RiPol mit Visaton BGS40
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Hallo Axel, danke für deine Rückmeldung. Ich hoffe der Thread hier macht deutlich, dass mir die "negativen" Aspekte des BGS durchaus bewusst sind und ich nicht zu schnellen Vorurteilen neige (ganz im Gegenteil). Der Test dient lediglich dazu, ob die prinzipielle Art der Wiedergabe, dem entspricht, was ich suche und das tut es!
Als Ergänzung hier einmal die Impedanzmessung, im BMC ein Chassis angeschlossen blau und offen (nicht ohne Gehäuse, sondern einfach nur einer) rot. -
RiPol - was sonst ??
Hallo Zusammen!
ich muß mich für meine späte Reaktion erst mal entschuldigen, aber ich bin nicht mehr so häufig in den Foren unterwegs.
Kurz zum BGS40:
Aufgrund der T/S-Parameter ist der kein RiPol- oder auch Dipol-Chassis.
Selbsrverständlich sind die Katalogwerte bei Visaton - im Rahmen der natürlichen Fertigungsstreuungen(+/-10%) - zuverlässig, da habe ich noch keine groben Ausrutscher erlebt. Trotzdem ist es sinnvoll, wenn man eine präzise Auslegung machen will, die auch auf das Gehäuse reagiert, individuelle Messungen zu machen.
Eines der Ausschlusskritereien ist der Lin. Hub.
Angegeben im Datenblatt ist der Grenzhub (ich denke mal das ist die mechanische Grenze!) mit +/-8mm. Mit dieser Angabe ist aber nicht viel anzufangen, da diese ja nie erreicht werden darf. In Diesem Bereich ginge dann Cms gegen '0'.
Klarer wird das Bild wenn man die traditionelle Ermittlung des Lin.Hubs verwendet: Xlin= (Wickelhöhe-Polplattenst.)/2 => (12-8)/2 = 2.
Demzufolge beträgt der Lin.Hub +/-2mm Das ist aber für ein Dipol-Chassis definitiv zu wenig und wird hier bereits bei 4 Watt erreicht (statisch gerechnet).
Dazu kommt noch der etwas rechtzeitige Pegelabfall aufgrund der geringen Güte. Diesen müsste man dann bei Eigenresonanz (also 40Hz) bereits mit der doppelten Verstärkerleistung kompensieren - was das Chassis zu höherem Hub zwingen würde, der aber überhaupt nicht da ist. Die dünne Menbran würde dann in Partialschwingungen aufbrechen .......
Der BGS als Dipol, und leise gehört, besonders im Nahfeld gibt schon - alleine aufgrund der Fläche - erst mal was her. Das kann schnell zu Fehlurteilen verleiten, denn Pegelreserven hat er halt garkeine. Und wenn man diese Überschreitet gibts Verzerrungen en Masse. Diese sind dann von der Art, dass man gerne wieder leiser dreht. Wenn dann sowas mit einem 'nicht amtlichen RiPol' passiert nenne ich das Rufschädigung. Deshalb helfe ich ja gerne weiter um sowas zu vermeiden.
Bei den RiPolen, die von mir ausgelegt werden, werden genau solche Betrachtungen angestellt, da eben Dipol und RiPole hier deutlich sensibler reagieren.
Und noch was: Es gibt keine namensrechtliche Verfügungen.
Ich hatte nur mal - vielleicht etwas arrogant - gesagt:
'Wenns nicht funktioniert ist es kein RiPol' (Don't call it RiPol !!)
Genau deswegen, weil einige Vorraussetzungen nicht erfüllt wurden - zugegeben, das ist auch nicht immer ganz einfach.
Noch ein Dankeschön für die Beiträge von Lando, Markus7 und Timo.Einen Kommentar schreiben:
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Dafür ist der Treiber auch nicht gedacht. Es ging nur darum die Art der Basswiedergabe einzuschätzen. Da sich nun bestätigt hat, dass es genau in die angedachte Richtung geht, kann ich nun ohne Zweifel das Geld für passende Treiber in die Hand nehmen.Einen Kommentar schreiben:
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Das wird mit dem BGS40 nicht funktionieren... Fragt mal den Axel. Er wird euch bestimmt gerne helfen...Einen Kommentar schreiben:
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Hallo Lando ein sehr spannendes Projekt, so etwas schwebt uns langfristig auch vor!
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Hallo
Hier kannst Du Dir mal zwei Ripole (die sich auch so nennen dürfen) mit vier 18" Tieftönern anschauen.
GrußEinen Kommentar schreiben:
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Danke. Scheint zu funktionieren. Die Kammerresonanzen sind gut erkennbar.
Die Impedanzmessung sollte im Vergleich mit dem nackten Treiber eine nach unten verschobene Resonanzfrequenz zeigen.Einen Kommentar schreiben:
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Hier mal die Messung an der vorderen Öffnung. Impedanzverlauf kann ich leider gerade nicht messen. Hole ich aber nach.Angehängte DateienEinen Kommentar schreiben:
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Du meinst auf dem Tisch? Ist ein 4-Kanal-Carhifi-Verstärker mit internem DSP. Habe sonst nur meinen 2-Kanal-Stereo und keine Möglichkeit der Trennung.
Das sind interessante Fragen, die entsprechenden Messungen reiche ich nach.Einen Kommentar schreiben:
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Aehm, was hast Du da zusammengeklemmt? Wie sieht der Frequenzgang direkt an der vorderen Kammer gemessen aus? Wie hat sich der Impedanzverlauf zum Chassis im uneingebauten Zustand verändert?Einen Kommentar schreiben:
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Ich habe den RiPol nun einmal zum Test aus 19mm Sperrholz roh gebaut.
Ziel ist es eine ähnliche Basswiedergabe, wie bei meinem 18" Compression Drive im Auto zu erreichen. Leichtfüßig, tief und einfach "fliegend" da.
Den mittleren Port habe ich noch auf 11cm verkleinert. Nun sind alle drei Öffnungen gleich groß.
Ich habe das ganze Fullrange am Hörplatz auf der Couch gemessen. Wie erwartet recht wild, aber nicht dramatisch. Da meine Mains leider etwas mit ihrem Aufstellungsort kämpfen habe ich einige Trennungen durchprobiert (DSP ist frei konfigurierbar) und bin zum Schluss gekommen, je steiler ich trenne, umso unhomogener klingt es.
Nun habe ich bei den Lunas einfach die Ports verschlossen und trenne den RiPol bei 30Hz mit 12dB Butterworth.
Und es gefällt mir schon sehr gut, druckvoll aber ohne das boomig dröhnige vieler Gehäusesubwoofer, nicht ortbar und tief. Kurzum zwei passende 18" müssen her
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Axel simuliert dir die Treiber im RiPol und kann dir genau sagen, ob sie geeignet sind. Wichtig ist aber, dass die TSPs vermessen wurden, mit Originaldaten macht es eher weniger Sinn.
Die Treiber erfahren im Gehäuse einen Parameterdrift, zur tieferen Abstimmung hin. Je kleiner die Öffnung desto tiefer die Abstimmung.
Gruß TimoEinen Kommentar schreiben:
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