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  • fabi
    antwortet
    Um Unterschiede in der Größenordnung wirklich richtig zu erfassen, muss man sehr sauber und im direkten Vergleich arbeiten. Erst wenn alle üblichen Parameter gemssen sind, kann doch überhaupt erst bewertet werden.

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  • harry_m
    antwortet
    Zitat von fabi
    ...solange wiedermal garnicht klar ist, worüber eigentlich geredet wird, bleibt es wie so oft Spekulation...
    Genau.
    Deshalb habe ich auch gefragt, ob es eine aussagekräftige Messung gibt. Denn das Thema an sich interessiert mich schon sehr.

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  • c-h-r-i-s
    antwortet
    Die Messungen in der HH kenne ich auch, aber die sagen mal gar nichts über die Wechselwirkung Sicke / KE aus. Hier kann nur Lonzo mit Messungen seiner alten und neuen Jeani weiterhelfen.
    Oder hat noch jemand die HH (6/05), wo die Jeani MK1 getestet wurde?

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  • gargamel
    antwortet
    hallo

    die messungen des originalen ti 100 und des modifizierten mit inverser sicke sind in der hobby hifi abgedruckt

    die kurven unterscheiden sich, kommt das aber durch die inverse sicke oder durch die veränderten parameter?
    die mechanischen verluste sind gegenüber dem original (0,28) auf 0,19 gesunken
    der wirkungsgrad ist von 1,5 khz bis 5khz um 2db gesunken
    da die sicke die selbe geblieben ist kann es doch eigentlich an ihr nicht liegen

    oder das material hat sich durch die wärme doch verändert

    gruß
    guido

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  • fabi
    antwortet
    Harry, das ist schon ein schöner Anlass, aber...

    solange wiedermal garnicht klar ist, worüber eigentlich geredet wird, bleibt es wie so oft Spekulation. Hier ist ja weder jemand, der das Chassis schonmal in den Händen gehalten hat, noch jemand der Messungen daran durchgeführt hat, geschweigedenn jemand, der sich die Chassis in gleicher Kombination schoneinmal angehört hätte.

    Gerade die Auswirkungen auf Frequenzgang und Abstrahlverhalten sind doch sehr leicht zu messen (oder eben auch nicht, weil es keinen Unterschied gibt).

    Viele Grüße,
    fabi

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  • harry_m
    antwortet
    Zitat von c-h-r-i-s
    ... dieser Diskussion hier ein Ende setzen.
    Ist diese Diskussion denn nicht erwünscht?

    Ich dachte, dass wäre ein schöner Anlass sich mit den Grundlagen auseinander zu setzen und etwas Tiefer in die "HiFi-Küche" zu schauen.

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  • c-h-r-i-s
    antwortet
    @Lonzo:
    gibt es Vergleichsmessungen Jeani mit / ohne inverser Sicke? Nur damit könnte man dieser Diskussion hier ein Ende setzen.

    Gruß,
    chris

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  • doctrin
    antwortet
    Die Firma Thiel konstruiert ihre Keramikmembranen nach diesem Prinzip.

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  • walwal
    antwortet
    Zitat von gargamel
    hallo

    technics hatte mal lautsprecher mit flachmembran

    wieso hat sich die flachmembran technik eigentlich nicht durchgesetzt?

    gruß
    guido
    Weil diese Membranen in Partialschwingungen aufbrechen. Auch Teufel? hat wieder Flachmembranen. Theoretisch sind Flachmembranen optimal.

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  • harry_m
    antwortet
    Zitat von gargamel
    ...wieso hat sich die flachmembran technik eigentlich nicht durchgesetzt?
    Ich kann es nur vermuten: es ist wohl äußert kompliziert, an der Flachmembran eine Schwingspule zu befestigen und dabei zu verhindern, dass die Membran durch die Anregung nicht in Resonanzen und Partialschwingungen aufbricht. Konus oder Navi-Membran ist prinzipiell sehr stabil und schwingt bei hohen Frequenzen, die sich bei einem (T)MT vornehmlich außerhalb des Einsatzbereichs auftreten.

    Manger hat es auf einem sehr eigensinnigen Wege gelöst, und es gibt viele, die der Meinung sind, es wäre der richtige.

    Aber zurück zu der inversen Membran des TI100: habe ich es richtig verstanden: es wurde gemacht, um die Reflektion des Signals vom Hochtöner an der Sicke zu reduzieren?

    Sollte es der Fall sein, hätte ich noch zwei Fragen:

    1. Gibt es eine Messung, welche die Größenordnung dieser Reflektion an einem normalen TI100 verdeutlicht?

    2. Ich hätte gedacht, dass eine "Rille" in der Form der Sicke genau so Reflektionen erzeugen sollte. Liege ich da so falsch? Ich erinnere mich noch ganz wage an eine verhunzte Messung eines Hochtöners, die durch einen nicht verschlossenen Spalt im Messaufbau entstand: also, ein sehr ähnlicher Effekt...

    Und ganz abgesehen davon: entsteht beim "Umstülpen" der Sicke nicht eine leichte Verspannung? Denn bei der "normalen" Sicke des TI100 ist der Rand, der zum Ankleben an die Membran gedacht ist nach unten (zum Magnetsystem) gerichtet. Nach dem Umdrehen und Umstülpen knickt es um ca. 45° (habe "Pi mal Daumen" anhand der Zeichnung geschätzt) in die andere Richtung geknickt.

    Diese Verspannung wird sich meiner Vorstellung nach mit der Zeit verringert, was in der letzten Konsequenz eine schleichende Änderung der Chassiseigenschaften verursachen dürfte. Hier wäre in der Tat das berühmt-berüchtigte "Einspielen" der Chassis von Nöten.

    Es sei, ich übersehe etwas...
    Zuletzt geändert von harry_m; 21.09.2008, 21:32.

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  • GabbaGandalf
    antwortet
    @ Lonzo: warum werden eigentlich fertige TIs zerlegt, gibt es keine möglichkeit die dinger direkt mit inverser sicke fertigen zu lassen?

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  • 20Hertz
    antwortet
    Zitat von gargamel
    wieso hat sich die flachmembran technik eigentlich nicht durchgesetzt?
    *Kalauermodus ein*

    Weil sich keiner draufgesetzt hat.

    *Kalauermodus aus*



    Grüße
    Matthias

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  • gargamel
    antwortet
    hallo

    technics hatte mal lautsprecher mit flachmembran

    wieso hat sich die flachmembran technik eigentlich nicht durchgesetzt?

    gruß
    guido

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  • walwal
    antwortet
    Ja, mein Beitrag bezog sich nur auf die Wirkung des Konus. Wurde mal im Hi-Fi-Forum dokumentiert. Ergibt auf Achse eine Senke. Im Mittelton, wenn ich mich richtig erinnere.

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  • doctrin
    antwortet
    Dort entsteht Druckabfall und deswegen eine Reflexion...die Sicke dürfte mit ihrer Größe aber erst bei ziemlich hohen Frequenzen Problem geben :-)

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