Da ich noch ein paar AL170 rumliegen habe wollte ich mir 2 Dipol , also offene
Schallwandler wie die NoBox bauen.
Pro Box 4 AL170 , bei etwa 350HZ mit 6db abgetrennt + Saugfilter , dann 4TangBang mit ebenfalls Alumembran ab 350HZ mit 6db hinzugeschaltet.
konkretes beispiel mit ungefähr der hälfte geldeinsatz,
schallwand 28 cm breit und 80 cm hoch, leicht geneigt.
bestückung gf200 50 cm höhe und ke25 drüber leicht zur seite versetzt, ähnliche weiche wie in meiner gf250ke25 box bei trennung um 2khz.
wenn die höhenwiedergabe nicht perfekt ist einen zustzlichen günstigen hochtoner von hinten anbringen. mit filter bei 2 khz .
ich habe lange mit meiner SOS experimentiert, schmale offene schallwand, das was du vorhast wird aus verschiedenen gründen heraus nicht funktionieren. natürlich wird auch bei meiner konzeption unterhalb ca. 200 hz oder vielleicht 150 hz ein subwoofer benötigt, es bietet sich ein ripol an, aus 15 zoll pa chassis.
Tangband Dipol Sub mit W8Q Ovalbass als Grundlage für den Bassbereich. 2 25er bringen mehr als 4 ungeeignete AL170. Bauvorschlag Dipol W8Q als Grundlage.
Darüber einer der Tangbandbreitbänder, vielleicht der W5-1611 mit Schallwandbreite wie im Bauvorschlag Flat5, Sperrkreis nicht nötig.
Leider kein Visaton. Aber ein günstiger Subwoofer ist genauso nicht vorhanden wie ein 13er Breitbänder. Bekannt.
Musikzimmer:
B&G Matrix Magnetostat, Studio1 plus aktiven Tiefton (jeweils 2 x GF200)
Hörzimmer mit Solitude
Heimkino 2 mit Beamer: 5mal Acoustic Research AR15 mit TL-Sub
Reckhorn A 404
Warum so umständlich? Es geht doch auch prima mit Visaton:
Vier WS 25 E pro Seite haben im geforderten Bereich den gleichen Wirkungsgrad und praktisch den gleichen Hub wie die AL170, dafür aber die 2,5 fache Fläche. Im Vergleich zum AL170 sind sie auch wesentlich leichter zu beschalten.
Also: Verkauf zwei von den ALs und hol Dir acht WS 25 E dafür.
Die acht WS25E sind aber nicht billiger wie die zwei 46er Mivocs und bei gleicher Membranfläche wird der Dipol mit den Mivocs wesentlich kompakter.
Musikzimmer:
B&G Matrix Magnetostat, Studio1 plus aktiven Tiefton (jeweils 2 x GF200)
Hörzimmer mit Solitude
Heimkino 2 mit Beamer: 5mal Acoustic Research AR15 mit TL-Sub
Reckhorn A 404
Lando, sei mir nicht böse, aber immer wieder diesen ollen Treiber bei Dipolen anzupreisen obwohl man ihn noch nicht erlebt hat ist nicht gerade seriös.
Ich habe vor zwei bis drei jahren als er herausgekommen ist diesen besorgt und ausgiebig im dipol getestet, was dabei herausgekommen ist war ein Disaster,
bei Vollausschlag "luftgeräusche ohne ende", ich habe mich zu dieser Zeit den PA-Treibern von Beyma gewidmet die alle sammt sehr gut im Maxpegelverhalten sind, keine Nebengeräusche und für Dipole außerordentlich gut geeignet.
aber ich denke es geht hier um eine schmale NOBOX, die ab ca. 80 Hz betreibbar ist. Denn es wurde von einem Sub gesprochen. es macht wenig Sinn wenn ein Sub im Spiel ist, den einen Treiber von 80 Hz bis 200/300 Hz zu betreiben und darüber dann ein Breitbänder einzusetzen,
Sinniger wäre der Einsatz eines großen Breitbänders der durch einen hochtöner unterstützt wird oder zumindest einen großen TMT bei Trennungen oberhalb der Sprache.
Somit hätten wir zwei Trennungen bei 80/100 Hz und bei 2000/3000 Hz.
Hieraus folgt automatisch die Forderung nach 8 oder 10 Zoll TMT, denn dieser spielt noch angemessen laut bis an die 80 Hz und wenn es ein guter ist wird er 2000 oder 3000 Hz vertragen.
