VOX 301 "No Limits Edition"

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  • Frank Schölch
    antwortet
    Das Nachschwingen lässt sich ausbügeln, indem der Lautsprecher ein phasenverschobenes, abklingendes Signal abgibt. Erfordert Rechenleistung, geht aber. Und ist eigentlich Stand der Technik.

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  • Frank
    antwortet
    Leute, Ihr diskutiert total unscharf, was zu etlichen Missverständnissen führt.

    Eine Mode ist eine Eigenschaft des Raumes. Wie soll die mit einem EQ beseitigt werden? Man kann vielleicht einen Dip in der Amplitude erzeugen, so dass sie nicht mehr angeregt wird. Vorhanden ist sie deswegen trotzdem.

    Und ja, wenn schon EQ, dann lieber einen Dip als nur die Überhöhung nur auszugleichen. Das lange Nachschwingen bleibt nämlich.

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  • walwal
    antwortet
    Hier habe ich was zur Gruppenlaufzeit gefunden. Ist nur ein Beispiel.
    Dass es hörbar ist, wird allgemein anerkannt, unklar sind nur die Grenzwerte. Mit BR, steilen passiven Filtern und Seitenbass wird es knapp. Ein Grund, warum die 252 bei mir rausflog.

    Das Test- und Technik-Magazin für HiFi- und Surround-Enthusiasten. Die Stereoplay Redaktion testet für Sie.

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  • IFF
    antwortet
    Zitat von walwal
    Die Gruppenlauffzeit im Tiefton kann mit BR so groß werden, dass es hörbar wird. Deswegen baue ich gerne CB und hebe elektrisch an, wenn nötig.
    Das vergrößert die Gruppenlaufzeit dann allerdings auch

    Gruß FF

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  • Chaomaniac
    antwortet
    Ich denke mal, das was Krebs meint ist:
    die Raummoden werden dadurch nicht beseitigt, sondern "nur" tonal ausgeglichen (equalisiert).
    Zwar durchaus mit Vorteilen, aber beseitigen ist was anderes...

    Ist eine ähnliche Begriffsreiterei wie bei Dämmen und Dämpfen, nicht ganz ohne Einfluss auf das Ergebnis!

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  • walwal
    antwortet
    Man man mit aktiver Entzerrung die Peaks der Raummoden mildern/beseitigen, allerdings nur auf den Hörplatz bezogen. Senken nicht.

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  • Krebs
    antwortet
    Zitat von Frank Schölch
    Die Gruppenlaufzeit im Wirkbereich des BR ist völlig irrelevant. Stehende Wellen im Hörraum sind dort das Problem und diese sind bei gegebener Aufstellung nur durch aktive Entzerrung zu beseitigen.
    stehende wellen kann man doch nicht durch aktive entzerrung beseitigen...

    ...mach mal deine hausaufgaben, junge.

    (oder muß ich noch meine hausaufgaben machen?)

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  • walwal
    antwortet
    Naja, zur Gruppenlaufzeit gibt es auch andere Meinungen von Experten. Natürlich stören die stehenden Wellen mehr, die sind auch mit aktiver Entzerrung verringerbar, vor allem im Tiefstbass.

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  • Frank Schölch
    antwortet
    Die Gruppenlaufzeit im Wirkbereich des BR ist völlig irrelevant. Stehende Wellen im Hörraum sind dort das Problem und diese sind bei gegebener Aufstellung nur durch aktive Entzerrung zu beseitigen.

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  • walwal
    antwortet
    Zitat von Arthur Dent
    ...........
    Zum Thema Gruppenlaufzeit:

    Was aus der BR-Öffnung kommt kann man hören. Sonst würde die BR-Öffnung / Abstimmung ja keinen Sinn machen. Was vom Lautsprecher kommt hört man ebenso. Wenn ich also beide Signale / Töne / Impulse oder wie auch immer hören kann, dann kann ich auch hören wenn diese Signale zu unterschieldichen Zeiten am Ohr ankommen. Wenn nun zwei zeitlich versetzte Sigale ankommen und ich das hören kann, dann klingt das doch anders als wenn es nur ein einziges zeitlich korrektes Signal wäre...

    ....
    Die Gruppenlauffzeit im Tiefton kann mit BR so groß werden, dass es hörbar wird. Deswegen baue ich gerne CB und hebe elektrisch an, wenn nötig. Den etwas höheren Klirr habe ich noch nie rausgehört, das BR-Gegrummel schon. Sorry, wenn ich das jetzt schreibe, aber es liegt auch an meinem Raum. Den Raumeinfluss kann man verringern, aber weg bekommt man ihn nie.

