Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Geeignete Visaton Treiber Breitband für Karlson

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • Fotohuis
    Registrierter Benutzer
    • 03.09.2016
    • 107

    Geeignete Visaton Treiber Breitband für Karlson

    http://home.planet.nl/~ulfman/

    Den Philips 9710M (20cm) ist noch zu bekommen aber gibt es auch bei Visaton ein Alternativ?

    Ich höre es mal gerne.
  • ubix
    Registrierter Benutzer
    • 26.03.2008
    • 3187

    #2
    BG 20 ! oder B 200 ?
    Mit Freundlichem Gruß,

    Ubix
    __________________________________________________ ____

    Spielt der Bass zu tief, kommt der Nachbar und droht mit Krieg.

    Kommentar

    • fabi
      Registrierter Benutzer
      • 05.01.2008
      • 1465

      #3
      Dieser Karlson-Quatsch ist scheinbar nicht tot zu kriegen...

      Kommentar

      • ubix
        Registrierter Benutzer
        • 26.03.2008
        • 3187

        #4
        Ich habe noch nie so ein Teil gehört. Würde mich mal interessieren, was an einem Carlson Lautsprecher so anders ist als an einer normalen Box. Also zum Beispiel Bassreflex PAW 38 gegen Carlson PAW 38. Womöglich wird die Carlson etwas lauter sein, aber das geht mit anderen Systemen auch.
        Ich vermute, das die eine oder andere Eigenschaft besser ist, (dafür die eine oder andere Eigenschaft schlechter?) aber auch nicht so weltbewegend, das es jetzt die Non Plus Ultra Killerbox ist .
        Aber ohne Direktvergleichsmöglichkeiten ist das auch nur meine Theorie.
        Mit Freundlichem Gruß,

        Ubix
        __________________________________________________ ____

        Spielt der Bass zu tief, kommt der Nachbar und droht mit Krieg.

        Kommentar

        • fabi
          Registrierter Benutzer
          • 05.01.2008
          • 1465

          #5
          Da braucht man keine "Direktvergleichungsmöglichkeiten"


          Zitat von VISATON Beitrag anzeigen
          Ja ja, der Karlson Coupler, auch so eine Legende! Mitte der 1980er Jahre ging das Gerücht um, dass das Ding einen Frequenzgang bis 20 Hz hätte. Neugierig haben wir das nachgebaut und waren maßlos enttäuscht. Natürlich kann man 20 Hz damit erzeugen aber nur mit -40 dB oder so. Das ist eine ganz normale Musikerkiste, bei der man viel Volumen verschenkt, weil man vorn die in ihrer Wirkung absolut rätselhafte "Gardine" mit der Vorkammer unterbringen muss. Soweit ich mich erinnere, sah man im Frequenzgang nur irgendwo zwischen 200 und 500 Hz eine Senke - sonst nix. Wir haben die Box sofort wieder zertrümmert. Geärgert haben wir uns, weil wir uns die Arbeit gemacht haben, obwohl man sich doch hätte überlegen können, dass so ein kurzer Vorbau mit Tiefbass nichts zu tun haben kann. Und bei höheren Frequenzen verursacht er nur Störungen. Aber der Ruf dieser Fehlkonstruktion ist legendär.

          Kommentar

          • ubix
            Registrierter Benutzer
            • 26.03.2008
            • 3187

            #6
            Vielleicht hat diese Vorkammer ja die Senke verursacht, als Resonator

            ich vermute , das sich womöglich nur die Abstrahlung etwas ändert, ist ja ein bißchen wie ein sich vergrößernder Schlitzstrahler, ich kann mir ansonsten nicht vorstellen, das sich durch diese Öffnung vor dem Tieftöner elementar etwas ändert.
            Es sieht optisch interessant aus, wer es gut findet, für mich wäre es aber nichts.
            Mit Freundlichem Gruß,

            Ubix
            __________________________________________________ ____

            Spielt der Bass zu tief, kommt der Nachbar und droht mit Krieg.

            Kommentar

            • jhohm
              Registrierter Benutzer
              • 24.09.2003
              • 4547

              #7
              Zitat von fabi Beitrag anzeigen
              Dieser Karlson-Quatsch ist scheinbar nicht tot zu kriegen...
              Moin,

              IMHO liegt es daran, dass manche leute nichts anderes haben, über dass sie sich definieren können...
              Da werden dann esoterische Gehäuseprinzipien hervorgeholt, exotische Chassis eingebaut und alles nach Gehör! abgestimmt

              wenn dann die Lautsprecher vorgestellt werden, kann man sagen " ein ganz besonderes Gehäuse, und nach Gehör! abgestimmt, nicht so seelenlos mit dem Computer".

              In einem anderen Forum hat ein Moderator als Signatur stehen, man höre schliesslich mit den Ohren, nicht mit dem Computer. Der entwickelt seine MT/HT-Hörner mit Excel-Tabellen, weil das ja damals auch nicht anders war, es eh alles bloß Expo-Hörner sind und damals war eh alles besser...

              Man möchte halt aus der Masse herausragen; etwas besonderes sein...
              Da kommen Carlson-Coupler, handgerechnete Hörner; nach Gehör abgestimmte Weichen oder selbstgebaute Röhrenverstärker gut...
              ...Gruß Jörn

              Kommentar

              • ubix
                Registrierter Benutzer
                • 26.03.2008
                • 3187

                #8
                Hornöffnungen beruhen ja auch auf Berechnungen, was ein Computer , oder man selber aufwendig erledigen kann. Das sehe ich nicht direkt als Nachteilig. Aber Weichen nach Gehör, das kann passen, kann auch gehörig daneben gehen. Aber es gab immer wieder mal Lautsprecher, die eigentlich rein technisch gar nicht gut klingen durften, es aber taten. Ist auch ein bißchen eine Geschmacksfraage. Die Lautsprecher in den 70igern waren oft auch Computerberechnet ! , mit Taunussound.
                Viel Bässe, viel Höhen
                Selbstgebaute Röhrenverstärker geht auch, wenn man weiß, was man tut , oder einen Schaltplan hat

                Dieser Carlson Coupler wird auch irgendwas tun, was ihn nicht besser, aber aus der Masse heraushebt.
                Mit Freundlichem Gruß,

                Ubix
                __________________________________________________ ____

                Spielt der Bass zu tief, kommt der Nachbar und droht mit Krieg.

