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gleich nochmal...geringste zeitliche Differenzen
du sprachst von DIFFERENZEN. Aber genau die gibt es selbst bei der Box mit der verbogensten Impulsantwort nicht, weil (hoffentlich) beide Boxen gleich sind. Das Ohr kann die absolute Zeit nicht genau hören, das durch Alkohol geschädigte Etwas zwischen den Ohren wertet die Differenzen zwischen beiden Ohren aus.Quadro light
Eigenbau Röhren-Amp (2x110W)
Ich lerne aus meinen Fehlern - ich kann sie jederzeit wiederholen!
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Hi,
Grundsätzlich guter Gedanke. Herr Darwin konnte aber auch nicht ahnen das wir Bekloppten den Löwen in zwei Teile zerlegen würden und eines davon auf den Baum setzen und das andere im Gebüsch lassen. Wenn die Evolution das gewußt hätte, wäre dann in unseren Horchlöffeln irgendwas anders gewachsen, wäre die Software in unserem Brain anders programmiert worden?Und ob der Löwe 3 m von uns entfernt im Gebüsch lauert, oder 3 m minus 2 µm ist ebenfalls wenig von Interesse.
Grüße von jemand der eine Snaredrum nur mit Schmerzen in drei Teile zerlegt hören kann und dem es weh tut wenn der Bass eines Klipschhorns eine viertel Stunde nach dem Mitteltöner eintrifft.
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wie immer lustige Bemerkung
Aber Hifi-Selbstbau hat da schon recht, ich will nicht behaupten, dass es sooo störend ist dass man es sofort bemerkt, aber in der Literatur ist ja festgehalten worden wo ungefähr die zeitlichen Grenzen sind. Im Mitteltonbereich (inkl. seinem Präsenzbereich also gesamt von 900Hz-5khz) sollte es nicht viel über 2ms sein. Auch hat Hifi-Selbstbau auf ihrere Seite schöne Beispiele in denen dies recht gut demonstriert wird...dabei sind die verwendeten Signale aber dann doch recht einfahc und mit Musik nur schwer zu vergleichen.Zuletzt geändert von doctrin; 18.09.2007, 20:15.
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Hallo,
Das stimmt, die Signale sind auch nur dafür da es anschaulich zu machen. Aber nehmen wir einen Orchesterhit wie er immer wieder vorkommt. Bei einem sehr zerlegten Signal hört sich das an als spiele das Orchester "out of Time".dabei sind die verwendeten Signale aber dann doch recht einfahc und mit Musik nur schwer zu vergleichen
Das darf man jetzt nicht dramatisieren, je nach Musikereignis ist es mal deutlich und mal weniger deutlich. Stimela von Hugh Masekela z.B., die Stelle wo es immer lauter wird, da ist es ganz deutlich wenn eine Box in diese Richtung einigermaßen korrigiert ist.
Auffällig ist, das korrigierte Lautsprecher in sich ruhiger, ja im ersten Augenblick langweiliger klingen. Wenn man sie einige Zeit gehört hat, bekommt man aber schnell das Gefühl das es so richtig sein muss. Wieder umgeschaltet hält man plotzlich die Wiedergabe für ein relatives großes Chaos und nimmt die Wiedrgabe sehr "rauh" war.
Kann sein das es Menschen gibt die das weniger empfinden und viel deutlicher auf Frequenzgangunlinearitäten reagieren.
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Es gibt Menschen, die können Laufzeitunterschiede bestimmt besser erkennen / unterscheiden.
Da ware gerade eine Sendung über einen blinden Jungen im Fernsehen (weiß nicht wie sie hieß), der kann Objekte anhand von Reflektionen seines Schnalzens erkennen. Echt beeindruckend!
So kann er Rollerblade laufen (!) und dabei z.B. durch eine Lücke zwischen 2 parkenden Autos fahren usw. usf.
Bei solchen Menschen sind die funktionierenden Sinne oft wesentlich besser ausgeprägt, als bei "normalen" Menschen. Darüber hinaus sind sie bei den Normalos sicherlich unterschiedlich ausgeprägt.
'War auf jeden Fall eine interessante Sendung.Music was my first love...
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Kann sein das es Menschen gibt die das weniger empfinden und viel deutlicher auf Frequenzgangunlinearitäten reagieren.Ich würde da eher mal die bevorzugte Musikrichtung als Ursache vermuten. Bei eher percussionslastiger elektronisch erzeugter Musik klingen für mich selbst gravierende Frequenzgangfehler oft nicht schlimm. Erhebt dann mal jemand seine Stimme, wird es grausam. Kommt ein akustisches Instrument, das man kennt und weiß, wie es klingen müsste, wird es genauso grausam.Eingeteilt in Leute, die eher Zeitkritisch hören und solche, für die der Frequenzgang eine übergeordnete Rolle spielt.
Beim Thema Zeitrichtigkeit herrschte hier mal die Meinung, dass im Mitteltonbereich ca. 1ms Zeitauflösung als unhörbar gelten kann. Filter 4. Ordnung für mittlere Übergangsfrequenzen werden gemeinhin als bezüglich Zeitverhalten nicht hörbar fehlerhaft angesehen.
Ich würde das gerne mal per Hörtest verifizieren, habe aber im Moment noch keine Idee, wie man das so machen kann, dass man wirklich die Zeitverzögerung hört und nicht irgendwelche ungewollten Frequenzgangeinflüsse.Boxsim ... wenn Lautsprechersimulation gelingen soll.
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Hallo,
ich hab zwar kein Klipschhorn, aber Basshörner. Das Theo ( HiFi-Selbstbau) als Schlagzeuger eine "ungenaue" Wiedergabe desselben hört glaube ich gerne.
Aber den Viston-Bastlern die mal bei mir zu Gast waren haben sich darüber nicht beschwert, bzw. etwas bemerkt. Der von Farad gemessene F-gang war auch akzeptabel.
Um nochmal auf den Darvin zurück zu kommen: wenn irgendwo ein Gewitter grummelt, ist uns das Wurst, wenn ein Löwe brüllt, müssen wir genau wissen, wo er ist und wie weit wech, sonst könnte es das LetzteMal gewesen sein.
MfG
Peter
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"Genau" heißt in dem Fall so etwas wie "links, einigermassen in der Nähe". Das reicht schon, um zu wissen, daß es schlau ist, nach rechts wegzulaufen. Bis Du eine auf den Mikrometer genaue Analyse des Signals durchgeführt hast, hat der Löwe dich längst gefressen. Ich höre da lieber etwas ungenauer.Original geschrieben von PeterG
Um nochmal auf den Darvin zurück zu kommen: wenn irgendwo ein Gewitter grummelt, ist uns das Wurst, wenn ein Löwe brüllt, müssen wir genau wissen, wo er ist und wie weit wech, sonst könnte es das LetzteMal gewesen sein.
Habt ihr eigentlich schon einmal Aufnahmen von Neuronenaktivitäten im Gehirn gesehen? Zeitliche Präzision im Bereich von einer Millisekunde findet man da eigentlich selten bis gar nicht.
Grüße
Heiner
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