supercardiod
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8" in schmaler OB mit 4" Koax geschlossen auf noch schmalerer Schallwand hat schon seinen Reiz: AL200 + HX10:Einen Kommentar schreiben:
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Ein Gast antwortetekardio:
nun kommt die famose box "münchener rauputz" nocheinmal zu zweifelhaften ehren (abb#1). 25cm bassmittelton aus dem p/a-fundus geschlossen, wg300 waveguide, starke abschrägung des gehäuses im wg-bereich, format din-a3, übergang 1.2khz 24dbLR, die kalotte kann das ab.
im vergleich zum kardioid mit koax scheint der klang, zweifel an der subjektiven einschätzung sind nicht von der hand zu weisen, im unteren mittelton durchaus stärker mit dem hörraum in komplizenschaft zu gehen. irgendwo meine ich auf der fequenzskala einen übergang heraushören zu können zwischen aufnahme- und abhörraum. während bassläufe in den unteren, obertonarmen lagen hier im raum spielen, wirken die oberen lagen entfernt und überhaupt anders. die höhen sind auf achse gehört brillianter, ausserhalb der hauptrichtung vieleicht etwas muffig. wie schon bemerkt, bloße einbildung ist eine mögliche erklärung dafür.
die messergebnisse (abb#2) erzeugen denn auch eine erwartungshaltung. wieder im 30°-raster ausserhalb der achse (auf achse rot oben) fällt auf, der grundton bleibt über alle raumwinkel präsent. das bündelungsmaß, geschätzt über eine ungewichtete mittelung per arta (rot unten) verläuft von 3db bei 200hz bis 8db bei 10khz. wie vor einiger zeit festgestellt, ist der übergang bass-hochton völlig o/k. die höhen sacken aber schon unter 30° ab, um auf 60° nur noch in resten vorzukommen. hier liegt ein kompromiss vor: großes waveguide spielt untenrum gut, oben eben weniger.
die übereinstimmg von bündelungsmaß und artas dual-gate-messung (abb#3, blau) ist auffällig. die reflektionen schieben aber nochmals grundton nach, besonders um 500hz.
demnach wäre ein kardioid mit eben diesem t/m-töner plus waveguide für ein stark fokussierendes system gut geeignet. für leute wie mich, die einen vollen klang im ganzen raum brauchen, weil sie sich bei stereo nicht gezwungener verhalten wollen als im schlips-und-kragen-konzert, ist die 20cm t/m-töner+koax-variante vorteilhafter.Einen Kommentar schreiben:
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Ein Gast antwortetestimmt auffällig. aber, sofern man es mit "bündelung" ernst meint, ist das was gebündelt durch den raum wabert eh so indirekt diffus, dass eben die herkunft des schalls ohne bedeutung ist. das soll ja wohl auch für den rückwärtsschall des dipols gelten: (nur) unschädlich, wenn/weil diffus verteilt. so kann man denn ausrechnen, inwieweit die strahlen doch zu a) diskreten, scharfen reflektionen führen, und b) mit welchem pegel.
wie klar geworden sein dürfte nehme ich die angelegenheit kaum sehr ernst. ich besorge mich hier um die kleinere untere ecke zwischen 200hz und 400hz, über der die bündelung um 2..4dB zunehmen könnte**, ohne dass es zu viel kostet, ausser vieleicht ein bisschen mehr planung und messen als zuvor.
die waveguides allein haben mir auf dauer leider nicht ganz zugesagt. irgendwie mangelte es an der durchgängigkeit der bündelung mit folgerichtig zu erwartenden klangverfärbungen. versuche mit 25cm tt (versuchsmodell "münchener rauputz") waren eher noch ungünstiger ausgefallen. sogenannte cd-hörner (electro voice' transplanar) mit immerhin noch prägnantem hochton ausser achse waren da schon deutlich besser. jetzt kommen zwei neue umstände zusammen, um ein ganz ausgeglichenes bündeln von etwa 6db zwischen 200hz (oder tiefer, messgrenze) und gut 15khz zu realisieren. kardioid plus kleinformatiger koax mit 19mm kalotte. der tt-treiber ist sowieso wunderbar, der koax recht ordentlich.
