Messungen gibt es auch, grün ist die Summe aus Chassis und Reflexkanal.
Der ging einwandfrei, 120 L auf 27 Hz abgestimmt mit 2 Rohren 10 x 30. Allerdings mit dem W 300 S. Mit dem TIW 300 geht noch mehr Pegel, wobei schon der bei Tochter reicht, um Aufruhr vor dem Haus zu verursachen.
Mit einem besseren Modul (mehr Leistung und Einstellmöglichkeiten) kommt man noch weiter, und noch besser wird es mit parametrischem EQ. Audyssey oder Antimode oder .....
Das Aktivmodul verfügt über eine Tiefbassanhebung von +3 dB bei 32 Hz, wodurch man seine Gehäusevolumen weiter verkleinern kann. Frequenzen unterhalb von 23 Hz werden von einem Subsonicfilter bedämpft
Noch mickriger waren die Canton und Infinity - Module in den preiswerten Subwoofern, da fehlten bei 20 Hz 40 dB!
Andere Module liefer untenrum mehr:
Noch
Natürlich ist ein TIW besser - aber 3 x so teuer - und die jungen Leut haben es meist nicht so dicke...
So kann man es natürlich auch machen...
Mir war nicht bewusst, dass die "kleinen" Module so gar nix mehr machen untenrum
Damit hast natürlich kein Problem mit anschlagender Spule unterhalb der Tuningfrequenz. Aber auch keinen Tiefbass
Da lob ich mir doch mein dickes altes analoges Thomessen! Und von den Hypex hielt ich auch schon immer viel, besonders das DS 2.0 und DS 4.0.
Also um ein LaBelle System adäquat zu unterstützen (und nicht zu verschlechtern), brauchts schon was Amtliches! Also bitte einen Verstärker nehmen, der auch bis mindestens 20Hz voll am Ball bleibt, und einen entsprechenden Woofer.
Im Gegensatz zu vielen anderen Meinungen hier plädiere ich ja auch bei Musik für 16Hz , aber ich denke spätestens bei Heimkino sind wir uns doch alle einig, dass auch bei 20Hz noch mehr als heiße Luft kommen sollte, wenn´s richtig Spaß machen soll.
Ja, das Thommesen war/ist prima. Aber viele preiswerte Module haben feste Anhebung und festes Subsonic. Die Detonation bieten mehr Einstellungen.
Das Hypex 2.0 ist wohl das beste in dieser Klasse mit Subsonic erst bei 12 Hz, regelbarer Bassanhebung, genug Leistung (jajaj, mehr schadet nix) und geringer Wärmeabgabe wegen Class D. Platzsparend noch dazu!
Hallo zusammen und vielen Dank für die bisherigen tollen Informationen.
Meine Fragestellung war zu allgemein, daher noch ein Paar Details:
freistehendes Haus
Heimkino- bzw. Musikzimmer mit 34 m2 - kann akustisch "bearbeitet" werden
Frau mischt sich nicht ein, will nur sehr gute Wiedergabe - nutzt den Raum auch für ihre Medien mit (H.Fischer, Gabalier, Pink etc.)
Handwerklich bin ich nicht sehr geschickt, aber mein Nachbar ist Schreiner und im Dorf wohnt mein Elektrikermeister , beide haben mich schon unterstützt.
Budget eigentlich bis maximal 1.000 Euro
Muss nicht die allertiefsten Bassorgien fahren (Kino) und höre bei 5.1 - Konzerten eher die gemässigten Sachen z.B. Eagles, Pink Floyd, Genesis, Cocker, Sting etc., kein HipHop Trance oder stark basslastige elektronische Musik, des weiteren viel klassische Musik (grosse Orchester).
Auch bei Filmen muss ich nicht den Bass vom Bauch bis zur Wirbelsäule punchen lassen ...
Kann man mit diesen Angaben schon eine engere Auswahl treffen, vorzugsweise Visaton (könnte auch "fremdgehen")
Soo fest sind die ja nicht..beim AM80 hab ich die Bassanhebung raus und den Subsonic weiter unten - braucht man nur zwei Widerstände umlöten Dann klingt das ganze schon nen Stück netter
Ein Bass vom Schlagzeug und ein paar Instrumente im Orchester spielen viel tiefer als der Bass in manch einem Technosong...
Naja, nicht jeder will mit Lötkolben in der Elektronik rumbraten.
Der AM 80 ist in jedem Fall zu schwach. Bei dem DT 80 ist Ssonic bei 32 Hz + wahlweise Tiefbassanhebung oder Subs. einstellbar (18, 20, 23) ohne Tiefbassanhebung.
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
"1. R16 (15 kOhm) entfernen (einseitig ausknipsen genügt)
2. C7 (100 nF) durch eine Drahtbrücke kurzschließen
3. C19 (2.2 µF) deutlich vergrößern durch Parallellöten eines Elkos von 47 µF (oder 100) /mindestens 50V-. Die verbleibenden R/C-Glieder bewirken in der Summe ca. 11 Hz -3 dB (20 Hz -1 dB)."
