RiPol mit Visaton BGS40
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Ein Gast antwortetehast du schon mal versucht, mittels equalizer den tiefton drastisch abzusenken? ich habe - nur zum beispiel, zur zeit 4 x 30cm p.a.-tief/mitteltöner in betrieb. der f-3db punkt liegt in den reflexten gehäusen bei ... 80hz! zusätzlich (!) wird nach unten hin der grund- und tiefton gegenüber "linear" um 4db abgesenkt. und zusätzlich habe ich einen scharfen filter auf 40hz mit nochmals -5db. damit ist die basswiedergabe im raum (5 x 8 x 4 m^3) bis etwa 30hz (!!) glatt, wobei zu den tiefen immer noch eine leichte überhöhung von etwa 3db übrig ist, die den klang gegenüber meinem alltags-hörgefühl schon etwas "anwärmt". der bass ist impulsiv und leichtfüßig ohne das typische drücken bei höheren lautstärken. -
Der entscheidende Nachteil des Dipols ist der verringerte Wirkungsgrad. Axel hat mir auch mal eine Sub ausgelegt. Damit war ich auch sehr zufrieden. Selbst bei recht wandnaher Aufstellung. Werde den wohl demnächst in einer Standbox mit einem CB TT kombinieren...Angehängte DateienEinen Kommentar schreiben:
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Ich kann manche Ansichten hier durchaus verstehen, habe allerdings auch noch meine Meinung beizufügen. Bisher habe ich einige subwoofer Zuhause ausprobiert und erkenne für mich immer wieder, dass eine br-Abstimmung mir nicht gefällt, da zu boomig/dröhnig. Wenn ich widerum tiefer abstimme und trenne werden die Ports meist sehr groß, sodass ich dann lieber zu der doppelten membranfläche und geschlossenen Gehäusen tendiere.
Da widerum ist es ebenso dass der Tiefgang etwas fehlt wenn man keine schlammschieber nimmt oder auch da der Tiefgang fehlt oder aber die Gehäuse schon sehr groß werden!
Beim ripol / Dipol kann man widerum auf kleinstem Raum sehr viel membranfläche umsetzen und die impulsivität und leichtfüßigkeit bei der Wiedergabe durch viel membranfläche kenne ich so einfach von kleineren Treibern nicht. Dass alle diese Varianten ohne entsprechende Entzerrung zu wenig Tiefgang aufweisen wäre zumindest eine Erklärung warum ich immer dazu neige sehr tief zu trennen (30hz 12db und zum Teil tiefer) und die Woofer dafür lauter zu machen, dass gefällt mir akustisch bisher fast immer am besten.
In der Summe befriedigt mich anscheinend nur die Wiedergabe mit sehr viel membranfläche und dadurch einfach weniger Hub, anders kann ich es mir nicht erklären. Auch im Auto ist es so dass ich mach langer suche nun bei einem 18" im compression Drive gelandet bin der alles so relaxed, raumfüllend und ansatzlos trocken umsetzt.Einen Kommentar schreiben:
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Ich meine bzgl. Open Baffle allgemein zu erkennen, dass viel Fläche nicht schadet. Sieht man ja gerade bei de Orgue.Einen Kommentar schreiben:
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Hallo Timo,
Du hast ja wirklich schon sehr viele gute Beiträge hier abgegeben und Dein Engagement ist bemerkenswert. Das hier solltest Du aber nicht so vollmundig verbreiten, zumal Du ja anscheinend selber damit noch nicht fertig bist .....
Schauen wir uns doch einfach mal ein paar Daten an:
z.B: Das Cms = 63E-6m/N
Das heißt, um die Membran um 2mm auszulenken wird eine Kraft von 2E-3/63E-6 = 31,7N, das entspriche bei uns hier auf der Erde einer Kraft die 3kg Masse erzeugen (!!). Das ist schon ein extrem stramme Einspannung.
Der starke Antrieb kann zwar etwas retten, aber die geringe Güte will ja auch noch kompensiert sein. Ich würde dieses Chassis also nicht nehmen - unabhängig vom Preis.