Um Geld zu sparen kann man den weg gehen entweder sehr günstige aber viele Treiber einzusetzen, ich habe die erfahrung gemacht gerade wenig treiber einzusetzen und dagegen dann etwas mehr dafür auszugeben. Denn wenn man billig einkauft, wird man zwei mal einkaufen.
Und daraus folgt dann die obige Vorschlag von mir,
Gf250 und KE25 oder wenn es noch schmaler werden soll GF200 und KE25, mit leichten maxpegeleinbußen.
Ich hätte mal eine grundsätzliche Frage, der Thread Starter möge es mir verzeihen, dass ich seinen Post dazu missbrauche
Was ist denn eigentlich der Vorteil einer solchen Konstruktion die rückseitig offen ist?
Ich habe mir auch mal den Text zur NoBox durchgelesen, aber daraus werd ich auch nicht so wirklich schlau.
Die Nachteile wie die rückwärtige Abstrahlung (Reflexionen) und die weniger tiefe Basswiedergabe sind ja das eine. Aber was macht das Ding besser als eine "YesBox"? *ggg*
bili, wenn ich dich nächstes mal treffe bekommst du eine dicke ohrfeige.
wie kannst du fragen welche vorteile ein dipol hat.
Das ist eine religiöse frage, die hier gegen die forenregeln verstößt
aber scherz beiseite.
Ein vollbereichsdipol hat genauso viele vorteile wie nachteile!
Die Vorteile wie ICH sie erlebt habe ist der vollkommen losgelöste Klang ohne an der Box zu kleben.
Bei augen schließen kann man nicht orten wo die Box sich befindet. Natürlich kann man diesen klangeindruck auch mit einer guten Breitbandbox erleben sowie zum beispiel die SOLO100 oder der Solutide.
Nur ist der Klangeindruck ein völlig anderer.
Mit sehr wenig umbauaufwand könnte ich dir diesen Klangeindruck vermitteln. Ich habe noch einige schallwände im keller stehen, kleider ohne bestückung.
Ich habe mit einigen Breitbändern in offenen Schallwänden experimentiert und bin auf bestimmte konstruktive erfordernisse gekommen.
WICHTIG: Der Raum ist genauso wichtig bei einer offenen Schallwand mit in die Konzeption mit einzubringen wie es bei normalen Boxen wichtig ist. Je größer der Raum desto besser funktioniniert die SOS, Schmale Offene Schallwand.
Timo, ich bin ja genau wie du eher technisch orientiert und auf der Suche nach belegbaren und schlüssigen Lösungen. Religöse Erfahrungen suche ich wenn überhaupt wo anders, nicht aber im Boxenbau
Aber vielen Dank für die Erleuterung, das leuchtet ein.
Aber ich gehe recht in der Annahme, dass eine solche Box genau wie ein Elektrostat einen eher großzügigen Abstand zur Rückwand braucht?
Aber ich gehe recht in der Annahme, dass eine solche Box genau wie ein Elektrostat einen eher großzügigen Abstand zur Rückwand braucht?
genau das ist der Grund, warum der Raum auch groß sein muss.
ich habe auch festgestellt, dass die Seitenwände mindestens 2 m, wenn nicht noch mehr weg sein sollen, das ist noch viel wichtiger als der rückwärtige abstand, der ein meter betragen sollte. oder jetzt wirst du mich schlagen, kleiner als ca. 30 cm. Es wird dann auch funktionieren, denn unser gehör hat ein kleines problem, wenn es darum geht zwei kurz hintereinander folgende schallereignisse klar zu trennen. folgen zwei Klangereignisse kurz hintereinader wird das als ein Ton empfunden und nicht als zwei Töne.
Problem beim nahen Abstand zur rückwärtigen Wand, wie bei "normalen konzepten", der Grundton wird stärker, upppsss, ist das nicht genau das, was wir bei diesem Konzept wollen?
Aber zum großen Raum noch ein paar Gedanken.
nehmen wir an dass der Hörabstand 5 meter beträgt und der Boxenabstand 3 meter, ergibt sich automatisch eine Raumgröße von 6 mal 7 meter, und wer hat schon so eine Turnhalle wie ich in meinem Wohnzimmer. je kleiner desto weniger lohnt sich ein vollbereichsdipol.
Möchtest du ein paar Klangschalen von mir haben? Ich miste grade meine alte Tuppaware aus (die älteren sind doch nicht soooo Spülmaschinenfest wie erhofft...)......
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