Lautsprechertreffen bei Timo in KA am 23.03.2013
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Weil's mir gerade ueber den Bildschirm geflattert ist:
Holland et al. "STEADY STATE AND TRANSIENT LOUDSPEAKER FREQUENCY RESPONSES" in Proceedings of the Institute of Acoustics, Vol.25.Pt.8.2003
"A number of conclusions can be drawn from the findings reported in this paper.
• Similar-sized loudspeakers can be designed with widely different lowfrequency
alignments.
• There is an important trade-off between low-frequency extension and
excessive diaphragm displacement.
• Loudspeakers with low-order alignments offer more accurate transient
reproduction than higher order designs.
• Loudspeakers with low-order alignments are more readily equalised than
higher order designs.
• The use of a port degrades low frequency transient performance.
• Sealed box loudspeakers are capable of superior low-frequency transient
performance than equivalent ported designs, but probably at the expense of
higher distortion at high levels." -
@Krabat,
stimme dir, was CB-Sub(s) angeht, zu.
Mache das demnächst auch mit 4 x 300er in CB. braucht weniger Volumen und brauchen, da die nur im Druckkammerbereich des Raumes eingesetzt werden, sehr wenig Entzerrung, und die auch nur, weil der Raum keine ideale Druckkammer ist.
Komme dennoch ohne Klimmzüge mit tief abgestimmten BR's oder so bis unter 20 Hz am Hörplatz.
Ob ich den Tiefgang jemals benötige, wird sich zeigen...., habe da aber so ein paar nette Orgelaufnahmen....
Gruß
Peter KripsEinen Kommentar schreiben:
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Ein Gast antworteteaber sicher doch:
kurzes rohr => mechanische verluste, unsichtbar
langes rohr => begrenzte bandbreite, unklare rechenmethodik
die geschlossene abteilung hat den vorteil, die abstimmung zunächst beliebig wählen zu können, um dann den "ultra"-anteil bei bedarf per equalizer anzupassen. nun lohnt das aber meist gar nicht. auf cds und dvds ist in dem bereich nichts los! also lässt man es. bei der reflex/pm-variante hat man aber schon in die tiefe abstimmung investiert, und muss sich einbilden, dass das gut war ... mit anderen worten, geschlossen reagiert flexibler auf die berüchtigten anfälle von vernunft. ausserdem lassen sich zwei subchassis für geschlossen besser wiederverwenden als ein einzelnes chassis reflext mit ggf zwei passivmembranen. und zwei einzelne kisten sind leichter zu verstecken als eine große.
allerdings, ab von dieser "fehlkonstruktion", die neuerdings billig erhältlichen schwabbler von tangband sollten doch im doppelpack impulskompensiert hervorragend als ergänzung für einen langhubigen 8"er taugen. vier müssten einen 12"er perfekt unterstützen. das gehäuse wird wasserdicht!Einen Kommentar schreiben:
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beides mal Zustimmung!....
Zustimmung, die höheren Abstimmungen waren da auch deutlich besser (für mich), dennoch blieb auch da, wenn es um Pegel ging, die PM der limitierende Faktor.
Bei einem reinen Ultrasub könnte man darüber streiten, denn ein BR-Rohr hätte zumindest nicht die mechanische Hublimitierung einer PM.
Es hat ja schon Gründe, warum man im Normalfall eine PM deutlich größer wählen sollte als den Treiber.
Gruß
Peter Krips
Gruß TimoEinen Kommentar schreiben:
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Hallo Timo,
Ich schrieb: "annährend auch nur mit dem Treiber in CB hinbekommen"
Da die PM nicht soo viel mehr Hub als der Treiber kann, ist auf fb eben auch nur ein Verschiebevolumen möglich, daß der Treiber ohne PM in CB auch (annährend) hinbekommen hätte.