dass ich niemals "genau der mitte sitze" stempelt mich zum ignoranten, aber ein bisschen stolz auf unabhängigkeit ist auch dabei. ich hake die (als-ob-) kardioide ab, sie wird sowieso zu meinem persönlichen standard gehören, würde mich aber sehr freuen, wenn erfahrungen anderer bald öffentlich würden.
thx a lot
** mehr bringen die unangezweifelten waveguides übrigens in summe auch nicht! guckt da mal so kritisch drauf, wie ich das mit dem kardioid gemacht habe.Einen Kommentar schreiben:
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Wie gesagt, da denke ich noch drüber nach - durchaus ernsthaft.
Ich hatte probeweise den Mitteltöner mal in die Mitte gerückt. Da sah ich dann besser, dass die Bündelung nach hinten "pumpt". Der insgesamt relativ gleichbleibende Schalldruck nach hinten bündelt abwechselnd horizontal und vertikal. Darüber denke ich nach.übrigens kommt die krumme banane vom asymmetrisch montierten mitteltöner (wegen kantenreflektionen im oberen mittelton). sie ist nicht eine eigentliche eigenschaft der zwei links/rechts montierten bässe. sie kommt mit einem bass vorne auch vor, nur dass sie unter dem dann breiteren rundrumstrahlen dem auge ein bisschen verborgen bleibt.
Netterweise hast Du darauf verzichtet "bei Deinen Dipolen" zu schreiben. Muss ich mir also nicht anziehen.die "bündelung" ist auch bei gelungenen kardioiden nur in einem kleinen bereich besser als nach dem bisherigen bauplan, oder auch bei dipolen.
Das möchte ich ganz vorurteilsfrei unterstreichen.ich könnte mir aber vorstellen, dass eine verstärkte bündelung untenrum von vorteil ist. ...
Mein tägliches Leben besteht aus "audiophilen" Scheiben. Glücklicherweise wird noch genug Klassik von Tonmeistern produziert, die mehr als ping-pong können.man baut die boxen schliesslich nicht für ein paar "audiophile" scheiben, sondern für das täglichen leben ...Einen Kommentar schreiben:
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Ein Gast antwortete"bündelung" soll ja heissen, dass die richtung völlig gleichgültig ist - das ist per definition so. dann kann der weggebündelte schall beliebig vergurkt sein, ohne dem konzept irgendwie zu schaden. übrigens kommt die krumme banane vom asymmetrisch montierten mitteltöner (wegen kantenreflektionen im oberen mittelton). sie ist nicht eine eigentliche eigenschaft der zwei links/rechts montierten bässe. sie kommt mit einem bass vorne auch vor, nur dass sie unter dem dann breiteren rundrumstrahlen dem auge ein bisschen verborgen bleibt.
die "bündelung" ist auch bei gelungenen kardioiden nur in einem kleinen bereich besser als nach dem bisherigen bauplan, oder auch bei dipolen. ich könnte mir aber vorstellen, dass eine verstärkte bündelung untenrum von vorteil ist. gerade deshalb, weil sie von studiofachleuten gefordert wird. es gibt dabei keinen ernsthaften unterschied zwischen höhen und unteren mitten! soweit meine "these" - ausprobieren müsste jeder für sich, das kann er jetzt aber auch (s/o)! die eigene entscheidung hängt mit einiger deutlichkeit von der plattensammlung ab. man baut die boxen schliesslich nicht für ein paar "audiophile" scheiben, sondern für das täglichen leben ...Einen Kommentar schreiben:
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geht's hier noch weiter, oder haben dusselige Bemerkungen von mir zu kognitiven Ladehemmungen geführt?
mfg michaelEinen Kommentar schreiben:
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Ein Gast antworteteder unterschied zwischen "ping-pong-" und "knüppelstereo" ist wohl der, bei pp wird straff auf links-rechts gepant, bei k wird auf die breite verteilt, aber ohne subtilität in richtung "tiefe".
anbei eine passiver entwurf für eine stärker bündelnde box ohne schlitze, watte und andere unwägbarkeiten. die treiber sind idealisiert, was im betroffenen freq.bereich aber wohl keine geige spielt.
