Desweiteren bin ich überzeugt davon, dass nur Wenige so intensiv die Musik hören wollen, wie das mit dem B 200 möglich ist.
dafür hier aber dann doch recht intensiv diskutiert.
Die Aufnahmen werden regelrecht seziert. Wenn man abends müde nach Hause kommt, taugt meiner Ansicht nach diese Art des Hörens nicht zur Entspannung. Das Hören kann regelrecht in Arbeit ausarten. Gestern brummte mir nach stundenlangem fasziniertem Hören etwas der Schädel.
Sofern die tonalen Verhältnisse ausgewogen sind und die Geräte stimmen, halte ich auch Breitbänder für langes, stressfreies Hören geeignet. Ich muß im Gegenzug allerdings feststellen, daß mir persönlich viele Zwei- und Dreiweg-Kisten mit ausgerägtem Hang zur Weichzeichung in den Mitten wesentlich mehr Kopfschmerzen bereiten. Da muß ich dann immer raten, was ich gerade höre.
Breitbänder ohne Entlastung im Bass/Grundton tun sich oft schwer mit (modernem) elektronischem und rockigen Material. Hier sollten eher jazzige Sachen mit überschaubarer Besetzung zum Einsatz kommen. BT nimmt dafür ja gerne "Jazz at the Pawnshop". Weiterer Hörtip wäre Hugh Masekela "Hope" (live), wurde auf der High End 2001 für die Beau Horn-BBs genommen.
Ich folge schon seit Monaten dieses Forum und es sieht gut aus! Es gibt sehr interessante Diskusionen, sicherlich zum Themen Breitbänder und B200. Wer hat einen Ahnung wie ein B200 auf einen Open Baffle klingen soll, mit unterstützung von z.B. ein BGS40. Dieses Concept habe ich nicht selber erfunden, aber bei www.supravox.fr und www.bd-design.com/quasar gesehn. Die Kosten dieser schöne Lautsprecher sind aber sehr hoch, und ich kann mir das nicht leisten. Deshalb versuche ich jetzt ein Low Budget ausführung zu machen. Die B200 soll mitspielen ab +/-250 Hz. Das Seriënfilter soll 6 dB/oct. sein. Hat dieses Idee einen Zukunft, oder meint ihr, es ist nix?
Entschüldigung für mein miserabelen Deutsch, aber ich bin der Meinung ihr Holländisch ist sicher nicht viel besser.
Ganz zu Anfang haben wir den B 200 auf eine breite Schallwand montiert (hinten offen). Wir waren überrascht, wie gut das schon klingt. Der Mittel-Hochtonbereich war natürlich zu stark. Deswegen haben wir die Wand schräg in die Ecke gestellt und dadurch eine Bassverstärkung erzielt. War schon deutlich besser. Wenn die Wand ganz frei steht, bekommt man einen Dipol-Strahler, der natürlich auch eine spezielle Entzerrung benötigt (ähnlich SOLO 100).
Wie groß soll die Wand denn sein? Wir haben seit Anfang September eine neue Praktikantin in der Technik. Es wäre doch eine interessante Aufgabe für sie, diese Entzerrung zu entwicklen.
Die Wand soll +/- 122 cm hoch sein, +/- 50 cm breit und unten 35 cm und oben +/- 15 tief sein. Hinterseite selbstverständlich offen!So bekommt man eine Art dreieckige Konstruktion. Die Wand soll aufgebaut werden wie eine Sandwich: 9mm MDF, 9mm Sand und 9mm Holz. Am Besten sind die Ecken abgerundet oder aufgebaut mit 2x in 45 Grad versetzte Ecken. Breitbänder auf Ohrhöhe und Woofer (BGS40?) nah am Boden. Der B200 braucht eine Entzerrung und ein 6dB/oct. Seriënfilter. Welcher Woofer ist am besten geeignet? (Qts, Cms, Schalldruck, usw.). Ich habe mal einen Dipol-Strahler gehört mit sündhaft teure AER und Supravox Breitbänder. Es klang Traumhaft! Es wurde sicher eine sehr aufwendig Aufgabe sein, aber die Mühe wurde sich lohnen. Viele Erfolg mit diese neue Hausaufgabe!
@Visaton:
Wie wärs mal mit einem kleinen B200 so 10cm oder 13cm ?
Also ein B100 bzw. B130. Ich finde das währe eine tolle Sache. So einen Breitbänder könnte man in Verbindung mit einem Tieftöner verbauen. Trennfrequenz so zwischen 100 und 200Hz (ähnlich wie bei der Jota)
Grüsse,
Christian
Ich beobachte hier den Breitbänder schon seit den ersten Tests
und jede Frage (Bedenken gegenüber des B200) wurde vom Admin ausführlich beantwortet, bevor ich sie stellen konnte.
Die ganzen ausführlichen Beschreibungen der Solo zeigen doch, daß sie eine sehr interessante Bereicherung zum "normalen" Boxenbau darstellt, ich glaube nicht das hier unserer Admin Märchen erzählt.
Ich habe mich hier aus den Diskusionen über den Klang der Solo
heraus halten MÜSSEN, weil ich mit Admin und anderen nicht über Sachen diskutieren kann, wovon ich keine Ahnung habe, bzw. nie gehört habe.