Natürlich wird das Teil letztenendes funktionieren, schon alleine wegen der großen Luftverdrängung - es bleibt aber die Frage, ob nicht ein besser geeignetes Teil, kleiner und preiswerter doch besser funktionieren würde.
Gruß, Axel
Hallo Axel,
wirklich interessant Deine Betrachtungsweise.
Visaton hat ja auch einen "Ripol" mit dem WS25E -->Grand Orgue
Mich würde mal interessieren, ob es akutisch besser ist viele kleine 10" Tieftöner oder besser z.B. zwei große 18" zu verwenden.
Die Kosten sollten bei der Betrachtung erst einmal nebensächlich sein.
GrußEinen Kommentar schreiben:
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Hallo krabat,
> gibt's eigentlich schon versuche mit wattierten rückkammern?
Ja, die gibts.
Allerdings passiert da nichts berühmtes. Die Eigenresonanz kann man in Ihrem Impedanzverlauf, je nach 'Ausstopfung' fast völlig bügeln, wodurch man noch etwas Wirkungsgrad verliert. Der Pegel 'nach hinten' wird dabei genau so bedämpft wie der nach vorne.
In Richtung Cardioid geht das allerdings nicht - diese Lösung habe ich schon vor 10 Jahren gepostet.Einen Kommentar schreiben:
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Ein Gast antworteteschöner fernsehapparat, geschmackvolle programmwahl! ich verstehe nur nicht, wie der einwurf zum thema "RiPol" passt. der als musterfall für was richtiges angegebene treiber ist nicht geeignet: "Hallo, wieso suchst du einen 18er, 21er machen noch etwas mehr zum Spass."
der raum macht den bass. beim Ripol dann eben weniger bei mehr hub. wenn nicht andere vorteile für den ripol sprechen, als nur eine verminderte bassfülle, dann lohnt sich das wohl weniger.
gibt's eigentlich schon versuche mit wattierten rückkammern?Einen Kommentar schreiben:
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Hallo Axel,
vielleicht hast du im Detail gelesen was ich geschrieben habe, ich habe ganz bewusst "DIPOL" geschrieben. Und ich teile auch deine Meinung zum Treiber, wir hatten uns ja schon vor gut einem Jahr diesbezüglich ber Mail ausgetauscht.
Mir geht es bei diesem Teil NICHT um maximalen Tiefgang sondern um maximalen Pegel, bis ungefähr 30 Hz, das trifft genau diesen Bereich was auch Rudolf für einen Dipol als sinnvoll erachtet. Diese Schlammschieber bis runter 20 Hz sind mir nichts.
Ich teile nicht ganz deine Meinung, dass DIPOLE die Krone der Schöpfung innerhalb der Basswiedergabe sind. Mit einem gut gemachten TIW300 im BR und mittels DSP entzerrt lässt sich eine richtig gute und günstige Basswiedergabe erreichen.
Wie auch in diesem Foto:
... machen die zwei TIW250 schon richtig viel Pegel und dies zu einem nicht zu schlagenden P/L Verhältnis.
Bei diesem DIPOL möchte ich lediglich testen was an Maxpegel zu erreichen ist. Die Treiberchen habe ich schon und ich habe mir lange überlegt wie sie eingesetzt werden können, in CB, BR, TML oder DIPOL, ... und ich teste zunächst die DIPOL-Variante, weil es schlicht und ergreifend die platzsparendste Lösung ist.
Gruß TimoEinen Kommentar schreiben:
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Timo => Das ist kein RiPol !!
Hallo Timo,
Du hast ja wirklich schon sehr viele gute Beiträge hier abgegeben und Dein Engagement ist bemerkenswert. Das hier solltest Du aber nicht so vollmundig verbreiten, zumal Du ja anscheinend selber damit noch nicht fertig bist .....
