Original geschrieben von Lupex ...Was ich nur sagen will. Möchte ich als Nachbauer einen Bausatz mit leichtem Basspuckel, so gibt es den nicht...
Dabei ist gerade eine solche Abstimmung im Fertig-Sektor vorherrschend.
Mmmm....
Wie hat es denn im "Independence Day" geheißen?!
"Das stimmt SO nicht..."
Alto I:
Aria:
Aria II:
Aria 2 Light:
Wie "leicht" darf den bitte die Bassanhebung sein, um Deinen Ansprüchen zu genügen?!
Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde) Harry's kleine Leidenschaften
Ist denn ein Bassbuckel wirklich etwas so erstrebenswertes ???Mir fällt in letzter Zeit immer häufiger auf, daß viele CD`s
schon mit ziemlicher Bassbetonung aufgenommen werden.
Bei meinen Voxen (253) fängst dann manchmal schon leicht an zu dröhnen... . Find ich gar nicht gut...
Und die haben meines Wissens keinen Bassbuckel.
Über die Aufstellungsprobleme will ich jetzt nicht referieren, die habe ich durch große Wandabstände gelöst.
Eine lineare Abstimmung ist immer besser.
Wenn die CD dröhnig klingt, dann dröhnt es halt, wenn nicht dann nicht.
Die meisten Fertigboxen sind doch darauf abgestimmt durch möglichts große Effekthascherei ( + Bass, +Höhen = Badewanne ) im Blödmarkt oder so die Käufer zu beeindrucken...
Ich habe relativ weit vorne geschrieben, dass manche Boxen mehr Bass ausspucken, als der Raum verträgt. Ergo: Dröhn.
Das will ich vermeiden, suche speziell kleine LS, bzw. welche die sich bei 50Hz verabschieden. Bei 44Hz machts bei mir nämlich auch Dröhn.
Für den Bereich darüber wünsche ich mir halt einen Basspuckel, ähnlich den Altos
Ebenfalls habe ich am Anfang auch geschrieben, dass die Altos die einzigen Bausätze sind, die ich kenne mit Basspuckel.
Und dann habe ich noch geschrieben, renomierte Firmen setzen ebenfalls auf dieses Pferd, nur der Selbstbau scheinbar nicht.
Original geschrieben von Lupex ...Und dann habe ich noch geschrieben, renomierte Firmen setzen ebenfalls auf dieses Pferd, nur der Selbstbau scheinbar nicht.
Ja wie jetzt? Ist es jetzt gut oder schlecht?
Die sehr, sehr renommierte Fa. Visaton machte es an einigen Bauvorschlägen. Auffällig ist die Tatsache, dass es hauptsächlich bei kleinen Boxen gemacht wurde. Die größeren brauchen es nicht. Ich habe ganz bewusst gefragt, wie viel Anhebung Du für erstrebenswert halst: bis jetzt ist von Dir keine quantitative Aussage gekommen
Wenn Du Dir so was wünschst, so wurde bereits gesagt, dass mit Hilfe von Boxsim die Möglichkeit einer entsprechenden Bassanhebung simuliert werden kann. Selbstbau: also "Do It Yourself" - gefällt mache es. Wenn es nicht gefällt - mache es wieder weg. Alles in Deiner Hand.
Ich erinnere mich immer gerne an den ehrenwerten Jan Tschichold, der mal schrieb: "Fette Schriften sind wie fette Speisen". Über den "fetten" Bass würde ich mir erlauben es genau so zu formulieren.
Die Antwort auf die Frage "Warum so wenige Bauvorschläge mit Bassbetonung" würde ich so beantworten:
Weil von der Mehrheit der Visaton-Kunden für nicht besonders erstrebenswert betrachtet: Visaton Kunde ist NICHT zwangsläufig mit dem Media Markt Kunden vergleichbar.
Abgesehen davon muss so eine Bassanhebung nicht unbedingt in der Box stattfinden, den Regler im Verstärker gäbe es auch noch...
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ich denke, es ist in Selbstbaukreisen einfach verpönt, eine solche Bassanhebung einzubauen. Ich wüsste jedenfalls nicht auf Anhieb ein Beispiel, bei dem der Erbauer/Entwickler so was macht mit dem Hinweis: Bassbuckel deshalb, damits Spaß macht.
Ich glaube weiter, dass ein Heranziehen mit Vox und anderen Großboxen nicht der richtige Vergleichssmaßstab ist. Dass bei den Boxen mit viel Membranfläche eine Überhöhung eher stört, als bei einer 5" Box sollte unstrittig sein.