                Kommentar

                • ubix
                  Registrierter Benutzer
                  • 26.03.2008
                  • 3187

                  #9
                  Das hier ist wohl der Vorläufer des Carlson Coupler. Mit Düsenöffnung, und 0,2 Watt.

                  https://www.ebay.de/itm/Lautsprecher....c100008.m2219
                  Mit Freundlichem Gruß,

                  Ubix
                  __________________________________________________ ____

                  Spielt der Bass zu tief, kommt der Nachbar und droht mit Krieg.

                  Kommentar

                  • Fotohuis
                    Registrierter Benutzer
                    • 03.09.2016
                    • 107

                    #10
                    Das Problem mit dem Karlson ist nicht in die Tiefe aber in die Höhe Tonen. Und Tief d.H. zirka 50Hz.

                    Das Prinzip ist ein kontinuierliches Horn:







                    Das Gehäuse:



                    Den 9710 Philips:










                    Visaton BG-20:

                    https://www.visaton.de/en/products/f...ms/bg-20-8-ohm

                    Kommentar

                    • Fotohuis
                      Registrierter Benutzer
                      • 03.09.2016
                      • 107

                      #11
                      Sehr gute Ergebnisse mit dem Philips 9710M-8:

                      http://www.troelsgravesen.dk/philips9710.htm

                      Kommentar

                      • fabi
                        Registrierter Benutzer
                        • 05.01.2008
                        • 1465

                        #12
                        Der Karlson Coupler als krude Lautsprecherbox der Vergangenheit stört mich viel weniger als diese unsägliche Grafik, die behauptet, man könnte durch einen albernen Schlitz unendlich viele Resonanzen erzeugen, die sich dann alle addieren. Das ist einfach nicht wahr!

                        Ich habe mir die Mühe gemacht, das in COMSOL zu simulieren.
                        Eine Röhre von 870mm, das entspricht lambda/4 bei 100Hz. Am Boden der Röhre ist eine Scheibe mit vollem Durchmesser mit einer sinusförmigen Oszillierung von 1m/s Spitzenwert. Der Empfänger ist in 0,5m vom Ende der Röhre.

                        Wir erwarten also die erste lambda/4 Resonanz bei etwa 100Hz, durch die Endkorrektur etwas niedriger.

                        Die Resonanzen treten auf wie erwartet, siehe (a) durchgezogene Kurve. Ich habe die Frequenzachse absichtlich linear gelassen, damit man den gleichmäßigen Abstand der 3..5..7-fachen Resonanzen schön sieht.

                        Nun habe ich der Röhre einen Schlitz gegeben wie in dem Diagramm vom Karlson Coupler. Er geht über die ganze Länge, wie im angehängten Bild zu sehen.
                        Das Ergebnis ist in c) gestrichelte Kurve zu sehen.

                        Effektiv wird das Rohr in etwa halb so lang und durch den Schlitz steigen die Verluste etwas, dadurch werden die Resonanzen weniger stark aber etwas breiter. Grundsätzlich ändert sich am Resonanzverhalten einer Röhre aber nichts. Wollte man eine breitbandige Wirkungsgradsteigerung erreichen, muss man den Querschnitt der Röhre ändern, und das ist ein Horn.

                        Die Karlson Coupler Box hat mit diesem Prinzip sowieso nichts zu tun. Die Gardine wirkt als Tiefpass mit Überschwinger, erhöht also in einem kleinen Frequenzbereich den Wirkungsgrad, dann kommt ein Loch und dann treten Hohlraumresonanzen auf. In dem Bereich hat man hoffentlich schon an einen Hochtöner übergeben.

                        Viele Grüße!
                        fabi
                        Angehängte Dateien

                        Kommentar

                        • Fotohuis
                          Registrierter Benutzer
                          • 03.09.2016
                          • 107

                          #13
                          Interessant diesen Simmulation.

                          Ich habe noch zwei "neue" 9710-M8 Philips Breitbander liegen und wahrscheinlich gehe ich den Troelsgravesen 9710 mit einem Ribbon (Visaton?) Vorschlag kombinieren.
                          Den BG 20 sind wahrscheinlich auch dafuer geeignet und auch sicher nicht teuer.

                          Dabei bin ich auch auf den Karlson gestossen. Es ist in 1953 in den USA beschrieben und in einen stille Tot gestorben.

                          Kommentar

                          • F.H.
                            Moderator
                            • 05.10.2011
                            • 1014

                            #14
                            fabi, vielen Dank für die aufschlussreiche Simulation.
                            Friedemann

                            Kommentar

                            • ubix
                              Registrierter Benutzer
                              • 26.03.2008
                              • 3187

                              #15
                              Ist schon toll anzusehen, was man aus so alten bzw. einfachen Lautsprechern herausholen kann. Schön, das ich noch 2 Stck. BG 20 habe, die sicher irgendwann auch legendär werden.
                              Mit Freundlichem Gruß,

                              Ubix
                              __________________________________________________ ____

                              Spielt der Bass zu tief, kommt der Nachbar und droht mit Krieg.

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X