Hier, zu später Stunde, noch ein allgemeiner und mit Absicht provokativer Laien-Eintrag:
Ein hinreichend gut gemachter 4-Weg-Passiv-Lautsprecher ist eine spezielle, aber nicht ohne Qualitäten ausgestattete Variante!!
(Meine Dark4Star meine ich nicht, obwohl ich da viel Hoffnung investiert habe ), aber meine gut funktionierenden 3,5-Wege-Boxen sind für mich bei jeder erneuten Benutzung jedesmal eine erneute positive Überraschung
Das mag teilweise an meinen Ohren liegen, kann aber kaum nur eingebildeter Natur sein
Meinst du damit eine Filterung zwischen VV und Endstufe? Ist das nicht das Standardvorgehen, wenn man keinen DSP benutzt? Wieso ist da ein Bafflestep nicht beherrschbar?
Weil die typische analoge Aktivweiche außer trennen halt nichts kann ...
@zymorg: Klar ist das flexibel, es geht aber nicht um die allerbesten, sondern die passenden Chassis im richtigen Gehäuse mit dem geeigneten Abstrahlverhalten usw. usw. Kurz: Das Werkzeug wird viel besser, die Aufgabe wird aber nicht leichter (und die benötigte Erfahrung nicht weniger) !
Ich denke, es haben schon mehr Leute mit teuren Chassis schlechte oder mittelmäßige Lautsprecher entwickelt als solche, die günstige Teile verwenden, aber wissen was sie tun (z.B. Donhighend) ...
@JAL: Heißt übersetzt, je mehr Wege, desto wahrscheinlicher ist eine Verbesserung durch Aktivierung, weil viel Pegelanpassung und insgesamt eher komplexe Weiche ...
- eine Gefahr liegt darin, dass zu wenig Augenmerk auf gute (lineare) Chassis und sinnvolle Kombinationen gelegt wird, weil man ja schließlich alles "gerade biegen" kann (was natürlich so nicht stimmt).....
Hier möchte ich mal deutlicher werden:
- alle linearen Fehler kann man per DSP beheben, also kann ein Chassis mit nicht ganz geradem Frequenzgang und sich keine nichtlinearen Fehler zu Schulde kommen lässt, besser sein als ein Chassis mit linealglattem Frequenzgang und hohen nichtlinearen Verzerrungen. Die lassen sich gegenüber ein Krummen Frequenzgang nicht per DSP ausbügeln.
-Sinnvolle Kombination ist dagegen wieder entscheidend, weil auch das Abstrahlverhlten wird durch die Kombination gepägt.
Ich stimme ansonsten dafür, deinen Nick in "Cato" zu ändern; derjenige, der im Senat immer mit "...im übrigen bin ich der Meinung, dass MEG gehört werden muss!" geschlossen hat . (copyright by mechanic)
Hier möchte ich mal deutlicher werden:
- alle linearen Fehler kann man per DSP beheben, also kann ein Chassis mit nicht ganz geradem Frequenzgang und sich keine nichtlinearen Fehler zu Schulde kommen lässt, besser sein als ein Chassis mit linealglattem Frequenzgang und hohen nichtlinearen Verzerrungen. Die lassen sich gegenüber ein Krummen Frequenzgang nicht per DSP ausbügeln.
-Sinnvolle Kombination ist dagegen wieder entscheidend, weil auch das Abstrahlverhlten wird durch die Kombination gepägt.
Genau, wobei "gute" Chassis oft eine gewisse Neigung zu linearen Frequenzgängen aufweisen ...
@ walwal: ok, der AL130 hat diese Senken scheinbar auch im Frequenzgang.
Ich hatte den Frequenzgang glatter im Erinnerung. Das die Ursache aber so einfach ist, hätte ich nicht gedacht. Dachte da ist mehr Zauberei dahinter
Weil die typische analoge Aktivweiche außer trennen halt nichts kann ...
Ok, hab deinen anderen Beitrag nochmal gelesen, da habe ich mir unter einer analogen Aktivweiche zuviel vorgestellt. Grundsätzlich kann man analog aber einiges machen, da braucht man nicht unbedingt einen DSP. Das machen Hersteller von Studiomonitoren ja schließlich auch. Das klingt jetzt vielleicht so, als hätte ich etwas gegen DSPs. Ich finde nur die Vorstellung attraktiv, daß man einmal ein Filternetzwerk aufbaut und dann nur Boxen und Verstärker braucht. Zur Einmessung auf den Raum gibt es ein paar Potis oder PEQs. Kein PC, keine digitale Signalverarbeitung.
Ich finde nur die Vorstellung attraktiv, daß man einmal ein Filternetzwerk aufbaut und dann nur Boxen und Verstärker braucht. Zur Einmessung auf den Raum gibt es ein paar Potis oder PEQs. Kein PC, keine digitale Signalverarbeitung.