Bis dato dürfte es bei Boxen von Visaton oder anderen renommierten (Selbstbau-)Herstellern, die einen solchen Buckel haben, eher um ein hingenommenes Übel denn um ein geplantes Übertragungsverhalten handeln.
Ich weiß gar nicht was hier mit ab 50Hz schluss gemeint ist, die meiste Musik erreicht vom Frequenzumfang erst gar nicht 50Hz.
Auch dröhnen diese Frequenzen gar nicht so schlimm...viel schlimmer ist es wenns bei ca 80Hz rumdröhnt...
Jeder Bassbuckel bei größeren Lautsprechern in normalen Wohnräumen wäre unerträglich...bei ~80Hz ist der Boombass und dann kommt da noch eine Bassüberhöhung vom Lautsprecher und Raum muss ja net sein. Vielleicht max. 2-3dB mehr aber auch net...bei den ganz teueren Lautsprechern sinds dann natürlich bis zu 10dB ...aber da wird von ausgegangen dass der jenige HighEnder seine Lautsprecher in geeigneten Räumen aufstellt .
@Farad, höhere Bassreflex-Abstimmungen sind aber ein sehr schmaler Grat den man nicht gehen sollte
...klar eine leichte Bassanhebung klingt auf den ersten Eindruck angenehmer und wärmer.
Hört man aber zweimal hin, klingts einfach nur noch nach ...Bassanhebung!
Sinn eines Lautsprechers sollte es sein, Akustik realistisch wieder zu geben.
Und wer im Konzertsaal mal genau hinhört, der wird feststellen, dass unterhalb von 100Hz
relativ wenig los ist (o.k. Liebhaber elektronischer Musik können diesen Beitrag getrost vergessen). Und wenn es in meinem Hörraum unmöglich ist, tiefe Frequenzen sauber zu reproduzieren verzicht ich lieber ganz darauf als bei jedem Basseinsatz Bekanntschaft mit Raummoden zu machen, das stört einfach tierisch.
Meistens ist ein linearer Bassverlauf in einem handelsüblichen Wohnzimmer schon zuviel.
Original geschrieben von stefanN
Und wer im Konzertsaal mal genau hinhört, der wird feststellen, dass unterhalb von 100Hz
relativ wenig los ist ...
Da muss ich aber widersprechen. Ich gehe regelmäßig in Konzerte, oft mit sehr großen Orchestern in einem riesigen Konzertsaal. Ich bin immer wieder erstaunt, wie tief und kräftig die Bässe dort rüberkommen. Der normale 4-saitige Kontrabass reicht nur bis 40 Hz. Aber die große Trommel bringt noch tiefere Töne. Da spürt man regelrecht die kühle Luft im Gesicht . Insgesamt würde ich sagen, im Konzertsaal ist so ein satter Bass wie mit einer HiFi-Box mit linearem Frequenzgang bis ca 50 - 60 Hz (im Freifeld gemessen), die im normalen Wohnzimmer steht. Die im Wohnraum nicht selten auftretenden Überhöhung bei 80 Hz dagegen ist sehr störend und im großen Konzertsaal natürlich nicht vorhanden.
Original geschrieben von VISATON Da muss ich aber widersprechen. Ich gehe regelmäßig in Konzerte, oft mit sehr großen Orchestern in einem riesigen Konzertsaal. Ich bin immer wieder erstaunt, wie tief und kräftig die Bässe dort rüberkommen. Der normale 4-saitige Kontrabass reicht nur bis 40 Hz. Aber die große Trommel bringt noch tiefere Töne. Da spürt man regelrecht die kühle Luft im Gesicht . Insgesamt würde ich sagen, im Konzertsaal ist so ein satter Bass wie mit einer HiFi-Box mit linearem Frequenzgang bis ca 50 - 60 Hz (im Freifeld gemessen), die im normalen Wohnzimmer steht. Die im Wohnraum nicht selten auftretenden Überhöhung bei 80 Hz dagegen ist sehr störend und im großen Konzertsaal natürlich nicht vorhanden.
Da kann man nur vollstens zustimmen. Bis auf dass in sehr vielen Orchestern eigentlich eher ein fünfsaitiger Bass mit Tönen bis 30Hz hinunter gefordert ist, und deswegen manchmal 4-saitige tiefer gestimmt werden, um den vollen Tonumfang zu erhalten. In modernen Soundtrack-Aufnahmen wird gerne auch noch für erweiterten Tonumfang sogar elektronisch hinzugemischt und Instrumente gedoppelt. Von anderer elektronischer Musik ganz zuschweigen. Die rein symphonische Musik ist ja kaum noch vertreten.
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