Petit Orgue Doppelsub - Bericht + Hilfe

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  • LANDO
    antwortet
    Zitat von zxlimited
    Bei den Orgues muss der Ripol so hoch arbeiten, um die SL 713 zu entlasten, die da unten einfach nichts bringen. Beim Einsatz als reiner Subwoofer wird natürlich deutlich tiefer getrennt, abhängig vom Sat. Bei einer Solo 20 läuft das ungefähr auf 60-70 Hz hinaus, bei einer Pentaton in der Regel um die 50 Hz. Dafür braucht man dann speziell bei den WS 25 E keine passive Weiche, weil die durch die hohe Güte in dem Bereich nahezu linear laufen. Erst so ab 100 Hz fangen sie an, merklich anzusteigen, um dann auf der Kammerresonanz des Ripols (hier irgendwo um die 350 Hz) mächtig zu peaken. Deshalb brauchts dann die etwas aufwändigere Weiche mit Saugkreis für die Orgues.

    Ich konnte feststellen, dass beim richtig knackigen Kickbass ein geschlossenes Gehäuse oder aber richtig viel Membranfläche von Vorteil ist. Will heißen, eine sehr tief getrennte Solo 20 / Petit Orgue Kombi knallt deutlich besser als eine Petit Orgue allein. Mindestens genauso gut macht das aber auch die Grand Orgue durch die riesige Membranfläche. Im Frequenzgang ist kaum ein Unterschied zwischen den beiden messbar, aber zu hören ist das deutlich.
    Von daher kann ich nur empfehlen, wenn Dipol Bass und höhere Trennung, dann möglichst viel Fläche. Und wenn höhere Trennung, dann auch nicht unbedingt Ripol, sondern normale offene Schallwand. Ich hab neulich einen Vollbereichsdipol gebaut, wo 4 WS 17 E ganz normal in einem kleinen U-Frame stecken und bis 500 Hz laufen, das geht total super, man könnte fast meinen, noch einen Tick sauberer als ein Ripol, und dabei nicht viel weniger Tiefgang als eine Orgue! Und die Entzerrung fällt etwas einfacher aus, da keine Kammerresonanz abzufangen ist. Damit ist auch der Wasserfall in diesem Bereich etwas kürzer.
    Also wenn es Dir nicht auf die allerletzten paar Hz unten ankommt, und Du hoch trennen willst, würde ich fast zu einer "normalen" Dipol-Variante raten.

    Schöne Grüße, Martin
    Super und vielen Dank für Deine geschilderten Erfahrungen.

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  • PeterG
    antwortet
    Hallo,

    man kann die rückwärtige Kammer auch kleiner machen und so diese Resonanz nach oben verschieben. Siehe das Bildchen: ein Schnitt ohne äußere Wände, blau der Speaker....

    MfG
    Peter
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  • zxlimited
    antwortet
    Bei den Orgues muss der Ripol so hoch arbeiten, um die SL 713 zu entlasten, die da unten einfach nichts bringen. Beim Einsatz als reiner Subwoofer wird natürlich deutlich tiefer getrennt, abhängig vom Sat. Bei einer Solo 20 läuft das ungefähr auf 60-70 Hz hinaus, bei einer Pentaton in der Regel um die 50 Hz. Dafür braucht man dann speziell bei den WS 25 E keine passive Weiche, weil die durch die hohe Güte in dem Bereich nahezu linear laufen. Erst so ab 100 Hz fangen sie an, merklich anzusteigen, um dann auf der Kammerresonanz des Ripols (hier irgendwo um die 350 Hz) mächtig zu peaken. Deshalb brauchts dann die etwas aufwändigere Weiche mit Saugkreis für die Orgues.

    Ich konnte feststellen, dass beim richtig knackigen Kickbass ein geschlossenes Gehäuse oder aber richtig viel Membranfläche von Vorteil ist. Will heißen, eine sehr tief getrennte Solo 20 / Petit Orgue Kombi knallt deutlich besser als eine Petit Orgue allein. Mindestens genauso gut macht das aber auch die Grand Orgue durch die riesige Membranfläche. Im Frequenzgang ist kaum ein Unterschied zwischen den beiden messbar, aber zu hören ist das deutlich.
    Von daher kann ich nur empfehlen, wenn Dipol Bass und höhere Trennung, dann möglichst viel Fläche. Und wenn höhere Trennung, dann auch nicht unbedingt Ripol, sondern normale offene Schallwand. Ich hab neulich einen Vollbereichsdipol gebaut, wo 4 WS 17 E ganz normal in einem kleinen U-Frame stecken und bis 500 Hz laufen, das geht total super, man könnte fast meinen, noch einen Tick sauberer als ein Ripol, und dabei nicht viel weniger Tiefgang als eine Orgue! Und die Entzerrung fällt etwas einfacher aus, da keine Kammerresonanz abzufangen ist. Damit ist auch der Wasserfall in diesem Bereich etwas kürzer.
    Also wenn es Dir nicht auf die allerletzten paar Hz unten ankommt, und Du hoch trennen willst, würde ich fast zu einer "normalen" Dipol-Variante raten.