Genau so mache ich das ja . Muss man heutzutage aber eher selber bauen, weil es so was fertig meines Wissens nicht zu kaufen gibt, und man kann mit vernünftigem Aufwand nicht jedes kleine "Spitzlein" wegbügeln (was vielleicht auch besser so ist). Daher bleibt den Leuten ohne Lötkolben halt nur der Digitalkram ...
ich mache inzwischen alles was spass macht, normale passive weichen, normale vollaktivierung und alles dazwischen, ... ich finde die möglichkeiten sind noch nicht vollkommen ausgeschöpft. aktuell plane ich, wie in anderen posts schon geschrieben eine megastella (TIW300 oder gf250 und den B100), mit einer passiven serienweiche, somit zwei bauteilen pro box und der rest wird aktiv weggebügelt, ... hat zwei vorteile, preis und universeller einsetzbar, sprich, je nach raum kann die box eben doch komplett eingemessen werden, wenn man eine oder zwei hochtonkorrekturen benötigt sind dies wenige clicks zum erfolg. eine vollaktivierung muss nicht immer sein.
Genau so mache ich das ja . Muss man heutzutage aber eher selber bauen, weil es so was fertig meines Wissens nicht zu kaufen gibt, und man kann mit vernünftigem Aufwand nicht jedes kleine "Spitzlein" wegbügeln (was vielleicht auch besser so ist). Daher bleibt den Leuten ohne Lötkolben halt nur der Digitalkram ...
Ach so, dann sind wir ja quasi auf einer Wellenlänge. Ich möchte in absehbarer Zukunft (Weihnachten?) die Compact oder etwas ähnliches vollaktiv aufbauen. Daher bin ich da noch am Grübeln, ob lieber analog oder lieber DSP.
ich lese mit verwunderung die berichte zur solo 15, bin jetzt seit einer weile mit dem b100 am untersuchen, er hat unmissverständlich einige sehr positive eigenschaften, ein b80 ist mit dem b100 nur so viel vergleichbar dass er im mittel und hochton ähnlich gut ist, der b100 kann dann aber zusätzlich noch in fullrange wo sich der b80 sehr schwer tut. ich würde dem b100 aber trotzdem immer einen bass geben.
der b100 spielte bei mir in einer aria-test-box in 3 liter CB, und ich habe auch gemerkt dass die hochtonkorrekturen fast nichts bringen, zumindest bei meinen alten gehörgängen höre ich kaum unterschiede mehr, ... ganz im gegenteil, sind die KuT korrekturen drin klingt es sehr träge und müde, ohne korrekturen ist es besser.
da privat etwas viel trubel ist/war konnte ich leider meine untersuchungen nicht weiter betreiben, ab jetzt kann es nur besser werden, ... die zeit heilt wunden, ...
bald bin ich wieder hier und zeige die megastella, ... ich bin immer noch am testen ob der gf250 ausreicht, die tendenz geht zum gf250 anstatt dem tiw300. der limitierende faktor ist der b100 im grundton, ... interessanterweise wird die stella tiw200b80 kaum leiser sein als die megastella gf250b100, ... ich bin auf den direkten vergleich gespannt, ... sollte aber noch bis ende des jahres dauern, ...
Ich möchte ebenfalls Bezug auf die Solo 15 nehmen, die ja bei ihrer Vorstellung im Hörraum für einige Wow-Effekte gesorgt hat. Klanglich ist sie wirklich top, was ja maßgeblich am B100 und seinen geringen mechanischen Verlusten liegt.
Und obwohl auch ich hin und wieder zu den "Leisehörern" gehöre, finde ich die Auslegung der Solo 15 etwas überraschend. Damit meine ich den gewählten Kompromiss zwischen "Tiefgang" und (wirklich geringem) maximal erzielbarem Schalldruck in Verbindung mit Bassreflex. Möglicherweise würde sich der B100 in einer kompakten Transmissionline sehr wohlfühlen, die dann eine ähnliche Größe wie die Solo 15 hat. Ein paar Rechnungen dazu in AJ-Horn machen mir bereits Vorfreude auf Experimente. Und ich glaube fest daran, dass es schon bald einige Bauvorschläge mit dem B100 in TL geben wird
Mir sind direkt noch zwei Dinge aufgefallen, die euch interessieren könnten:
1. Der Bauvorschlag kommt gemäß den Zeichnungen auf ein BR-Volumen von 20 Litern, angegeben sind hingegen 15 Liter. Vielleicht kann Visaton hier aufklären? Mir ist klar, dass man das Ding nicht Solo 20 nennen konnte. Ich meinte die Angabe in der Tabelle im Bauvorschlag.
2. Boxsim liefert mit 15 Litern zumindest halbwegs vergleichbare Werte zur Messung der Solo 15. In AJ-Horn 6.0 erhalte ich jedoch ein völlig anderes Ergebnis, was ich bei alleiniger Betrachtung sogar als unbrauchbar einstufen würde Selbst Parametervariation im verträglichen Rahmen bringt hier keinen Unterschied. Ich erhalte da einen hässlichen Peak bei 50 Hz. Ganz anders beim B100 in einer TL. Damit kommt man genauso an die 50 Hz heran, aber recht linear und mit deutlich geringerer Membranauslenkung.
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