anderen Format, mir gefallt es richtig gut.

    Gruß Timo
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  • Karkarov
    antwortet
    Hallo Timo,


    Es bleibt bei dem B110 und dem GF200. Ich hab mich im Moment nur sehr viel mit so kleinen Amps beschäftigt und bei allen sehr zwiegespaltene Meinungen gehört.

    En Problem habe ich schon mehrmals geschrieben, der Ausgang bei den Breibändern sind NICHT hochpassgeregelt und laufen Fullrange, um es richtig zu machen benötigt man auch beim 2.1 Verstärker eine passve Regelung vor den Breitbändern. Auch die Werte hatte ich schon genannt, und sogar schnell für dich zusammengelötet und getestet.
    Ich weiß, vielen herzlichen Dank dafür.

    Ich glaube ich war nur einfach etwas verwirrt.
    Hab mich jetzt noch etwas mehr mit dem Wuzhi Audio beschäftigt. die 2.0 100W Variante scheint genau richtig dafür zu sein. Nur Laut Texas Instruments ist der Chip vom dem Wuzhi Audio Amp nur bei Mono für 100W ausgelegt bei Stereo aber nur 50W ( Ist sogar derselbe Chip den ich jetzt am 6.1 vorgeschlagen habe nämlich der TPA3116D2.

    Jetzt kenne ich mich bald gar nicht mehr aus haha
    Nur um das nochmal abzuklären, die Chassis stehen fest sowie deine Weiche. Ich bin nur ein bisschen am Hadern mit dem Amp, weil ich aus diesem Chinesen Krams nicht schlauer werde. Das ist die Angabe von TI : 2 × 30 W Into a 8-? BTL Load at 24 V (TPA3118D2) ( https://www.ti.com/product/TPA3116D2...ails##features )
    Oder soll ich mich davon nicht ablenken lassen ?
    Wenn du sagst der wird trotzdem ausreichen dann passt das ja. Ich weiß mittlerweile das die Watt des Amps nicht gleich die Lautstärke der Box ist. Mich wundern nur diese Angaben.

    Ich hoffe ich gehe dir damit nicht auf den Leim Timo.

    EDIT: Wie schließe ich das ganze dann überhaupt an ? Hänge ich den Sub nur an eine Seite oder hänge ich ihn durch die passive Weiche an beide Seiten ?

    LG
    Zuletzt geändert von Karkarov; 07.01.2021, 14:47.

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  • Timo
    antwortet
    link #16

    Hallo, so richtig weiß ich noch nicht wie du dich bei den Chassis entschieden hast. Wenn du GF200 und B100 nehmen willst würde ich eine "passive"/serielle Weiche nehmen und dann brauchst du einen 2.0 Verstärker.

    Den von dir verlinkten Verstärker wird gebraucht wenn du Chassis nimmst die von Kennschalldruck nicht zusammen passen, zB W130X und B100 oder B80. Dann wird ein 2.1 Verstärker gebraucht. Ich habe noch einen 2.1 von fosiaudio hier und der funktioniert mit einem 24 Volt Netzteil ganz hervorragend, allerdings stimmen die Leistungsangaben absolut nicht. Wenn ich die Powerbank mit Display anschließe läuft bei Vollausschlag am Volumenregler rund 20 Watt in den Verstärker rein.
    En Problem habe ich schon mehrmals geschrieben, der Ausgang bei den Breibändern sind NICHT hochpassgeregelt und laufen Fullrange, um es richtig zu machen benötigt man auch beim 2.1 Verstärker eine passve Regelung vor den Breitbändern. Auch die Werte hatte ich schon genannt, und sogar schnell für dich zusammengelötet und getestet.

    Ich würde eine serielle Weiche nehmen beim Einsatz von GF200 und B100 und würde dazu den großen fosi-2.0 Verstärker (model 1002 HIFI) nehmen. Auch diesen hatte ich schon genannt, im post von 08.12.2020.

    Gruß Timo

    und noch der link:
    link
    Zuletzt geändert von Timo; 07.01.2021, 14:15.

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  • Karkarov
    antwortet
    Hallo Leute !

    Frohes neues Jahr euch allen !

    Bald wird bei mir alles bestellt deshalb habe ich noch eine Frage,

    wäre dieser AMP auch tauglich für mein Projekt ?
    Ich bin jetzt schon immer öfter darüber gestoßen und er ist mir auch schonmal empfohlen worden.

    https://www.ebay.de/itm/TPA3116-Subw...-/332870390497

    kennt ihr den ?

    laut diesem Youtube Video soll der auch gar ned so schlecht sein :




    LG

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  • Hiege
    antwortet
    Also ich würde jetzt mal behaupten das wenn die Standfüße irgendwas zwischen 3cm und 4 cm haben, dass die Effekte vom möglichen Bandpass oder was auch immer, bei dem Downfire Prinzip zu vernachlässigen sind weil die Öffnungsflächen zu allen Seiten ja relativ groß sind.

