Kleiner Teaser zu den Scan Speak-Ellipticor-Treibern. Das ist das Wasserfalldiagramm für den Hochtoner D3404/552000. Wir jedenfalls haben so etwas noch nicht gesehen. Der Mikro-Makel bei 4 kHz ist...
ich habe in den letzten jahren günstige wie auch einige sehr teure hochtöner, bekannter hersteller, getestet ... die krönung ist nun ein AMT von beyma welcher einen ladenpreis von über 500 euro hat (danke gustav), ... sehr günstige HT habe ich ebenso ausprobiert, ... der preis macht nicht den guten hochtöner.
ein hochtöner muss ins gesamtkonzept passen, ... die ke25 welche sehr gut tief getrennt werden kann und durch seine klirrfreie konstruktion sehr laut spielen kann gehört nicht in eine regalbox zusammen mit dem ti100, denn da ist die ke25 dann einfach zu schade da sie nie ausgenutzt wird, genauso wird eine g20sc immer überfordert sein wenn man tief trennt und gleichzeitig einen lauten spielpartner hat.
im dreiwegerich bei etwas höheren trennungen (oberhalb 4 khz), eventuell sogar aktiv steil getrennt, wird der hochtöner fast schon zum nebenprodukt, da nicht wichtig ist welcher hochtöner benutzt wird, aus meiner sicht (bei einem dreiwegerich und hoher trennung aktiv angesteuert) das unwichtigste chassis.
interessant wäre jetzt eine 25er oder 28er (oder 35er) kalotte mit sehr tiefer trennmöglichkeit, und einem klirrverhalten was ermöglicht auch noch einen sehr lauten spielpartner auszusuchen, konkret interessant wäre jetzt eine kalotte welche noch weit mehr als 110 dB bei trennungen rund um 1,5 khz verträgt. in dieser leistungsfähigkeit sehe ich nur sehr wenige chassis, neben der ke25 noch eine handvoll anderer chassis. ob das im eingangspost vorgestellte chassis dazugehört stelle ich jetzt mal in frage.
Hallo
Kann Timos Beitrag voll zustimmen.Hab vor längerer Zeit mal einen Vergleich
zwischen KE und AL 130 gemacht mit Aktivweiche.Beide Chassis haben das gleiche
Signal bekommen und zwar von 2Khz bis 6 Khz,also einen Bereich von 4 Khz mit
24db.Der Unterschied ist enorm und zu vergleichen in etwa mit UkW und MW.
Wer jetzt sagt,die KE klingt besser,der bevorzugt auch einen Handylautsprecher
gegenüber einem 13 cm Breitbandlautsprecher.Das Ergebnis wäre mit anderen
Hochtönern gleicher Art natürlich genauso und ich will damit nichts gegen die
KE sagen,aber wie Timo schon schrieb,ab 4 khz braucht man sie nicht unbedingt.
Hat zwar jetzt nichts mehr mit dem eigentlichen Thema zu tun,aber so schnell
driftet es dann leider ab.
Gruß
So kann man das aber nicht stehen lassen.
Ich weiß auch nicht, was der Salat mit der tiefen Trennung soll. Vorteile?
Im Gegenteil, spielt ein Hochtöner nicht viel "sauberer" wenn er eben nicht tief getrennt wird, und de Belastung ist dann auch höher.
Zum Al130 vs Hochtöner könnte man entgegenstellen, was macht denn dann eine Mittelton Kalotte ab 500hz. Spielen wie ein Al130?
Ein Hochtöner muß übrigens nicht nur ins Gesamtkonzept passen, sondern er muß seinen Aufgaben gerecht werden. Für Mettallfans ist die KE bestimmt nicht die erste Wahl. Für Technofans vielleicht, für Hallsaucenfans schon eher.
Im übrigen spielt ein Hochtöner für die räumliche Abbildung eine sehr wichtige Rolle und ist nicht einfach nur da weil es sonst blöd aussehen würde.
Ich würde sogar sagen, auf die tiefste Oktave kann man besser verzichten als auf einen guten Hochtonbereich.
Das Teil kostet 4500 DKronen, rund 650 Euro. Um den Preis kauf ich mir lieber einen AMT samt Waveguide (habe ich eh), der spielt bis 120dB und kann ohne Probleme bei 1500 Hz getrennt werden und macht bei 100-110dB weit weniger Klirr als diese Edelkalotte. Das Wasserfalldiagramm ist auch nicht viel schlechter (ab 2 kHz unter 0,6 ms für -25dB, ab 3 kHz dann <0,3ms).
