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Wie tief muss ein Lautsprecher spielen?

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  • ropf
    antwortet
    Hmm - ob Klassische Musik oder trampelnde Dinosaurier - der auf seinem Hörplatz festgenagelte Musik- oder Filmkonsument ist auch nicht das Maß aller Dinge :-)

    Die Frage "wie tief?" heisst für mich, ab wann wird es unangenehm dünn, wenn es nicht um den totalen Musikgenuss geht. Bis wohin wird der Klang noch als angenehm empfunden, wenn die tiefsten Bestandteile des Quellmaterials nicht oder nur mit reduziertem Pegel wiedergegeben werden?

    Und dann lieber (sagen wir mal) 70Hz CB mit sanfterem Abfall nach unten, oder lieber BR mit einer halben Oktave tieferen Eckfrequenz, aber steilerem Abfall?

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  • markus7
    antwortet
    Zitat von aurelian Beitrag anzeigen
    Ich habe die Antwort wieder gelöscht, mangels Lust, mich wegen so einem Quatsch herumzustreiten. Der eine will halt Musikhören, der andere freut sich daran, wenn Saurier mit 5 Hz durchs Zimmer trampeln oder Hulk außer Kontrolle gerät.
    Bitte "Musikhören" nicht mit "Klassik hören" gleichsetzen. Klassikaufnahmen stellen nur einen Bruchteil aller Aufnahmen dar.

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  • aurelian
    antwortet
    Ich habe die Antwort wieder gelöscht, mangels Lust, mich wegen so einem Quatsch herumzustreiten. Der eine will halt Musikhören, der andere freut sich daran, wenn Saurier mit 5 Hz durchs Zimmer trampeln oder Hulk außer Kontrolle gerät.
    Zuletzt geändert von aurelian; 07.06.2014, 22:40.

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  • markus7
    antwortet
    Zitat von aurelian Beitrag anzeigen
    Das Grundtöne Obertöne haben, ist ja wohl bekannt. Von Subgrundtönen habe ich aber noch nichts vernommen.
    Wie auch wenn bei Dir unter 30Hz Schluss ist...

    Zitat von aurelian Beitrag anzeigen
    Elektronisch kann ich auf die CD auch 5 Hz pappen. Muss jetzt ein LS auch 5 Hz wiedergeben können?
    http://bossobass.com/Bossobass.com/Technical.html

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  • FoLLgoTT
    antwortet
    Zitat von aurelian Beitrag anzeigen
    Elektronisch kann ich auf die CD auch 5 Hz pappen. Muss jetzt ein LS auch 5 Hz wiedergeben können?
    Also ich trenne meine Hochtöner bei 5 Hz. Und ab 1 Hz beginnt der Mittelton.

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  • aurelian
    antwortet
    Hauptsache man kann polemisieren.
    Das Grundtöne Obertöne haben, ist ja wohl bekannt. Von Subgrundtönen habe ich aber noch nichts vernommen.

    Elektronisch kann ich auf die CD auch 5 Hz pappen. Muss jetzt ein LS auch 5 Hz wiedergeben können?

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  • markus7
    antwortet
    Zitat von aurelian Beitrag anzeigen
    Wo nichts ist, kann der Lautsprecher auch nichts wiedergeben. Für Klassikhörer ist die Diskussion, was unter 30 Hz stattfindet, müßig. Außer ein paar Orgelstücke gibts da nichts. Nein, auch die Kesselpauke liegt darüber und Schlagzeug sowieso. http://www.sengpielaudio.com/Frequen...nstrumente.pdf
    Genau, "der" Klassikhoerer ist das Mass der Dinge und wie aus der verlinkten Grafik "eindeutig" ersichtlich ist, braucht ein Lautsprecher nicht mehr als 5kHz zu uebertragen

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  • aurelian
    antwortet
    Wo nichts ist, kann der Lautsprecher auch nichts wiedergeben. Für Klassikhörer ist die Diskussion, was unter 30 Hz stattfindet, müßig. Außer ein paar Orgelstücke gibts da nichts. Nein, auch die Kesselpauke liegt darüber und Schlagzeug sowieso. http://www.sengpielaudio.com/Frequen...nstrumente.pdf

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  • Boxenjockel
    antwortet
    Frequenzen unter 20 Hz...

    Hallo!
    Der Vollständigkeit müssten jedoch hier auch die unteren Grenzfrequenzen der Übertragungsart bzw. Tonträger berücksichtigt werden. Beim UKW-Rundfunk meines Wissens 30Hz, bei der CD 20Hz. Wie steht es damit beim SAT TV? Ich las wohl mal 40Hz (?)-- Interessant ist auch der Abhörpunkt; bei meiner Anlage mit Dachkammer als "Gehäuse" für 4 Tieftöner (siehe Beitrag "Wenig Platz-super Bass") ergibt sich auf meinem Abhörplatz 40Hz, danach fällt die Lautstärke steil ab. Etwa 2m daneben sind jedoch noch 36 Hz (tiefer ließ sich mein Eigenbau-Tongenerator nicht "überreden") ohne Abstriche zu hören.
    M.f.G. Rainer.