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  • Timo
    antwortet
    ich habe den Bass bei meiner Soundbar ja ebenfalls unten angebracht, es ist eine Soundbar aus GF200 und zwei B80.



    ich habe sehr viel im damaligen Thread geschrieben, dass ich der Simulation nicht traue, gerade im unteren Bassbereich. Mir kommt vor als wäre die Tiefbassausbeute nicht gut simuliert, die Realität erscheint mir deutlich lauter. Hat man sehr viele Grenzflächen/Wände im Bass, wirkt sich das so aus als stehe der Subwoofer in einer Ecke, somit habe ich eine deutliche Bassanhebung, an der oberen Soundbar, auch wenn die Soundbar weit entfernt von Wänden steht. Dann habe ich die Soundbar an den letzendlichen Standplatz gestellt und eine weitere Bassanhebung passierte, sodass ich bei mir einen Hochpasskondensator benötigte um den Bassbuckel etwas zu begradigen.

    Den umgekehrten Fall dass man eine Bassabschwächung haben soll kann ich aus meiner Erfahrung deutlich widersprechen.

    Aus zwei Gründen denke ich dass man eher Bass und Grundtonschwach abstimmen sollte:
    1. Das Teil steht sicher irgendwo auf einem Sideboard, sodass sich eine Grundtonverstärkung bei den B100 einstellen wird, durch die Vergrößerung der Schallwand,
    2. und zum zweiten wird sich die Bassanhebung einstellen durch den Bass, der unten angeordnet ist und durch die Rückwand, denn das Sideboard wird sicher nicht im freien Raum aufgestellt werden.
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  • laguna 0294
    antwortet
    Ich habe das noch nicht gehört und sehe da auch keine Bedenken.Je tiefe
    die Trennfrequenz desto Kugelförmiger die Ausbreitung der Wellen und dei
    Subs ist in der Regel bei 120 Hz Schluß.Da ist es egal,ob das Chassis vorne
    oder unten eingebaut ist.
    Gruß

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  • Karkarov
    antwortet
    Das der gf250 nicht mehr hergestellt wird kommt noch dazu.


    Ich habe jetzt aber nach ein bisschen Youtube schauen, bzw Artikel lesen etc eine weitere Frage. In dem System wird mein Sub ja als Downfire Sub verwendet. Jetzt habe ich gelesen, dass bei Downfire subs ab und an durch die Bauart sogar bass fehlen kann bzw dass Boxsim dies gar nicht so gut abdecken kann, da sogar der Bass wie ein Bandpass wirken kann. Wie kritisch kann das bei meiner Box werden ? Muss ich mir da sorgen machen das dies im Downfire schiefgeht ? Weil dann opfere ich lieber die Oberseite der Box

    LG und Frohe Feiertage

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  • Hiege
    antwortet
    Der GF250 wird ja nicht mehr hergestellt, und ist nur auf dem Gebrauchtmarkt verfügbar. Würde auch eher zum GF200 raten. Und ich denke der Verstärker ist in dem Fall entscheidender, da diese kompakten Verstärker meist weniger Leistung haben, wie eine althergebrachte Stereo-Endstufe.

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  • Karkarov
    antwortet
    Zitat von Timo
    oh je, da habe ich etwas angerichtet
    Nein hast du gar nicht, Ich überlege nur Laut. Und solange es ein 3D CAD Modell ist ändere ich das gerne und schnell. Aber ich würde gerne die derzeitige Größe behalten. 30L würden die Box fast verdoppeln. Da bleibe ich lieber beim gf200

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  • Timo
    antwortet
    Zitat von Karkarov
    ohne weiterem anpassen würde sogar der gf250 hineinpassen. Ich muss halt besser überlegen wie ich den Verstärker positioniere. Die Frage ist ob ich nicht direkt mit dem gf250 weitermache wenn du schon sagst das der gf200 auch mal an seine grenzen kommt.... wenn dann auch keine halben Sachen ;P

    oh je, da habe ich etwas angerichtet, die B100 sind halt von ihrer Leistungsfähigkeit mit einem GF200 deutlich unterfordert, aber die produzierten Lautstärken sind schon deutlich mehr als man in einer Mietwohnung verkraften kann, ... Meine große Boombox mit dem GF200 spielte im Sommer (als die Coronazahlen im Keller waren) bei einem 60iger Geburtstag den kompletten Abend ohne am Stromnetz zu hängen mit Pegeln gut für ca 80 Leute. Es sind zwar keine Discopegel, aber vollkommen ausreichend für einen sehr großen Raum. Der Gf250 macht da ein klein bisschen mehr Pegel, vielleicht 3 dB im Bass und benötigt dafür aber auch ein etwas größeres Gehäuse.

