So entstehen Legenden. "Klingt gut" ist etwas voellig anderes als "klingt richtig". Mein Lieblingsvergleich mit der TV-Wand im Media Markt: "Sieht gut aus" ist etwas voellig anderes als "sieht richtig aus" (weil kalibriert).
Markus,
definiere bitte "richtig"
Ich sage mal, keiner weis, wie es richtig zu klingen hat, es sei denn, er war live dabei.
Von daher stellt Dein Statemant eine polemische Ausage ohne weiteren Wert dar!
Gruß Jörn
P.S. wenn es viele Leute für "gut" gefinden, und es vielen Leuten "gefällt", dann ist dass Ziel erreicht.
Also für mich sieht das ja mehr nach Gestaltungseffekten aus, oder irre ich mich da? Das "brummen" bei 60 Hz könnte doch ebenfalls auf den Raum zurück zu führen sein.
definiere bitte "richtig"
Ich sage mal, keiner weis, wie es richtig zu klingen hat, es sei denn, er war live dabei.
Von daher stellt Dein Statemant eine polemische Ausage ohne weiteren Wert dar!
Gruß Jörn
P.S. wenn es viele Leute für "gut" gefinden, und es vielen Leuten "gefällt", dann ist dass Ziel erreicht.
Es ist durchaus ein Problem "richtige" Tonwiedergabe zu definieren, da das Original unbekannt ist bzw. keine weitreichenden Tonreproduktions-Standards definiert sind. Am ehesten ist es "das was der Toningenieur gehoert hat".
Das ist aber wiederum kein Grund subjektive Wahrnehmungen anderer als allein- und allgemeingueltig aufzufassen. Leider ist genau das hier passiert. Kaum sagt Friedemann "klingt gut", schon wird dies als allein- und allgemeingueltig angesehen. Das ist ein Irrtum. Im Englischen "Appeal to Authority" - http://www.nizkor.org/features/falla...authority.html - oder auch "Appeal to Popularity" - http://www.nizkor.org/features/falla...opularity.html
Klang ist für mich rein subjektiv. Wenn einem der Klang gefällt ist das doch legitim. " Gefallen " tut es dem einen und dem anderen nicht. Ist es deswegen schlechter oder besser ?
Es muss dann auch nicht irgendwelchen Normen oder Vorschriften entsprechen. Ein " gefallener " Klang muss ja nicht unbedingt einen Linearen Frequenzgang haben oder ein " gefallenes " Bild muss nicht zwangsläufig kalibriert sein.
Dazu muss man auch nicht alles und jedes kaputtreden und zu Tode diskutieren.
Klang ist für mich rein subjektiv. Wenn einem der Klang gefällt ist das doch legitim. " Gefallen " tut es dem einen und dem anderen nicht. Ist es deswegen schlechter oder besser ?
Es muss dann auch nicht irgendwelchen Normen oder Vorschriften entsprechen. Ein " gefallener " Klang muss ja nicht unbedingt einen Linearen Frequenzgang haben oder ein " gefallenes " Bild muss nicht zwangsläufig kalibriert sein.
Dazu muss man auch nicht alles und jedes kaputtreden und zu Tode diskutieren. Aber es gibt halt Menschen die tun das, aber diese Menschen haben definitiv ein größeres Problem wie schlechter Klang oder schlechtes Bild.
Klang ist das was Musiker und Mixer produzieren. Ob das gefaellt oder nicht hat doch nix mit den Wiedergabegeraetschaften zu tun - und Lautsprecher sind fuer Wiedergabe zustaendig.
Nochmal Beispiel Bild: Was man auf einem Bildschirm sieht ist bestenfalls das was der Regisseur Kameramann, etc. pp. kreiert haben und nicht das, was freiwillige oder auch unfreiwillige Bild-"Verbesserer" hinzugedichtet haben.
Wenn der Lautsprecher genau das wiedergeben soll, wie er es als Signal bekommt, bin ich bei dir. Rein = raus . Aber das heißt doch noch nicht, das einem das gefällt, oder ?
Wenn der eine Szene im Film total dunkel ist und auch so dargestellt werden soll, ist das völlig richtig. Aber muss es mir deswegen gefallen ?
Darf ich nicht heller regeln ?
Ich muss doch nicht zufrieden sein, was vorgegeben wird ?
Welche Wiedergabeeigenschaften LS haben müssen, damit sie subjektiv gut bewertet werden, ist hinreichend und treffsicher untersucht.
Der hier diskutierte LS gehört eher nicht zur "guten" Gruppe. Trotzdem kann er einigen Hörern gefallen, besonders, wenn die "passende" Musik gespielt wird. Der Mehrheit wird er eher nicht zusagen.
Was aber egal ist, wenn die Aussage lautet." A+B hat er gefallen". Nicht:" der ist gut".
