Nachdem wir gestern mal bissel Probe gehört haben, bin ich der Meinung, dass untenrum noch mehr gehen muss
Im Moment stehen 2 Classic GF vorne und 2 Arias hinten. Wenn ich mir allerdings die Frequenzkurven der angebotenen Subwoofer, zB SUB T-25.50, anschaue sehe ich nicht wirklich einen Sinn für den Subwoofer. Grenzfrequenz liegt nur 5Hz tiefer und die SPL Zahl ist auch nur bei 81 statt 80.
Wo liegt der Vorteil von einem Subwoofer? Welchen würdert ihr mir empfehlen? (Vielleicht kann ich mir dann auch die Vibratorcouch sparen *g)
Wo liegt der Vorteil von einem Subwoofer? Welchen würdert ihr mir empfehlen? (Vielleicht kann ich mir dann auch die Vibratorcouch sparen *g)
Subwoofer lassen sich meißt akustisch besser platzieren, sind getrennt regelbar und haben je nach Submodul noch eine Tiefbassanhebung und einen Phasenregler.
Kurz gesagt lassen sie sich besser an die Raumakustik anpassen da man mit den Hauptlautsprechern ja meißtens schon relativ festgelegt ist.
Für die Classic würde ich aber einen(besser 2) TIW300 empfehlen.
Soll das ganzen nur für Stereo oder Heimkino sein(oder beides) ?
Primär für HK. Wenns bei Stereo besser klingt wirds natürlich auch gerne genommen.
So richtig laut muss es nicht sein, sondern lieber schön tief. Es soll in den untersten regiestern rummsen. WAF und Größe spielen eigentlich keine Rolle.
Was für ein Modell schlagt ihr mir denn vor? Wo ist denn eine sinnvolle untere Grenzfrequenz? Der SUB T-30.60 geht ja nur bis 30Hz wobei der SUB T-25.50 bis 25Hz runter kommt. Kann man den 300er auch auf 20-25Hz aufblasen oder ist das sinnbefreit?
Für 25 Hz brauchst du mindestens einen 30er TT. Um diese Frequenzen zu hören/fühlen sind hohe Pegel nötig. Ich höre 20 Hz nicht, ab 25 geht es los. Ein TIW als BR mit Tiefbassanhebung durch das Modul ist ok. So was habe ich auch. Was dann im Endeffekt ankommt, hängt an Raumakustik und Aufstellung. Eventuell ist geschlossen besser. Da hilft aber nur probieren.
Also bau den 30.60. Ich habe einen 30.40, das rumpelt schon gut.
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Ein Subwoofer macht meiner Meinung nach auf jeden Fall Sinn, auch bei großen Hauptlautsprechern. Die Vorteile sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit und in wahlloser Reihenfolge):
Im Tieftonbereich (unter 100 Hz) ist ein wichtiger Faktor bei der Schallerzeugung das so genannte Verschiebevolumen (Membranfläche mal Auslenkung ). Da man die Auslenkung aus technischen Gründen nicht beliebig vergrößern kann und bei Einsatz eines Lautsprechers im Grenzbereich seiner Auslenkung prinzipbedingt deutlich höhere Verzerrungen verursacht, bleibt nur die Verwendung großer Membranflächen. Ein Subwoofer stellt in diesem Zusammenhang eine Unterstützung dar.
Der Subwoofer verfügt im Allgemeinen über einen eigenen Verstärker mit aktiver Weiche. Dadurch kann er optimal an die Lautsprecher angepasst werden und z.B. bei Filmen die Lautstärke im Bass gezielt erhöht und bei Musik linear eingepegelt werden.
Bei Mehrkanalton (Dolby X.1 o.ä.) muss der Basston nicht vom Vorverstärker auf die Lautsprecher verteilt werden. Dies ermöglicht eine bessere räumliche Wiedergabe, da der Bass (idealer weise mittig platziert) nicht ortbar ist (man merkt halt doch ob der Schrank links oder das Fenster rechts mehr scheppert...)
Der Verstärker der Hauptlautsprecher wird entlastet, bzw. muss nicht sehr Leistungsfähig sein (selbst handelsübliche Oberklasse Mehrkanalverstärker liefern nur wenig mehr als 50 Watt pro Kanal)
Wenn der Hauptlautsprecher nicht mehr so tief spielen muss, braucht er auch nicht so weite Auslenkungen zu machen und es kommt zu geringeren Intermodulationsverzerrungen, da der Tieftöner des Hauptlautsprechers bis zum Mittelton (3 Wege LS) oder gar zum HT (2 Wege) spielen muss.
Es hat Vorteile bezüglich der Raumakustik mehrere einzelne Tieftonquellen im Raum zu platzieren gegenüber einer ebenso leistungsfähigen Tieftonquelle (-> stehende Wellen)
An dieser Stelle sehe ich gerade das ich zu langsam mit dem tippen war...
Der TIW300 geht mühelos bis 30HZ, dies hat Visaton mal in einer Testbox in einem anderen Zusammenhang gemessen:
Man kann ihn auch noch tiefer auf 25Hz abstimmen und 160 Liter reichen auch, da der TIW300 ein fs von 25Hz hat. Dadurch verschwindet auch die Überhöhung bei der Abstimmfrequenz. Der Qtc ist dann allerdings sehr niedrig (~0,4), was sich in einem sehr straffen, trockenen Bass äussert.
Matthias, langsam, aber gut ist besser als schnell und oberflächlich. Musst dich nicht grämen.
Mit einem Submodul, das regelbare Anhebung hat, muss man keine 160 L bauen. Wenn Platz da ist, sollten 100 L reichen, sonst die vorgeschlagenen 60 L nehmen.
