ich denke zeitrichtige Lautsprecher können ihre Vorteile nur ausspielen, wenn die Aufnahme das zulässt. Dazu ist z.B. erforderllich, dass das Schallereignis mit nur einem oder 2 Mikrofonen und möglichst wenig kurzen Reflexionen aufgenommen wurde. So ein Shaker ist da z.B. ganz dramatisch. Bei einer Klassikproduktion mit zig (Stütz-) Mikrofonen und mehreren zusammengemimschten Takes ist der Input oftmals ungeeignet Unterschiede zu hören.
Das ist wie mit einem Kopierer. Wenn man ein superscharfes Original kopiert kann man feinste Fehler des Kopierers sehen. Bei der 101. Kopie von der Kopie (bzw. einer unscharfen Vorlage) neigt man dazu zu behaupten, der Kopierer sei gut genug, da seien keine Unterschiede zu sehen.
Den Gewittergrummel kan man aber überhaupt nicht orten, hab in letzter Zeit darauf geachtet. Draußen im Garten kan man echt nicht sagen, woher diese Töne kommen => die 10msek Umweg in meinem Horn sind nicht ortbar/ hörbar.
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