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  • FoLLgoTT
    antwortet
    Zitat von Rudolf Beitrag anzeigen
    Besser wäre nah aufgenommene Bassdrum oder sehr hart angerissene E-Bass-Gitarre. Es geht nicht um tiefere Töne, sondern um exaktere Impulse!
    Wobei die Form des Impulses für unser Gehör auch keine große Rolle spielt. Die Phasenverzerrungen eines 3-Wegers zerpflücken den regelrecht. Wenn ich auf Knopfdruck die Phase entzerre (->Phase Arbitrator), höre ich zumindest keinen Unterschied, obwohl ein Rechtecksignal plötzlich wie eins aussieht.

    Ich halte daher die spektrale Verteilung des Signals (->Amplitudengang) für deutlich wichtiger. Damit widerspreche ich dir auch gar nicht, denn das Spektrum ist ja ein Teil des Impulses. Nur die Phasenkomponente halte ich für nahezu irrelevant. Und beide bestimmen ja die Form des Impulses.

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  • Rudolf
    antwortet
    Zitat von Fosti Beitrag anzeigen
    "Also sprach Zarathustra"......mit der 16 hz Orgel
    Auch die 16 Hz Orgel ist ungeeignet. Das ist im Grunde ebenfalls Sinuston.
    Besser wäre nah aufgenommene Bassdrum oder sehr hart angerissene E-Bass-Gitarre. Es geht nicht um tiefere Töne, sondern um exaktere Impulse!

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  • Fosti
    antwortet
    "Also sprach Zarathustra"......mit der 16 hz Orgel (...und fliegendem Teppich )
    http://www.youtube.com/watch?v=O2rJSZKZsyQ

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  • markus7
    antwortet
    Zitat von horr Beitrag anzeigen
    Die Welten Unterschied sind aber immer wieder interessant
    der eine hört sie bei Verstärkern, der andere bei 20 bis 30 Hz.
    Nee, bei Verstaerkern gibt's das nicht zu hoeren - ausser sie sind kaputt. Ob 20-30Hz da ist oder nicht, ist allerdings sehr wohl hörbar (wenn der Lautsprecher und Raum mitspielt). Mit Sinustoenen kommst Du da allerdings nicht weit. Es muss schon "echte" Musik sein. Probier's doch einfach 'mal mit Deinen Boxen und dem Sub im Wohnzimmer aus.
    Das hier ist auf jeden Fall ungeeignet:

    Zitat von horr Beitrag anzeigen
    Ich muss mal schauen, ob ich im Keller mir den zwei TIW250 in je 80 l sauber runterkomme auf 20 Hz, die kann ich dann auch auf Ohrhöhe in je 30 cm Abstand platzieren.
    Und dann den Sinusgenerator anwerfen.

    MFG

    Christoph
    Im Keller hast Du voraussichtlich maximalen Raumeinfluss. Da muss der Hoer-Abstand schon extrem nahe sein. Interessant ist allenfalls ein Keller-Hoertest mit diesen Sinus-Bursts:
    https://dl.dropboxusercontent.com/u/...ls/LF_TEST.zip
    Ganz nahe am Sub wirst Du die Toene als einzelne Bursts wahrnehmen können. Weiter weg fliessen die Einzelbursts in einen langen Einzelton zusammen.

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  • Sideshow
    antwortet
    markus7, danke für den Sonic Visualiser! Es ist schön Lieder auch mal zu sehen!

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  • horr
    antwortet
    Also der Abstand zum Hörer ist wirklich so gering (30cm).

    In meinem Wohnzimmer spielt nur eine ganz triviale Kombi aus 2 Arias und einem SUB T-36.39 mit dem TIW360X, das reicht mir.

    Ich höre auch selten Musik mit solch tiefen Frequenzen, obwohl Yello schon mal vorkommt.
    Meine Jazzer machen meist bei 30 Hz nichts hörenswertes mehr.
    Und Orgelkonzerte mit sub contra Pfeifen kommen auch nur selten vor.
    http://www.independentrecording.net/...in_display.htm

    Die Welten Unterschied sind aber immer wieder interessant
    der eine hört sie bei Verstärkern, der andere bei 20 bis 30 Hz.

    Ich muss mal schauen, ob ich im Keller mir den zwei TIW250 in je 80 l sauber runterkomme auf 20 Hz, die kann ich dann auch auf Ohrhöhe in je 30 cm Abstand platzieren.
    Und dann den Sinusgenerator anwerfen.

    MFG

    Christoph

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