Schauen wir uns doch einfach mal ein paar Daten an:
z.B: Das Cms = 63E-6m/N
Das heißt, um die Membran um 2mm auszulenken wird eine Kraft von 2E-3/63E-6 = 31,7N, das entspriche bei uns hier auf der Erde einer Kraft die 3kg Masse erzeugen (!!). Das ist schon ein extrem stramme Einspannung.
Der starke Antrieb kann zwar etwas retten, aber die geringe Güte will ja auch noch kompensiert sein. Ich würde dieses Chassis also nicht nehmen - unabhängig vom Preis.
Natürlich wird das Teil letztenendes funktionieren, schon alleine wegen der großen Luftverdrängung - es bleibt aber die Frage, ob nicht ein besser geeignetes Teil, kleiner und preiswerter doch besser funktionieren würde.
Gruß, AxelEinen Kommentar schreiben:
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Warum so schnell wieder weg? Dein mütterlicher Ratschlag ist sooo schlecht nicht. Wenn es um unter 30 Hz geht, sollte man eigentlich immer auch diese Alternative andenken.Einen Kommentar schreiben:
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Ein Gast antwortetegenau genommen ja, richtig. ich wollte auf die aufgeblähte basswiedergabe durch "bis 20hz linear"-boxen hinaus.
wenn ich mir aber den vaterstolzen beitrag von dem timo so ansehe- zwei stck. knapp 1kiloEuro treiber, dann stelle ich mir schon die frage, ob die technik des dipolens ihren zweck mit dem besten preis/leistungsverhältnis erreicht.
für das liebe geld wäre auch eine lösung mit verteilten treibern an einem digital signal processor (DSP) vorstellbar, vorausgesetzt die intellektuelle arbeit damit ist umsonst (aber nicht vergeblich).
das soll's gewesen sein, ist nicht mein thema.Einen Kommentar schreiben:
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Hallo, wieso suchst du einen 18er, 21er machen noch etwas mehr zum Spass.

gerade bei mir in Bau ist dieser doppelte Dipol:

Gruß TimoEinen Kommentar schreiben:
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Ein Gast antwortetegut, dass du messungen anfertigen kannst. nur für den fall, dass dir oder manchem anderen das nicht bekannt ist: die nahfeldmessung muss noch um 6db abfall pro oktave nach unten korrigiert werden. im fernfeld dürfte die basswiedergabe dann sehr mager ausfallen, weil ein dipol (kind of) nicht nur die 6db abfall produziert, sondern auch den raum auf seinen ersten grundresonanzen (gewollt?) nicht anregt. gleicht man diese pegelverluste dann per equalizer aus, kommt sehr schnell die hublimitierung praktisch aller treiber zum tragen.
das m.a.n. wesentliche argument für einen "RiPol" ist die kompakte bauweise. die verschiebung der resonanzfrequenz ist nicht schädlich, gleicht die bauartbedingten nachteile einer offenen schallwand aber nicht aus. überhaupt könnte man die resonanzverschiebung auch per equalizer nachbilden. auf den erforderlichen hub hat das keinen einfluss. der ist in jedem fall der entscheidende parameter.
ps: versucht doch mal, die nach hinten pumpenden kammern mit reichlich watte zu bedämpfen - das ergbibt vieleicht etwas cardioid-ähnliches. bei gleichem hub mehr schalldruck nach vorn, ähnliche "bündelung".Einen Kommentar schreiben:
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Da ich nicht weiß, ob sich die zweite unangeschlossene Membran negativ auswirkt, habe ich hier noch einmal beide parallel angeschlossen gemessen.
Ich denke allerdings, dass diese Messung eher unsinnig war?!
Zudem habe ich mal nache passenden 18" Treibern gesucht. Wenn ich also von einem tiefen fs (möglichst unter 30Hz) und einem hohen linearen Hub (>10mm one-way) ausgehe, führt irgendwie nichts an den großen Eminence-Treibern vorbei?!Angehängte DateienZuletzt geändert von Moe; 19.02.2014, 09:34.Einen Kommentar schreiben:
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