Ripol oder OB als Ergänzung für den B200

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  • Fosti
    antwortet
    B200 bitte nicht modifizieren und darunter Rudolf's Vorschlag:


    Die 30 cm Breite sind dann auch ein gutes Maß als OB-Baffle für den B200 für Trennfrequenzen bei 250-350Hz

    Das Geld, welches Du gegenüber der von LANDO erwähnten JG "Superbox" sparst kannste besser in eine vernünftige Aktivelektronik investieren. Wenn Du bei Stereo bleibst reicht ja ein zusätzlicher 5.1 AV-Receiver mit 5.1 Eingängen (hast ja nur 2x 2-Wege: die 2 Rear Ein/Ausgänge nutzt Du für den B200 und die Fronts für den M-Pol) und eine DSP-LS-Management-System z.B. Alto Maxi Drive 3.4 PC (alternativ die DCX)

    Ergänzung: Der Nachteil von Axel's Ripol (in diesem Konzept(!) mit der angestrebten Trennfrequenz von 250-350 Hz) ist, dass man mit den 12" nicht viel höher als 150 Hz trennen kann und mit den 10" nicht viel höher als 200 Hz.
    Zuletzt geändert von Fosti; 27.08.2011, 09:31. Grund: Ergänzung

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  • LANDO
    antwortet
    Interessant
    finde ich auch Volkers Versuche mit dem Dipol/Ripol und dem B200.




    Aber das wäre ja kein Problem pro Solitude jeweils zwei SLS12 einzusetzen. Sinnvollerweise sollte man aber mal den Axel Ridthaler kontaktieren. 'axel.ridtahler@fzk.de'
    Vielleicht kennt er ja noch wesentlich bessere Chassis ->eventuell zwei Ripols dür die B200 aus vier guten und günstigen 15" Chassis.

    Nein, die Gerhard Box noch nicht.
    Zuletzt geändert von LANDO; 27.08.2011, 09:16.

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  • Niwo
    antwortet
    Wenn man einen Sub einsetzen will, könnte man die 2+1 auch geschlossen bauen, was sowohl das benötigte Volumen reduziert, als auch dem Klang zugute kommen dürfte.
    Um zwei SLS12 zu ersetzen bräuchte man wohl mindestens 4 WS25E, also eine halbe GO. Um mit einer 2+1CB mithalten zu können dürfen es wahrscheinlich auch 8 sein.

    @Lando
    Hast du die Gerhard-Box selbst gehört?

    Grüsse

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  • LANDO
    antwortet
    Und hier hat Joachim Gerhard sein Meisterstück abgeliefert.

    Er hat dafür den B200 modifiziert.

    Als Lautsprecherchassis kommen zum Einsatz:
    - ein Mundorf Air-Motion-Transformer 2510c
    - ein Visaton B200 modifiziert
    - zwei Peerless SLS 12

    Technische Daten:
    - Impedanz: 4 Ohm
    - Kennschalldruck (2,83V/1m): 94 dB
    - Maße (HxBxT): 1140 x 380 x 380 mm
    - Frequenzbereich (-8dB): 20 - > 20000 Hz
    - Frequenzbereich (-3dB): 30 - > 20000 Hz
    - Trennfrequenz: 280, ? Hz
    - Prinzip: Vollbereichsdipol



