Ripol oder OB als Ergänzung für den B200

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  • Der_Axel
    antwortet
    Hallo Frank,

    ich bin zwar schon mit einem Fuß im Urlaub, wollte aber schnell noch Deinen Beitrag kommentieren.

    Die Kombination eines Di- oder RiPols mit dem DDD-Wandler möchte ich ausdrücklich nicht empfehlen.
    Hier werden zwei - vom Abstrahlprinzip her - konträre Systeme kobiniert. Das lässt auf heftige und Winkelabhängige
    Interferenzen im Bereich der Trennfrequenz schließen.
    Der RiPol, wie jeder Dipol-Bass ist ein - gegenüber den herkömmlichen Bassprinzipien - fokussierendes System,
    strahlt also gerichtet ab. Genau das macht jedoch der 3D-Rundumstrahler überhaupt nicht - und bezieht alle
    Raumreflexionen gnadenlos in die Wiedergabe mit ein.
    Zur Hälfte des 3D-Pegels addiert sich der Bass mit der richtigen Phase, zur anderen Hälfte addiert sich der Bass
    mit einer um 180° gedrehten Phase. Das istz - befürchte ich mal, keine saubere Lösung.

    So, in vier Wochen bin ich wieder zurück, dann gerne mehr.

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  • ostkaka22
    antwortet
    Ripol oder OB ... - welches Basschassis für einen Dipol?

    Hallo LANDO!
    Ich bin ganz neu im Forum und lese erst jetzt diesen Thread. Mich würde interessieren, was für Basschassis das sind, dessen Daten Du unten angibst und welche Basschassis es sind, die auf den Bildern zu sehen sind - vor allem das auf dem "Dreibein".

    Ich bin mir noch unschlüssig, ob ich ein OB-Dipol oder ein W-Frame-Dipol á la Linkwitz bauen soll. Hängt ein bisschen von den verfügbaren Treibern ab. Im OB würde ich je Seite zwei 15"er nehmen. Bei einem W-Frame je Seite vier 10"er-12"er. Ich weiß, klingt vielleicht nicht ganz logisch was den Wirkungsgrad betrifft - ist eine reine Platz- und Optikangelegenheit.

    "Obendrauf" kommt dann ein DDD-Wandler ab ca. 180Hz.

    Ich hoffe, Du liest den Thread noch, auch wenn er schon so alt ist.

    Vielen Dank und viele Grüße,
    Frank

    --------------------------------------------

    Zitat von LANDO
    Welchen 15" Tieftöner willst Du ausprobieren?

    Ich habe hier eins liegen mit:

    Resonanzfrequenz fs = 22 Hz
    Kennschalldruck SPL = 99 dB (2,83V; 1m)
    Effektive Membranfläche Sd = 850 cm2
    Bewegte Masse incl. Luftlast mms = 99 g
    Qts = 0,27


    Aber wie gesagt trozdem noch fast 100 g bewegte Masse.

    und noch ein 50 Euro teures Chassis mit:
    Resonanzfrequenz fs = 27 Hz
    Kennschalldruck SPL = 93 dB (2,83V; 1m)
    Effektive Membranfläche Sd = 819 cm2
    Bewegte Masse incl. Luftlast mms = 96 g
    Qts = 0,67
    Qes= 0,84


    für ein 12 " Chassis finde ich diesen auch gut:

    SPL 2,83 V/1m : 93 dB
    Fs : 17 Hz
    Qts : 0,24
    Mms : 38 g
    Sd : 530 cm²


    Zitat Fosti: Ergänzung: Der Nachteil von Axel's Ripol (in diesem Konzept(!) mit der angestrebten Trennfrequenz von 250-350 Hz) ist, dass man mit den 12" nicht viel höher als 150 Hz trennen kann und mit den 10" nicht viel höher als 200 Hz.

    Kann man Axel's Ripol Konzept auch nicht Aktiv mittels DSP-Entzerrung nicht wirklich höher als 250 Hz bei VIER 12" Tieftöner laufen lassen? Bei Grand Orgue ist die Trennfrequenz bei den 10" Tieftöner doch auch 300 Hz.









    Hab mal aus spass einen einfachen dipol-sub gebaut. das prinzip ist am ridpol-sub (http://www.lautsprechershop.de/hifi/index.htm) orientiert, allerdi




    Restaurierte HiFi-Klassiker mit TDA1540, TDA1541, CDM-1 und CDM-0 Laser, USB-DAC. SAC Endstufen.


    http://www.tb-audio.de/index.php?id=145

    http://www.hifi-forum.de/viewthread-159-1926.html

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  • LANDO
    antwortet
    Ja, Du hast alle Möglichkeiten durch den vollaktiven Betrieb und Deinen Hörraum.


