Petit Orgue Doppelsub - Bericht + Hilfe

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  • Stefan
    antwortet
    @LANDO
    soll ein reiner Sub bis 40 Hz oder max. 80 Hz werden.

    @Andy
    Membranfläche kommt durch den geplanten Einsatz von 8-12 Stk. WS25E. Wenn diese Ausführung dann gebaut wird, schaue ich mich nach einem entsprechend starken Sub-Modul um bzw. lasse das über einen separaten Vollverstärker laufen. Die Trennung erfolgt dann über den AVR bei 40, 60, od. 80 Hz je nach Sats.
    Ist diese Anhebung nötig? Dann würde ein Vollverstärker ausfallen. Ich möchte das Modul nämlich räumlich vom Sub trennen und bei der Anlage haben.
    Aufstellung ist bei mir an einer Wand mit Abstrahlrichtung parallel zur langen Wand. Aber dann sind die Membranen 90° zur Wand, parallel zur Wand geht doch nicht

    Ich hab in einem anderen Thema von zxlimited folgendes gefunden:
    Du stellst den Dipol irgendwo bei ca. 1/3 bis 1/2 der größten Raumlänge auf, und sitzt dann am Ende dieser größten Raumlänge, also relativ nahe zur Rückwand. Die Dipolachse ist also ungefähr parallel zu Deiner größten Raumlänge.
    Nun muss diese Richtung nicht zwangsläufig mit der Aufstellungsrichtung der Hauptlautsprecher zusammenfallen, sonst würden die ja ebenfalls mitten im Raum stehen. Die Hauplautsprecher können auch um 90° verdreht dazu stehen, so dass der Sub nicht vor Dir steht sondern seitlich.

    Kleines Beispiel: Du hast einen 4m x 8m Raum.

    Variante 1: Du sitzt dicht vor einer schmalen Wand und schaust also 8m nach vorne. Auf ungefähr halber Entfernung stehen Deine Boxen, in diesem Fall alle, Dipol und was auch immer.
    Ist aber halt unpraktisch, da dann auch die Hauptboxen mitten im Raum stehen, spätestens mit einem Fernseher dazwischen wirds unpraktikabel. Oder Du hast Hauptboxen, die gerne in Wandnähe stehen, die klingen dann dort nicht so gut.

    Daher Variante 2: Du sitzt vor einer langen Wand, aber nicht in der Mitte, sondern deutlich zu einer Seite versetzt. Du schaust also 4 m nach vorne, wo Deine Frontboxen vor der gegenüberliegenden Wand stehen. Rechts von Dir kommt in ca. 2m die Wand, links von Dir in ca. 6m. (Geht selbsverständlich auch andersrum).
    Dein Dipolsubwoofer steht jetzt also irgendwo auf einer Linie links von Dir in ca. 2-3 m Entfernung, also mit ca. 3-4m Entfernung zur ganz linken Wand und ca. 4-5m zur rechten. Somit nutzt er die lange Seite des Raums, und Du bist immer noch fast an einem Ende der langen Seite. Funktioniert ganz prächtig!

    Wichtig ist aber immer, dass Du relativ nahe vor der Wand sitzt, die die Begrenzung der Dipolachse darstellt, und dass der Dipol auf ca. 1/3 bis 1/2 dieser Raumlänge steht. Wo genau, und ob evtl. noch etwas eingedreht kann man nur durch viele Versuche herausfinden.
    Ich habe dann versucht mich möglichst danach zu richten. Daher denke ich, das die jetztige Position geeignet sein müsste.
    Aber ich werd mich dann doch mal in Thema "Messen" einarbeiten und schauen was die benötigte Hard- und Software kostet.

    Viele Grüße Stefan

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  • jama
    antwortet
    Niemand ist untrüglich oder "nobody is perfect"...

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  • LANDO
    antwortet
    Hallo

    bezüglich Bernd Timmermann möchte ich hier keine öffentliche Kritik üben, aber der Disub 18/2 )kein Ripol) mit dem Mivoc AWX 184 von Bernd Timmermann in Hobby HiFi 3/2006 wird des öfteren von anderen User als nicht unbedingt perfekt bezeichnet. Die beiden Tieftöner sind direkt hintereinander im W-Profil (nach Linkwitz) angeordnet. Ist leider so...

    Gruß

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  • Andy22
    antwortet
    Hallo Stefan,

    beim Einsatz von Dipol-Subwoofern sind einige Dinge zu beachten.
    Man braucht rel. viel Membranfläche (je mehr, je besser) und viel Verstärkerleistung, d.h. gute Subwoofer-Verstärker mit Tiefbass-Anhebung um 20-50 Hz, um ordentlich Druck zu bekommen.

    Jeder Dipol-Bass hat um 150-200 Hz eine recht deutliche Schalldrucküberhöhung, die durch einen Sperrkreis vor der Bass-Chassis abgesenkt werden muss (oder durch Tiefbasseinstellung am Verstärkers auf max. 100 Hz), sonst ist der Frequenzgang recht unausgewogen und man hat einen dröhnenden Bereich um 200 Hz.