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  • Frank Schölch
    antwortet
    Wer den Bericht über die DS4 zumindest halbwegs gründlich gelesen hätte, wüsste, dass:
    -Schlechte Raumgegebenheiten keine Rechtfertigung für schlechte Lautsprecher sind
    -Einige Prinzipen existieren, mit denen sich die negativen Raumeffekte bändigen lassen
    -Die Bändigung der Raumeffekte ein integraler Bestandteil der Entwicklungsarbeit eines hochwertigen Lautsprechers darstellt.

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  • Timo
    antwortet
    Ich würde gerne über einen im Freifeld "idealen" Lautsprecher diskutieren. Wieviel davon man dann mit welchem Aufwand zuhause nutzen kann ist doch eine nachgeschaltete Diskussion.
    ich wußte nicht dass du einen lautsprecher für deinen garten entwickeln möchtest.

    ne scherz beiseite, leider spielt der raum im bass den entscheidenden einfluss, das ist auch der grund warum BR in vielen räumen schlecht klingt und nicht weil der entwickler einen fehler gemacht hat oder weil generell BR schlecht ist. die etwas schlechtere gruppenlaufzeit im bass wird von menschen nicht wahrgenommen.

    aber bitte, ich bin auch verfechter von gut gemachten CBs. nur weiter so. auch meine nächste box wird wieder eine CB.

    gruß timo

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  • Arthur Dent
    antwortet
    Zitat von knork
    das denke ich aber auch. grad wenn ich wieder etwas über bassreflex und verwaschenem klang lese. die wellenlängen im wirkbereich der bassreflexöffnung sind so lang, dass man aus meinem verständnis keine auswirkungen durch gruppenlaufzeitfehler hören kann. und aus meiner erfahrung mit dem gf200 höre ich persönlich keinen unterschied zwischen br und cb - bis auf die lautstärke. wenn es brummt und dröhnt, ist sicher überwiegend der raum verantwortlich.
    Wäre es wohl möglich mal die Raum-Einfluss Diskussion außen vor zu lassen?

    Warum kaufen sich Leute in Frankreich oder den USA einen Ferrari wenn sie ihn ja aufgrund des Tempolimits eh nicht 100% nutzen bzw. ausfahren können?

    Warum zahlen Leute 1000 Euro für einen 1982er Mouton Rothschild wo man einen 1983er für 100 Euro kaufen kann und den Unterschied eh keiner rausschmecken kann?

    Wer von uns nutzt schon alle Funktionen die ein Handy oder Taschenrechner bietet?

    Ich würde gerne über einen im Freifeld "idealen" Lautsprecher diskutieren. Wieviel davon man dann mit welchem Aufwand zuhause nutzen kann ist doch eine nachgeschaltete Diskussion.

    Ich habe keine Brummprobleme, die 301 klingen toll und sind bei mir raumunkritisch.

    Zum Thema Gruppenlaufzeit:

    Was aus der BR-Öffnung kommt kann man hören. Sonst würde die BR-Öffnung / Abstimmung ja keinen Sinn machen. Was vom Lautsprecher kommt hört man ebenso. Wenn ich also beide Signale / Töne / Impulse oder wie auch immer hören kann, dann kann ich auch hören wenn diese Signale zu unterschieldichen Zeiten am Ohr ankommen. Wenn nun zwei zeitlich versetzte Sigale ankommen und ich das hören kann, dann klingt das doch anders als wenn es nur ein einziges zeitlich korrektes Signal wäre...

    Jetzt kommt sicher die Wellenlängendiskussion, bei 30Hz gute 20m. Dennoch bewegt auch diese Frequenz mit 330m/s auf mich zu, genau wie alle anderen Frequenzen auch. Laufzeitunterschiede sind doch nicht Frequenzabhängig!?

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  • knork
    antwortet
    Zitat von walwal
    Man lese auch den Anfang der Dokumentation. Mein Lieblingsthema: Ohne den akustisch geeigneten Raum klingt die beste Box nicht gut.
    das denke ich aber auch. grad wenn ich wieder etwas über bassreflex und verwaschenem klang lese. die wellenlängen im wirkbereich der bassreflexöffnung sind so lang, dass man aus meinem verständnis keine auswirkungen durch gruppenlaufzeitfehler hören kann. und aus meiner erfahrung mit dem gf200 höre ich persönlich keinen unterschied zwischen br und cb - bis auf die lautstärke. wenn es brummt und dröhnt, ist sicher überwiegend der raum verantwortlich.

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  • walwal
    antwortet
    Man lese auch den Anfang der Dokumentation. Mein Lieblingsthema: Ohne den akustisch geeigneten Raum klingt die beste Box nicht gut.

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