    Gruß

    PS: Linearray offene Schallwand

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  • Arthur Dent
    antwortet
    Zitat von LANDO
    Hallo

    als wir heute hier die "normale" Solitude bei mir gehört haben, wurde auch über Dein Vorhaben und die Vorgensweise gesprochen. Wird bestimmt super! Es wurde aber auch gesagt, das nach Fertigstellen des Ripol der B200 vielleicht dann auch in einer offenen Schallwand spielen wird.
    Ja genau. Ich habe auf der Hifi Music World noch kurz mit Axel und Thomas darüber gesprochen. Ich möchte das Gehäuse der TwoAndOne für den B200 realisieren (das scheint mir das Optimum für den B200) und dann ausprobieren ob der ab 100Hz in diesem KU Gehäsue noch genug Pegel bringen kann oder ob mir bei normaler Laustärke schon die Membran aus dem Korb fliegt. Axel meinte ich könnte den Ripol auch bis knapp 150 Hz laufen lassen. Wobei Friedemann den B200 in der Solitude ja ganz bewusst bis 100Hz runter laufen lässt, allerdings in CB. Da ist die Auslegung der Membran bei normaler Laustärke eigentlich gering.

    Viele Grüße

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  • LANDO
    antwortet
    Hallo

    als wir heute hier die "normale" Solitude bei mir gehört haben, wurde auch über Dein Vorhaben und die Vorgensweise gesprochen. Wird bestimmt super! Es wurde aber auch gesagt, das nach Fertigstellen des Ripol der B200 vielleicht dann auch in einer offenen Schallwand spielen wird.

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  • Arthur Dent
    antwortet
    Zitat von LANDO
    Und ist der Ripol mittlerweile etwas weiter gebaut worden???
    Guten Morgen LANDO, leider nein - was mich selber sehr ärgert. Zu viel Arbeit und zu wenig Freizeit. Unter der Woche komme ich kaum dazu weil ich i. d. R. bis mindestens 18:00 Uhr im Büro bin.

    Ich habe aber vor an diesem Wochenende meine Plattensäge zu vollenden und dann kann es ans Gehäuse gehen...

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende

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  • LANDO
    antwortet
    Und ist der Ripol mittlerweile etwas weiter gebaut worden???

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  • Arthur Dent
    antwortet
    Zitat von LANDO
    Hi

    ich möchte nicht irgendein Betriebsgeheimnis lüften, aber in welcher Preisregion bewegen wir uns denn bei einem 18" Chassis?

    Gruß
    Wie du weißt wollte ich ja "high end" und höchste Fertigungsqualität und daher sehr teure TAD´s einsetzen. Axel hat sich die Chassis angesehen und aufgrund der nicht idealen Parameter davon abgeraten. Er hat dann etwas überlegt und zu meinen Ideen passende 18" empfohlen die nur (im Vgl. zu den TAD´s) etwas mehr als 300 Euro/St. kosten. Ich war erst kurz skeptisch weil sowas großes ja eigentlich teurer sein müsste wenn es qualitativ hochwertig gefertigt sein soll (siehe TIW Chassis) aber evtl. habe ich ja auch falsche Vorstellungen was Qualität in dem Segment kostet.

    Axel hat die dann besorgt und jedes einzelne eingewobbelt und danach eingemessen (ohne und mit Zusatzgewicht). Mit den gemessenen Parametern hat er dann das "Gehäuse" ausgelegt.

    Viele Grüße

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  • LANDO
    antwortet
    Hi

    ich möchte nicht irgendein Betriebsgeheimnis lüften, aber in welcher Preisregion bewegen wir uns denn bei einem 18" Chassis?

    Gruß

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  • Arthur Dent
    antwortet
    Zitat von LANDO
    Wir haben am Mittwoch bei einem Freund auch einen Ripol mit 4 x Peerless SLS12 gehört. Naja, ich war ein bischen enttäuscht...

    Bin wohl einfach mehr Pegel gewöhnt als aus den vier 12" im Ripol kommt.
    Hallo LANDO,

    ich habe Axel versprochen keine Details zur Auslegung und zu den Chassis im Internet zu verbreiten. Das ist ja gut nachvollzieh- und respektierbar.

    Ich glaube verstanden zu haben dass membranfläche beim Ripol ein wesentlicher mechanischer Faktor ist, ein Weiterer ist der lineare Hub.

    Ich denke ich verrate nicht zuviel indem ich nenne das es pro Ripol je zwei 18" Chassis sind. Alleine die aufeinaderliegenden Kartons machen schon einen mächtigen Eindruck.

    Das sind im Vergleich ~1200 cm2 Membranfläche pro 18" Chassis gegenüber ~500 cm2 beim 12" Chassis. In Summe ~4800 cm2 Membranfläche ggü. z. B. 5600 cm2 bei der Grand Orgues mit in Summe 16 Chassis.

