Was spricht gegen Koaxe?

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • markus7
    antwortet
    Zitat von angelralle
    Herr Kieseler meinte die Koaxe, wo der Hochtöner an der Stelle der Staubschutzkalotte des Tieftonlautsprechers angebracht ist, also im Zentrum der Membran (so wie bei Tannoy). Diesen Trichter hat er mit seinen Händen imitiert.
    Ich habe ihn in dieser Doku so verstanden, dass ein guter Lautsprecher zu allererst einmal die menschliche Stimme richtig wiedergeben muss, und zwar soll die aus dem Mund kommen und nicht aus dem Knie.
    Wenn man sich die Abstrahlcharakteristiken von Instrumenten anschaut (geschweige denn von allen tonerzeugenden Gebilden), dann sollte relativ schnell klar sein, dass der Ansatz "Lautsprecher als Instrument" in die Hose gehen muss.
    Schaut man sich weiter an, wie Tonaufnahmen entstehen (naemlich mit Mikrofonen), und wie abgehoert wird (in einem Interferenzfeld) dann wird weiter klar, dass hier andere Mechanismen wirken.
    Vor den Leistungen des Herrn Kiesler allen Respekt, aber seine Erklaerungen sind teilweise hanebuechen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Fosti
    antwortet
    ^eben!

    Einen Kommentar schreiben:


  • markus7
    antwortet
    ^
    Allerdings. Ist der Mitteltoener hinten offen?

    Angehängte Dateien

    Einen Kommentar schreiben:


  • Fosti
    antwortet
    Neue Sicke für eine RL900 (ich finde ja 0:10 am interessantesten )

    Einen Kommentar schreiben:


  • Fosti
    antwortet
    Ich habe die HX-10 als Rears: http://www.visaton.de/vb/showthread.php?t=22248

    Da ich ja zu doof oder nicht mutig genug für eigene "Kreationen" bin, halte ich mich an bewährte Konstruktionen, und versuche diese zu "klonen":
    JBL 44xx: http://www.visaton.de/vb/showthread.php?t=16408
    KH310: http://www.visaton.de/vb/showthread.php?t=25083
    RL940: https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/...ead.php?t=4629
    Und jetzt kommt noch hinzu:


    Mangels Visaton-Chassis wird das aber in einem Nachbarforum dokumentiert.
    Angehängte Dateien

    Einen Kommentar schreiben:


  • angelralle
    antwortet
    Herr Kieseler meinte die Koaxe, wo der Hochtöner an der Stelle der Staubschutzkalotte des Tieftonlautsprechers angebracht ist, also im Zentrum der Membran (so wie bei Tannoy). Diesen Trichter hat er mit seinen Händen imitiert.
    Ich habe ihn in dieser Doku so verstanden, dass ein guter Lautsprecher zu allererst einmal die menschliche Stimme richtig wiedergeben muss, und zwar soll die aus dem Mund kommen und nicht aus dem Knie.


    Beim Visaton HX 10 sitzt der Hochtonlautsprecher auch recht weit vorn, wer hat den schon verbaut oder gehört?

    Einen Kommentar schreiben:


  • markus7
    antwortet
    Zitat von angelralle
    In dieser Doku hat sich Herr Kiseler gegen Koaxe ausgesprochen, er hat seine Hände vor seinem Mund zum Trichter geformt und damit auf den so verfälschten Klang hingewiesen. Es kann sich jeder von euch selbst davon sehr leicht ein Bild machen.
    Ja, davon kann sich jeder sehr leicht ein Bild machen, aber ist deshalb ein direkt ableitbarer Zusammenhang mit Tonreproduktion gegeben? In dem Fall wird sogar schlechte Reproduktion suggeriert.

    Einen Kommentar schreiben:


  • effjott
    antwortet
    Visaton HX 10

    ...wie misst sich eigentlich der Visaton HX 10 unter Winkel?

    gruss
    fj

    Einen Kommentar schreiben:


  • F.H.
    antwortet
    Vor 10 Jahren wurde schon mal über Koaxe diskutiert, u.A. auch über die Studiomonitore von Geithain. Folgenden Beitrag habe ich damals geschrieben:



    Zitat von VISATON
    In diesem Zusammenhang ist es vielleicht mal interessant, eine Messung eines Studio-Monitors der renommierten Firma Geithain (RL 906) zu sehen. Geithain baut aktive Monitore, bei denen der Hochtöner vor der Membran genau axial angebracht ist. Die Monitore haben in Fachkreisen einen sehr guten Ruf. Man sagt, dass man im Studio hervorragend damit arbeiten kann.

