Liebe Visatönler,
Ist schon 'ne Weile her dass ich die Solo 100 gebaut habe. Da Kinder herum sind ist meine Frage wohl nicht verwunderlich. Natürlich haben sie mir die kleine Kuppel in der Mitte (Abdeckkappe) eingedrückt. Auch wenn das im Klangbild wohl (vermutlich) nichts ausmacht, aber ich hasse das weils einfach doof aussieht. Gibt es irgend einen Trick diese "nippel" wieder aufzurichten? (Streicheln hat leider nichts genutzt
Vorsichtig mit nem Streifen Tesafilm oder ähnliches probieren, oder mit dem Staubsauger, niedrigste Saugeinstellung und dann vorsichtig rausziehen. Hinterlässt aber meistens Knicke, ich würds erstmal mit Klebeband probieren;-)
hat der b200 luftlöcher von hinten in der membrane? offtmals kommt man von da hinter die abdeckkappe (dustcap) und kann sie so vorsichtig herraus drücken.
dagegen helfen Abdeckungen der Lautsprecherchassis. Auch wenn's nicht "audiophil" aussieht, ist es praktisch und klangliche Unterschiede sind nicht auszumachen.
bei Stoffabdeckungen vergilbt auch die Membran nicht so stark.
Ich würds auch mit dem Sauger auf kleinster Stufe probieren.
1) Dabei das Rohr auf die Dustcap halten
2) und dann erst den Sauger einschalten.
3) Wenn es "plack" gemacht hat, Sauger wieder ausstellen und dann erst Rohr vom B200 runternehmen.
Wenns beim ersten Mal nicht geklappt hat, kannst Du im Schritt 2 die Saugleistung kontinuierlich erhöhen, bis das Geräusch der ausbeulenden Kalotte zu hören ist.
Ich würde auch die Staubsaugermethode probieren. Von hinten kommt man beim B 200 nicht an die Staubschutzkalotte (so wird das Ding genannt) dran. Wenn alles nichts hilft, gibt es noch ein brutale Methode: Mit einer möglichst dünnen Nähnadel einpieksen und die Beule raus ziehen. Das winzige Loch stört weniger als die Beule, die zumindest messtechnisch beim B 200 sicherlich eine deutliche Veränderung ab 10 kHz verursacht.
Nebenbei: Mir ist das unverständlich, warum die meisten Hersteller nicht auf die Idee kommen, es (neben "Phaseplugs") mit INVERS-Kalotten zu probieren...
Meine beiden Focal T120 wurden bereits vom Hersteller sehr professionell nach innen gebeult und funktionieren nach 14 Jahren mechanisch/akustisch nach wie vor blendend, weil völlig reizfrei für Kalottendrücker jeden Alters.
Fred'l
Ich bin impressioniert We-Ha hat ja ein enorm gutes Gedächtnis. Aber zu der Frage habe ich auch keine Antwort, die Abdeckung war stets montiert, trotzdem haben sie es irgendwie geschafft da ran zu kommen, und wollten natürlich nicht sagen wer oder wie. Was solls, wenn ich mal geschnallt hab wie mans wieder rausbekommt kann ich es ja auch öfters wieder richten
Original geschrieben von Fred'l Nebenbei: Mir ist das unverständlich, warum die meisten Hersteller nicht auf die Idee kommen, es (neben "Phaseplugs") mit INVERS-Kalotten zu probieren...
Fred'l
Hi,
Visaton kann das beim B200 wohl nicht so einfach machen, weil die Staubschutzkalotte gleichzeitig die Aufgabe der Hochtonkalotte übernimmt.
Visaton kann das beim B200 wohl nicht so einfach machen, weil die Staubschutzkalotte gleichzeitig die Aufgabe der Hochtonkalotte übernimmt.
__________________
Straight-forward!
Hi,
wohl schon und ob. Hochtonkalotten funzen schließlich auch invers (Focal baute/baut Hochtöner sogar auschließlich invers, der Deutsche Thiel mit seinen Keramikkalotten ebenfalls usw.).
Es gibt keinen Grund, keine Inverskalotten ins Zentrum von Konusmembranen zu kleben.
Beim Besuch unseres Forums werden Cookies gesetzt. Dies sind kleine Textdateien, die lokal auf Ihrem Rechner in den Browserverlauf gespeichert werden. Die auf unserer Forums-Website eingesetzten Cookies sind technisch erforderlich und gewährleisten den Betrieb und die Komfort-Funktionalitäten des Forums.
Während Ihres Forum-Besuchs werden keine Cookies zu Marketingzwecken oder für Statistiken und Analysen gesetzt. Auch werden keine Daten an Dritte übermittelt.
Detaillierte Informationen zu unserer Verarbeitung von personenbezogenen Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Wenn Sie auf „Einverstanden“ klicken, stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung und dem Einsatz von technisch erforderlichen Cookies zu.
Kommentar