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Ja vielen Dank für die Informationen. Wie würde das Gehäuse mit 100Litern aussehen? Wie das 60er nur höher und das BR bleibt gleich oder müssten dort auch Veränderungen durchgeführt werden?
Interessante Idee mit dem Aktiv anheben, hast Du das mal ausprobiert?
Ich frage deshalb, da der Sub T30.60 dem Impedanzgang nach auf fb ~40 Hz abgestimmt ist. Und wenn man jetzt bei 25Hz anhebt (das lese ich aus deinem Beitrag herraus), braucht es nicht viel um die Belastbarkeitsgrenze zu überschreiten, da unter fb das Chassis nicht mehr gedämpft wird.
Das ist ja der klassische Weg wie man auch hochbelastbare Chassis kaputt bekommt.
Für erfahrene Nutzer bestimmt eine Möglichkeit alles auszureitzen, aber man liest ja all zu oft das Tiefton-Chassis XY jetzt nicht mehr geht und der Nutzer gar nicht laut gehört hat. Im Laufe der Geschichte stellt sich dann herraus, das unter der fb Frequenz entzerrt wurde, der Lautsprecher nur leise ächzend die Luft durch den Reflexkanal geblasen hat und der unbedarfte Nutzer dies als Zeichen gedeutet hat, den Pegel weiter erhöhen zu müssen.
In diesem Fall ist die Steigung der Belastbarkeitskurve extrem steil, so dass es sich aufgrund der Simulation nur sehr schwer einschätzen lässt (Vgl. Bild: gestrichelt 160l 25Hz vs. 60l 40Hz).
Also kann man noch so weit unter fb (25Hz) anheben oder wo hebst du die Frequenz an?
Die Bassreflexkanalgeometrie hängt vom Volumen ab. Er muss folglich geändert werden. Bei feststehenden Querschnitt (ca. 1/3 Membranfläche) und Abstimmfrequenz muss der Kanal mit kleiner werdenden Volumen länger werden. Und hier ist das Problem zumindest bei sehr tiefen Abstimmungen: der Kanal wird so lang, bzw. das Volumen des Kanals ist so groß, dass man schon aufgrund der Geometrie bei 160l endet.
Konkret bedeutet dies für einen Sub mit Tiw300 in 100 Liter:
Gehäuse: Breite 36cm, Höhe 56cm und 50cm tief (Brutto ~100l)
Reflexkanal fb=31Hz: Höhe 6cm, Breite 32cm und Länge 40cm (Qerschnitt=192cm^2 < 1/3 Sd =510cm^2; Kanal nach vorne und mit Boden abschließend)
Will man nun tiefer Abstimmen, würde der Tunnel mit der Rückwand abschließen. Oder man müsste ihn um die Ecke führen, was aber die theoretische/rechnerische Auslegung verhindert.
Wenn man jetzt wie walwal vorgeschlagen hat, trotzdem noch tiefer aktiv anheben kann, sollte obiger Sub für Heimkino geeignet sein.
Bin froh, dass ich nicht der einzige bin, der das Problem hat
Du hast gesagt: Sinnvoller wären 100l bis 110l, dann schafft er es bis knapp unter 30Hz.
Ich halte den TIW aus diesem Grund auch nicht für den besten Treiber eines Subwoofers...
Was wäre denn deiner Meinung nach ein sinnvolleres Chassis? Die grüne Linie gefällt mir ganz gut Dann wäre ich ja bei 110Litern. Wären dann die Maße von Mr Castle optimal für den Subwoofer?
Ich hebe gar nicht an, habe nur Subsonic bei 18 Hz eingestellt. So passt es bei mir am besten. Reserven hat der TT reichlich, obwohl er ziemlich in Raummitte steht. Geht nicht anders, da der Raum zur Hälfte an das Esszimmer grenzt. An der Trennwand steht TV und Sub. Obwohl der gemessene F-Gang unter 40 Hz abfällt, fehlt mir da nichts. Es reicht, um die Fensterscheiben sichtbar zum Schwingen zu bringen.
Ich habe den Sub als BR und CB gemessen, bin bei BR geblieben, wobei ich die Abstimmfrequenz nicht berechnen kann, (wegen Spezialform des Kanals) ev. ist sie etwas zu hoch. Man könnte den Sub auch geschlossen bauen, wenn der Pegel reicht. In einer Mietwohnung reicht das sicher.
Zum Glück wohne ich im Reiheneckhaus, das akustisch gut isoliert ist. Trotzdem hört man es auf dem Weg vor dem Haus.
Wenn der Sub so richtig tief soll, kann man die Membran beschweren. Bei mir waren 140 Gramm optimal. Dazu muss man allerdings messen.
Ich hatte auch Versuche mit dem TIW in 80 Liter gemacht, da hat mir CB am besten gefallen, weil es tiefer ging. Klingt kurios, war aber so. Es könnte daran liegen, dass bei BR untrhalb der Abstimmung der F-Gang steil abfällt, bei CB nicht. . Im Rahmen dieser Tests (auch mit 2 Sub dieser Art) zeigte sich, dass der Aufstellungsort der bestimmte Faktor ist.
Oben Sub Wandmitte
Mitte Sub ecknah
Unten Beide
Ganz unten Raummitte
Der F-Gang zeigt bei 30 Hz etwa 12 dB zu wenig an, da das Mikkro nicht kalibriert war. Kalibriert mit den 2 Sub sieht es so aus:
Allerdings brachten 2 Sub einen schlechteren F-Gang als der Sub in Raummitte. Der geht nicht so tief, war aber bei Musik "stimmiger". Die 2 Sub brauchten das Haus bis zum 1. Stock in heftige Resonanzen. Ich kann nicht sagen, dass der TIW als Sub nichts taugt! Das ganze Drama ist hier nachzulesen:
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