Bassreflex

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  • JAL
    antwortet
    Zitat von „Q“


    So ich hoffe ich hab nicht zuviel Blödsinn verzapft, zu so später Stunde, ansonsten einfach anmerken wenn irgendwo ein Fehler in meiner Theorie ist.
    So verbleibe ich mit nächtlichem Gruß und einem Hoch auf die BR-Box die uns alle seit vielen vielen Jahren begeistert

    Und alle anderen Systeme sind auch cool

    Danke Q, da steckt recht viel Info drin, würd ich sagen, Danke dafür

    Grüße

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  • JAL
    antwortet
    Danke!

    Also scheint aber, zumindest aus heutiger Sicht, die Elektronik die vorhandenen Defizite im niedrigen FQ-Bereich zu kompensieren.

    Also scheint, ohne Elektronik, eine CB problematischer als eine BR-Box, oder?

    Gruß

    Jürgen

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  • fabi
    antwortet
    Hallo.
    Die Lösung, warum BR so häufig gemacht wird, steht hier im Thread versteckt. Sagen wir, ein einziger Lautsprecher im geschlossenen Gehäuse benötigt ein bestimmtes Volumen. Wenn man mehr Bass will, kann man also zwei Lautsprecher nehmen und das Gehäusevolumen verdoppeln, auch der Preis verdoppelt sich dabei. Man bekommt 6dB mehr Maximalpegel.
    Steckt man aber nun den einzigen Lautsprecher in eine Bassreflexbox verdoppelt sich das Volumen nicht, es muss nur etwa 40...50% größer sein. Der Maximalpegel erhöht sich aber um typischerweise 10dB, weil sowohl der Hub abnimmt als auch der Bassreflexkanal abstrahlt - und das bei gleichen Kosten. Man bekommt also deutlich MEHR abgestrahlten, verzerrungsfreien Schalldruckpegel ohne Mehrkosten im kleineren Gehäuse. In der Praxis freut man sich oft, wenn man bei 50Hz noch etwas mehr Pegel hat, bei geschlossenen Boxen wird genau da dank Aktivelektronik heutzutage oft angehoben.

    Grüße!
    fabi

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  • jhohm
    antwortet
    Zitat von aurelian
    Statt von "smarter" würde ich eher von einem "Kompromiß" sprechen.
    Zudem sind die Volumina bei den meisten BR mindestens 1,5x (wenn nicht sogar 2x) die von CB mit einem Treiber desselben Verschiebevolumens.... (oder mit anderen Worten, man bekommt in das BR-Volumen 2x den Treiber oder zumindest einen mit dem 1,5-fachen Verschiebvolumen rein)

    BR ist mM einfach die billigere Lösung (wenn man den Treiber als Hauptkostenpunkt sieht) , sonst eigentlich nichts...

    Ein gutes Beispiel ist die Visaton Studio2...
    Bau da mal den 2ten AL130 rein....
    Aber jetzt im Ernst, als die vorgestellt wurde, war ich echt enttäuscht, das sie in CB gebaut wurde, weil mit BR die Belastbarkeit erheblich höher war...
    hier ist die Simu dazu - http://www.visaton.de/vb/showpost.ph...8&postcount=60


    Gruß Jörn

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  • JAL
    antwortet
    Hi,

    ohne widersprechen zu wollen,aber warum gibt es dann soviele hochpreisige Fertigboxen, die auf BR zurückgreifen?

    Bei den Preisen hätte man das dann doch über die Wertigkeit/Fähigkeit des/der TTs machen können, so meine Laienvermutung...

    Gruß

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  • aurelian
    antwortet
    Statt von "smarter" würde ich eher von einem "Kompromiß" sprechen.
    Zudem sind die Volumina bei den meisten BR mindestens 1,5x (wenn nicht sogar 2x) die von CB mit einem Treiber desselben Verschiebevolumens.... (oder mit anderen Worten, man bekommt in das BR-Volumen 2x den Treiber oder zumindest einen mit dem 1,5-fachen Verschiebvolumen rein)

    BR ist mM einfach die billigere Lösung (wenn man den Treiber als Hauptkostenpunkt sieht) , sonst eigentlich nichts...

