RiPol mit Visaton BGS40

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  • krabat
    Ein Gast antwortete
    Zitat von zxlimited
    ... eine Wirkungsgradeinstellung des PM Systems ... die Wirkung der PM maximal unterdrückt. Je größer der Widerstand, desto schwächer die Unterdrückung, man bewegt sich also immer mehr Richtung PM/BR Charakteristik.
    ganz genau könnte man auch sagen, die PM wird dann nicht nur mechanisch, vielmehr auch elektro-dynamisch bedämpft. die dämpfung entspricht dem "q" des treibers, wenn er mit dem vorwiderstand angeschlossen würde.

    r klein -> q klein (~ qe), r groß -> q groß (~ qm)

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  • Lui
    antwortet
    Zitat von zxlimited
    Ganz nett, aber ob der Aufwand lohnt...

    Gruß, Martin
    Ist ja meine Vermutung!

    Aber vom "Marketing" her nicht schlecht oder !?

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  • zxlimited
    antwortet
    Zitat von Lui
    ...

    Der Kniff mit den Passivmembranen ist, dass diese Antriebe haben, die mit Widerständen kurzgeschlossen und angeblich abgestimmt werden können.

    ...
    Das ist doch ein alter Hut! Es ist nicht wie Moe sagt ein Massetuning der PM, was die Abstimmfrequenz verschiebt, sondern sozusagen eine Wirkungsgradeinstellung des PM Systems. Sind die Passivmembranen ganz offen, also ohne Widerstände, funktionieren sie ganz normal, wie Passivmembranen eben funktionieren, also in erster Näherung ganz ähnlich wie Bassreflex (von der zusätzlichen Nullstelle in der Übertragungsfunktion und ein paar weiteren Verlustfaktoren mal abgesehen).
    Könnte man die Membranen komplett festhalten, wäre das Ergebnis eine astreine CB-Box. Die Sache mit den Widerständen macht sozusagen alles dazwischen. Der Kurzschluss mit einer Kabelbrücke kommt am weitesten an CB ran, hier ist die Wirkung der PM maximal unterdrückt. Je größer der Widerstand, desto schwächer die Unterdrückung, man bewegt sich also immer mehr Richtung PM/BR Charakteristik. Man kann somit also, stark vereinfacht ausgedrückt, stufenlos zwischen CB und BR(PM) Box hin- und herfaden, je nach Geschmack und Raum.
    Ganz nett, aber ob der Aufwand lohnt...

    Gruß, Martin

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  • Lui
    antwortet
    Ich war da gestern etwas kurz angebunden und das Thema ist ein bisschen OT.

    Aber ich finde interressant, wie bei diesm Teuffellautsprecher der Bass abgestimmt werden soll. Oder wie es heisst, an den Raum angepasst werden kann.

    Gestartet wurde ja so etwas wie ein Wettbewerb, bei dem die Teilnehmer Material von einer Fertigbox erhalten und nach eigenen Vorstellungen zu einem Paar Lautsprecher oder was auch immer verarbeiten.

    Meine Idee dazu war, einen Kardioid zu bauen. Weil man ja sowieso vorn und hinten Chassis und Passivmembranen hat.

    Der Kniff mit den Passivmembranen ist, dass diese Antriebe haben, die mit Widerständen kurzgeschlossen und angeblich abgestimmt werden können.

    Weil hier so eine geballte Dipol-Kompetenz versammelt ist

    Grüße Lutz

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  • Rudolf
    antwortet
    Zitat von Lui
    Ist das auch schon ein Dipol? Oder macht das überhaupt Sinn?

    Jemand Lust darüber zu diskutieren?
    Es gibt die geschlossene Box (oder die unendliche Schallwand), die den an der Rückseite der Membran erzeugten Schall komplett vernichtet.
    Es gibt den Dipol, der den an der Rückseite der Membran erzeugten Schall bei starrer Phasenlage (180°) und gleicher Lautstärke abgibt - und das gleichbleibend für alle Frequenzen.

    Das sind die beiden Gegenpole.
    Dazwischen kannst Du von backloaded Horn über Passivmembran und BR bis zur kontrollierten Undichtigkeit alles Mögliche machen, was den Schall von der Membranrückseite ebenfalls in irgendeiner Weise nutzt. Wenn es dabei einen gewünschten Zweck erfüllt, macht es wahrscheinlich auch Sinn.

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  • Moe
    antwortet
    Zitat von Lui
    Mal ne ganz allgemeine Frage zum Dipol: In einem anderen Forum findet ja zur Zeit die Markteinführung eines Teuffelselbstbaukits statt. Da werden Passivmembranen auf Rückseiten von schmalen Gehäusen mit Widerständen gebrückt, um eine Raumanpassung vorzunehmen. Ist das auch schon ein Dipol? Oder macht das überhaupt Sinn?

