Eine einfache und schnelle Methode ist, in BassCAD ein paar Parameter für die Weichen ausgeben zu lassen, indem man Trennfrequenz, Chassis-Widerstand und Weichentyp (Bessel etc.) eingibt. Dann sieht man schon die Größenordnung für die 2 L und 2 C.
Aufs Umpolen des HT ggf. nicht vergessen.
Lustig ist, dass bei der (theoretischen!!) Auslegung der Frequenzweiche gerne die Filtertheorie herangezogen wird, obwohl die meisten sie überhaupt nicht verstehen Aber es gibt ja so scön praktische Tabellen
Dann kommt das Gebastel.....ohhjeee
Wenn man sich ein günstiges (!) Messmikro besorgt und eine kostenlose Messsoftware und die ganze Filtertheorie erstmal über Bord wirft, sondern darauf hin entwickelt, was akustisch hinten raus kommen soll, dann wird ein Schuh draus....
hallo,
ich mache es genau so.
einen vorhanden bauvorschlag, oder ein selbst entworfenes projekt, stimme ich immer nach gehör ab.
weil es mir, in meinem raum, unter meinen bedingungen gefallen muss. da ist mir ein linealglatter fg echt egal. klar, man kann messen oder eine andere hexerei anwenden, kommt aber nie auf das ergebnis.
wahrscheinlich würde jeder aus diesem forum der sein mess-hexerei betreibt, die hände über den kopf zusammen schlagen, aber denen muss es nicht gefallen.
Da hast Du offensichtlich den Grund fuer Messungen nicht verstanden. Flacher Frequenzgang auf Achse klingt im Raum nicht richtig. Das ist keine neue Erkenntnis. Die richtige Abstimmung kann man nun (recht ungenau) durch aufwaendiges und langwieriges Hoeren versuchen zu ermitteln, Messen fuehrt aber eindeutig schneller zum Ziel und ist genauer. Am Schluss bleibt mehr Zeit zum Musik geniessen und darum geht es doch oder nicht?
also da ssind so ca. 180 Kombinationsmöglichkeiten, wie willst Du da wissen, ob Nummer 3 besser klingt als Nummer 158?
Klar, so kann man seine lautsprecher auch entwickeln, aber ich denke, das Ergebnis wird eher zufällig sein. Selbst wenn Du SPL- und IMP-Gange einscannst und dann mit Boxsim simulierst, wird das Ergebnis besser sein, und schneller gehts auch; so von wegen Pareto
Eine einfache und schnelle Methode ist, in BassCAD ein paar Parameter für die Weichen ausgeben zu lassen, indem man Trennfrequenz, Chassis-Widerstand und Weichentyp (Bessel etc.) eingibt. Dann sieht man schon die Größenordnung für die 2 L und 2 C.
Dann sollte der HT aber besser mit dickem Ferrofluid drin sein.
Denn oft kommt es sonst zu Wechselwirkungen mit dem Impedanzresonanz-Peak, also zu einem Peak im Übernahmebereich.
Mit dem (dicken) Fluid handelt man sich dann aber ein anderes Problem ein (< wärmeabhängiges Übertragungsverhalten im Übernahmebereich).
Für das Basteln ist das aber alles egal.
Denn rein per Öhr abstimmen ist Blindflug durch die tiefe Nacht - da besteht der Erfolg halt darin, wenn die Triebwerke noch zu hören sind
Sehr viele Leute sind genau so mit der Lautsprecher-Bauerei angefangen und waren mit den erzielten Ergebnissen oft hoch zufrieden.
Bis.... bis man dann tiefer einstieg, sich eine Messvorrichtung anschaffte und fortan proklamierte: mit dem Messen öööhh, damit hatte ich auf einmal selbst die Erkentnisse, was die anderen immer so meinten.
Bist du ganz sicher, daß du die Meinungen wirklich hören willst ?
der war gut.
Aber doch, ja.
Es geht um den geschilderten Fall: unproblematische Chassis, keine Resonanzen, Roll-off wie ein Kinderpopo (ok, letzteres hatte in meinem
post gefehlt).
Schlägt man alte K+Ts auf, findest du jede Menge Bauvorschläge mit einfachem
12db Tiefpass und ebensolchen Hochpass. KEINE Sperr- und Sau kreise.
Ich bezweifel keinesfalls daß gemessene Entwicklung am Ende in der Masse
zu höheren Trefferquoten führen wird.
Ein Großteil der Entwicklungen vor den 80er Jahren war Ohrengebastel.
So schlecht, daß ich damit keine Musik hätte hören wollen, wars gewiss nicht.
Eigentlich wollte ich eine Antwort auf
Vorausgesetzt die verwendeten Chassis überraschen nicht mit Resonanzen, der
Lautsprecher soll nur 2 Wege haben, dann dürften so 90% aller Tiefpässe aus
1,8 - 2,2 mH Spule und Hochpass 6.8 - 10 µF Elko bestehen (bei 8ohm Nennimp).
Würde zeitgemäße Entwicklung zwangsläufig zu anderen Werten führen?
Genau das, "Gebastel". Wenn man das mag, gerne, nur hat das lediglich am Rande mit guter Tonwiedergabe zu tun. Fuer Selbige muss man sich auf alle Themen einlassen, die Tonwiedergabe erst ermoeglichen: Aufnahmetechnik, Wiedergabetechnik, Physik, Psychoakustik, etc. pp.
Ein moeglicher Anfang ist der Versuch ueberhaupt einmal verstehen zu wollen, wie Stereo funktioniert: http://worldwide.espacenet.com/publi...E&locale=en_EP (Eingaenglichere Erklaerung findet sich z.B. bei Lipshitz, "Stereo Microphone Techniques")
4 Bauteile sinds aber eigentlich schon. Oder geht es um inferiore 6dB 2-Weger? In dem Fall ist ja ohnehin nicht viel zum Optimieren und Hopfen und Malz verloren.
Es gibt keinen Zweiweger mit 6-dB-Weiche, der nicht mit einer 12dB-Weiche besser wird, hat Nubert irgendwo auf seiner Website nach längeren Untersuchungen als Fazit festgehalten...
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