Wenn der Lautsprecher genau das wiedergeben soll, wie er es als Signal bekommt, bin ich bei dir. Rein = raus . Aber das heißt doch noch nicht, das einem das gefällt, oder ?
Wenn der eine Szene im Film total dunkel ist und auch so dargestellt werden soll, ist das völlig richtig. Aber muss es mir deswegen gefallen ?
Darf ich nicht heller regeln ?
Ich muss doch nicht zufrieden sein, was vorgegeben wird ?
Klar darfst Du, nur wie soll das in der Praxis sinnvoll funktionieren? Jede einzelne Bild-Szene analysieren (wie?) und dann nach Deinem Geschmack veraendern? Wie soll das mit Lautsprechern sinnvoll funktionieren? Fuer jede Aufnahme, jeden Track ein eigener Lautsprecher und Raum?
Mit der .wav Datei ist irgendwas schiefgegangen. Ich wette, daß das Brummen bei 60Hz ein typisches Netzbrummen ist, das normalerweise bei 50Hz liegen sollte. Der Effekt könnte entstehen, wenn ein 41kHz gesampeltes Signal mit 48kHz interpretiert wird ...
Sei die Box wie sie will - großen Dank an Friedmann für die Brücke zwischen Kopf- und Bauch-Fraktion
/ropf
Nachdem JEDER Lautsprecher ein Kompromiss ist und, wie schon geschrieben, die Aufnahmebedingungen und noch der persönliche Geschmack dazu kommt kann man dem eigentlich nur noch Gratulieren der für sich seinen bestmöglichen Lautsprecher gefunden hat. Bisher kenn ich nur 2 Jürgens die das FÜR SICH geschafft haben, Jürgen walwal mit seiner Concorde WG, Jürgen jagisagi mit seiner BG20-Box.
Andi, das kann sein. Dann wäre er halt die Minderheitsfraktion.
( Hatte meinen Beitrag gelöscht, um etwas Spannung zu verringern, alleine die Erwähnung der C führt bei manchen zu Hitzewallungen.)
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Hallo,
schön, daß Friedemann der Box nun den klanglichen "Ritterschlag" erteilt hat, nur ändert das Null Komma Nichts an der Kritik, die zu bestimmten technischen Aussagen von Jagisagi geäussert wurde.
Nochmals, da es anscheinend Einige immer noch verstanden haben: Es wurde mit der Kritik keine Aussagen zu klanglichen Eigenschaften verbunden.
1. die behaupteten 6 dB Pegelzuwachs durch Compundandordnung im Bass sind nicht mal Ansatzweise zu erkennen, hat u.A. Chaomaniac mit seinen Simus ja belegt. - Kritik war also berechtigt.
2. Selbst in der Raummessung ist, wie von einer offenen Konstruktion mit eine Dipol-Pfadlänge von ca. 1 m zu erwarten, eine Überhöhung zwischen 1-200 Hz und dahinter eine Senke zu erkennen, unterhalb 100 Hz macht der Schalldruck erwartungsgemäss den Abflug. - Kritik war also berechtigt.
3. Selbst ein Treiber hätte in der bedämpften Kurzlinie annährend den gleichen Frequenzgang erbracht, bei mehr Wirkungsgrad !!. - Kritik war also berechtigt.
Ansonsten sind die gemachten Messungen mit weit offenem Fenster und vollem Raumeinfluss nur bedingt für die Lautsprecherbeurteilung tauglich.
Der tatsächliche Achsenfrequenzgang ist so nicht ersichtlich, das ginge nur, wenn man die jeweiligen pir-Dateien hätte und die neu fenstern würde. Dazu bräuchte man aber noch die Korrekturdatei des verwendeten Mikros.
Eine spitzige Anmerkung zum Hörtest möchte ich doch noch loswerden:
Mir ist es noch nie gelungen, einen Lautsprecher mit mir fremder Musik zu beurteilen.
Dazu benötige ich einige eigene, mir gut bekannte CDs, die ich schon auf vielen sehr guten Anlagen gehört habe und daher einen recht guten Eindruck habe, wie der jeweilige Tonträger korrekt reproduziert klingen muss.
Wenn man jemanden einen Lautsprecher in seine Wohnung stellt, diese an ausmisst, heißt das doch nicht, das dies der Person auch gefällt.
Hat ja niemand so behauptet.
Aber wenn man misst, kann man viele Fehler beseitigen. Egal, ob es am Raum, den LS oder dem Verstärker liegt. Danach klingt es immer besser. Es sei denn, die Person hat sich an den/die Fehler gewöhnt und hält das für die richtige Wiedergabe.
Bei mir störte mich früher einiges am Klang (bei verschiedenen recht linearen und "hochwertigen" LS (auch teure Fertig-LS)). Bässe zu aufgedickt und Männerstimmen waren zu dick, dröhnten). Die Messung zeigte die Fehler (Raum) eindeutig. Danach konnte ich sie beseitigen und war zufrieden.
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