    Messbedingungen: Reflexionsarmer Freifeldmessraum, Abstand 1 m, Box auf Ständer (60 cm hoch, gleiche Breite wie das Gehäuse). Der Schalldruckpegel ist nicht kalibriert, da es sich um eine Aktivbox handelt. Schwarz: 0°; rot: 30°



    Der Frequenzverlauf ist im wichtigen Bereich sehr gleichmäßig. Da bis schätzungsweise 7 kHz nur ein Chassis arbeitet, ist auch unter einem Winkel von 30° der Frequenzgang vorbildlich. Auffallend ist der ab 500 Hz leichte Anstieg der Kurve. Das ist sicher angebracht, weil durch die relativ starke Bündelung insgesamt weniger Energie in den Raum abgestrahlt wird (bei den Solo-Boxen haben wir auch einen leichten Anstieg). Der Einbruch bei 8 kHz sieht schlimmer aus, als er in Wirklichkeit ist. Bei einer starken Glättung der Kurve würde er nur 4 dB betragen. Ich vermute, das ist der Kompromiss, den man eingehen muss, wenn man eine relativ große Montageplatte für den Hochtöner vor den Tief-Mitteltöner positioniert. Klanglich können wir nichts über diesen Lautsprecher sagen, weil wir im letzten Sommer nur ein Exemplar kurz zur Verfügung hatten.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Fosti
    antwortet
    Ja so ist es, aber auch die Geithain "Lösung" ist auch wieder ein Kompromiss, denn das "montieren" auf einer schmalen Schallwand auf Sickenebene des TT ist auch nicht frei von Artefakten....aber ein sehr schlaue Lösung, mit der ich selber - angestachelt von WeHa's Why - selber rumexperimentiere:

    Einen Kommentar schreiben:


  • angelralle
    antwortet
    Zitat von Masuuk
    Außenseiter sind sie mit nichten. Laut der Radiodoku von Lautsprechern aus Geithain, der Standard bei den Öffentlichen Rundfunk.
    Die Doku wurde hier vor kurzen gepostet.
    In dieser Doku hat sich Herr Kiseler gegen Koaxe ausgesprochen, er hat seine Hände vor seinem Mund zum Trichter geformt und damit auf den so verfälschten Klang hingewiesen. Es kann sich jeder von euch selbst davon sehr leicht ein Bild machen. Seine Lautsprecher aus Geithain verfolgen ein anderes Konzept, der Hochtöner oder auch der Hochtöner und der Mitteltöner sind auf Ebene mit der Sicke des Tieftöners montiert. Dadurch entfallen die Verfärbungen durch den Trichter der Tieftöner- Membran. Es ergibt sich so jedoch eine (angestrebte) punktförmige Schallquelle.

    Am Rande stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, inwieweit diese zur Zeit hochgelobten Wafeguide einen Trichter darstellen, aber das ist wohl schon wieder eine andere Hochzeit.
    Angehängte Dateien

    Einen Kommentar schreiben:


  • kboe
    antwortet
    gegen koaxe sprechen die meist suboptimalen messwerte speziell des HT teils. ( quelle diverse HH und K&T )

    auf achse meist recht zerklüftet, unter winkel glatter, dafür ist schon bei 10 kHz schluss

    und ich hab auf diversen messen einige gehört, die mich allesamt nicht angesprochen haben. ich hatte das gefühl angeschrieen zu werden.

    just my 2 cts

    gruß
    kboe

    Einen Kommentar schreiben:


  • Fosti
    antwortet
    CX3.0 + AL170 das passt auch optisch super!

    Einen Kommentar schreiben:


  • andik
    Ein Gast antwortete
    @Capt.

    Einen Tieftöner braucht der kleine, ja, die coaxiale Anordnung und die Hartmembranen stecken die Alpharay-kombi in Auflösung und raumabbildung lockerst in die Tasche, eigene Erfahrung. Das ist auch kein Angriff auf die Produkte von Visaton, es ist nur meine Meinung, genauso wie es meiner Meinung nach keinen besseren Kalottenhochtöner gibt wie die DSM25FFL.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Fosti
    antwortet


    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...