Impedanzkorrektur/Bassabsenkung Vox 300/253 Center
Hallo,
läßt sich die Impedanzkorrektur der Vox 253 MTI auch in der Form auf die Vox 300 bzw. den Center 253 anwenden.
Ich habe einmal die Berechnung in Boxsim ausprobiert, allerdings komme ich da für die Vox 253 MTI auf vollkommen andere Werte. Es war mir also nicht möglich, nachzuvollziehen, wo die Werte für die Bauteile herkommen.
Hat jemand in der Richtung schon etwas unternommen/ Erfahrungen?
hat noch jemand eine Idee, auf welcher Grundlage die man eine Bassentzerrung für die Vox 300 bzw. den Center berechnen könnte, ich komme mit Boxsim auch nicht weiter?
wenn Du bei der VOX die Impedanz-Korrektur offen lässt hast Du eine starke Überhöhung bei 100 Hz. Insofern ist die Weiche ganz anders.
Mir ist das auch nicht ganz klar, da die Rede immer davon ist den Bass an den Raum anzupassen, also abzudämpfen.
Frag am besten den Admin (technik@visaton.de) direkt. Da hab ich alle meine Fragen prompt und kompetent beanwortet bekommen. Die gleichen Fragen sind im Forum teilweise untergegangen.
werde ich wohl machen müssen. grundsätzliches vorgehen ist so geplant:
spule und kondi der impedanzkorrektur werde ich fest in der box verkleben.
zwei kabel werde ich über das doppelterminal nach draussen führen und dort an eine umschaltbox anschliessen. diese beinhaltet zwei widerständen (3,3 und 10 Ohm), so dass ich von aussen umschalten kann.
dazu hatte ich mir folgenden schalter ausgeguckt:
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2 polig, ein-aus-ein
ist es damit möglich, für beide lautsprecher folgendes zu realisieren:
in mittelstellung(aus) keine korrektur, in den jeweils anderen positionen die anderen beiden korrekturen?
frage also, ob der schalter in 3 positionen einrastet, von denen eine (den mittleren kontakt) ins leere führt?
für den center würde ich dann nochmals einen schalter brauchen, da reicht aber 1 polig.
Ich habe es mit einer zusätzlichen Speakon-Buche mit verschiedenen Widerstandssteckern realisiert.
Da aber die 3,3 Ohm linear sind und die VOX nun wirklich keine Mangel an Bass hat braucht man später auch keine Umschaltmöglichkeit in richtung "mehr Bass". Ist aber sicher Geschmackssache.
die Umschaltbox soll auch kein dauerzustand sein, zum ausprobieren am hörplatz/filmgucken aber sicher sehr praktisch.
wenn ich meine einstellung gefunden habe, klemme ich den passenden widerstand einfach zwischen die beiden terminalbuchsen, bei einem umzug/neuaufstellung kann ich dann die umschaltbox wieder dran klemmen und evtl. nochmal verstellen.
die externe lösung ist auf jeden fall einfacher als immer den TT rauszuschrauben.
gruß,
philipp
ps: mail an visaton ist raus, bin gespannt, was sie dazu raten.
Geht viel einfacher: L und C innen einbauen, 2 Drähte zum Terminal führen, von dort zum Hörplatz einen Draht und von Hand den passenden Widerstand ermitteln. Bei meiner Vox hatte ich den R dann zwischen 2 Klemmen des Doppelterminals geschraubt, falls man was ändern will.
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Im Grunde alles Variationen des gleichen Gedanken. Ich hab die Speakon-Buche genommen, da ich die die LS auch mit Speakon anschließe, da stört ein zusätzliches Terminal optisch. Aber es geht am schnellsten keine Frage.
Bei geschlossenen Boxen kann man das ausrechnen, bei BR-Boxen muss man das "hinfummeln", weil man die Güten des oberen Impedanzmaximums in der Regel nicht kennt. Anhand der Frequenz und einer "angenommenen" Güte erhält man aber einen Startwert.
Wenn der EQ zu breit ist muss man halt L um den Faktor X größer und C um den Faktor X kleiner machen bis es passt. Im o.g. Artikel gibt es dazu ein Beispiel.
habe inzwischen nachricht von visaton bekommen:
die impedanzkorrektur kann für vox 300/301 und den center übernommen werden.
möchte an dieser stelle aber auch noch auf den beitrag von norbert hinweisen, der noch einmal den mt/ht des centers nach einbau der impedanzkorrektur angepaßt hat: http://www.visaton.de/vb/showthread....threadid=16350
Eine abfallende Impedanzkurve wirkt wie ein dicker Kondensator. Je steiler, desto größer scheint der Kondensator zu sein.
Jetzt hast du sicher schon beobachtet, dass ein TP mit einem zu großen Kondensator einen Pegelanstieg unterhalb der Trennfrequenz verursacht. Dieser Pegelanstieg tritt da auf, wo die Flanke noch recht steil ist, und die Frequenz nah an der Trennfrequenz liegt. Wo genau, ist schwer vorherzusagen. Meistens so zwischen 100 und 200 Hz.
Quadro light
Eigenbau Röhren-Amp (2x110W)
Ich lerne aus meinen Fehlern - ich kann sie jederzeit wiederholen!
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