    Ein Thema für sich ist die Positionierung des Dipols im Raum. Hier gilt der Grundsatz möglichst weit weg von allen Wänden.
    Muss man notgedrungen näher an eine Wand ranrücken, ist die Ausrichtung des Dipols unbedingt zu beachten.

    Timmermanns (Hobby-Hifi) hat Messungen gemacht die zeigen, dass bei falscher Ausrichtung im Tiefbass (20-100 Hz) volle 12 dB Schalldruck fehlen, wenn die Ausrichtung nicht stimmt. Das heißt, da kommt so gut wie gar kein Tiefbass mehr.

    Bei wandnaher Aufstellung, müssen die Membranflächen unbedingt parallel zur Wandfläche ausgerichtet werden.

    In der Hobby-Hifi-Ausgabe 3/2006 ist ein sehr ausführlicher Artikel, der sich mit Thema "DipolSubwoofer nach Linkwitz" befasst.
    Am besten mal dieses Heft kaufen http://www.hobby-hifi.de/Archiv/06/06.html
    und die Hinweise mal in Ruhe durchlesen.

    Andy

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  • LANDO
    antwortet
    Hallo

    Die vier Chassis werden auf zwei seperate Gehäuse aufgeteilt.

    Aber wer schon mal den TL-Sub geschleppt hat, wird das auch schon schaffen.

    Gruß

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  • yoogie
    antwortet
    4 x 8,52 Kg plus Gehäuse

    Da kann man sich das Studio sparen (...ich hab Rücken )

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  • LANDO
    antwortet
    Hallo Stefan,

    ich finde es super das Du mal einiges ausprobierst.

    Bezüglich des weiteren Ausbau oder Umbau solltest Du aber bedenken, was der Ripol genau leisten soll.

    Soll es wirklich ein reiner Subwoofer nur für den Tiefbass sein oder soll der Ripol wie bei der Grand Orgue bis fast 300 Hz spielen.

    Wir haben mal vor für den reinen Tiefbass vier von den Chassis auszuprobieren.



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  • Stefan
    antwortet
    @walwal
    Aber dass Stefan nicht klar war, dass die Richtung wichtig ist, erschüttert mich doch, das ist ja der wesentliche Vorteil eines Dipol.
    Doch, das die Abstrahlrichtung wichtig ist, war schon klar. Deshalb hab ich ja einen Dipol versucht, um möglichst wenig Moden anzuregen.
    Ich hab nur nicht gewußt, das eine Drehung deutliche Unterschiede machen kann. Daher hab ich mich für den Tipp bedankt

    Es gibt diverse Quellen zum kostenlosen Download.
    Ich werd mich hier im Forum mal durch die Beiträge durcharbeiten. Falls noch Fragen wären, werde ich mich separat dazu melden.

    @Lando
    Ich hab die Petit ja mit 4x WS25E und ohne Breitbänder gebaut zum testen und zu schauen, ob das Prinzip in meinem Raum funktioniert. Da es zu funktionieren scheint, werd ich den Testsub wieder zerlegen und irgendwann später mal ein neues Gehäuse mit 8x WS25E (oder noch mehr) bauen. Dann wäre auch der Wirkungsgrad besser und ein neues Sub-Modul soll dann auch noch dazu kommen.

    @andi_m
    Ich kann das mit der Spule mal versuchen, hab da von Intertechnik noch 2 Rollenspulen mit 8,2mH rumliegen. Das mit mehreren Subs hab ich mir schon gedacht, dann wird's bei einem bleiben.

    Viele Grüße Stefan

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  • andi_m
    antwortet
    Hallo

    Wie hast du denn die Subs verschaltet am Modul?
    Ich vermute mal in Reihe um auf 8 Ohm zu kommen.
    Schalte mal eine 8,2 mH Spule vor den Sub um den Frequenzabfall zu kompensieren.
    Dann trenne mal bei 80 Hz. Das klingt dann schon ganz anders.

    Gruss Andi_m

    PS: mehrere Subs für unterschiedliche Bereiche lassen sich sehr schlecht einstellen.

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  • LANDO
    antwortet
    Zitat von walwal
    OK, ich bin halt negativ konditioniert. Und die bisherigen Berichte haben mich nicht überzeugt.
    Ich empfehle eigentlich immer die Messung. Es gibt diverse Quellen zum kostenlosen Download. Aber dass Stefan nicht klar war, dass die Richtung wichtig ist, erschüttert mich doch, das ist ja der wesentliche Vorteil eines Dipol.

    Also besteht doch noch Hoffnung.
    Das muß aber nicht unbedingt nur ein Vorteil sein.

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  • LANDO
    antwortet
    Hi

    also die Grand Orgue hat ja jeweils acht WS25 E und 81 db Wirkungsgrad.