Die Einstellung ist schon bissl hart...-3 dB bei 11 Hz..aber man kann ja experimentieren Ich hab bie mir die Kondensatoren gelassen und die Widerstände nach Außen gelegt. Man kann sich auch mehrstufige Schalter verbauen mit festen Widerständen, wo man die Werte dann je nach Geschmack umschalten kann
Habe versucht, mich auf der Visaton-website und sonst im www etwas zu informieren.
Vielleicht ist die Petite Orgue OHNE BREITBÄNDER also nur mit den beiden 250er Chassis für meine Bedürfnisse das Richtige ?
Ich weiß, daß ich damit einen Kompromiss eingehen würde, denn Tiefbassmonster im Sinne von Kino-Wiedergabe (Avatar ist hier genannt worden) sind die Pet.Org. ganz sicher nicht.
Mir geht es aber vorrangig um tieffrequente Unterstützung der La Belle Stand-LS und weniger um Tiefbasseffekte im Kinobetrieb.
100-120 Liter (Form nach Bedarf), 2 Rohre, 10x 30 cm, ideal mit Trompetenöffnung innen. Kein Füllmaterial. Hypex DS 2.0.
Erst mal mit einem testen, bei Bedarf auf 2 Sub erweitern. Wenn nur wenige Leute hören, reicht aber ein Subwoofer, der eingemessen ist. Für viele Hörplätze kann ein zweiter an die Rückwand, mittig.
Wenn du einen AVR hast, der auch im Tiefbass einmessen kann - prima. Wenn nein, kannst du noch ein Antimode AM 8033 einschleifen, dass automatisch an den Raum anpasst. Wenn du messen kannst, gibt es preiswertere Lösungen.
Tiefbassmonster im Sinne von "tief" sind die Orgues schon! Aber eine Petit Orgue gegen 5 LaBelle ist ein so unfassbares Missverhältnis im Maximalpegel, dass mir dazu gar kein Vergleich einfällt Das taugt zum mitternächtlichen "ich will mein schlafendes Kind nicht wecken" - chillout Musik genießen, aber nicht für mehr!
Da würde es mehr Sinn machen, Dir einen DSP oder auch so ein analoges Modul von Nubert, Canton oder Reckhorn zu holen, und damit die Belles einfach nach unten zu entzerren. Jede einzelne Belle hat mehr Pegelreserven im Bass als eine Petit Orgue, man muss sie halt nur elektronisch rauskitzeln!
Das absolute Minimum ist wirklich eine Grand Orgue, besser zwei, noch besser zwei doppelte wie beim Mitglied Koserthal
Dann brauchst Du aber auch mindestens 5-6m Raumlänge, idealerweise bis zu 10m, und musst die Orgues in etwa auf der Hälfte der Raumlänge stellen können. Dann hast Du natürlich super sauberen Tiefstbass - aber der Aufwand ist schon nicht ohne...
Aber Jürgens Vorschlag bitte auch nicht. Das ergibt eine Abstimmung auf ca. 32 Hz, das ist wirklich weder das Mittel, eine LaBelle im Tiefgang zu erweitern, noch das, um schöne LFE Effekte im Heimkino zu genießen, egal bei welcher Lautstärke.
Was bringt das schöne DS 2.0 oder auch der schöne TIW300, wenn unter 30Hz nur noch Luft im Kreis herum geschaufelt wird, mit mehr oder weniger unschönen Geräuschen?
Für sauberen Tiefbass entweder geschlossen und aktiv entzerrt, oder wenn einem der Pegel nicht reicht, eine richtig tiefe Reflexabstimmung um die 20 Hz, allerallerhöchstens 25 Hz. Mit Jürgens weiteren Vorschlägen gehe ich d´accord: TIW 300 in 100-120 l, DS 2.0, erstmal einer, bei Bedarf weitere... Aber bitte bitte nicht auf 30Hz abstimmen!
Naja, ich hatte 28 Hz berechnet bei 120 Liter. Bin aber flexibel auch für tiefere Abstimmung.
Beispiele:
120 Liter, 1 Rohr 10 x 30: 22 Hz
100...............................23
120 Liter, 2 Rohre 10 x 50: 25 Hz, weniger Strömungsgräusche
120 Liter, 1 Kanal am Boden 3 x 30 x 40 (Länge) cm: 22 Hz
Den "Einlaß" runden. Die Bohrungen müssen nicht sein.
Mag ja sein, ich hatte mit 100l kurz überschlagen...
Aber warum so knauserig? Bei 120 Litern ist es doch schnuppe ob nochmal 10 oder 20 Liter für den Kanal draufgehen
Kanal mit Querschnitt 10cm * 20cm und Länge 90cm, macht bei 120l (insgesamt) ca. 20 Hz! Am besten mit sehr deutlicher Aufweitung und Verrundung an den Enden. Damit dürfte man so langsam in der Liga eines halben TL Subs landen
Zu flache Kanäle wie die 3*30 haben deutlich höhere Reibungsverluste und damit eine eingeschränkte Wirksamkeit.
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