    Zitat:Gerade beim Dipol, der den Raum naturgemäß stark ins Geschehen einbezieht, ist die Aufstellung wichtig. Bei unseren späteren Experimenten zeigte sich, dass die Dipass hier jedoch sehr unkritisch bleibt, da der Mittelhochton homogen abstrahlt. Als wichtiger tat sich hier die Bassperformance hervor, welche frei aufgestellt etwas schlank blieb. Näher an der rückwärtigen Wand und ohne Vorwiderstand zu den Bässen passte es dann aber perfekt. Das kostete zwar etwas Tiefbass, brachte aber den in unserem Hörraum notwendigen Basspegel hervor. Dipol-typisch sehr durchhörbar und präzise, vermochte die Tieftonabteilung dann auch den nötigen Druck beizusteuern, den es für das passende Gesamterlebnis braucht. Mittel- und Hochtöner legen die Messlatte nämlich sehr hoch an und machen es dem Peerless-Pärchen nicht zu leicht. Hochpräzise, sehr dynamisch und voller musikalischer Spannung reproduzieren sie das Quellmaterial fast elektrostatengleich. Viel Fläche, wenig Masse - ein Erfolgsrezept, das hier mal wieder deutlich wird. Energisch nehmen die Membranen die Luft in die Zange und bewegen sie zum Transport der feinsten Informationen bis zum Ohr. Zu gleichen Teilen sehr unmittelbar greifbar wie auch wunderbar weiträumig ist die räumliche Staffelung des Klangbilds. Dipole lassen ab und an die Direktheit des Klangs vermissen, welche konventionell abstrahlende Lautsprecher auszeichnet. Nicht so die Dipass. Sie packt extrem viel Energie in Mittel- und Hochton und sorgt so für Gänsehaut-Erlebnisse am Fließband. Die Membranen verzahnen sich quasi direkt mit dem Ohr und bieten ein Erlebnis, welches in seiner unmittelbaren Direktheit, gepaart mit viel Gefühl und toller Räumlichkeit, nachhaltig beeindruckt."


    Also der Peerless SLS 12 wird insgesamt gern für Dipol als auch für Ripol benutzt. Inwieweit der WS 25 E 8 OHM vergleichbar ist
    Zuletzt geändert von LANDO; 26.08.2011, 23:09.

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  • LANDO
    antwortet
    Hier hat Dieter Achenbach die PHL Point P gemacht:



    Also er benutzt die schnellen, als auch tiefen (relativ?) gehenden PA-Tieftöner von PHL.

    http://www.lautsprechershop.de/hifi/phl_point_p_en.htm
    Zuletzt geändert von LANDO; 26.08.2011, 22:03.

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  • LANDO
    antwortet
    Hi

    dann würde ich mir mal Gedanken über eine 2,5 Wege Konstruktion mit vielleicht einem TIW400 und zusätzlich einem BGS40 machen.

    Meine vollaktive B&G Matrix mit den jeweils zwei GF200 in je 35 LiterCB würde ich mit zwei minus beurteilen. Aber da wird ja noch nachgelegt.

    Also bezüglich optimalen schnellen Bass fand ich bisher die SON-B in Kombination mit dem dazugehörigen Subwoofer sehr gut.





    Gruß

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  • Arthur Dent
    antwortet
    Zitat von LANDO
    Und was macht Dich da im speziellen nicht glücklich?
    Mr. Pit hat es treffend beschrieben!

    Die Nobox kam schon ziemlich nah an mein Vorstellung heran, könnte aber noch etwas tiefer spielen, aber da ist aus dem BG40 wohl nicht mehr viel rauszuholen. Deshalb die Frage ob das genannte Bass-Chassis für den EInsatz in OB oder Ripol tauglich erscheint.

    Viele Grüße

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  • Mr. Pit
    antwortet
    Jepp, ich kenne das "Bassproblem" von B200 , der B200 spielt eigentlich recht dynamisch, packt man einen guten Bass dazu, fällt einem auf, daß der Bass entweder:
    a - in der Dynamik nicht mithalten kann dafür aber tief spielen kann
    oder
    b - nicht tief genug spielt, dafür mit mehr dynammik und kick im oberen Bassbereich



    Ich habe für dieses Problem meine persönliche Lösung gefunden, die nicht jedem gefallen muß.

    Ich meine, daß Tiefbass und Kickbass am besten von 2 verschiedenen Treibern reproduziert werden können und bin mit den "1-Treiber-Lösungen" zu diesem Problem eigentlich nie zufrieden gewesen.