    Sollte das zuwenig sein, kann ich ja noch zwei Ripole "nachlegen".

    Viele Grüße

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  • Rudolf
    antwortet
    Zitat von LANDO
    Wir haben am Mittwoch bei einem Freund auch einen Ripol mit 4 x Peerless SLS12 gehört. Naja, ich war ein bischen enttäuscht...

    Bin wohl einfach mehr Pegel gewöhnt als aus den vier 12" im Ripol kommt.
    Zitat von LANDO
    wir haben die G. Orfue auf dem Forumtreffen als reinen Subwoofer geschaltet gehört.

    Fakt ist: Möglichst mind. 1,5 m Abstand von Wand und ab 8 x WS25E fängt es an, das man wirklich was merkt. Alles andere ist leider Spielerei.
    Hallo LANDO,

    versteh mich bitte nicht falsch. Die Ansprüche an die erforderliche Lautstärke können natürlich je nach Person sehr unterschiedlich sein. Aber fehlte dir im eigentlichen Sinn wirklich die Lautstärke der Ripole, oder war es der "Druck"? Die Lautstärke hätte sich doch wahrscheinlich noch nachregulieren lassen, oder? Gab es irgendetwas an den Ripolen, dass du bei denen besser fandest als bei deinen Basslösungen?

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  • LANDO
    antwortet
    Zitat von Arthur Dent
    Hallo Frank, jetzt hat es mich erreicht. Du drehts die Richtung des "Zusammenbaus" um 90° um. D. h. von horizontalem Zusamenbau zum vertikalen Zusammenbau und steckst dabei die vertikalen Teile in Deckel und Boden ein. Pfiffig. Einziges Problem sehe ich darin, dass Deckel und Boden dann etwas größer werden müssen und an den Seiten etwas überstehen.

    Danke für den Vorschlag und die Skizze, ich denke mal drüber nach.

    Viele Grüße


    Wir haben am Mittwoch bei einem Freund auch einen Ripol mit 4 x Peerless SLS12 gehört. Naja, ich war ein bischen enttäuscht...

    Bin wohl einfach mehr Pegel gewöhnt als aus den vier 12" im Ripol kommt.

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  • Arthur Dent
    antwortet
    Zitat von Frank
    Grad Kaffeepause gemacht und an Dich gedacht. Also schnell mal mitm fast leeren Tintenroller (Mistteil) quick'n'dirty ne Skizze der aufgedoppelten Decke/Boden gemacht und auf den Scanner/Kopierer/Fax gelegt. Aus dem jeweils inneren Brett wird die Kontur des W-Frame, oder wie immer man das nennen mag, herausgesägt. Die Gewindestangen wären in dieser Version unsichtbar. Die senkrechten Bretter kannst Du Dir hoffentlich dazudenken. Da war ich 1. echt zu faul für und 2. hätte die Tinte echt nicht mehr gereicht.
    Hallo Frank, jetzt hat es mich erreicht. Du drehts die Richtung des "Zusammenbaus" um 90° um. D. h. von horizontalem Zusamenbau zum vertikalen Zusammenbau und steckst dabei die vertikalen Teile in Deckel und Boden ein. Pfiffig. Einziges Problem sehe ich darin, dass Deckel und Boden dann etwas größer werden müssen und an den Seiten etwas überstehen.

    Danke für den Vorschlag und die Skizze, ich denke mal drüber nach.

    Viele Grüße

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  • Frank
    antwortet
    Zitat von Arthur Dent
    Hallo Frank, das sprengt meine Vorstellungskraft...

    Hast du dazu eine Skizze oder ein Bild?

    Viele Grüße
    Grad Kaffeepause gemacht und an Dich gedacht. Also schnell mal mitm fast leeren Tintenroller (Mistteil) quick'n'dirty ne Skizze der aufgedoppelten Decke/Boden gemacht und auf den Scanner/Kopierer/Fax gelegt. Aus dem jeweils inneren Brett wird die Kontur des W-Frame, oder wie immer man das nennen mag, herausgesägt. Die Gewindestangen wären in dieser Version unsichtbar. Die senkrechten Bretter kannst Du Dir hoffentlich dazudenken. Da war ich 1. echt zu faul für und 2. hätte die Tinte echt nicht mehr gereicht.
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  • horr
    antwortet
    Ich hab mal mit diesen Möbelverbindern in meiner Jugend einen großen Einbauschrank gebaut (2,5 m hoch, 4 m breit mit Türöffung, darüber Hängeschrank, 19 mm beschichtet Spanplatte).

    Das Ding hat nicht im geringsten gewackelt und hat 15 Jahre gestanden.
    Die Verbindung kann ich nur empfehlen. Lediglich präzises Bohren ist angesagt.

    MFG

    Christoph

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