Weiche nach Gehör

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  • Fosti
    antwortet
    Zitat von aurelian
    Eine einfache und schnelle Methode ist, in BassCAD ein paar Parameter für die Weichen ausgeben zu lassen, indem man Trennfrequenz, Chassis-Widerstand und Weichentyp (Bessel etc.) eingibt. Dann sieht man schon die Größenordnung für die 2 L und 2 C.

    Aufs Umpolen des HT ggf. nicht vergessen.
    Lustig ist, dass bei der (theoretischen!!) Auslegung der Frequenzweiche gerne die Filtertheorie herangezogen wird, obwohl die meisten sie überhaupt nicht verstehen Aber es gibt ja so scön praktische Tabellen
    Dann kommt das Gebastel.....ohhjeee

    Wenn man sich ein günstiges (!) Messmikro besorgt und eine kostenlose Messsoftware und die ganze Filtertheorie erstmal über Bord wirft, sondern darauf hin entwickelt, was akustisch hinten raus kommen soll, dann wird ein Schuh draus....

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  • markus7
    antwortet
    Zitat von vectrumv6
    hallo,
    ich mache es genau so.
    einen vorhanden bauvorschlag, oder ein selbst entworfenes projekt, stimme ich immer nach gehör ab.
    weil es mir, in meinem raum, unter meinen bedingungen gefallen muss. da ist mir ein linealglatter fg echt egal. klar, man kann messen oder eine andere hexerei anwenden, kommt aber nie auf das ergebnis.
    wahrscheinlich würde jeder aus diesem forum der sein mess-hexerei betreibt, die hände über den kopf zusammen schlagen, aber denen muss es nicht gefallen.
    Da hast Du offensichtlich den Grund fuer Messungen nicht verstanden. Flacher Frequenzgang auf Achse klingt im Raum nicht richtig. Das ist keine neue Erkenntnis. Die richtige Abstimmung kann man nun (recht ungenau) durch aufwaendiges und langwieriges Hoeren versuchen zu ermitteln, Messen fuehrt aber eindeutig schneller zum Ziel und ist genauer. Am Schluss bleibt mehr Zeit zum Musik geniessen und darum geht es doch oder nicht?

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  • Gunar
    antwortet
    Zitat von vectrumv6
    [...] echt egal. klar, man kann messen oder eine andere hexerei anwenden, kommt aber nie [...]
    Satire?

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  • jhohm
    antwortet
    Moin,

    also da ssind so ca. 180 Kombinationsmöglichkeiten, wie willst Du da wissen, ob Nummer 3 besser klingt als Nummer 158?

    Klar, so kann man seine lautsprecher auch entwickeln, aber ich denke, das Ergebnis wird eher zufällig sein. Selbst wenn Du SPL- und IMP-Gange einscannst und dann mit Boxsim simulierst, wird das Ergebnis besser sein, und schneller gehts auch; so von wegen Pareto

    Gruß Jörn

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  • kmm
    antwortet
    hallo,

    (...) und Hochpass 6.8 - 10 µF Elko (bei 8ohm Nennimp).

    Dann sollte der HT aber besser mit dickem Ferrofluid drin sein.
    ich habs gerad oben nochmal nachgelesen, uijuijuiiii, das war Riesenfehler

    richtig wär gewesen:
    Tiefpass: 1,8 - 2,2 mH und 6,8 - 10,0 µF
    Hochpass: 3,3 - 8,2 µF und 0,33 - 0,47 mH

    Wobei über die Reihenfolge der mH und "zugehörige" µF nichts ausgesagt
    werden soll.

    In dieser Range tummeln sich in der Regel die Bauteilewerte.

    mfg
    Michael

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  • aurelian
    antwortet
    Eine einfache und schnelle Methode ist, in BassCAD ein paar Parameter für die Weichen ausgeben zu lassen, indem man Trennfrequenz, Chassis-Widerstand und Weichentyp (Bessel etc.) eingibt. Dann sieht man schon die Größenordnung für die 2 L und 2 C.

    Aufs Umpolen des HT ggf. nicht vergessen.

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  • ALler
    antwortet
    kmm schrieb:

    (...) und Hochpass 6.8 - 10 µF Elko (bei 8ohm Nennimp).
    Dann sollte der HT aber besser mit dickem Ferrofluid drin sein.
    Denn oft kommt es sonst zu Wechselwirkungen mit dem Impedanzresonanz-Peak, also zu einem Peak im Übernahmebereich.

    Mit dem (dicken) Fluid handelt man sich dann aber ein anderes Problem ein (< wärmeabhängiges Übertragungsverhalten im Übernahmebereich).