    Wenn aktiv-technik zur Verfügung steht, was spricht dagegen einen Solitude mit einem Subwoofer zu ergänzen?

    Sorry, ich bin mit meinen Solitüdchen B200+2x GF200 in CB ab 60Hz noch nicht so weit (die Gehäuse sind inzwischen zumindest gelackt) in der nächsten Winterzeit wird dann der Rest hoffentlich mal fertig...

    PS: Lüdenscheid ist ja nicht so weit von mir weg, komm doch mal vorbei Kreis SO/HAM)

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  • LANDO
    antwortet
    Zitat von Arthur Dent
    Hallo Jörn, ich glaube ja, dass ich das digital mit dem DSP gut getrennt und entzerrt bekommen. Die Solitude habe ich ja und zuletzt auch geschlossen, das macht mich aber im Bass nicht glücklich.

    Viele Grüße
    Und was macht Dich da im speziellen nicht glücklich?

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  • LANDO
    antwortet
    Hi

    ich will Dir ja Deinen Ripol-Wunsch nicht madig machen, aber bei dem Forumstreffen wurde die Grand Orgue extra für das optimale Basserlebnis ca. 2-2,5 Meter von der Rückwand weggezogen. Die Seitenwände waren auch mehr als 3 Meter entfernt.
    Ich würde sagen, Du suchst Dir schon einmal eine neue Wohnung oder besser Hörsaal. Ich würde die Two and One erstmal zusammenzimmern, damit man nicht das Konzept verschlimmbessert. Die BG20 kosten nicht die Welt und die Weiche der Lautsprecher hat 3 Weichenbauteile. Hifi-Selbstbau hat sich ja bei Ihrem Konzept auch etwas gedacht. Wenn es dann noch unbedingt noch ein Ripol sein soll, würde ich einen Ripol-Subwoofer dazustellen. Mir persönlich hat der GRAND ORGUE Bass nicht so gut gefallen.

    Gruß

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  • Arthur Dent
    antwortet
    Zitat von jhohm
    Arthur,

    klar lassen sich hinten offene Gehäuse in Boxsim simulieren; suche mal nach "Dipol-Simulation" bzw auf der Seite von Boxsim steht IMHO auch etwas dazu.....

    Frage ist, ob es SINN macht, das Konzept der 2+1 umzumodeln, weil Du ja auch noch eine Weiche (Entzerrung) brauchst für den B200, wenn Du ihn schon bei ca. 200Hz mitlaufen lassen willst...
    Du kannst Dich dann eher an der Solitude orientieren....
    Oder an der Solo20....

    Gruß Jörn
    Hallo Jörn, ich glaube ja, dass ich das digital mit dem DSP gut getrennt und entzerrt bekommen. Die Solitude habe ich ja und zuletzt auch geschlossen, das macht mich aber im Bass nicht glücklich.

    Viele Grüße

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  • jhohm
    antwortet
    Arthur,

    klar lassen sich hinten offene Gehäuse in Boxsim simulieren; suche mal nach "Dipol-Simulation" bzw auf der Seite von Boxsim steht IMHO auch etwas dazu.....

    Frage ist, ob es SINN macht, das Konzept der 2+1 umzumodeln, weil Du ja auch noch eine Weiche (Entzerrung) brauchst für den B200, wenn Du ihn schon bei ca. 200Hz mitlaufen lassen willst...
    Du kannst Dich dann eher an der Solitude orientieren....
    Oder an der Solo20....

    Gruß Jörn

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  • Arthur Dent
    antwortet
    Zitat von PeterG
    Hi Arthur,


    in der TwoundOne läuft der B200 ab etwa 800Hz, wenn ich nicht irre. Ein Ripol geht sicher bis max. 200Hz
    Da is irgendwo ein Denkfehler! Meine unmaßgebliche Meinung.