    Schöne Grüße, Martin

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  • LANDO
    antwortet
    Zitat von zxlimited
    LANDO, das sind Werbetexte, die sollen Interesse an dem Produkt erwecken, und nicht nur kühle Fakten aufzählen. Dennoch ist an dieser Aussage rein gar nichts auszusetzen, sie ist zu 100% korrekt! Die Petit Orgue ist ein hervorragender Subwoofer, qualitativ sehr gut, quantitativ ausreichend. Überzogene Pegelorgien werden nirgendwo im Text versprochen, es wird mehrfach darauf hingewiesen, dass der Maximalpegel beschränkt ist. Ansonsten funktioniert das mit den 2 Kleinen ganz großartig.
    Ich hab mir gerade extra nochmal die Mühe gemacht, 2 Solo 20 (Walwal: besonders musikalische Lautsprecher, da sie "echte" Musik, also Instrumente und Stimmen sehr authentisch und dynamisch wiedergeben können) mit 2 Petit Orgue Subs zu hören. Das geht sehr gut, sauber, trocken, und deutlich tiefer als mit einem Sub T30.60 oder ähnlichem Kaliber. Der Maximalpegel reicht selbst in unserem recht großen Hörraum für deutlich gehobene Zimmerlautstärke, tendenziell mehr als ich mir länger als eine Viertelstunde antuen wollte. Die Platten unserer abgehängten Decke haben auch des öfteren gerappelt...

    Wenn einer einen ungeeigneten Raum hat, nicht weiß, wie er die Teile aufstellen bzw. einstellen soll, und dann auch noch nicht geeignetes Musikmaterial laufen lässt, kann weder der Lautsprecher, noch der Beschreibungstext etwas dafür. Unter optimalen Bedingungen läuft das ganze sehr gut, davon kann sich gerne jeder hier überzeugen.
    Hallo

    was für mich selber sehr interessiert. Bei den Orgue`s gebt Ihr als Trennfrequenz ca. 300 Hz an. Das bedeutet doch das der Ripol schon nicht nur als reiner Subwoofer für abgrundtiefen Tiefbass arbeitet, sondern auch bis 300 Hz mächtig zu leisten hat.
    Bei den Solo 20 hattest Du doch bestimmt viel tiefer getrennt oder?

    Wenn ja, wie würdest die klanglichen Unterschiede bei den verschiedenen Trennfrequenzen beschreiben? Belastbarkeit, Ortung usw...

    Und welche Erfahrung habt Ihr beim Ripol bezüglich hoher Trennfrequenzen bezüglich Chassis-Größe? Ist da ein Zusammenhang: 10" bis 300 Hz, 12" bis 250, 15" bis 200 Hz, 18" bis 150 Hz

    Mein Hauptaugenmerk liegt einfach bei der Anbindung zu dem Tiefmittelton (auch Dipol!) bei 300 Hz, weniger auf die letzten Hertz nach unten. Also ähnlich wie bei der NoBox die ja 250 Hz als Trennfrequenz für den BGS40 hat.


    Gruß
    Zuletzt geändert von LANDO; 15.11.2011, 23:39.

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  • Mr. Pit
    antwortet
    Zitat von LANDO
    Bezüglich Ripol möchte ich mich wirklich noch gern überzeugen lassen.

    Ich glaube Volker, Mr. Pit usw. würden dann auch sofort bei mir vorbei kommen.

    Gruß
    Jepp ich komme dann vorbei (falls das noch nötig ist) und du deine Meinung bis dahin noch nicht geändert hast

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  • LANDO
    antwortet
    Zitat von walwal
    Das steht ja wirklich so in der Beschreibung, ich dachte, Lando hätte das erfunden.
    Ich mag diese Beschreibung nicht, weder LS noch Geräte sind musikalisch. Aber vieleicht sehe ich das zu nüchtern.

    Bezüglich Ripol möchte ich mich wirklich noch gern überzeugen lassen.

    Ich glaube Volker, Mr. Pit usw. würden dann auch sofort bei mir vorbei kommen.

    Gruß
    Zuletzt geändert von LANDO; 15.11.2011, 21:47.