Auf jeden Fall bin ich mittlerweile so neugierig geworden, daß ich wohl nicht bis zum Treffen warten kann.
Wenn der Admin nur einwenig geschäftstüchtiger wäre, hätte er
mal die "technischen Daten" der neuen Praktikantin durchgeben sollen...vielleicht wäre dadurch der Andrang in Haan größer;
ist doch ein Männerforum
P.S. Mich würde es langsam sauer machen, wie hier alles in Frage gestellt wird, was ich sage, ich kann den Admin mit seiner Geduld nur bewundern....
Bitte jetzt keine Streitigkeiten, nur ein bisschen Nachdenken.
Jo, in so einem Job und dem gereiften Alter, wird er sich schon ein dickes Fell zugelegt haben.
Nun es geht mehr darum, daß er nicht irgendwann mal aus Frust dem Forum hier fern bleibt, damit meine ich hauptsächlich die Zeit, die er hier in seiner FREIZEIT verbringt.
Aber das wird er wohl dann auch selber schreiben, wenn´s soweit ist (kommt).
die Diskussion, die hier zu führen ist, ist die Diskussion nach dem richtigen Verhältnis von Direkt- und Indirektschall. Glücklicherweise gibt es in den einschlägigen Normen für Studio- und Heimwiedergabebedingungen einige Vorgaben, die zur Orientierung dienen können.
Das typische hifi-Lautsprecher aufgrund ihres zu geringen Bündelungsmaßes meiner Erfahrung nach nur bei sehr geringen Hörabständen - quasi als Nahfeldlautsprecher - sinnvoll funktionieren, habe ich bereits des öfteren geäußert.
Es sollte meiner Erfahrung nach immer ein dem Hörabstand und der Raumakustik angemessenes Bündelungsmaß ausgewählt werden - für den Nahfeldeinsatz ein eher geringes Bündelungsmaß und für große Hörabstände um 3m ein entsprechend höheres. Zudem sollte das Bündelungsmaß möglichst frequenzneutral verlaufen, wenigstens im Bereich zwischen 250Hz und 10kHz. Leider finden sich nur wenige konstruktive Ansätze im hifi-Sektor, Lautsprecher mit definierten Richtcharakteristika anzubieten. Seriöse und technisch hochkompetente Hersteller argumentieren damit, daß solche Lautsprecher zu "steril" oder "nüchtern" klängen und daher nicht vermarktbar seien.
Es wäre interessant, wenn Visaton im Hallraum (oder etwas ähnlichem) eine Messung des Diffusfeld-Frequenzganges der B200-Box vornehmen könnte, um das Bündelungsmaß des Lautsprechers als Funktion der Frequenz zu ermitteln. Immerhin stellt diese Box eines der wenigen am Markt verfügbaren Systeme mit stärkerer Richtwirkung dar, was die Box sehr interessant macht.
Ein zu hohes Bündelungsmaß klingt natürlich sehr direkt und analytisch, kann jedoch auf Dauer zu einer Hör-Ermüdung führen, wenn das direkte Schallfeld gegenüber dem diffusen zu stark überwiegt. Meiner Erfahrung nach stellt ein in etwa gleicher Anteil von direktem und diffusem Schall am Hörplatz einen subjektiv zufriedenstellenden Gesamteindruck sicher, wobei diskrete Reflektionen im Frequenzbereich oberhalb 1kHz bis 15ms nach Direktschall um 15dB gegenüber dem Direktschall gedämpft sein sollten, d.h. eine hinreichende Diffusivität des indirekten Schalles muß dabei sichergestellt werden.
Immerhin stellt diese Box eines der wenigen am Markt verfügbaren Systeme mit stärkerer Richtwirkung dar, was die Box sehr interessant macht.
dazu grundsätzlich meine Zustimmung. Es gab aber auch mal Zeiten, in denen das anders war. Irgendwie hat die Szene bzw. der Markt im letzten Jahrzehnt scheinbar einiges vergessen. Konus-HT und größere Kalotten sind ja im Prinzip nicht mehr existent.
Vielleicht macht Musik in Zeiten von DS² II und ohne verzerrte Gitarren nicht mehr so recht Spaß. Aber... anderes Thema.
Unsere Praktikantin hat inzwischen mit dem Projekt der offenen Schallwand für den B 200 angefangen. Es scheint ganz gut zu funktionieren. Ich hatte leider noch keine Zeit, mir den Probeaufbau anzuhören.
@CBM:
Wenn der Admin nur einwenig geschäftstüchtiger wäre, hätte er mal die "technischen Daten" der neuen Praktikantin durchgeben sollen...vielleicht wäre dadurch der Andrang in Haan größer; ist doch ein Männerforum
Über mangelnden Andrang können wir uns nicht beklagen. Trozdem hier die technischen Daten:
Baujahr: 1999
Leergewicht: 137 kg
Zul. Gesamtgewicht: 325 kg
Leistung: 10,5 PS/ 9000 1/min
Hubraum: 125 cm³
Wer es immer noch nicht gemerkt hat, es handelt sich um ihr Motorrad Suzuki Marander.
Ich habe den Eindruck, dass sie eventuell auch zum Forumstreffen kommen würde. Wenn ihr auch "bitte, bitte" sagt, vielleicht klappt es dann. (Wenn ihr euch dann aber nicht mehr für die Lautsprecher interessiert, bin ich sauer).
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