    MfG
    Peter
    Hallo Peter, richtig Danke für´s aufpassen Ich möchte den B200 in dem TwoAndOne Gehäuse ab 100~200 Hz ausprobieren. Ich denke das lässt sich nicht mit Boxsim simulieren (weil hinten teilweise offen), oder?

    Viele Grüße

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  • PeterG
    antwortet
    Hi Arthur,


    in der TwoundOne läuft der B200 ab etwa 800Hz, wenn ich nicht irre. Ein Ripol geht sicher bis max. 200Hz
    Da is irgendwo ein Denkfehler! Meine unmaßgebliche Meinung.

    MfG
    Peter

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  • Arthur Dent
    hat ein Thema erstellt Ripol oder OB als Ergänzung für den B200.

    Ripol oder OB als Ergänzung für den B200

    Hallo zusammen,

    "ich bin da wat am planen dran..."

    Neben meiner Suche nach dem idealen Gehäuse für den B200 (erster Versuch wird das Mitteltongehäuse der TwoAndOne sein), suche ich nach einer passenden Ergänzung untenherum.

    Nach erster Meinungsbildung im Grand Orgues Thread kommen die Konzepte OB oder Ripol in Frage.

    Ich habe ausgiebig in den alten Threads zu Ripol von 2004-2006 geschmökert, ebenso auf den Seiten von Dipolplus.

    Ich möchte eine Lösung mit möglichst wenig Einzelchassis, also fällt die Grand Orgues eigentlich raus. Der BG40 ist für Ripol wohl nicht der richtige und in der Nobox geht er mir nicht tief genug runter.

    Eigentlich will ich nicht "Fremdgehen" aber ich glaube Visaton hat das für meine Idee passende Chassis nicht im Programm.

    Ich liebäugle mit einem 16er Chassis und möchte damit zuerst OB (ala Nobox) ausporbieren und danach einen Ripol.

    Dürfte ich euch, evtl. sogar Axel und Rudolf, die beiden Koryphäen in den beiden Disziplinen, um euren Rat fragen ob dieses Chassis sowohl für Versuche in OB als auch im Ripol geeignet ist:

    (Qts könnte etwas höher sein aber fs, Vas und bewegte Masse sind relativ niedrig)

    Nominal Impedance 8 Ohm
    Lowest Resonance Frequency (Fo) 28 Hz
    Frequency Range 28-2000 Hz
    Rated Input Power 200 Watt
    Maximum Input Power 500 Watt
    Sound Pressure Level 97.5 dB/W (1m)
    Total Magnetic Flux 277.000 Mx
    Magnetic Flux Density 12.400 G
    Highest Recommended Crossover 1.200 Hz
    Recommended Enclosure 113 - 304 liter
    Effective Piston Diameter 335,0 mm
    Baffle Opening 352,0 mm
    Mounting Dimensions 370,0 mm
    Weight 11 kg
    Dimensions (diameter x depth) 400 x 167 mm
    Theile-Small Parameters:
    sd - Piston Area 0,0881 Sq M
    Revc - DV Voice Coil Resistance 7 Ohm
    Levc - Voice Coil Inductance 1kHz (mH) 1,7
    BL - Flux Density (TM) 20,5
    Vas - Equivalent Acoustic Volume (Liter) 304 liter
    Cms - Mechanical Suspension Compliance (x 10-4 m/N) 2761
    Mms - Mechanical Mass of Cone and Free Air Load 117 g
    Mmd 86 g
    Fs - Free Air Resonance Frequency 28 Hz
    Qms - Mechanical Q Factor 6,8
    Qes - Electrical Q Factor 0,32
    Qts - Total Q factor 0,31
    Xmax - Max Linear Peak Excursion (O-P) 8,0 mm
    Pmax - RMS Thermal power Limit 500 Watt
    no - Relative Efficiency 2.00%
    Vd (cm²) 705
    Max. Excursion Before Damage (P-P) 36,0 mm

    Danke schön und viele Grüße...
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