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  • walwal
    antwortet
    Solange man das höflich macht, ist es doch ok, zu kritisieren oder sich die Meinung zu geigen.

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  • Stefan
    antwortet
    Ojeojeoje, da hab ich aber was losgetreten...
    Eigentlich bin ich ja von dem Prinzip überzeugt und bin davon ausgegangen, das mein Raum funktionieren müsste (tut er ja eigentlich auch, nur nicht an der bevorzugten Subposition). Ich bereue auch, das ich auch gleich gemeckert hab und nicht erst noch mehr Tests durchgeführt habe; konnte ja nicht wirklich ahnen, das mit bei meiner Musik so wenig Tiefbass dabei war...
    Auf jeden Fall ruht das Projekt vorerst mal bis die V25 fertig sind und das Heimkino ausgebaut wird, dann gehe ich den Grand Orgue Sub nochmals an.

    Viele Grüße Stefan

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  • walwal
    antwortet
    Das steht ja wirklich so in der Beschreibung, ich dachte, Lando hätte das erfunden.
    Ich mag diese Beschreibung nicht, weder LS noch Geräte sind musikalisch. Aber vieleicht sehe ich das zu nüchtern.

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  • zxlimited
    antwortet
    LANDO, das sind Werbetexte, die sollen Interesse an dem Produkt erwecken, und nicht nur kühle Fakten aufzählen. Dennoch ist an dieser Aussage rein gar nichts auszusetzen, sie ist zu 100% korrekt! Die Petit Orgue ist ein hervorragender Subwoofer, qualitativ sehr gut, quantitativ ausreichend. Überzogene Pegelorgien werden nirgendwo im Text versprochen, es wird mehrfach darauf hingewiesen, dass der Maximalpegel beschränkt ist. Ansonsten funktioniert das mit den 2 Kleinen ganz großartig.
    Ich hab mir gerade extra nochmal die Mühe gemacht, 2 Solo 20 (Walwal: besonders musikalische Lautsprecher, da sie "echte" Musik, also Instrumente und Stimmen sehr authentisch und dynamisch wiedergeben können) mit 2 Petit Orgue Subs zu hören. Das geht sehr gut, sauber, trocken, und deutlich tiefer als mit einem Sub T30.60 oder ähnlichem Kaliber. Der Maximalpegel reicht selbst in unserem recht großen Hörraum für deutlich gehobene Zimmerlautstärke, tendenziell mehr als ich mir länger als eine Viertelstunde antuen wollte. Die Platten unserer abgehängten Decke haben auch des öfteren gerappelt...

    Wenn einer einen ungeeigneten Raum hat, nicht weiß, wie er die Teile aufstellen bzw. einstellen soll, und dann auch noch nicht geeignetes Musikmaterial laufen lässt, kann weder der Lautsprecher, noch der Beschreibungstext etwas dafür. Unter optimalen Bedingungen läuft das ganze sehr gut, davon kann sich gerne jeder hier überzeugen.

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  • LANDO
    antwortet
    Für eine Aldi-Werbung z.B für eine IPOD-Station und deren Subwoofer vielleicht passend, aber so?

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  • walwal
    antwortet
    Was sind denn "besonders musikalische Lautsprecher" ?

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  • LANDO
    antwortet
    Hi

    wie schon vorher mal angedeutet, sollte man bei der Petit Orgue Produktbeschreibung sich vielleicht ein weniger vorsichtiger ausdrücken, damit keine falschen Erwartungen geweckt werden.

    TIPP: Der Bass-Teil der PETIT ORGUE ohne Breitbänder, ohne passive Weiche direkt an ein Aktivmodul angeschlossen, ergibt einen hervorragenden Subwoofer, der alleine oder als Paar besonders musikalische High-End Lautsprecher bis in allertiefste Lagen unterstützt.

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  • Stefan
    antwortet
    Ich hab mich etwas ungeschickt ausgedrückt. Mit der aktuellen Hardware funktioniert der Testsub einigermaßen, jedoch bin ich davon überzeugt, das der geplante Sub mit 8x WS25E und einem passenden Sub-Modul richtig gut gehen wird
    Und ich rechne auch eher mit 4x 16,00-20,00€ = 64€ - 80€.

    Jetzt halt ich meine Klappe.
    Lieber nicht, ich möchte ja noch vieeel lernen und bin mir sicher, das ich auch bei anderen Projekten noch Hilfe brauche. Dazu hab ich ja auch ein dickes Fell und bin nicht nachtragend...

    Viele Grüße Stefan

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  • squeeze
    antwortet
    Wenn er nur einigermaßen funktioniert, dann hast du mit deiner frage recht. Aber einigermaßen heißt ja dann weniger als 80 dB...

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