Was eine tiefe Trennung bringt? Man erspart sich den Spagat bei leistungsstarken Boxen, dass man eigentlich einen 4-Weger brauchen würde, oder bei einem Dreiweger einen großen Mitteltöner nehmen muß, der aber eigentlich dann maximal bis 2 kHz spielen sollte. Wenn dann die Kalotte erst ab 3000 Hz kann (bzw. bei tieferer Trennung schnell zu verzerren beginnt), wirds irgendwie immer blöd
Ich habe keine Möglichkeit gesehen, mit einer HT-Kalotte einen leistungsstarken 3-Weger zu bauen......
Was ich schreibe, ist nur meine Meinung. Denn wessen Meinung soll es sonst sein?
Im übrigen spielt ein Hochtöner für die räumliche Abbildung eine sehr wichtige Rolle und ist nicht einfach nur da weil es sonst blöd aussehen würde.
Ich würde sogar sagen, auf die tiefste Oktave kann man besser verzichten als auf einen guten Hochtonbereich.
Volle Zustimmung!
Ich hab in meine Atlas einen AMT eingebaut.
Man möchte es nicht glauben, welchen Klanggewinn vor allem im Bass! man bekommt, wenn der Hochtöner gut spielt und wirklich richtig angekoppelt ist. War da völlig baff, als es endlich gepasst hat.
gruß
kboe
Mir kommt kein HiRes in die Anlage. Ich brauch meine Hochtöner noch länger.
Ja stimmt. Und das Erstaunlichste ist, dass beim Hochtöner - zumindest bei Orchestermusik - eigentlich fast nichts rauskommt (obwohl ich ihn tief angekoppelt habe), wenn man die anderen Chassis wegschaltet
Was ich schreibe, ist nur meine Meinung. Denn wessen Meinung soll es sonst sein?
Ich weiß nicht ob jemand diese Woche Lesch Kosmos gesehen hat, da ging es ums hören.
Ein Forscher hat gesagt, das das hören ungefähr so funktioniert, als ob man mit einem Strohhalm aus einem Fass mit unterschiedlichen Getränken sein Lieblingsgetränk herraustrinkt.
Also, das Gehirn verarbeitet das hören so, das es aus 500 Quellen 1 Quelle herraushören kann, Beispiel war da ein bestimmtes Geräusch oder Gespräch an einem Bahnhof. Das hören findet also ganz stark im Gehirn statt. Die zu hörende Quelle wird förmlich isoliert und andere Frequenzen abgesenkt.
So wird es mit dem Hochton sein, wenn da gewisse Frequenzen fehlen, wird das als unvollkommen wahrgenohmen, denke ich mal.
Beim Bass ist es ja so, das die Beurteilung wesentlich leichter und schneller von statten geht, finde ich jedenfalls größtenteils.
War jedenfalls ganz interessant, ist ne krasse Wahrnehmungsgeschichte und z.B. wenn man Stress hat hört man ganz anders.
Kann ich technisch halbwegs nachvollziehen, aber wer braucht fürs heimische Wohn-/Hörzimmer:
Außer du im Keller natürlich
das zeugs welches anfang des jahres im keller stand steht jetzt im wohnzimmer.
heute habe ich einiges an elektronik ausprobiert und da spielt das zeugs auch so laut im wohnzimmer.
kurzerhand machte ich einen hochtönertest und habe anstatt der dsm 25 mehrere kalotten gegenverglichen. trennung stand immer bei 4.2 khz. angeglichen habe ich die lautstärke des hochtons, je nach hochton reichen ein bis 3 DSPs um die hochtöner neutral zu bekommen.
ich bilde mir ein ab 4 khz keinen unterschied mehr unter den hochtönern zu hören.
probiert habe ich meine lieblings 28 mm sica-kalotte, eine g20sc und eine 35 mm kalotte von vifa aus dem kleinen feigling 2. alle kalotten hatten bei dieser hohen und steilen trennung keine probleme auch meine angepeilten 110db zu schaffen.
in der im bild gezeigten box passt optisch nur eine dsm 25, nur dies ist der grund warum diese auch drin ist.
Will ja nichts schlecht machen, sieht nämlich ganz cool aus, auch die anderen 3 Wege mit den G Kalotten, sehr geil.
Aber ist das da Steinzeugfußboden? Na, dann sind die 110db wohl zu schaffen, und das man da keinen Unterschied mehr hört glaube ich auch..
Nicht ganz ernst nehmen, viel Spass noch!!
Seien wir uns ehrlich: Wer nicht gerade um die 20, sondern 30, 40 oder älter ist, hört über 15/12/10 kHz eh nichts mehr.
Folglich wird es für die meisten ziemlich belanglos sein, was sich ab 10 kHz abspielt und dabei auch gleich k2 und k3ff der Kalotte (wenn sie ab 4kHz spielt) nicht mehr hörbar sein.
Ich will ja niemanden desillusionieren, aber ist halt leider so
Was ich schreibe, ist nur meine Meinung. Denn wessen Meinung soll es sonst sein?
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