- starke, nach den standards knapp ausreichende bündelung ab 300hz
- gurkiges polardiagramm, aber immer insofern in ordnung, dass die vorwärtsrichtung um etwa 10db bevorzugt ist
- kein signifikanter wirkungsgradverlust
- keine exotische beschaltung
- die montagehöhe der seitenbässe (!) ist von geringem einfluss
- nach bisherigen erfahrungen ist ein geringerer wandabstand rückwärts ohne nachteile
- die bodenreflektionen sind im allgemeinen bis 700hz konstruktiv und verglw. gut einschätzbar, weil die sonst störende rückwandreflektion fehlt, lässt sich gut an den raum anpassen, grundtonabsenkung vornehmen
nach oben über 2khz müsste ein 6cm-treiber sehr gut passen, oder ein kleines waveguide wie von visaton oder noch besser ein koax ...
klar geht's hier um subtilitäten, aber ...Angehängte DateienZuletzt geändert von Gast; 20.10.2013, 11:48.Einen Kommentar schreiben:
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D'Appolito-Anordnung, was zu horizontaler Bündelung führt, aber nicht zu vertikaler? Verstehe nicht wie die seitliche Anordnung zu kardioider Abstrahlung fuehren soll.Einen Kommentar schreiben:
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bei der Einführung von Stereophonie soll es bei Singles auch schon mal,
vom Sparfuchs beflügelt, vorgekommen sein, daß auf der A-Seite der linke
und auf der B-Seite der rechte Kanal gepresst wurde.
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lustig, seit ca. einem Monat höre ich auch mono mit einem Zweiweg, 25er TMT.seit einigen tagen höre ich (mono) mit dem versuchsmuster
Der steht genau mittig (von allen Seiten) im Raum. Hörabstand etwa wie hinterer
Wandabstand zu der Box. Leider kann ich keine Messungen liefern, Gründe sind
glaub ich hinlänglich bekannt
.
Knüppelstereo kannte ich bislang unter dem Begriff Ping Pong Stereo.
Siehe auch:
Seit der vergangenen Woche können sich deutsche Musikinteressenten vom Fachhandel erstmals eine tontechnische Neuerung vorführen lassen, die von den Rundfunkgeräte- und Schallplatten-Herstellern als »das Wunder des räumlichen Hörens« angekündigt worden…
mfg michaelEinen Kommentar schreiben:
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Ein Gast antworteteseit einigen tagen höre ich (mono) mit dem versuchsmuster, und bin mehr und mehr angetan vom knackigen klangbild. die richtwirkung ist ohrenfällig. mit überschaubarem aufwand ist die richtwirkung auch elektrisch auf dem niveaua von C/L/R realisierbar, zb durch zwei seitenbässe bei beachtung des polardiagramms. ich sehe mitlerweile keinen grund mehr, darauf zu verzichten.Einen Kommentar schreiben:
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Ein Gast antworteteich lese auf der grafik: simulation as "u-frame". ist das dann "Y" für ein "U"? im übrigen kann >> dort noch was zu dingens gefunden werden. "schroederfrequncy" etc.
nebenbei habe ich ein paar passive boxen mit seitenbässen links/rechts simuliert. das ausgewiesene bündelungsmaß kann ab 200hz auf 6db+ gebracht werden. keine nachteile.Einen Kommentar schreiben:
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Zitat war nicht ernst gemeint, bitte ignorieren.falls die Frage zu "dusselig" ist, bitte ignorierenEinen Kommentar schreiben:
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