    Jemand Lust darüber zu diskutieren?
    Verstehe ich nicht recht so ganz deine Erklärung. Klingt aber einfach nach einer Passivmembran, die man über Gewichte anpassen kann?! -> Verschiebung der Abstimmfrequenz, vom Grundprinzip wie ein BR wo du eben die Abstimmung verschiebst, nur eben nicht über das Rohr sondern die Passivmembran.

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  • Lui
    antwortet
    Mal ne ganz allgemeine Frage zum Dipol: In einem anderen Forum findet ja zur Zeit die Markteinführung eines Teuffelselbstbaukits statt. Da werden Passivmembranen auf Rückseiten von schmalen Gehäusen mit Widerständen gebrückt, um eine Raumanpassung vorzunehmen. Ist das auch schon ein Dipol? Oder macht das überhaupt Sinn?

    Jemand Lust darüber zu diskutieren?

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  • LANDO
    antwortet
    Hallo

    ich bin bisher auch immer Fan von CB-Bass. Jetzt habe ich aber die Ripole mit 18" Tieftönern von Arthur Dent gehört.

    Was soll ich sagen: Wahnsinn! Da hat VISATON wirklich nichts vergleichbares.

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  • Lui
    antwortet
    Ich hatte mal einen Raum mit 12.5m länge und unregelmäßiger Breite. Da hat sich das auch ganz anders entfaltet im Bass. Heute bevorzuge ich CB bei ca 4x5m Raum. BR-Subs, die ich probiert habe, fand ich nicht gut. Dipol habe ich noch nicht probiert.

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  • krabat
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Rudolf
    Falls es nicht jeder registriert hat: Durch seine reichliche Raumhöhe kann krabat praktisch Längs-, Quer- und Hochmoden bei 40 Hz "stapeln". Da muss dann eine solch agressive Tieftonentzerrung stattfinden. Unser "Held" neigt eben zu Extremen - auch im Wohnbereich ...
    eigentlich sind's 4.3m: preussischer prachtbau, eine scheusslichkeit. diese 40hz hatte ich aber schon oft auch woanders. es ist nicht das mikrofon. letztlich komme ich im ittel auf ca 10db veränderungsbedarf relativ zur glatten Thiele/Small abstimmung. dieser umstand ist vielen kollegen nicht bekannt, dass der raum noch soviel nachschiebt. leise klingt's dann voll, wird aber zusehends bollerig, wenn es laut wird. reflexer sind dann nicht wegen des bauprinzips an sich benachteiligt, sondern weil man sie meist viel tiefer herunterzieht, als geschlossene.

    vor dem bau eine dipols wäre eventuell ein versuch mit einem equalizer und entsprechende eingewöhnungszeit hilfreich.

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  • Rudolf
    antwortet
    Zitat von krabat
    ... damit ist die basswiedergabe im raum (5 x 8 x 4 m^3) bis etwa 30hz (!!) glatt, ...
    Falls es nicht jeder registriert hat: Durch seine reichliche Raumhöhe kann krabat praktisch Längs-, Quer- und Hochmoden bei 40 Hz "stapeln". Da muss dann eine solch agressive Tieftonentzerrung stattfinden. Unser "Held" neigt eben zu Extremen - auch im Wohnbereich ...

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  • krabat
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Fosti
    Welches CD-Horn verwendest Du mit welchem Treiber?
    18sound xt1086 mit hd1050, soll bei erfolg auf koax geändert werden - aber das ist ganz abseits vom thema.


    mein hinweis galt ausschliesslich der idee, einen equalizer einzusetzen, um je nach konstruktionsweise (tief montierter bass zb) den tatsächlichen amplfq.gg im raum auf linie zu bringen.

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  • Fosti
    antwortet
    Welches CD-Horn verwendest Du mit welchem Treiber?

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  • krabat
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Lui
    Hört sich ja abenteuerlich an, wo liegt denn da fB bei den reflexten Gehäusen?
    f-box = 40hz, v-box = 50l. die boxen sind so gestapelt, dass ein treiber direkt über dem fußboden bis ca 500hz rumpelt, der zweite gibt in ca 60cm höhe auch die mitten bis 1khz wieder, ergänzt um ein CD-horn.

    diese art der bassabstimmung ist erstaunlich, aber durchaus nicht ungewöhnlich. sie orientiert sich an der "betriebsschallpegelkurve" im raum am hörplatz -- im unmittelbaren nahfeld von ca. 1m fällt der grundton leicht ab, ca 2db. tiefbass im nahfeld - eigentlich unsinn ...

    es handelt sich um einen versuch, die riesenkrater im amplitudenfreq.gg zu vermindern, die die erste bodenreflektion schlägt. bislang mit erfolg - dauerhörtest.
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von Gast; 20.02.2014, 13:37.

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  • Lui
    antwortet
    Hört sich ja abenteuerlich an, wo liegt denn da fB bei den reflexten Gehäusen?

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