Vielleicht meinen wir das Gleiche: Der Treiber könnte das schon, lediglich das mögliche Verschiebevolumen der einen PM reicht nicht.dann schon eher eine höhere Abstimmung mit einer PM oder wie du schon vorgeschlagen hast mit zwei PMs, was sicher die beste Lösung wäre. Ich schreibe es nochmals, bei sehr tiefer Abstimmung reicht ein 30er in PM nicht aus.
Habe ich das irgendwo irgendwie gesagt ?Die generelle Schlussfolgerung, dass eine PM von vorne herein schlecht ist, halte ich für völligen Schwachsinn.
Zustimmung, die höheren Abstimmungen waren da auch deutlich besser (für mich), dennoch blieb auch da, wenn es um Pegel ging, die PM der limitierende Faktor.SORRY. Man muss nur Richtig abstimmen, und ein klein wenig die Theorie beachten, dass die Hübe nicht allzusehr anwachsen.
Bei einem reinen Ultrasub könnte man darüber streiten, denn ein BR-Rohr hätte zumindest nicht die mechanische Hublimitierung einer PM.PM hat durchaus auch Vorteile gegenüber BR. Wenn man diese nutzt und die negativen Themen, durch geeignete Abstimmung, löst ist PM dem BR überlegen.
Es hat ja schon Gründe, warum man im Normalfall eine PM deutlich größer wählen sollte als den Treiber.
Gruß
Peter KripsEinen Kommentar schreiben:
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Ein Gast antwortetedarf ich einhaken? ohne messungen und alle umstände berücksichtigende simulatiönchen (unterschiedliche resonanzen der beiden passiven?!) bleibt die wahre technik hinter dem tollen erlebnisbericht doch recht umwölkt.
... nämlich ihr selbst:
bevor ein exzessiver hup sorgenvoll bewertet wird, würde ich mal empfehlen, den tatsächlichen hup zu - messen! entspricht er den erwartungen aus der thiele/small-simulation, und zwar auf den millimeter genau und wenn ja, warum wohl nicht? hup kann man messen, und sollte man auch, bevor man die gäule aufscheucht. eine referenz auf eine frequenz, bei der er "fast null" wird ist mit den notwendigen genauigkeitsanforderungen nicht vereinbar.
(vieleicht ist die pm in eine begrenzung gelaufen, hat demnach im hupmax zu wenig millimeter geschwablet, bringt aber bei höheren freq den geforderten und wirkt deshalb ungewöhnlich hupkonstant über freq? - nur eine mögliche erklärung der naiven beobachtungen!)
ich gehe einfach mal davon aus, dass das thiele/small-modell weitestgehend korrekt ist. dann gibt es keine sondereffekte mit ("zu") tiefen pm-resonanzen. ohne weitere halbwegs sorgfältige, systematische beobachtungen bleibt die hier behauptete spezialität ein unterhaltsames gerücht.
ich teile ganz unentschuldbar niemandes einschätzung. dazu sind die kriterien für die richtige wahl zu wenig zwingend. es gibt immer wieder gute gründe für dies und das. ich denke dass hier keinesfalls pms grundsätzlich in jedem fall als unbrauchbar gesehen wurden, ich las eher von "fauler kompromiss". diese einschätzung aber kann wohl kaum als "völliger schwachsinn" abgetan werden. zwei treiber geschlossen/entzerrt können auch was hermachen, sind vieleicht ein etwas frischerer kompromiss als ein treiber zuzüglich (notwendig wegen "impulsausgleich") zwei passivmembranen.Einen Kommentar schreiben:
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Bloß für eine (oder gar 2) "vernünftige" PM's kann ich mir ohne viel Mehrkosten ein zweites Chassis leisten.......
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Danke dir für deine Einschätzung und ich teile diese, allerdings nicht in vollem Umfang....
Mein Fazit zu dem Sub, für dessen Konstruktion der arme Marco ja nichts kann:
Ich halte das Teil für eine völlige Fehlkonstruktion.