    Auf dem Forumstreffen machten alle ein wenig suchenden Eindruck als die Grand Orgue spielte. Die Grand Orgue wurde schon 1,5 m von der Rückwand entfernt in den Raum gestellt. Erst also die Pentaton zusammen mit der Grand Orgue als Subwoofer aktiv befeuert wurde, wurde die Grand Orgue als Subwoofer wirklich bemerkt. Das war dann aber auch zugegeben eindrucksvoll. Genauso wie die Gehäusetürme der Kombination aus Pentaton und Grand Orgue. Desweiteren kenn ich diverse Breitbänder von Visaton. Habe hier ja auch die Solitude stehen, aber der Breitbänder SL 713 aus den Orgues finde ich perönlich grauenhaft.

    Die Petit Orgue hat nochmals 4 db weniger: 76 db


    Gruß
    Zuletzt geändert von LANDO; 02.11.2011, 17:51.

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  • walwal
    antwortet
    Zitat von Rudolf
    Aha, aber die qualifizierte Aussage "Besser nicht, dann ist der ganze Zauber flöten" ist dir bereits ohne jede Messung möglich ...
    Lieber Jürgen, postest Du hier eigentlich, um anderen beim Lautsprecherbau zu helfen, oder um Entdeckungsreisen zu torpedieren?
    OK, ich bin halt negativ konditioniert. Und die bisherigen Berichte haben mich nicht überzeugt.
    Ich empfehle eigentlich immer die Messung. Es gibt diverse Quellen zum kostenlosen Download. Aber dass Stefan nicht klar war, dass die Richtung wichtig ist, erschüttert mich doch, das ist ja der wesentliche Vorteil eines Dipol.

    Also besteht doch noch Hoffnung.

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  • walwal
    antwortet
    Zitat von Rudolf
    Aha, aber die qualifizierte Aussage "Besser nicht, dann ist der ganze Zauber flöten" ist dir bereits ohne jede Messung möglich ...
    Lieber Jürgen, postest Du hier eigentlich, um anderen beim Lautsprecherbau zu helfen, oder um Entdeckungsreisen zu torpedieren?
    OK, ich bin halt negativ konditioniert. Und die bisherigen Berichte haben mich nicht überzeugt.
    Ich empfehle eigentlich immer die Messung. Es gibt diverse Quellen zum kostenlosen Download. Aber dass Stefan nicht klar war, dass die Richtun wichtig ist, erschüttert mich doch, das ist ja der wesentliche Vorteil eines Dipol.

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  • Midvinterblod
    antwortet
    @ Stefan,

    na geht doch

    Dann noch viel Spaß mit Deinen Schätzchen.

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  • Stefan
    antwortet
    @Rudolf

    Nur noch ein klitzekleiner Hinweis: Bei Dipolen kann man auch durch Drehen um die Hochachse die Wirkung im Raum deutlich verändern.
    Danke für den Tipp! Das kann ich beim nächsten Test evtl. nochmal versuchen, vielleicht bringt das auch nochmal was zusätzlich.

    Irgendwie will mir nicht in den Sinn, dass es jetzt unter 50 Hz funktioniert, darüber aber nicht.
    Da hab ich mich nicht richtig ausgedrückt, sorry. Es kommt über 50 Hz natürlich was raus, aber das für mich beste Ergebnis / Erlebnis hatte ich, als ich die Trennfrequenz im Receiver auf 40 Hz eingestellt hatte. Den Bereich über 40 Hz können die künftigen Boxen bzw. der jetztige Sub ohne Probleme, nur darunter kann die aktuelle Ausstattung im Augenblick nicht mehr vernünftig wiedergeben und daher halte ich den Orgue Sub künftig für unterhalb von 40 Hz sinnvoll. Beim Stereo-Musikhören wird der dann wahrscheinlich auch nie mitlaufen.

    @horr

    Kann es sein, dass auf den Stereo-Test-CDs überhaupt kein Tiefbass drauf ist?
    Das ist gut möglich, deshalb ist wahrscheinlich auch der erste Test nix geworden.

    Musik unter 40 Hz gibt es natürlich eigentlich nur bei Orgel.
    Daher lasse ich den auch nicht mehr bei Musik laufen, nur noch bei Heimkino. Orgelmusik ist nicht ganz meine Richtung...

    Mal Sinustöne verwendet?
    Auf dem einen Video war ein aufsteigender Ton von 20 Hz bis 20 kHz. Aber ich kann jetzt nicht sagen, welche Frequenzen jetzt "gut" und welche "schlecht" waren. Da müsste ich mir mal einen Sinusgenerator suchen und mal in Ruhe austesten.

    @walwal

    Besser nicht, dann ist der ganze Zauber flöten. Aber nur so (und mit Mesung) ist eine qualifizierte Aussage möglich und man weiß auch, wie rum welche Frequenzen angeregt werden
    Messen ist bis jetzt für mich bis jetzt ein Tabu-Thema. Aber so wie's aussieht, komm ich da früher oder später nicht mehr drum herum. Laptop hab ich, den Rest, keine Ahnung? Werd ich mich mal hier schlau machen...

    Viele Grüße Stefan

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