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  • jhohm
    antwortet
    Zitat von zxlimited
    Sag ich ja - nichts was man nicht mit einem bisschen mehr Membranfläche und Bauraum kompensieren könnte



    So weit, so gut, aber schon mal überlegt, dass es Leute gibt, die aus ästhetischen Gründen eben NICHT mehr Volumen haben wollen?


    Ich weis, das sind dumme Banausen, die wissen nicht was gut ist, aber scheinbar gibt es genügend davon....


    Ich gehöre auch dazu.


    Darum ist eine saubere BR-Geschichte IMHO einfach smarter als CB!


    Gruß Jörn

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  • aurelian
    antwortet
    Wieso funktioniert es eigentlich überhaupt? Der akustische Kurzschluß verschwindet ja nicht, nur weil die Membranfläche größer wird.
    Wäre eigentlich die optimale Lösung eine echte unendliche Schallwand?
    zB Lautsprecher sind in der Wand verbaut und gehen nach hinten in einen anderen Raum (zB den Gang)?

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  • zxlimited
    antwortet
    Sag ich ja - nichts was man nicht mit einem bisschen mehr Membranfläche und Bauraum kompensieren könnte

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  • Mr.E
    antwortet
    Mit zwei PAW46 pro »Box« sollte das schon gehen. Wird mal Zeit für einen Nachfolger der NoBox BB.

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  • aurelian
    antwortet
    CB ist im Vergleich zu BR ein bißl ineffizient, aber OB finde ich nun mit 76dB @ 40 Hz (wie bei der NoBox) schon extrem ineffizient. Mit 1000W kommt man bei sehr großer Membranfläche dann auf 106dB!
    Inwiefern klingt das wirklich soviel besser? Wegen der hohen Leistung erhält man ja im Gegenzug auch gleich viel mehr Verzerrungen.......

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  • goofy_ac
    antwortet
    ...eine Parallele zum Maschinenbau mit seinen Stahlträgern - DAS liest sich doch mal richtig anschaulich!

    Meinen herzlichen Dank

    Im Ernst, so eine gepflegte Liste von Abkürzungen finde ich gerade für uns "Neulinge" eine echte Hilfestellung, da sie von der Sufu (Suchfunktion ) halt nicht erfasst werden. Es bedeutet (einmalig) eine Menge Arbeit, ich weiß, aber die Anzahl sollte doch überschaubar sein. Ich lese ja schon sehr viel mit, aber an manchen Stellen fühle ich mich hier im Forum ein wenig zurückversetzt in meine ersten Vorlesungen, bei denen die Profs mit ihren Assistenten untereinander gefachsimpelt haben. Ihr seid halt auf einem extrem hohen Niveau unterwegs, ich behaupte mal, hier im Forum wird mehr Entwicklung betrieben, als in so manchem Forschungslabor - was eine gewisse Kurzsprache natürlich auch sinnvoll macht!

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  • zxlimited
    antwortet
    Zitat von „Q“
    OB bedeutet hier OpenBaffle also offene Schallwand...


    Die NoBox ist ein solches Konstrukt...
    Genau. Und damit im weiteren Sinn alles was den akustischen Kurzschluss zwischen Membranvorder- und Rückseite nicht oder nicht vollständig unterbindet, also Dipole im Allgemeinen. Davon gibt es wiederum unzählige Unterarten, die meist mit Buchstaben beschrieben werden, je nachdem ob bzw. wie die Schallwand gefaltet ist. Ein einfaches Brett ist demnach ein I-Dipol, verlängert man die Seiten nach vorne und/oder hinten wird ein U- bzw. H-Dipol daraus, und macht man es wie Siegfried Linkwitz oder Axel Ridtahler dann wird es ein N- bzw. W-Dipol.

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  • „Q“
    antwortet
    Visaton könnte ja mal das tolle Lexikon etwas ausbauen.
    angenehme Nachtruhe auch wünsch

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  • goofy_ac
    antwortet
    Danke Dir

    Und Du sprichst genau das Problem an, dass ich mit eben diesen Abkürzungen habe...
    Vielleicht gibt´s ja wirklich mal irgendwann so eine Art Lexikon für Abkürzungen im Bereich Lautsprecher - in knapp 4 Monaten wünsche ich es mir nochmal

    Eine angenehme Nachtruhe wünsche ich Dir

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