Bei der Tuningfrequenz bewegt sich der Treiber so gut wie nicht, die PM aber maximal. Wesentlich mehr Hub als der Treiber gibt sie nicht her, sie fing bei großem Hub an, Nebengeräusche zu produzieren. Da ganz unten hätte man die gleichen Pegelfähigkeiten annährend auch nur mit dem Treiber in CB hinbekommen, und die Gegephasigkeitsprobleme oberhalb fb wären erst garnicht entstanden.
Richtig hätte man die Box entweder mit einem BR-Kanal mit ordentlicher Fläche, aber dann vermutlich zu großer Länge aufbauen müssen, oder 2 PM's nehmen müssen, um ganz unten den Pegelvorteil von BR incl. Entzerrung auch hinbekommen zu können.
Gruß
Peter Krips
Ich teile die Einschätzung der Fehlkonstruktion, weil viel zu tief abgestimmt. Aber nicht die Schlussfolgerung daraus, dass eine CB besser gewesen wäre, dann schon eher eine höhere Abstimmung mit einer PM oder wie du schon vorgeschlagen hast mit zwei PMs, was sicher die beste Lösung wäre. Ich schreibe es nochmals, bei sehr tiefer Abstimmung reicht ein 30er in PM nicht aus.
Die generelle Schlussfolgerung, dass eine PM von vorne herein schlecht ist, halte ich für völligen Schwachsinn. SORRY. Man muss nur Richtig abstimmen, und ein klein wenig die Theorie beachten, dass die Hübe nicht allzusehr anwachsen.
PM hat durchaus auch Vorteile gegenüber BR. Wenn man diese nutzt und die negativen Themen, durch geeignete Abstimmung, löst ist PM dem BR überlegen.
Gruß TimoEinen Kommentar schreiben:
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Ein Gast antworteteHallo Jungs,
positive Illusionen, sie sind das Lebenselixier für einfache Entwickler.
Hat man sie nicht, verkümmert langsam der Verstand. Es gibt keinen falschen Weg, denn jeder Weg führt einen in der bestimmten Zeit zum unerwarteten Ziel.
Ob in der Endphase die Befriedigung sich breit macht, hängt nur von der persönlichen Lebenserfahrung ab.
Eure liebevollen Kommentare würden mir fehlen, wenn ich nichts mehr schreiben würde.
Gruß JanEinen Kommentar schreiben:
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Guter Jan,
Junge, Junge ..Du stellst aber auch immer an den Haaren herbeigezogene Behauptungen auf..."Masse im Reflexrohr muss soundso entsprechen" oben das mit der Passivmembran (bin ehrlich zu faul das zu zitieren, weil irrelevant)



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Hallo Jan,
deshalb sollte sie im Idealfall auch sehr niedrig sein...
Aber undurchlässiger als ein offenes Rohr wird die schon sein...Nur für reine SUB‘s < 150 Hz sinnvoll, da höhere Frequenzen durch die vergleichsweise dünne Membran nach außen dringen können.
Gruß
PeterEinen Kommentar schreiben:
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Ein Gast antworteteHallo Peter,
vor Jahren habe ich mit der PM experimentiert und bin auf keinen grünen Zweig gekommen.
Sogar die viele Literatur konnte mir nicht weiterhelfen.
Bin zu dem Schluss gekommen, dass die Passivmembran nur Nachteile hat, weil die Übertragungsfunktion komplizierter ist als bei einer ventilierten Röhre.
Es tritt eine weitere Nullstelle (eine höhere Ordnung) bei der Eigenfrequenz des Chassis auf.
Nur für reine SUB‘s < 150 Hz sinnvoll, da höhere Frequenzen durch die vergleichsweise dünne Membran nach außen dringen können.
Fazit: ja, wegen faulem Kompromiss, ist die Passivmembran für mich keine Option mehr
Gruß JanEinen Kommentar schreiben:
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