    Für das Basteln ist das aber alles egal.
    Denn rein per Öhr abstimmen ist Blindflug durch die tiefe Nacht - da besteht der Erfolg halt darin, wenn die Triebwerke noch zu hören sind

    Sehr viele Leute sind genau so mit der Lautsprecher-Bauerei angefangen und waren mit den erzielten Ergebnissen oft hoch zufrieden.

    Bis.... bis man dann tiefer einstieg, sich eine Messvorrichtung anschaffte und fortan proklamierte: mit dem Messen öööhh, damit hatte ich auf einmal selbst die Erkentnisse, was die anderen immer so meinten.

    Viel Spaß beim Erproben des Vorhabens!

    Grüße von
    ALler

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  • kmm
    antwortet
    Bist du ganz sicher, daß du die Meinungen wirklich hören willst ?
    der war gut.

    Aber doch, ja.
    Es geht um den geschilderten Fall: unproblematische Chassis, keine Resonanzen, Roll-off wie ein Kinderpopo (ok, letzteres hatte in meinem
    post gefehlt).

    Schlägt man alte K+Ts auf, findest du jede Menge Bauvorschläge mit einfachem
    12db Tiefpass und ebensolchen Hochpass. KEINE Sperr- und Sau kreise.
    Ich bezweifel keinesfalls daß gemessene Entwicklung am Ende in der Masse
    zu höheren Trefferquoten führen wird.

    Ein Großteil der Entwicklungen vor den 80er Jahren war Ohrengebastel.
    So schlecht, daß ich damit keine Musik hätte hören wollen, wars gewiss nicht.

    Eigentlich wollte ich eine Antwort auf
    Vorausgesetzt die verwendeten Chassis überraschen nicht mit Resonanzen, der
    Lautsprecher soll nur 2 Wege haben, dann dürften so 90% aller Tiefpässe aus
    1,8 - 2,2 mH Spule und Hochpass 6.8 - 10 µF Elko bestehen (bei 8ohm Nennimp).
    Würde zeitgemäße Entwicklung zwangsläufig zu anderen Werten führen?

    mfg
    Michael

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  • markus7
    antwortet
    Zitat von kmm
    Gebastel
    Genau das, "Gebastel". Wenn man das mag, gerne, nur hat das lediglich am Rande mit guter Tonwiedergabe zu tun. Fuer Selbige muss man sich auf alle Themen einlassen, die Tonwiedergabe erst ermoeglichen: Aufnahmetechnik, Wiedergabetechnik, Physik, Psychoakustik, etc. pp.
    Ein moeglicher Anfang ist der Versuch ueberhaupt einmal verstehen zu wollen, wie Stereo funktioniert: http://worldwide.espacenet.com/publi...E&locale=en_EP (Eingaenglichere Erklaerung findet sich z.B. bei Lipshitz, "Stereo Microphone Techniques")

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  • aurelian
    antwortet
    4 Bauteile sinds aber eigentlich schon. Oder geht es um inferiore 6dB 2-Weger? In dem Fall ist ja ohnehin nicht viel zum Optimieren und Hopfen und Malz verloren.
    Es gibt keinen Zweiweger mit 6-dB-Weiche, der nicht mit einer 12dB-Weiche besser wird, hat Nubert irgendwo auf seiner Website nach längeren Untersuchungen als Fazit festgehalten...

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  • Peter K
    antwortet
    Hallo,

    Zitat von walwal
    Vor 50 Jahren hat man das so gemacht. Ich auch.
    Mir deucht, du hast in etwa mein Alter, kommt bei mir auch in etwa hin....

    Gruß
    Peter Krips

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  • Peter K
    antwortet
    Hallo,
    Zitat von vectrumv6
    kommt aber nie auf das ergebnis.
    na, hoffentlich nicht...

    Gruß
    Peter Krips

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  • Peter K
    antwortet
    Hallo,
    @kmm
    vorallen Dingen, weil du doch schon solche:

    Zitat von vectrumv6
    da ist mir ein linealglatter fg echt egal. klar, man kann messen oder eine andere hexerei anwenden, kommt aber nie auf das ergebnis.
    fachkundige Unterstützung hast..

    Gruß
    Peter Krips

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  • walwal
    antwortet
    Vor 50 Jahren hat man das so gemacht. Ich auch.

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  • Peter K
    antwortet
    Zitat von kmm
    Mich interessiert eure Meinung zum "unortodoxen" Gebastel.
    Bist du ganz sicher, daß du die Meinungen wirklich hören willst ?

    Gruß
    Peter Krips

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