    Das liegt jetzt wirklich daran ob du genügend Raum zu Verfügung bekommst um einen GF250 unterzubringen, so ab 30 Liter in geschlossen macht das auch Sinn. Und in BR muss dann deutlich mehr Raum geschaffen werden.

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  • Timo
    antwortet
    Zitat von Karkarov
    ...
    Ist in diesem Fall egal ob Multiplex oder MDF

    Grüße und Frohe Feiertage !

    LG
    Ich würde Sperrholz nehmen, ... ich muss aber gestehen, dass ich mit MDF noch nicht viel gemacht habe. MDF ist halt deutlich besser zu verarbeiten. MPX ist da deutlich empfindlicher und es bricht beim Fräsen oder Bohren schon ab und zu mal was aus.

    Die besten Erfahrungen habe ich mit Birke MPX gemacht.
    kurz vor dem Lockdown habe ich mich noch mit 10 mm Sperrholz eingedeckt, aus Pappel und Kiefer und Birke. Die nächsten Boxen werden von der Materialstärke deutlich dünner ausgeführt, bei kleinen Satelliten oder Boomboxen reichen 10 mm locker aus.

    die drei hier, Bild von letzter Woche, sind auch aus 10 mm:
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  • Timo
    antwortet


    habe die ganze Box hier aus 10 mm Pappelsperrholz gefertigt (Grund: Gewicht), nur die Schallwand ist aufgedoppelt. Allerdings ist die Boombox im Inneren sehr stark verstrebt und versteift. Im Grunde benötigt man nur an der Schallwand etwas mehr an Dicke, sodass man den Treiber ordentlich versenken kann und dann noch Fleisch bleibt zum Befestigen.

    Sehr große Gehäuse wie etwa eine Concorde müssen natürlich deutlich mehr Masse an Material haben, sehr große Wände schwingen natürlich, deutlich mehr als kleine, wie eine Membran.

    Du hast mit deinem Konzept ein sehr kleines Gehäuse sodass da kaum etwas mitschwingen, quasi in Resonanz, kommen kann.

    ps. Themodynamik war auch für mich ein absolutes Angstfach, habs dann in den 1995ern dann auch geschafft, Technische Mechnik war ein zweites Angstfach, und, man kann es nicht glauben, Elektrotechnik.

    pss. die Boombox im Bild wird demnächst komplett überarbeitet, alles an Elektronik muss dann ins Innere rein, und dann werde ich den GF250 nehmen.
    Zuletzt geändert von Timo; 21.12.2020, 16:11. Grund: ps noch angefügt

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  • Karkarov
    antwortet
    ohne weiterem anpassen würde sogar der gf250 hineinpassen. Ich muss halt besser überlegen wie ich den Verstärker positioniere. Die Frage ist ob ich nicht direkt mit dem gf250 weitermache wenn du schon sagst das der gf200 auch mal an seine grenzen kommt.... wenn dann auch keine halben Sachen ;P

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  • Karkarov
    antwortet
    Hallo Timo ,

    Vielen Dank für dein Engagement, nachdem ich selber ach öfter mit den Einstellungen spiele werde ich auch auf die 2.0 Variante zurückgreifen.

    Ich hab die ganze Box jetzt ein bisschen besser modelliert um das Volumen noch ein bisschen kleiner zu bekommen , hab doch knappe 3 1/2 cm an höhe einsparen können.

    Hatte nur jetzt wegen Weihnachten, Corona und der Uni ( Gottseidank hab ich jetzt endlich Thermodynamik hinter mir ) nicht gerade viel Zeit für mein Projekt.

    Als nächstes werde ich mich langsam um meine Holzteile und die Chassis kümmern.

    @Timo ich habe nur noch eine Frage, Soll ich wirklich nur die Bodenplatte wo der Sub sowie die Frontpanele wo die B100 sitzen 20cm machen und denn ganzen Rest in 10mm ?

    Ist in diesem Fall egal ob Multiplex oder MDF

    Grüße und Frohe Feiertage !

    LG

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